Kinemathek Karlsruhe e.V.

Kinemathek Karlsruhe e.V. Filmkunst seit 1974 - Karlsruhes Kommunales Kino Die Kinemathek Karlsruhe e.V. Außer montags finden Sie hier ein tägliches Filmprogramm.
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(gegründet 1974) präsentiert in der Kaiserpassage 6 die über 100-jährige Filmgeschichte bis in die Gegenwart unter wechselnden Aspekten – bevorzugt in untertitelten Originalfassungen und begleitet von ausführlichen Publikationen sowie regelmäßigen Einführungen. Zusätzliche Schwerpunkte bilden die Kinderfilmarbeit und die filmästhetische Weiterbildung. Hierzu unterhält die Kinemathek auch eine umfa

ngreiche Fachbibliothek sowie diverse Sammlungen. Mit dem ehemals Studio 3 genannten Saal verfügt die Kinemathek über einen der schönsten Kinosäle in der Karlsruher Innenstadt. Hinzu kommt am Wochenende ein eigenes Angebot für Kinder. Mit Blick auf den Passagehof bietet die Cafébar im Foyer eine exklusive Auswahl an verschiedenen Getränken und kleineren Speisen. Im Sommer findet die Bewirtung des Cafés vor dem Kinogebäude, unter den Platanen im Passagenhof, statt.

Am 18.06. um 19:30 Uhr zeigen wir erneut Trash or TreasureIn den goldenen Zeiten war es in Europa noch möglich, Filme zu...
17/06/2026

Am 18.06. um 19:30 Uhr zeigen wir erneut Trash or Treasure

In den goldenen Zeiten war es in Europa noch möglich, Filme zu drehen, die sich hinter Hollywood nicht verstecken mussten. Sicher, nicht auf Augenhöhe – doch was an Budget fehlte, wurde durch Kühnheit, Einfallsreichtum und pures Showtalent mehr als ausgeglichen. Wenn Reisen an exotische Schauplätze unerschwinglich waren, fanden Filmemacher stets Wege, sich mit Improvisation aus den Zwängen knapper Mittel zu befreien. Eine gute Portion S*x, Gewalt und andere publikumswirksame Zutaten gehörten selbstverständlich dazu, während grelle Plakatkunst die kleinen und großen Mängel dieser Produktionen geschickt kaschierte.

Monatlich öffnet sich ein Rahmen, der so in keinem regulären Programm existiert. Gezeigt werden Werke, die sich jenseits kanonischer Filmgeschichtsschreibung bewegen. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen Genreproduktionen, insbesondere den radikaleren Strömungen der 60er bis 80er Jahre – ergänzt durch vereinzelte Abweichungen in andere Regionen, Zeiten und Ländern. Die Auswahl folgt nostalgischen Impuls, Interesse an Reibung, Abenteuerlust. Begleitet werden die Abende durch kurze Einführungen, manchmal Kontexte aber oft auch nur knappe Begrüßungen. Wer Zeit für ein Gespräch danach hat, es gibt gewiss Bedarf. Die Filme werden im Vorfeld nicht bekannt gegeben (es gibt aber Hinweise über Social Media). Wer kommt, entscheidet sich bewusst für das Ungewisse.

Ab dem 19.6. zeigen wir "Louise und die Schule der Freiheit (Louise Violet)" von Éric BesnardFR 2024; 109′Im Frankreich ...
17/06/2026

Ab dem 19.6. zeigen wir "Louise und die Schule der Freiheit (Louise Violet)" von Éric Besnard
FR 2024; 109′

Im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts geht ein Beben durchs Land. In Paris wird beschlossen, die landesweite Schulpflicht einzuführen. Die ambitionierte Lehrerin Louise Violet trifft in einem kleinen ländlichen Dorf ein, um dort den Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Doch bevor sie damit beginnen kann, muss sie den verärgerten Eltern erklären, warum Bildung wichtig für die Zukunft ihrer Kinder ist.

Eine Welt ohne das elementare Grundschulwissen können wir uns in Europa heute gar nicht mehr vorstellen, doch vor kaum 150 Jahren war geistige Bildung ein Privileg, das nur GroßstadtbewohnerInnen vorbehalten war. Trotz (oder gerade wegen) der schier unendlichen Informationen der modernen Welt wächst das Misstrauen zwischen den Menschen heute wieder. LOUISE VIOLET ist ein Plädoyer für das gegenseitige Entgegenkommen auf dem Weg in die Zukunft.

Fr. 19.6. OmfU + Cinéclub ebenfalls in französischer Sprache
Sa. 20.6. 19:00 OmU

https://kinemathek-karlsruhe.de/films/louise-und-die-schule-der-freiheit

ElternKinoZeit – Dein Kino mit BabyTickets sind jetzt online verfügbar."Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)" von...
16/06/2026

ElternKinoZeit – Dein Kino mit Baby
Tickets sind jetzt online verfügbar.

"Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)" von
Emmanuel Courcol, FR 2024; 103 OmU

Termin: 18.6. 15:15

Zum Film:
Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen.

Alle Termine
Do. 18. Juni 15:00 dt. Fassung
Do. 18. Juni 15:15 OmU (ElternKinoZeit)
Sa. 20. Juni 19:30 OmU

Das Angebot:
Für Eltern mit Babys & Kleinkindern (bis 2 Jahre) – ein entspanntes Kinoerlebnis in unserem gemütlichen Kinosaal die Box

- Gedimmtes Licht & reduzierte Lautstärke
- Stillen & Füttern jederzeit möglich
- Wickeltisch
- Kinderwagenstellplatz im Saal
- Babys können liegen, schlafen oder krabbeln

Einmal im Monat zeigen wir einen Film aus unserem Erwachsenenprogramm in kinderfreundlicher Atmosphäre.

https://kinemathek-karlsruhe.de/films/die-leisen-und-die-grossen-toene -stills-2

Am 18.6. zeigen wir um 19 Uhr "Was ist schon normal? (Un p’tit truc en plus)" von Victor Artus SolaroFR 2024; 99′ OmUPau...
16/06/2026

Am 18.6. zeigen wir um 19 Uhr "Was ist schon normal? (Un p’tit truc en plus)" von Victor Artus Solaro
FR 2024; 99′ OmU

Paulo und sein Vater Lucien sind Bankräuber, sie haben sich außerdem verschätzt. Als die Flucht nach einem Raubzug aus dem Ruder gerät, schließen sie sich einer Reisegruppe eingeschränkter Männer und Frauen an und geben sich als Betreuer und Schützling aus. Eigentlich müssen sie das Spiel nur einige Tage aufrecht erhalten, bis Gras über ihren Raub gewachsen ist, doch sie unterschätzen die Auffassungsgabe ihrer Mitreisenden.

Die Inklusion von behinderten Menschen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, zumindest theoretisch. Praktisch sind geistig oder körperlich Behinderte nur selten Teil des Alltags und der gemeinsamen Popkultur. Dass dies auch anders geht, zeigt der Kinohit UN P’TIT TRUC EN PLUS, der in Frankreich fast 11 Millionen BesucherInnen amüsierte. Dabei werden vor allem seine gehandicappten Figuren weder auf ein Podest gestellt, noch zur Seite geschoben, stattdessen einfach so gezeigt, wie sie sind: Ganz normal eben.

https://kinemathek-karlsruhe.de/films/was-ist-schon-normal

16/06/2026
Ab dem 18.06. zeigen wir "Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)" von Emmanuel CourcolFR 2024; 103′Thibaut ist ein ...
16/06/2026

Ab dem 18.06. zeigen wir "Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)" von Emmanuel Courcol
FR 2024; 103′

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…

Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) und Pierre Lottin (EIN TRIUMPH) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

Do. 18. Juni 15:00 dt. Fassung
Do. 18. Juni 15:15 OmU (ElternKinoZeit)
Sa. 20. Juni 19:30 OmU

https://kinemathek-karlsruhe.de/films/die-leisen-und-die-grossen-toene

Am 21.06. zeigen wir um 17:30 "Mein neues altes Ich" von Louise Unmack Kjeldsen DE/DK/NR 2026; 75′ OmU In MEIN NEUES ALT...
15/06/2026

Am 21.06. zeigen wir um 17:30 "Mein neues altes Ich" von Louise Unmack Kjeldsen

DE/DK/NR 2026; 75′ OmU

In MEIN NEUES ALTES ICH begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere betroffene Frauen aus aller Welt erzählen offen über ihre Erlebnisse mit starken Symptomen der Menopause.

Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist.

Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu ergründen.

Warum haben vier von fünf Frauen Hitzewallungen, mehr als ein Viertel Schlafstörungen? Warum leider 41% unter Gedächtnisproblemen? Warum hat die Altersgruppe 45-54 Jahre die höchste Selbstmordrate? Wie hängen Menopause-Symptome mit dem dreifach höheren Alzheimer-Risiko von Frauen und Depressionen zusammen? Welche Möglichkeiten gibt es, entgegen zu wirken?

MEIN NEUES ALTES ICH bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht.

Nach dem Film Gesprächsangebot über die Wechseljahre mit Carmen Beckenbach und Ursula Niessen-Ursprung.



https://kinemathek-karlsruhe.de/film/mein-neues-altes-ich/

15/06/2026

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Am 17.06. zeigen wir um 19:30 "Tori & Lokita" von Jean-Pierre und Luc DardenneFR/BE 2022; 88′ OmU Auf der Flucht von Ben...
15/06/2026

Am 17.06. zeigen wir um 19:30 "Tori & Lokita" von Jean-Pierre und Luc Dardenne
FR/BE 2022; 88′ OmU

Auf der Flucht von Benin nach Europa lernt Tori die ältere Lokita kennen. In Belgien angekommen, geben sie sich als Geschwister aus. Für die illegal eingereiste Lokita ist das die einzige Chance, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Allmählich werden die Behörden skeptisch – ein DNA-Test soll Klarheit schaffen. In einem Strudel aus Not und Kriminalität wird die Freundschaft der „Geschwister“ auf die Probe gestellt.

https://kinemathek-karlsruhe.de/film/tori-lokita/

„Sadakos Kraniche“Zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Hiroshima und dem Todestag Sadako Sasakis...
14/06/2026

„Sadakos Kraniche“

Zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Hiroshima und dem Todestag Sadako Sasakis werden alljährlich Origami-Kraniche in die japanische Stadt geschickt. Damit wird gegen die noch immer bestehende Gefahr durch Atomwaffen und für eine Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags protestiert.

Wir falten am 21. Juni von 15-17 Uhr in der Kinemathek Kraniche, die dann nach Hiroshima geschickt werden.

Eine Kooperation mit der Gruppe Karlsruhe der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen DFG-VK.

Adresse

Kaiserpassage 6
Karlsruhe
76133

Öffnungszeiten

Dienstag 18:00 - 21:00
Mittwoch 18:00 - 21:00
Donnerstag 18:00 - 21:00
Freitag 18:00 - 23:00
Samstag 14:00 - 20:00
Sonntag 14:00 - 20:00

Telefon

+497219374714

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