Stadtarchiv Hannover

Stadtarchiv Hannover Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Stadtarchiv Hannover, Kulturzentrum, Vahrenwalder Straße 321, Hanover.

Das Stadtarchiv Hannover stellt im städtischen Sammlungszentrum Unterlagen zur hannoverschen Stadtgeschichte sowie für die Familienforschung bereit, berät bei der Quellensuche und erteilt schriftliche oder mündliche Auskünfte.

HEUTE: Vortrag unseres Provenienzforschers über Hannah Arendt und die ProvenienzforschungSeit 1949 war die berühmte Phil...
09/04/2026

HEUTE: Vortrag unseres Provenienzforschers über Hannah Arendt und die Provenienzforschung

Seit 1949 war die berühmte Philosophin Hannah Arendt als Geschäftsführerin der Jewish Cultural Reconstruction Inc. tätig, die sich für die Rückerstattung von geraubtem jüdischem Kulturgut einsetzte. Im Rahmen der Hannah-Arendt-Tage sprechen die beiden Provenienzforschenden am Stadtarchiv und an der Stadtbibliothek, Johannes Schwartz und Silke Bremer, heute um 18.00 Uhr im Museum August Kestner über Arendts Arbeit bei dieser Einrichtung und über die schwierige Suche nach NS-Raubgut in Hannover. Weitere Informationen zum Vortrag gibt es hier:
https://www.hannover.de/Wirtschaft-Wissenschaft/Wissenschaft/Initiative-Wissenschaft-Hannover/HANNAH-ARENDT-TAGE/Termine-Themen/Hannah-Arendt-und-die-NS-Provenienzforschung?fbclid=IwY2xjawRCCT9leHRuA2FlbQIxMABicmlkETBkS3V6S3R2MDE2N0tlOGtic3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHqxPBJYH8ocrsw3OQs0i5qPlYwTR_gNTbZS5nvt_hRtSVN1gVLZPf365Dy4z_aem_xm74NvKbBVCf_q4VRRPiwA

Neue Personenstandsunterlagen: Die Jahrgänge 1915, 1945 und 1995 sind da.Entsprechend der gleitenden Schutzfrist übernim...
01/04/2026

Neue Personenstandsunterlagen: Die Jahrgänge 1915, 1945 und 1995 sind da.
Entsprechend der gleitenden Schutzfrist übernimmt das Stadtarchiv jährlich neue Personenstandsunterlagen aus dem Standesamt. Ab jetzt sind die Geburtsurkunden von 1874 bis 1915, die Heiratsurkunden bis 1945 und die Sterbeurkunden bis 1995 bei uns nutzbar. Die zugehörigen Namensregister können für die Recherche direkt im Archivportal Arcinsys im Bestand 1.NR.3.08.01 „Standesamt Findmittel“ online eingesehen werden unter: https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=b26482 (bitte „zugehörige Objekte“ anwählen). Vorgänge vor 1874 liegen bei den kirchlichen Stellen, jüngere noch im Standesamt.
Achtung: Das Stadtarchiv befindet sich noch immer im Umzug, sodass Lesesaalbesuche voraussichtlich erst ab Frühsommer 2026 möglich werden. Schriftliche Rechercheanfragen sind bitte per Email an unser Funktionspostfach [email protected] zu richten.

Zeitzeugeninterview aufgezeichnet: Das Stadtarchiv hat das gestrige Zeitzeugeninterview mit Reinhard Scheibe (links) im ...
18/03/2026

Zeitzeugeninterview aufgezeichnet: Das Stadtarchiv hat das gestrige Zeitzeugeninterview mit Reinhard Scheibe (links) im Hodlersaal des Rathauses aufgezeichnet, um es später als zeitgeschichtliche Quelle archivieren zu können. Die gut besuchte Veranstaltung unter der bewährten Leitung von Carl-Hans Hauptmeyer hangelte sich entlang der biografischen Stationen durch Scheibes umfangreiches kulturpolitisches Engagement und ließ am Ende noch Platz für Publikumsfragen an den gut gelaunten Gast (Foto: Kischlat/Stadtarchiv Hannover).

Heute: Niedersachsen fördern! – Zeitzeugengespräch mit Reinhard Scheibe.Beim 24. öffentlichen Zeitzeugeninterview ist he...
17/03/2026

Heute: Niedersachsen fördern! – Zeitzeugengespräch mit Reinhard Scheibe.
Beim 24. öffentlichen Zeitzeugeninterview ist heute um 19.30 Uhr der Kultur-Netzwerker Reinhard Scheibe bei Prof. Carl-Hans Hauptmeyer im Rathaus zu Gast. Mehr als 50 Jahre lang hat Scheibe das niedersächsische Kulturleben geprägt: im Landtag und als Staatssekretär, als Vorsitzender der Nds. Lotto-Stiftung, als Mitglied des NDR-Rundfunkrates und des ZDF-Fernsehrats, als Vereinsmitglied bei Hannover 96 ebenso wie beim Kunstverein und beim Freundeskreis Hannover, als Vorstandsmitglied des Freiwilligenzentrums Hannover und beim Trägerverein der Galerie „Vom Zufall und vom Glück“ – um nur Einiges zu nennen.
„Niedersachsen erfolgreich fördern“ lautet daher das Thema der heutigen Zeitzeugen-Veranstaltung, die am Dienstag, 17. März 2026, um 19:30 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses beginnt.

Der Eintritt ist frei, Spenden an die beiden Ausrichter, den Freundeskreis Stadtarchiv Hannover e.V. und die Freunde des Historischen Museums e.V., sind willkommen.

Tag der Archive am 7. März im Landesarchiv – Stadtarchivvortrag zum Einwanderungsarchiv:Unter dem Motto „Alte Heimat - n...
03/03/2026

Tag der Archive am 7. März im Landesarchiv – Stadtarchivvortrag zum Einwanderungsarchiv:
Unter dem Motto „Alte Heimat - neue Heimat“ findet am 7./8. März 2026 bundesweit der 13. „Tag der Archive“ statt. In der Region Hannover beteiligt sich das Niedersächsische Landesarchiv am Samstag, dem 7.3. mit Vorträgen und Führungen. Im Landesarchiv präsentiert sich auch das Stadtarchiv Hannover durch einen Kurzvortrag von Chr. Heppner zum Projekt des hannoverschen „Einwanderungsarchivs“, das im Stadtarchiv entsteht. Dieser Vortrag beginnt am Samstag um 13.30 Uhr im NLA.
Das weitere Programm sieht vor: Am NLA-Standort Hannover Kurzvorträge zur Einführung in Aufgaben und Nutzung des Landesarchivs (11:30 Uhr und 12:30 Uhr), Beratung zur Online-Recherche und Nutzung des Archivinformationssystem Arcinsys, Präsentation zu archivischen Ausbildungsberufen und Informationsstand des Niedersächsischen Landesvereins für Familienkunde, am NLA-Standort Pattensen Gebäude- und Magazinführungen sowie Öffnung von Restaurierungswerkstatt und Buchbinderei (12-15.00 Uhr halbstündlich, zuletzt 14 Uhr).
Hier geht es zum Programm des NLA am 7. März: https://nla.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/neuigkeiten/2026/alte-heimat-neue-heimat-tag-der-archive-am-7-8-marz-2026-248803.html

Bildrechte: VdA/NLA

Stadtchronik 2025 online: Seit zehn Jahren führt das Stadtarchiv die 0nline-Stadtchronik fort, die unserer früherer Arch...
18/02/2026

Stadtchronik 2025 online:
Seit zehn Jahren führt das Stadtarchiv die 0nline-Stadtchronik fort, die unserer früherer Archivleiter Klaus Mlynek zunächst für die Jahre bis 1988 als „Hannover-Chronik“ veröffentlicht und intern noch bis 2003 weitergeführt hatte. Letzte Woche haben wir den jüngsten Jahrgang 2025 hinzugefügt, wie immer bearbeitet von unserer Kollegin Uta Ziegan. Hier geht’s zur Chronik: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Bildung/Bibliotheken-Archive/Stadtarchiv-Hannover/Unsere-Best%C3%A4nde/Stadtchronik,-Adressb%C3%BCcher,-Pl%C3%A4ne-und-Archivalien-online

Lesung zum „Hannover-Image“: Am 17. Februar stellt unsere Autorin Vanessa Erstmann in der GWLB erneut ihre historische S...
15/02/2026

Lesung zum „Hannover-Image“: Am 17. Februar stellt unsere Autorin Vanessa Erstmann in der GWLB erneut ihre historische Studie zum Wandel des hannoverschen Stadtimages vor. Der Band, der in unserer Reihe „Hannoversche Studien“ erschienen ist, kam übrigens unter die fünf Nominierten des 2025 erstmals vergebenen Buchpreises „Pflichtlektüre Niedersachsen“. Er gibt einen profunden Überblick über 150 Jahre Stadtwerbung und Imagepflege in Hannover und vergleicht diese auch mit den Bemühungen anderer Städte.
Termin: Donnerstag, 17. Februar ums 17.00 Uhr in der Leibniz-Bibliothek Hannover
https://www.gwlb.de/die-bibliothek/aktuelles?tx_jocontent_c24%5Baction%5D=c24&tx_jocontent_c24%5Bcontroller%5D=Content&tx_jocontent_c24%5BjoNewsDetail%5D=373&tx_jocontent_c24%5BjoTitle%5D=BUCHVORSTELLUNG&cHash=c096dcc19b7b8dffd40843c459af97ee

Gestern vor genau 80 Jahren, am 10. Februar 1946, erreichte das katastrophale Leinehochwasser des ersten Nachkriegswinte...
11/02/2026

Gestern vor genau 80 Jahren, am 10. Februar 1946, erreichte das katastrophale Leinehochwasser des ersten Nachkriegswinters in Hannover seinen Peak. In der Stadt wurde das gesamte Gebiet zwischen Leine und Ihme überflutet, insbesondere die Calenberger Neustadt und die Glocksee, Teile der Südstadt und Lindens, das Rathausareal, Ricklingen sowie die Leinemasch bis hinunter zu den Herrenhäuser Gärten. Mindestens drei Menschen starben, im Rathauskeller und im Landesarchiv gingen tausende Akten unter. Unser Bild zeigt die bei uns archivierte Pegelkurve der Flusswasserkunst mit dem Spitzenwert von 54,36m über Null (Signatur: 1.HR.02.1 Nr 0055).

Koloniale Spuren in Hannover: Vortrag zum „Göring-Kolonialhaus“ am 29.1.2026.1939-1945 befand sich in der Jägerstraße 4 ...
27/01/2026

Koloniale Spuren in Hannover: Vortrag zum „Göring-Kolonialhaus“ am 29.1.2026.
1939-1945 befand sich in der Jägerstraße 4 in Hannovers Nordstadt das „Dr. H. E. Göring-Kolonialhaus“. Geplant als Ausbildungsstätte für künftige Kolonialbeamte, diente es bald als Propagandainstrument für die Rückkehr Deutschlands zur Kolonialmacht. Unsere Geschichtsblätter-Autorin Laura-Elisa Appelhagen analysiert in einem Vortrag des Historischen Vereins für Niedersachsen die lokale Rolle des Kolonialhauses, dessen finanzielle Unterstützung durch die Stadt sowie dessen Einbindung in nationalsozialistische Netzwerke.
Der Vortrag „Das Dr. H. E. Göring-Kolonialhaus Hannover (1939-1945): Netzwerke, Propaganda und unerfüllte Nostalgie“ beginnt um 18:30 Uhr im Niedersächsischen Landesarchiv, Am Archiv 1, Hannover (Nebeneingang). Nähere Informationen unter www.historischer-verein-niedersachsen.de
Der Aufsatz „Das Dr. H. E. Göring-Kolonialhaus in Hannover (1939-1945): Ein lokalhistorisches Beispiel nationalsozialistischer Kolonialpropaganda und stadtgesellschaftlicher Vernetzung“ ist in der aktuellen Ausgabe Nr. 79/2025 der Hannoverschen Geschichtsblätter erschienen.

Das Hauschild-Foto des nicht mehr vorhandenen Gebäudes stammt aus einer Akte des Landesarchivs (NLA HA, V.V.P. 17, Nr. 1739: Erster Jahresbericht)

Heavy: Der Tagungsband zu niedersächsischen Archiven im NS.Jeder und Jede kennt den „Ariernachweis“. Archive spielten ei...
21/01/2026

Heavy: Der Tagungsband zu niedersächsischen Archiven im NS.
Jeder und Jede kennt den „Ariernachweis“. Archive spielten eine zentrale Rolle bei der Erstellung dieser Dokumente, die seit 1933 ein wichtiges Mittel zur Ausgrenzung von jüdischen und anderen missliebigen Menschen im Nationalsozialismus wurden – auch wir, das Stadtarchiv Hannover. Archivare (und nur ganz selten Archivarinnen) trugen aber auch auf vielfältige andere Weise dazu bei, das damalige Geschichtsbild und die Überlieferung von Quellen im Sinne des NS zu prägen. Wie genau sich die NS-Diktatur, die Rassenideologie und Gleichschaltung auf die Tätigkeit der Archive in Niedersachsen auswirkte, war indes lange unklar. Jetzt ist die Dokumentation einer 2023 im Nds. Landesarchiv abgehaltenen Tagung zu diesem Thema erschienen. In den 24 Beiträgen geht es u.a. um Granden der niedersächsischen Archiv- und Historikerszene wie Georg Schnath, um den Verbleib der konfiszierten jüdischen Gemeindeunterlagen und die Sicherung des Archivguts in der Kriegszeit, um die Rolle der landeskirchlichen Archive oder um das hannoversche NS-Gauarchiv, aber auch um uns, das Stadtarchiv Hannover, mit seinen damaligen Leitern Leonhardt, Studtmann, Thiel und (kommissarisch) Busch – ein verdienter Text unseres früheren Archivleiters Karljosef Kreter.

Der vom Nds. Landesarchiv und der Historischen Kommission für Niedersachsen veröffentlichte Band „Archive in Niedersachsen und der Nationalsozialismus: Kontinuitäten und Brüche“ ist im Wallstein-Verlag erschienen (ISBN 978-3-8353-5803-4).

Kultur in Kisten – Kisten als Kultur: Dieses Kunstobjekt im Museum August Kestner ist Teil der aktuellen Doppelausstellu...
13/01/2026

Kultur in Kisten – Kisten als Kultur: Dieses Kunstobjekt im Museum August Kestner ist Teil der aktuellen Doppelausstellung „Fun Design / Circular Design“ und sprach uns sofort an. Nicht nur, weil Kisten (und ihr Transport) gerade unser Hauptthema sind, oder weil die Schublade, in die man/frau hineinschauen und spannende Objekte entdecken kann, geradezu sinnbildlich für das Archiv und das ganze Sammlungszentrum steht. Nein, wir sind auch selbst am Objekt beteiligt: Das MAK suchte ansehliche alte Schubladen und wurde bei uns fündig, weil wir im Zuge des Umzugs gerade viele alte Aktenbehältnisse durch ordentliche Archivkartons ersetzen. Auch andere Einrichtungen des Sammlungszentrums, wie die Stadtbibliothek, das Historische Museum und natürlich das MAK selbst haben Schubladen beigesteuert. Die Zweitverwertung der Kisten passt perfekt zum Ausstellungstitel „Circular Design“, denn dabei geht es um nachhaltiges Design. Alle recycelten Objekte und auch die nicht weniger kreativen Stücke im zweiten Ausstellungsteil „Fun Design“ sind noch bis Anfang Juni im MAK zu besichtigen. Kommt vorbei!
https://www.hannover.de/Museum-August-Kestner/Ausstellungen/Doppelausstellung-zum-Design2

So schnell kann es gehen – die Wirklichkeit hat uns überholt! Was vor Weihnachtenn noch schier undenkbar schien, ist sei...
08/01/2026

So schnell kann es gehen – die Wirklichkeit hat uns überholt! Was vor Weihnachtenn noch schier undenkbar schien, ist seit ein paar Tagen hübsche dekorative (und manchmal auch lästige) Realität. Zum Glück ist unser neues Gebäude gut isoliert, sodass unsere Archivalien den aktuellen Kälteeinbruch gut überstehen sollten.
Wir wünschen allen Interessierten an der hannoverschen Stadtgeschichte ein gutes neues Jahr!

Adresse

Vahrenwalder Straße 321
Hanover
30179

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