13/03/2018
Kleine Spielereien mit/in der Elektronik ...
da ich immer mal wieder Receiver, Amplifier oder sonstige Home-Entertainment-Geräte zur Reparatur und/oder Aufwertung von Freunden und Bekannten in meiner Bescheidenen Elektronik Werkstatt habe, bin ich derzeit (trotz allem Stress PRIVAT) dabei, mir ein VERNÜNFTIGES, in Güte und Qualität einstellbares, mit allen erdenklichen benötigten Spannungen abgreifbares, sowie je nach Bedarf zu-&abschaltbare weitere Brumm-&Siebschaltungen, wie auch weitere Regel-,Steuer-&Begrenzungsschaltungen...
Im Konkreten (als erste Ausbau- bzw.: Aufbaustufe):
2 mal 0 – 30 (50) Volt, bei 0 – 10 (6) Ampere Schaltbar als 0 – 60 (100) Volt, bei 0 – 10 (6) Ampere oder 0 – 30 (50) Volt, bei 0 – 20 (16) Ampere sowie als Plus/Minus Spannung für Amp's.
2 mal 0 – 30 Volt, bei 0 – 4 Ampere.
Alle vier Spannungen, können via 10 Gang Potentiometer eingestellt werden. Allerdings besteht Intern die Möglichkeit (und ist Umschaltbar) die Spannungen und Ströme via DAC eines in der nächsten Ausbaustufe Nachrüstbaren Mikrocontrollers zu Regeln und so Gegebenenfalls Steuer-, Regel und Messreihe via Automatischem Programm laufen zu lassen oder aber auch nur via PDA, Laptop, PC oder Handy zu Steuern/Regeln.
2 mal 24 Volt
2 mal 15 Volt
2 mal 12 Volt
2 mal 10 Volt
2 mal 5 Volt
Alle oben genannten Plus/Minus Spannungen können +/- 1Volt in der Ausgangsspannung Nachjustiert werden und Leisten von 12 – 24 Volt, ganze 4 A und bei 5 & 10 Volt je 2 Ampere.
Außerdem sind noch 4 mal 0 – 5 Volt mit einem Strom von 0 – 2,5 Ampere als Spannungen für Beispielsweise Mikrocontroller mit im Netzteil vorhanden.
Sämtliche Steuer und Regelfunktionen lassen sich auf Digitalsteuerung via Mikrocontroller Umschalten, wobei ich von Anfang an darauf Achte, dass die Nachträgliche Integration möglichst einfach von Statten gehen kann und der Ausbau auf µC möglichst nur durch den/einen Tausch einer Platine zu Vollziehen ist (näheres Folgt).
Gleichzeitig gibt es von Anfang an die Möglichkeit für Nachbau Interessenten, die Leistungen, Spannungen und Ströme den eigenen Bedürfnissen Anzupassen.
Außerdem werden ALLE Messpunkte zum Einmessen des Multitest Netzteiles VOLL Dokumentiert und bilden auch die Basis für eine Hochpräzise Messung ALLER Parameter die Relevant sind sowie in den Lastbereichen auch die Erweiterung auf ein 4-Leiter Messsystem um, durch zu Starker Last / zu kleinem Leitungsquerschnitt, Verfälschungen der Messergebnisse/Anzeige zu Vermeiden.
Zu-&Abgeschaltet werden, können schon am Anfang bei der Glättung/Siebung die Hochkappazitiven Elektrolyt-Kondensatoren. Im Gerät vorgesehen sind bei den Einstellbaren Spannungen, je 6 x 5600µF bis 6 x 22000µF, welche via einfacher (Belastbarer) Schalter zu-&abgeschaltet werden können. Es ist Allerdings vorgesehen, diese (gerade in späteren Ausbaustufen) via Solid State Relais, „Normalen“ Relais oder gar mittels MOSFet's zu-&abzuschalten.
Zudem Befindet sich bei den ALLEN vorhandenen Spannungen eine zu-&abschaltbare Brummsiebung nach dem Beispiel vom Elektronik Kompendium um eben dieses Wirksam zu Unterdrücken (über die Notwendigkeit dieses Schrittes kann man Streiten :) ).
Dann kommt die Spannungs- und Stromregelung, welche je nach Spannungs- / Strom- & Lastbereich Entsprechend Aufgebaut ist (Beispiel +/- 12 Volt = 78XX Festspannungsregler mit vor-/nachgeschaltetem OPV, welcher Versorgt wird mit (Rail to Rail) +/- 5 Volt und der Referenz Eingang einfach über einen Trimmer von 0 Volt zu +/-5 Volt über ~10k Ohm jeweils die Ausgangsspannung leicht Angepasst werden kann (gerade bei einigen 78XX Reihen sind die Werksseitigen Ausgangsspannungsdifferenzen doch zu Offensichtlich.
Bei den Größeren Ausgangsspannungen und Maximalen Ausgangsspannungen bis ~ 35 Volt kann Anfangs (wie auch über meiner Beispielschaltung Realisiert) mit dem LM317 und dem Aus dem Datasheet entnommenen Beispiel mit dem LM 301 sowie einigen weiteren Externen Bauteilen sowie entsprechender Leistungstransistoren auch Ströme bis Leicht um die 10 Ampere erreicht werden. Zudem ist es auf Grund der Standard Bauteile auch Entsprechend Leicht, dieses Nachzubauen … negativ ist hier der LM 337 zu erwähnen.
Außerdem Schalte ich ebenfalls dem Elektronikkompendium entnommen, eine Power-Z-Diode nach um Unerwünschte Spannungsspitzen und noch sonstige Restwelligkeiten zu Unterdrücken, indem ich die P-Z-Dio. Standardmäßig mit der Spannungsreglung der Hauptspannung Koppel und diese aber um ~2 Volt geringer Ausgebe, womit nun Wirklich ALLES Unterdrückt werden dürfte, zumal auch dieses zu-&abschaltbar ist!
Zu guter letzt, ist nach jeder Schaltungsfunktion in den Regelbereichen ein Spannungsabgriff via weiterer Ausgangsbuchsen möglich, welche über eine Relais oder MOSFetschaltung durchgeschaltet werden kann. Außerdem sind/ist an jedem abgriff nach dem µC Vollausbau ein entsprechender Sensor angeklemmt, der per Multiplexer alle Ausgänge durchschaltet und erfasst, eine Präzise Strommessung via Shunt und und und …
Alles in allem, kann ich mit/bei diesem Netzteil die Werte des zu Reparierenden Netzteiles Einstellen und dann mit der Arbeit beginnen, denn es ist mir nicht nur einmal passiert, dass das NT als Folgefehler des AMP-Fehlers ebenfalls in Mittleidenschaft gezogen wurde und ich erst mal dieses zum Laufen Bringen musste. Manches mal war es sogar so, dass sich die weitere Reparatur NICHT mehr lohnte und ich mich RICHTIG geärgert hatte das Netzteil noch zum laufen gebracht zu haben.
Vorteilhafter weise kann man damit auch so manch ALTEN Verstärker auch noch „PIMPEN“, indem man vorerst die „Originalen“ werte einstellt und dann zu-/abschaltet was Unnötig ist und was Sinnvoll ist um zu sehen ab wann in welcher Frequenz Störungen/Einbussen hörbar sind und/oder Messbar, sowie es sich überhaupt noch Lohnt. Aber da kann ich sagen, das einige ALTEN EX-DDR Verstärker, nach Umbau auf einen guten Kühlkörper, Erhöhung der Siebelkos, eine kleine Transistor-/Z-Dioden oder OPV-Spannungsregelstufe sowie manchmal noch die Vorverstärker Netzteilbefeuerung und auch Umbau der OPV's inkl. Sockel VIEL gebracht hatte, keine Leistungswunder aber bis zu 90% Anschlag OHNE Verzerrung, anstatt 40-55% Anschlag und KNARZ KNARZ :)
Ziel ist einfach ein Programmierbares Netzteil mit sämtlichen Spannungen bei nötigen Strömen mit Ausreichend Leistungsreserven auch für Eigenentwicklungen, welches ich Vielseitig Nutzen kann …
Dürfte damit erreicht werden …
UND mein Spieltrieb ist Befriedigt!!!