22/10/2026
LinkedIn ist echt eine lustige Plattform. Inzwischen betrachte ich das Ganze fast als kleines Sozialexperiment. Ich mache mich auf LinkedIn über LinkedIn lustig, bekomme daraufhin von LinkedIn Menschen erklärt, wie LinkedIn funktioniert, befolge teilweise sogar deren Ratschläge und mache mich anschließend auf LinkedIn darüber lustig, dass die Ratschläge offenbar funktioniert haben. Und das Bekloppte daran: Meine Reichweite steigt tatsächlich. Währenddessen sitzt ihr hier auf Facebook und Instagram quasi auf der Zuschauertribüne und dürft beobachten, wie weit ich das Spiel noch treiben kann. Gestern habe ich euch ja bereits den ersten Teil gezeigt. Hier kommt Teil zwei. Und ja, der geleaste Porsche und die geleaste Rolex aus euren Kommentaren haben es inzwischen ebenfalls zu LinkedIn geschafft. Ich fürchte, das entwickelt sich langsam zu einer Serie
😂 Hier nun der aktuelle Post:
Na, geht doch. Da mache ich mich ein bisschen darüber lustig, dass LinkedIn bei mir irgendwie nicht funktioniert, bekomme anschließend in den Kommentaren erklärt, dass ich vielleicht nicht nur selbst posten, sondern mich auch mal mit den Beiträgen anderer Menschen beschäftigen sollte, probiere das tatsächlich aus und plötzlich passiert etwas. 3.250 Impressionen, 2.287 erreichte Menschen, 111 Interaktionen, 31 neue Profilaufrufe und 5 neue Follower. Besonders bemerkenswert finde ich allerdings, dass 82 Prozent der Impressionen von außerhalb meines eigenen Netzwerks kamen. Unverschämtheit. Am Ende hattet ihr womöglich auch noch recht. Natürlich ist ein einzelner Beitrag noch keine wissenschaftliche Studie und ich werde jetzt ganz sicher nicht behaupten, den LinkedIn Algorithmus entschlüsselt zu haben. Aber offenbar macht es tatsächlich einen Unterschied, wenn man sich hier nicht nur hinstellt und sendet, sondern sich auch dort einmischt, wo man wirklich etwas zu sagen hat. Das wiederum gefällt mir, denn Kommentare nur um des Kommentierens willen werde ich auch weiterhin nicht schreiben. Und noch etwas habe ich gelernt: Es geht anscheinend tatsächlich ohne geleasten Porsche, ohne geleaste Rolex, ohne nachdenkliches Foto vor einem Privatjet und ohne die sieben wichtigsten Learnings meines Frühstücks. Das gibt mir Hoffnung. Jetzt fehlt natürlich noch der professionelle CTA, schließlich habe ich inzwischen gelernt, dass man am Ende eines LinkedIn Beitrags unbedingt eine Frage stellen soll, damit möglichst viele Menschen kommentieren. Also gut: Was ist eure Erfahrung mit authentischer Interaktion auf LinkedIn und welche drei Learnings nehmt ihr aus diesem Beitrag für eure persönliche Leadership Journey mit? Nein, bitte antwortet darauf nicht. Ich wollte nur einmal einen CTA machen ;)