1986 von Lehrerinnen und Lehrern der Städtischen Sing- und Musikschule gegründet, ist das Symphonische Salonorchester Ingolstadt seit Jahren eine feste Instanz im Kulturleben der Stadt. Das Orchester unter dem Dirigat von Thomas Frank, der 1998 die Leitung übernahm, beherrscht nicht nur ein breit gefächertes Repertoire an Tanz- und Unterhaltungsmusik des späten 19. Jahrhunderts bis ca. 1970, sonde
rn gibt auch jährlich Konzerte der ganz besonderen Art, wie etwa die Highlights der Filmmusik oder die Gershwin-Bernstein-Gala. Besonders widmet sich das Symphonische Salonorchester der Pflege der Werke von Johann Strauß, was bedeutet, dass neben den allseits bekannten Walzern auch selten gespielte Werke des Komponisten in originaler Besetzung zur Aufführung gebracht werden. Musik der Strauß-Dynastie überhaupt wurde in den letzten Jahren nicht nur in Konzerten wie Wiener Blut (2003) und den Neujahrskonzerten 2005, 2008, 2011, 2015 und 2019 dem Publikum präsentiert, sondern ist auch Bestandteil der sehr populären und stilvollen Wiener Ballnacht, die sich mittlerweile als glamouröses Highlight der Stadt etabliert hat. Besondere Aufmerksamkeit widmete das Salonorchester 2005 auch dem Werk des deutschen Komponisten Peter Kreuder. In einem Konzert zum 100. Geburtstag Kreuders wurden nicht nur seine Evergreens wie Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn, sondern auch die schon beinahe in Vergessenheit geratene Brasilianische Symphonie aufgeführt. Unter dem Motto „Spiel mir das Lied vom ...“ stand 2008 erneut die Filmmusik auf dem Konzertprogramm. Hier wurde das Werk „Director‘s Cut“ des jungen Komponisten Rostislav Gilman durch das Symphonische Salonorchester Ingolstadt uraufgeführt. In die Welt der Musicals führte das Herbstkonzert 2009: Unter dem Titel Musical-Klassiker spielte das Salonorchester Medleys von berühmten Musicals wie „My fair Lady“, „Cats“, „Phantom der Oper“ oder „West Side Story“. Anlässlich seines 25. Bestehens führte das Symphonische Salonorchester Ingolstadt am 16. Oktober 2011 ein Festkonzert auf. In diesem Jubiläumskonzert führte das Symphonische Salonorchester Ingolstadt gemeinsam mit dem Ingolstädter Motettenchor die Carmina burana von Carl Orff auf.
2012 stand das Thema "Tanz" nicht nur bei der Wiener Ballnacht auf dem Programm, sondern unter dem Titel "Tänze im Konzert" spielte das Salonorchester Ungarische Tänze von Johannes Brahms, Slawische Tänze von Antonin Dvorak, Leonard Bernsteins Symphonische Tänze aus der "West Side Story" und Ravels berühmten Bolero.
2013 hatte Walter Kiesbauer als Gastdirigent die Leitung des Orchester inne. Unter dem Motto "Vorhang auf" standen u.a. die Komposition "Soundtrack", die Kiesbauer eigens für das Symphonische Salonorchester Ingolstadt geschrieben hat und als besonderes Highlight fünf Orchesterlieder "VerbArien", ebenfalls von Kiesbauer mit der renommierten Sängerin Annette Seiltgen auf dem Programm. Eine neue Konzertrichtung schlug das Orchester ebenfalls mit Walter Kiesbauer ein und führte 2014 das Familienkonzert "Hier kommt Franz" auf. Kiesbauer war Komponist, Dirigent und Regisseur dieses szenischen Konzerts, bei dem auch die beiden Schauspieler Andreas Schwankl und Ansgar Schäfer auf der Bühne standen.
2016 feierte das Symphonische Salonorchester sein 30-jähriges Bestehen. "Das Beste aus Klassik, Operette, Musical und Filmmusik" - in dem Jubiläumskonzert spielte das Orchester Highlights aus vergangenen Jahren. Unter dem Motto „Eine Nacht voller Seligkeit – Bekanntes und weniger Bekanntes aus den Golden Twenties“ präsentierte das Salonorchester 2021 ein Konzertprogramm aus dem Genre „Salonorchestermusik“. Auf dem Programm standen Schlager und Evergreens der 20er bis 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts, zudem Lieder aus Operetten, Revuen und aus den damals entstandenen und boomenden Tonfilmen. Die Leitung dieses Konzertes hatte der Gastdirigent Walter Kiesbauer. Tanzmusik wie Wiener Walzer, Musik der goldenen 20er-Jahre, Musical- und Filmmusik, Bernstein und Orff - das Salonorchester bietet seinem Publikum musikalische Unterhaltung der Extraklasse!