Rineuto Lichtspiele

Rineuto Lichtspiele Filmperlen jeden paarten Dienstag im M1 zu freiem Eintritt bei gern entgegen genommenen Spenden

🥗🍴📽️ 🎞️16.06.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
03/06/2026

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16.06.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Die versiegelte Erde
IR 1976 | 90 Min | OmU
Regie: Marva Nabili

Der früheste vollständig erhaltene abendfüllende Spielfilm, der von einer iranischen Frau gedreht wurde. Die Geschichte des Widerstands einer jungen Frau gegen ihre Zwangsheirat, eines Aufbegehrens, das von ihrer Familie schnell als dämonische Besessenheit missverstanden wird.

«Atemberaubend in seiner inszenatorischen Raffinesse und Zurückhaltung und schonungslos in seiner Kritik an institutionalisierter Frauenfeindlichkeit, ist dies ein viel zu lange übersehenes Meisterwerk des Weltkinos.» Venera Films

«Ich habe versucht, Brechts Konzept des Verfremdungseffekts auf rein filmischem Wege zu benutzen und nicht einfach eine Theaterversion seiner Methoden auf den Film zu übertragen. Um diese filmische Form zu erreichen, benutzte ich die Ästhetik der persischen Miniaturmalerei.» Marva Nabili

https://www.rexbern.ch/filme/the-sealed-soil-khake-sar-beh-mohr

🥗🍴📽️ 🎞️02.06.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
20/05/2026

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02.06.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Der Apfel
IR 1998 | 86 Min | OmU
Regie: Samira Makhmalbaf

Ein älterer Bettler und seine blinde Frau halten ihre beiden elfjährigen Töchter seit der Geburt eingesperrt. Als sich eine Sozialarbeiterin des Falls annimmt und die Kinder auf die Straße lässt, gewöhnen sich die Kinder schnell und spielerisch an die neue Freiheit und bringen auch die Mutter dazu, sich nicht mit ihrer Hilflosigkeit abzufinden. Nach einer wahren Begebenheit einfühlsam umgesetzter, -märchenhafter Debütfilm über eine ungewöhnliche Sozialisation im Iran.

https://www.filmdienst.de/film/details/509603/der-apfel

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In den ersten vier Minuten der 13. Folge der tollen Dokumentation "The Story of Film" geht es um "Der Apfel", wie hier (in leider recht schlechter Qualität) zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=ZU4O99-qzkY

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🥗🍴📽️ 🎞️19.05.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
05/05/2026

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19.05.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Persepolis
F 2007 | 96 Min | OmU
Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud

Die Erinnerungen einer Exil-Iranerin, die 1995 nach Jahren in Österreich beschließt, in ihre Heimat zurückzukehren. Kurz vor dem Rückflug lässt die junge Frau, die leidenschaftlich gern die in ihrer Heimat verbotene Punk-Musik hört, ihre Jugend im Reich des Schahs und unter dem Regime der Mullahs R***e passieren. Der autobiografisch gefärbte Zeichentrickfilm nach einem Comic der Künstlerin, Autorin und Co-Regisseurin Marjane Satrapi erzählt seine politisch ambitionierte Geschichte eindrucksvoll in flächigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen und mit viel satirischem Witz, wobei er erlittenes Unrecht deutlich beim Namen nennt.

https://www.filmdienst.de/film/details/529955/persepolis

🥗🍴📽️ 🎞️05.05.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
24/04/2026

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05.05.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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My Stolen Planet
D 2024 | 82 Min | OmU
Regie: Farahnaz Sharifi

In Tagebuchform kompiliert der semifiktionale Film die Geschichte der 1979 im Iran geborenen Filmemacherin Farahnaz Sharifi mit einer Sammlung von 8mm-Filmen, die sie auf Basaren und Flohmärkten erworben hat. Private Bilder aus dem eigenen Videoarchiv über ihren Familienalltag oder von Festen und Partys werden mit anonymen Amateuraufnahmen verbunden, in denen Momente der Freude und des Widerstands, der inneren Freiheit und äußerer Unterdrückung nebeneinanderstehen. Immer wieder sieht man Menschen ausgelassen tanzen und singen. Der Tanz, der im Iran nur im Schutz der eigenen vier Wände möglich ist, wird im Film zum Symbol für Freiheit, für Widerstand und Resilienz.

https://www.filmdienst.de/film/details/622473/my-stolen-planet

Obwohl die Freiheiten von Frauen im Iran bekanntlich sehr eingeschränkt sind, konnten doch auch Regisseurinnen zur reich...
23/04/2026

Obwohl die Freiheiten von Frauen im Iran bekanntlich sehr eingeschränkt sind, konnten doch auch Regisseurinnen zur reichen Filmkultur des Landes beitragen. Eine kleine Auswahl ihrer Filme zu zeigen hatten wir schon vor Kriegsbeginn angedacht und verstehen es jetzt mehr denn je als Zeichen der Solidarität mit einer in vielfacher Hinsicht gebeutelten Zivilbevölkerung.

🥗🍴📽️ 🎞️21.04.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
07/04/2026

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21.04.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Die Reise
ARG 1992 | 128 Min | OmU
Regie: Fernando E. Solanas

Fernando Solanas schickt den 17-jährigen Martin Nunca, der mit seiner Mutter und dem Stiefvater in Ushuaia, dem südlichsten Zipfel Argentiniens lebt, auf eine lange Reise der Entdeckungen durch den lateinamerikanischen Kontinent. Mit dem Fahrrad bricht er auf, um seinen Vater zu suchen. Unterwegs sammelt er Erfahrungen, lernt die Facetten verschiedener Orte und Länder kennen. Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires steht unter Wasser, doch der Staatschef Doktor Rana (Frosch) lässt sich nicht beirren. Er hat unverzüglich auf die anhaltende Katastrophe reagiert und sich angepasst, indem er mit Schwimmflossen aus dem Regierungspalast tritt, um dem Volk sein mediengerechtes Lächeln vorzuführen. Martin entdeckt die reichen Mythen des Kontinents, die Geschichte der Azteken und der Indios in den Anden genauso wie die katastrophalen sozialen und ökologischen Zustände der Gegenwart.

Seine Suche nach dem Vater wird ein aufregendes Durchforsten des Kontinents, wobei Solanas mit wunderbaren Ironien die Widersprüchlichkeiten zwischen Alltagsrealität und Politik aufzeigt. "Conocer l'America latina" hat er seiner Freundin zum Abschied gesagt, er wolle Lateinamerika erfahren. Und er tut dies im wahrsten Sinn des Wortes: Eine Entdeckungsreise auch für uns, eingebettet in die traumhaften Bandoneonklänge von Astor Piazolla. Da tauchen gedachte Figuren in der Wirklichkeit auf, um wirkliche Menschen in die Welt der Imagination zu entführen. Da werden Figuren aus der Realität zu Karikaturen ihrer selbst. Da finden sich Lebensfreude neben Trauer und Enttäuschung.
"Ich will Lateinamerika durch das Prisma der Jugend wieder entdecken", hat Fernando Solanas beim Erscheinen seines Filmes gesagt, "denn es gibt kein schöneres und kein rebellischeres Alter, das so voller Liebe, Träume und kritischer Hellsicht wäre wie dieses."

https://trigon-film.org/de/filme/el-viaje/

Küfa vor dem Film, z.B. Brokkoli in Knoblauchbutter auf weißem Bohnenpüree mit Chimichurri
05/04/2026

Küfa vor dem Film, z.B. Brokkoli in Knoblauchbutter auf weißem Bohnenpüree mit Chimichurri

🥗🍴📽️ 🎞️07.04.2026Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 HamburgKüfa ab 19:30 UhrFilmbeginn: 20:30 UhrEintritt: 0 Euro, Spen...
31/03/2026

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07.04.2026
Kinoabend im M1, Mokrystr. 1, 21107 Hamburg
Küfa ab 19:30 Uhr
Filmbeginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 0 Euro, Spende erwünscht

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Die Würde der Ärmsten
ARG 2005 | 121 Min | OmU
Regie: Fernando E. Solanas

Nachdem die Reichtümer des Landes in Folge zahlloser Privatisierungen an ausländische Gläubiger verhökert worden waren und diese in der Finanzkrise (2000) durch Kapitalflucht das Land in die Zahlungsunfähigkeit stürzten, begann sich ein Großteil der so der Massenverelendung anheimgestellten Bevölkerung in einem bis dahin ungeahnten Ausmaß neu zu organisieren im solidarischen Kampf um das Überleben und die Rückgewinnung von Würde, Souveränität und gesellschaftlicher Gestaltungsmacht.

Langezeitarbeitslose schlossen sich zusammen und besetzten die großen Handelsstraßen des Landes, um für das Recht auf Arbeit zu kämpfen. Prekarisierte und marginalisierte Bewohner:innen der Slums von Buenos Aires organisierten Volksküchen und Nachbarschaftshilfen, um gemeinsam Perspektiven aus dem niederschlagenden Elend zu schaffen. Krankenschwestern bestreikten gemeinsam mit Patient:innen die öffentlichen Krankenhäuser, um deren Mittelstreichungen rückgängig zu machen und organisierten spendenbasierte Selbsthilfe-Apotheken auf der Straße. Kleinbäuerinnen begannen, in konzertierten Aktionen durchs ganze Land zu ziehen und die planmäßigen Zwangsversteigerungen ihres Ackerlandes an große Geschäftsbanken zu stoppen. Entlassene Arbeiter:innen besetzten ihre aus Profitgründen stillgelegten Fabriken und brachten sie in Eigenregie wieder zur Produktion.

Der Film porträtiert äußerst bewegend und lebensnah einzelne, beispielgebende Protagonist:innen jenes tiefgreifenden gesellschaftlichen Umwälzungsprozesses. Er zeigt insofern nachhaltig aktuell, welch grundlegend zivilisatorisches Befreiungspotenzial darin liegt, wenn jene, die im allgemeinen Marktgebrüll zum Verstummen gebracht sein sollen, konzertiert ihre Stimme erheben.

https://schluss-mit-austeritaet.de/event/filmseminar-die-wuerde-der-aermsten

Adresse

MokryStr. 1
Hamburg
21107

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