Seit 1988 bringt die Festspielgemeinschaft Kötzting e.V., eine Laientheatergruppe, jedes Jahr in den Sommermonaten Juli und August einen Klassiker in bairischer Mundart auf die Bühne. Mittlerweile haben sich mehr als 150.000 Zuschauer*innen auf dem Ludwigsberg bei Bad Kötzting verzaubern lassen. Alle Stücke wurden speziell für die Waldfestspiele Bad Kötzting ins Bairische umgeschrieben. Bisher der
"Bairischen Jedermann" nach Hugo von Hofmannsthal, "Der Faust" nach Goethe, "Die Räuber" nach Schiller, "Die lustigen Weiber" nach Shakespeare, "Woyzeck" nach Büchner, "Der Weiberstreik" nach Aristophanes, "Macbeth" nach Shakespeare, "Die Bettleroper" nach John Gay, "Das Haus der Bernarda" nach Frederico Garcia Lorca, der "Schinderhannes" nach Carl Zuckmayer und "Da Asch'nmo - Ein Zaubermärchen", frei nach Ferdinand Raimund. Inszenierung und Regie lagen bis 2020 in der Hand von Johannes Reitmeier, dem Intendanten des Landestheaters Tirol in Innsbruck, einem gebürtigen Kötztinger. 2021 hat Sascha Edenhofer die Regie übernommen. Mit dem "Asch'nmo" gelang ihm 2022 und 2023 ein fulminanter Neustart auf dem Ludwigsberg nach der Coronapause. 2024 überzeugte die Festspielgemeinschaft erneut mit einem Drama: Gerhart Hauptmanns "Die Weber". Das Stück wird 2025 zum letzten Mal zu sehen sein.