29/09/2026
Wir stehen schon seit 2 Jahren in Kontakt, doch nie hat es gepasst, aber nächstes Jahr sind Sie mit dabei☝️
Wir möchten euch Void Queen vorstellen 😎
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Der Sound:
Void Queen steht für einen Sound, der die Energie des Post-Punk mit der Direktheit des 70sRock ’n’ Roll und atmosphärischen Schichten verbindet.
Hämmernde Drums und treibende Basslinien bilden ein massives Fundament, über dem die Gitarren zwischen melodischer Klarheit und roher Intensität wechseln. Dabei geht es der Band nicht darum, sich in einfestes Genre-Korsett zu zwängen.
Vielmehr erschaffen sie eine dichte, oft dunkle Atmosphäre, die immer von einem kraftvollen Rock-Drive nach vorne gepeitscht wird.
Zusammengehalten wird dieser Mix von Viltes markanter Stimme. Sie ist klar, rauchig undtransportiert eine Intensität, die ohne unnötige Schnörkel auskommt. Void Queen besteht aus Vilte Stasiuleviciute (Vocals), Tobi Rachuj (Gitarre), Merlin Niklasch (Drums) und HelgeSiara (Bass).
Die Gründung: Eine spontane Lösung
Void Queen entstand im März 2024 aus einer Situation, in der es schnell gehen musste.Merlin und Tobi spielten ursprünglich gemeinsam bei Ende Neubau, als für ein geplantesKonzert kurzfristig der Sänger ausfiel. Tobi fragte Vilte, ob sie für diesen einen Gigeinspringen könne. Doch schon bei der ersten Probe wurde klar, dass es nicht bei einereinmaligen Aushilfe bleiben würde. Die Chemie zwischen den dreien funktioniertemusikalisch wie menschlich sofort. Bereits bei der zweiten Probe schrieben sie mit „Suga“ihren ersten eigenen Song. Was als Notlösung begann, entwickelte sich innerhalb kürzesterZeit zu einem eigenständigen Projekt mit einer ganz eigenen kreativen Energie.
DIY im Studio: Von der Demo zur Single
Im Mai 2024 wollte die Band eigentlich nur Demos aufnehmen, um die ersten Songsfestzuhalten. Das Ganze fand im Proberaum-Studio ihres langjährigen Freundes HelgeSiara statt. Ohne großen Produktionsplan oder externen Druck entstanden Aufnahmen, diein ihrer rohen Qualität so überzeugend waren, dass die Band ihre Pläne änderte. Anstatt dasMaterial als Entwürfe zu behandeln, wurden daraus die ersten offiziellen Veröffentlichungen:„Suga“, „Seventeen“ und eine neue Version von „Six Feet Underground“. Während dieses Prozesses wurde Helge, der anfangs nur an den Reglern saß, zum festen Mitglied am Bassund prägt seitdem den Sound entscheidend mit.
Live-Präsenz und erste Meilensteine:
Kurz nach den ersten Releases folgte eine Einladung nach Kopenhagen. Zu diesem Zeitpunkt war die Band noch als Trio unterwegs und Vilte übernahm zusätzlich den Bass.
Zurück in Berlin festigte sich die Besetzung mit Helge und die Band begann, sich live einenNamen zu machen. Ein wichtiger Moment war das Konzert im Badehaus in Berlin, das weniger als ein Jahr nach der Gründung ausverkauft war. Es folgten eine Live-Session undein Interview bei Fritz FM sowie ein Artikel im Tagesspiegel. Diese Erfahrungen haben derBand gezeigt, dass ihr Sound eine unmittelbare Verbindung zum Publikum herstellt. Nachden ersten Singles folgten weitere Tracks wie „Feelings“ und „Sick“, die das Spektrum vonVoid Queen weiter definierten.
Hinter den Kulissen:Vier Wege zur Show
Wer Void Queen auf der Bühne erlebt, sieht eine Einheit. Doch der Weg dorthin führt über vier völlig unterschiedliche Pre-Show-Rituale, die das Bild der Band im Backstage prägen.
Während sich die Anspannung vor einem Auftritt aufbaut, hat jedes Mitglied eine eigene Methode, um in den Modus zu kommen. Merlin ist meist schon lange vor dem Soundcheck zu hören, wenn er jede verfügbare Oberfläche von Flightcases bis hin zu den Backsteinwänden des Clubs nutzt, um sich mit seinen Sticks warmzuspielen. Vilte hingegen setzt auf ein fast klinisches Warm-up. Man sieht sie oft konzentriert mit einem speziellenSchlauch in einer Wasserflasche blubbern, um ihre Stimme auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Dieser skurrile Anblick steht im Kontrast zur späteren Performance.
Gleichzeitig verwandelt Tobi den oft engen Backstage-Bereich in eine Turnhalle und bringt seinen Körper mit Dehnübungen und Sprüngen auf Betriebstemperatur. Inmitten diesesaktiven Chaos bildet Helge den Ruhepol. Er sitzt meist entspannt mit einem Bier irgendwoam Rand und klopft trockene Weisheiten oder Witze, die die Stimmung auflockern. Wenndiese vier unterschiedlichen Energien schließlich auf der Bühne aufeinandertrefen, entlädt sich die gesammelte Spannung unmittelbar im Set.