stadt der verlorenen utopien

stadt der verlorenen utopien Die Stadt der verlorenen Utopien entsteht in einem Theaterraum. Wir sagen: Theater muss sich als Luxusort behaupten! Menschen mit Behinderung etwa. Oktober.

Die Stadt der verlorenen Utopien besteht wie eine Stadt aus verschiedenen Räumen, in denen neben Videoinstallationen und verschiedenen Spielszenen das Theaterstück „Der Revisor“ von Nikolai Gogol als chorisches Spektakel dargeboten wird. In diesem Stück geht es um eine Stadt in Angst: Ein Revisor ist angekündigt, die Stadt zu inspizieren, und die Stadtbewohner befürchten, ihre bisherige legere Leb

ensweise zugunsten einer rein vernunftgeprägten Gesellschaftsordnung aufgeben zu müssen. In einer vergleichbaren Situation befinden sich heute viele Kommunen, die um den Erhalt ihres Freibades oder der Stadtteil-bibliothek bangen, da angesichts leerer öffentlicher Kassen zuerst bei den „Freizeitbeschäftigungen“ der Rotstift angesetzt wird. Das Theater, als an sich ineffizienter Apparat, gilt bislang als Schutzraum, in dem menschliche Passionen und kulturelle Traditionen doch noch stattfinden können – doch die meisten Menschen bleiben außen vor, wenn sich zwei Prozent der Bevölkerung gegenseitig bespaßen. Aber dafür muss es sich genau diesem „Luxus“ aussetzen, für den in der Leistungsgesellschaft immer weniger Raum ist – ja, ihm Raum verschaffen! Dafür muss sich Theater von seinen Selektions-mechanismen verabschieden. Gerade Menschen, die im System nicht perfekt funktionieren, auch im Sinne von Effizienz, müssen hier vorkommen. Mit möglichst vielen verschiedenen Menschen wollen wir die Stadt der verlorenen Utopien aufbauen und mit Leben füllen! Nicht als Gönner leihen wir diesen Laien unsere Bühne, oder um mit ihren Leidensgeschichten das Theater mit Authentizität anzureichern: Wir sind auf sie angewiesen, nicht bloß damit das Theater seine Legitimation nicht verspielt, sondern um sein einmaliges Potential zu bewahren – damit sie das Spiel, das freudige und unperfekte, nicht auf Effekte abzielende Spiel ins Theater zurücktragen, den Ort, an dem ein Wort, eine Behauptung, Raum und Zeit und feste Rollenvorstellungen aushebeln kann. Der PROTOTYP der STADT DER VERLORENEN UTOPIEN wird momentan auf Kampnagel erbaut. Die Eröffnung, zu der wir Sie schon jetzt herzlich einladen möchten, ist am 6. Stets dem Ort und den Menschen entsprechend rhizomorph wachsend, sollen in Zukunft unterschiedliche Städte der verlorenen Utopien auch auf anderen Bühnen entstehen…
DER UNTERGANG 2 ist eine Produktion von Stefan Kolosko und Kampnagel. Die Stadtmütter und -Mütter sind:
Sarina Abram, Esther Barth, Nicole Böck Dupont, Clarissa Börner, Angela Ender, Nina Ender, Romy Ellrich, Friederike Falk, Tobias Gronau, Jörg Karas, Stefan Kolosko, Dan Thy Nguyen, Astrid Ann Marie Pollmann, Katharina Romanenko, Eva Resch, Ewa Szewczyk, Sandra Willmann.

20/03/2017

MITSPIELER*INNEN FÜR CHOR-PROJEKT GESUCHT

Für den 3. Berliner Herbstsalon im November 2017 gründen die Dramatikerin Nina Ender (Else-Lasker-Schüler-Stückepreisträgerin 2016) und der Schauspieler Stefan Kolosko, der lange Jahre mit Einar Schleef und Christoph Schlingensief gearbeitet hat, den Sprechchor THEATER OHNE GRENZEN (AT).

Als Chor verlassen wir den Proberaum und radikalisieren und expandieren unsere Individualität, unsere Gedanken, unsere Utopien an Orten, die mit Geschichte und Geschichten aufgeladen sind. Im November bauen wir dann das Feldlager THEATER OHNE GRENZEN/BABEL STADT (AT) im Gorki auf.

Dafür suchen wir theaterbegeisterte Mitstreiter*innen jeden Alters und jeglicher Herkunft!

Am 12. April um 18 Uhr findet im Studio Я des Gorki ein Workshop zum Kennenlernen statt, in dem wir Euch was zum 3. Berliner Herbstsalon erzählen werden, die Arbeit von Ender/Kolosko und das Projekt vorstellen und schon einen kleinen Text mit euch ausprobieren wollen. Im Anschluss daran wird es wöchentlich einen Probentermin geben, jedoch könnt Ihr unter verschiedenen zeitlichen Optionen flexibel wählen.

Die Teilnahme an dem Projekt wird nicht vergütet.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Bitte meldet Euch an bis zum 11. April 2017 per E-Mail an [email protected]

11/03/2017
DIE OBRIGKEIT HAT IHRE GRÜNDE AUCH WENN WIR NOCH SO WEIT VON ALLEM ENTFERNT SIND, SIE DENKT SICH WAS?! DABEI!!!AKTION VO...
21/01/2014

DIE OBRIGKEIT HAT IHRE GRÜNDE AUCH WENN WIR NOCH SO WEIT VON ALLEM ENTFERNT SIND, SIE DENKT SICH WAS?! DABEI!!!
AKTION VOR DEM HAMBURGER RATHAUS

während wir die "stadt der verlorenen utopien" auf kampnagel erbauten sind wir immer wieder auf die strasse gegangen um neue bewohner und mitstreiter zu gewi...

08/10/2011
EIN HAUS AUS DER STADT DER VERLORENEN UTOPIEN
05/10/2011

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DAS KAMPNAGEL INFOMOBIL VOR DEM THALIA THEATER
05/10/2011

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DIE KUNST IST LANG UND DIE PAUSE KEINE PAUSE...
05/10/2011

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Das Thalia zeigt Goethes Meisterwerk in 8 1/2 Stunden komplett. Den Theatermarathon und seine Protagonisten beobachtete Joachim Mischke.

DEMNÄCHST IN IHREM THEATER
02/10/2011

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00491793946492

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