Durch das Actionkino und zahlreiche Sandalenfilme der vergangenen Jahre haben sich die Ansprüche und Sehgewohnheiten der Zuschauer geschärft. Spektakuläre Gefechte, ausgeführt mit historisch korrekter Waffentechnik der jeweiligen Epoche, und spannende Kampfszenen, die dem modernen Actionkino in Nichts nachstehen. Um diesem steigenden Anspruch gerecht zu werden, und die Realität einer großen Fechtk
ampfszene und die dazugehörige Sicherheit und Wiederholbarkeit auf der Bühne und im Film darzustellen, ist eine entsprechende Waffen- und Stuntkampftechnik unabdingbar. Eine 3 Minuten dauernde Fechtszene auf der Bühne oder im Film, ohne Schnitt und mit schweren Waffen, ist physisch, mental und darstellerisch anspruchsvoll. Sie erfordert Konzentration und den absoluten Verlass auf den Partner, und auf dessen und die eigene Automotorik, um nicht zuletzt beider Sicherheit zu gewährleisten. Nicht zu unterschätzen sind unbewaffnete Kämpfe, die von „harmlosen“ Ohrfeigen, Schlägen jeglicher Art, Tritten, häuslicher Gewalt, Kneipen- und Straßenprügeleien, bis hin zu Würgen und Fallen oder Sterben reichen. Auch Sie benötigen eine Choreographie und ein Training, und dürfen zu keiner Zeit improvisiert werden.