NOrmal LIFE

NOrmal LIFE NOrmal LIFE, Eine visuelle Theater Performance mit Irene & Roland Hofers sowie in der Videoperformanc Zwei von ca. drei Millionen Kleinwüchsigen weltweit.

Eine visuelle Theater Performance mit Irene Hofer, Roland Hofer und in der Videoperformance Lea Prinz. Wie fühlt es sich an in einem Körper zu sein, der 117 cm groß ist? Welche Wünsche haben sie oder haben sie aufgegeben welche zu haben? Mit Ende 40 ist die Gewissheit da, dass sich am Blickwinkel zur Norm-Welt nichts mehr ändern wird. Will man an dieser Welt teilhaben, so wird man den Kopf immer i

n den Nacken legen müssen
um den Blick nach oben zu richten. Ein nach oben gerichteter Blick in die Augen derer, die den Blick nach unten richten. Die, die das Privileg haben, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Ausgeschlossen aus einer Gesellschaft, die ihre Maßeinheiten festgeschrieben hat. Tanz, Bewegung und Bilder geben Einblicke in die uns verborgene intime Welt zweier Menschen, die Größe in sich haben. Jenseits von aufklärerischer Selbstdarstellung zeigen sie uns die absurden und schönen Seiten des Andersseins. Mit zum Teil autobiografischen Texten führen sie uns in einer surrealen Welt voller Gegensätze und Widersprüche. An ihrer Seite ist die Riesin LEA. Ein Wesen aus einer anderen Welt. Wer wird ihnen helfen diese große Welt zu verstehen und mit ihr eins zu werden? Wird die Riesin LEA zur Retterin der Kleinen? Oder wollen sie sich nicht retten lassen und sind gar auf Zerstörung aus. ca. 70 Minuten ohne Pause - Texte verfügbar in Deutsch/Englisch/Französisch oder Italienisch. Ohne Altersbegrenzung. Premiere: 15.11. 2017 - 2. Vorstellung 16.11.2017 Monsuntheater Hamburg

Cast:

Irene Hofer
Roland Hofer
Videoperformance - Lea Prinz

Buch/Bühnenbild/Regie - Sebastiano Toma
Assistenz - Pegah Ghalambor

Produktion:
© sebastiano productions hamburg

02/04/2019

NOrmal LIFE
All people are beautiful, the difference makes it.

Love knows no size.
02/08/2018

Love knows no size.

NOrmal LIFE- After a true StoryCIRCO Orfei – 4 Männer die große Nägel in die Erde rammen. Im Rundschlag. Wie eine synchr...
06/06/2018

NOrmal LIFE- After a true Story
CIRCO Orfei –

4 Männer die große Nägel in die Erde rammen. Im Rundschlag.
Wie eine synchronisierte menschliche Maschine machten sie das...Fehlerfrei.
Man konnte zusehen wie die Anker in die Erde versanken. Davon bin ich immer aufgewacht.
Als würden sie eine riesige Uhr in die Erde rammen.
Drei Stunden später stand da ein Zirkuszelt. Wir Kinder holten die Sägespäne und streuten sie aus...dafür gab es Freikarten.
Keine 5 Jahre vergingen, da war ich dann beim Circo Orfei in Italien. Alle Artisten haben mich eher als ein Stofftier, das laufen kann, denn als Mensch wahrgenommen.
Wir saßen oft auf dem Manegenrand und sahen den Artisten bei den Proben zu, wie zum Beispiel der Schleuderbrett Truppe „Il Cielo“.
Sie schleuderten sich mit unzähligen Saltos bis fast unter die Zirkuskuppel. Höhepunkt ihrer Darbietung war, dass vier gestandene Männer von einem Gestell runter sprangen und mit voller Wucht einen jungen Mann bis unter die Zirkuskuppel katapultierten.
Dieser wiederum musste eine in der Kuppel hängende Glocke schlagen und wieder sanft auf einer riesigen Matte landen.
Als sie nach mehreren Versuchen, die mehr oder weniger gut gelangen, eine Pause machten, versammelten sie sich alle in der Manege und tranken etwas.
Ich gesellte mich dazu und machte den größten Fehler meines Lebens.
Ich setze mich auf das Schleuderbrett.
Kaum dass ich mich hingesetzt hatte, sprangen auf der anderen Seite zwei Männer mit voller Wucht auf das Schleuderbrett und ich flog in die Zirkuskuppel.
Als ich die maximale Höhe erreichte, sah ich die Glocke und spürte, wie mein Kopf sie schlug. Dann drehte sich mein Körper nach unten.
Einen kurzen Moment lang dachte ich, ich schwebe und bleibe lieber hier oben.
Ich sah nach unten. Sie lachten alle als gebe es kein Morgen.
Arturo, der den Clown spielte, stand noch auf dem Schleuderbrett und lachte so laut, dass er seine Hände zwischen seine Oberschenkel drücken musste, damit er sich nicht in die Hose machte.
Der Zirkusdirektor nahm mit ernster Miene seinen Zylinder vom Kopf, als wollte er sich von mir für immer verabschieden.
Fünf halbn***te albanische Tänzerinnen, die auf den Manegenrand saßen, sprangen auf und tanzten kreischend im Kreis, als sei grade die Vorstellung in vollem Gange.

Die Musiker, die ihre Instrumente in der Manege abgelegt hatten um ihr Pausenbrot zu essen, sprangen ebenfalls auf um ihre Instrumente vor meinem Aufprall zu retten.

Ich hatte derweil die Hosen voll. Am liebsten hätte ich sie alle nass gemacht, aber es waren zu viele. Also befasste ich mich damit zu überlegen, welche Gliedmaßen ich mir brechen soll.
Falle ich nach vorne, breche ich mir die Arme. Vielleicht sollte ich besser grade runterfallen und mir die Beine brechen. Breche ich mir die Arme, dann ist es aus mit dem Job als Trompeten-Clown, breche ich mir die Beine, dann kann ich im Rollstuhl weiter spielen.
Ja, warum nicht, dachte ich, ein Rollstuhl-Clown, der Trompete spielt, ist bestimmt auch lustig.
Ich wedelte mit meinen Armen so schnell wie ein Vogel, damit mein Oberkörper ja oben blieb und ich mir auf jeden Fall die Beine breche. Während die Manege sich mir in Zeitlupe näherte wurde es immer dunkler und immer stiller.
Ich fiel in einen unendlichen schwarzen Tunnel. Ich wachte im Krankenhaus auf und mir wurde klar, es war kein Alptraum, es war bittere Realität. Schlimmer noch, beide Arme und beide Beine waren gebrochen. Alle standen um das Bett herum. Am Fußende der Direktor, der immer noch seinen Zylinder in seiner Hand hielt. Der Clown mit verschmierter Schminke. Die Musiker hielten ihre Instrumente und hatten so ein Grinsen drauf, als freuten sie sich, ihre Instrumente vor meinem Aufprall gerettet zu haben. Nun fingen sie an zu spielen und die Tänzerinnen, die jetzt fast komplett n***t waren, tanzten ums Bett.
Mr. Universum war auch gekommen und hob das Bett mit einer Hand am Fußende hoch.
So hoch, dass ich mit dem Kopf gegen die Rückwand krachte. Der Clown griff in seine großen Taschen und streute Unmengen Konfetti übers Bett.
Alle lachten laut. Plötzlich kam auch der Weißclown rein und es wurde schlagartig still, nur noch die Geige spielte eine Melodie, die nach Mord oder Beerdigung klang. Der Clown hatte statt seiner Trompete eine riesige Spritze dabei und kam langsam auf mich zu.
Dann hatte ich einen Filmriss. Ich muss wohl vor Erschöpfung in Ohnmacht gefallen sein. Als ich wieder aufwachte, lag ich da, alleine, unbeweglich inmitten von buntem Konfetti.
Ich heulte wie ein Kind.

Zwei Jahre später konnte ich immer noch nicht richtig laufen und meine Arme waren immer noch krumm wie Baumäste. Aber immerhin konnte ich meine Hände wieder benutzen.
Ich habe mich selbständig gemacht. Nun repariere ich Beine und Arme, allerdings die von Schaufensterpuppen.
Da kann ich sägen, bohren und hämmern wie ich will, da schreit keiner.

Schaut vorbei am 27. & 28.2. im Theaterforum Kreuzberg 20:00 Uhr - www.tfk-berlin.dehttps://vimeo.com/250048480
08/01/2018

Schaut vorbei am 27. & 28.2. im Theaterforum Kreuzberg 20:00 Uhr - www.tfk-berlin.de
https://vimeo.com/250048480

NOrmal LIFE Visual theatrical performance with Irene & Roland Hofers as well as the Videoperformance Lea Malenka Prinz. A woman and a man lead a normal life. They…

NOrmal LIFE in BERLIN 27.& 28.2.2018
23/11/2017

NOrmal LIFE in BERLIN 27.& 28.2.2018

NOrmal LIFE - BERLIN > 27. & 28.02.2018 - Theaterforum Kreuzberg, Eisenbahnstr. 21 - www.tfk-berlin.de Info: www.sebastiano.de The true story about two…

"My feet stick on the floor. Each step is run like on sweet sticky honey. The beautiful and the creepy always close toge...
22/11/2017

"My feet stick on the floor. Each step is run like on sweet sticky honey. The beautiful and the creepy always close together."
NOrmal LIFE > www.sebastiano.de/normallife

20/11/2017

Die nächsten Termine:
27. und 28.2.2018 - Berlin - Theaterforum Kreuzberg -
02.02.2018 - Wiesbaden - Hessiches Staatstheater-Wartburg

The Great Gig In the Sky - Bye bye Hofers - See you soon
17/11/2017

The Great Gig In the Sky - Bye bye Hofers - See you soon

03/11/2017

NOrmal LIFE - Premiere 15.11. - 20 Uhr - Monsuntheater - Hamburg

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