Bilder, die Gutes tun

Bilder,  die Gutes tun Valeria Sivtsova. Your picture for home = your help and charity! DEIN PORTRAIT IN ACRYL ODER ÖL AUF LEINWAND- PREIS BESTIMMST DU!! Hey!

Ich kann dich, oder eine andere Person mit Acryl- oder bei großem Wunsch Ölfarben auf Leinwand vom Foto malen. Nachdem ich das gemacht habe, schaust du dir das an und sagst, wie viel es dir wert ist und gibst mir das Geld, bzw. kein Geld, wenn du es schlecht findest. Sollte ich aber Geld von dir erhalten, geht das Geld direkt als Spende für ein Tierheim nach Sibirien, wo die Tiere es leider nicht so gut haben, wie in den deutschen Tierheimen. [email protected]
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WENN DER FLUSS AUSTROCKNET.Eine Kurzgeschichte 18+ in 8 Kapiteln und Triggern.KAPITEL 1. DAS GEDICHTFake Verhalten (05.1...
13/01/2024

WENN DER FLUSS AUSTROCKNET.
Eine Kurzgeschichte 18+ in 8 Kapiteln und Triggern.

KAPITEL 1. DAS GEDICHT

Fake Verhalten (05.12.2019)
Ich drücke ein Auge mehrmals zu,
ich laufe taub vorbei.
Erlaube mir nicht zu handeln und nun
verstecke mich in Heuchelei.
Nein, ich bin dir kein böser Mensch.
Dein Leid macht mir mein Herz sehr schwer.
Ich sehe nur heute zu, glaub mir, echt!
Ich tarne mich. Plane viel mehr.
Ich sehe und fühle, doch reicht es oft nicht,
dazwischen zu kommen sofort.
Ich hole dich raus, ich denke an dich.
Ich gebe dir mehr als mein Wort.
KAPITEL 2. DIE GESCHICHTE DAZU
Das Gedicht wurde in Katalonien geschrieben. Damals arbeitete ich in einem kleinen Städtchen T. in einem Zentrum für Kinder aus sozial schwachen Familien und in einem Museum. Eine Mutter E. holte ihre Tochter V. dort ab und wir kamen ins Gespräch, da wir beide ursprünglich aus der Ukraine kommen. Wir wollten uns auch auf einen Kaffee treffen. Alles war sehr nett und wir haben unsere Nummern ausgetauscht.
Nach ein paar Wochen hatte ich mich mit meiner ganzen WG zerstritten. Es blieb nur eine Woche Zeit dort, Hostels waren dort nicht vorhanden, nur ein teures Hotel, was ich mir überhaupt nicht leisten konnte. Meine ansässigen Betreuer dachten, wenn sie mir nicht helfen, dass ich mich beruhigen werde und in der WG bleibe, aber mir war es unter der Brücke lieber. Diese Möglichkeit habe ich auch tatsächlich in Betracht gezogen. Aber dann habe ich mich plötzlich an E. erinnert und sie war offen genug, um mich bei sich schlafen zu lassen, auch ohne Geld. Dieses habe ich ihr aber in großer Dankbarkeit trotzdem gegeben, so viel ich konnte.
E. hat zwei Töchter. Eine K., so alt, wie ich, aber die allein wohnte und ich sie damals nicht kennenlernte, und die V. vom schon benannten sozialen Zentrum. Als ich zu E. zog, habe ich verstanden, warum sie dahin geht. Es kamen mir immer wieder Eltern in den Sinn, die ihre Kinder abholten: mit einer rauchender Zigarette und sofort schreiend, alkoholisiert usw.. E. war eine tagtägliche Alkoholikerin und ist sie immer noch bis heute, im Jahr 2023 habe ich erfahren, dass die ständige Besoffenheit nicht das Allerschlimmste war.
V. war damals 8 Jahre alt. Ein hübsches Mädchen, welches so hässlich unterdrückt wurde, beschrien und geschlagen, dass ich vor Schock nichts, absolut gar nichts getan habe. Als E. ihre Tochter bedroht hatte, dass sie sie mit einem Gürtel schlagen wird und die Hände an ihren Bauch gelegt hatte, schrie V. nicht leiser als ein Tier, welches geschlachtet wird. Dabei ist sie nach hinten gefallen und ist aus der Küche rückwärts gekrochen. Auch wollte sie nicht zu ihrem Vater und hat weinend darum gefleht, zu Hause zu bleiben. Laut E. war ihr Vater ein Drogenhändler. Um zu beweisen, wie krank er im Kopf war, zeigte E. mir zerbrochene Gläser, kaputte Türen und zählte alle ihre körperlichen Missstände dadurch. Es haben auch Nachbarn die Polizei gerufen. E. erzählte, dass er unter Drogen sie wieder Mal angegriffen hatte, aber als die Polizei da war, hat sie nur ihren alkoholisierten Zustand notiert, da sie auch aus Versehen mit einem Pfefferspray sich selbst, anstatt ihren Partner zu besprüht hat. Tag für Tag wächst V. in dieser Hölle auf. Ich habe mir versprochen, sie daraus zu holen und für sie zu sorgen. Es blieb aber bei diesem Gedicht. Ich versuche mir das heute deswegen zu verzeihen, da es auf der Welt so viele Kinder gibt, die ohne Liebe, dafür aber mit allen Formen von Gewalt aufwachsen und jedes Kind oder jeder oder jede Jugendliche verdient es, umsorgt und geliebt zu werden.
KAPITEL 3. DAS VERSPRECHEN IM GEDICHT
Ich antworte meistens schnell, wenn ich angeschrieben werde. Meistens. Auf langwierige Sprachnachrichten reagiere ich entweder nicht sofort und höre es nicht zu Ende oder schalte Menschen auf stumm. So war es auch mit den Nachrichten von E..
Sofort, als ich damals im Jahr 2019 in Deutschland gelandet bin, habe ich ihr nicht mehr geantwortet, oder nur auf manche Kommentare unter meinen Fotos oder Videos. Die ersten Monate habe ich tagtäglich Pläne geschmiedet, wie ich V. daraus holen kann. Mein Job damals, wie ich es jetzt verstehe, würde geldmäßig für uns beide nicht reichen, also war es auch unrealistisch, keiner hätte mir das Kind gegeben auch unter dem Einverständnis der Mutter, welches ich schon bekommen konnte bei einem Fläschchen Wein. Irgendwann habe ich mich beruhigt und nicht mehr an V. gedacht. Vielleicht war es meine Hilflosigkeit, vielleicht die Faulheit.
Der Zufall wollte es so, dass ich einen Jungen aus einer sehr ähnlichen Familie zu mir genommen habe und mich um ihn genauso gekümmert habe, wie ich es mir mit V. damals versprach. Das ist eine 10 Monate lange Geschichte, auf die ich mein Leben lang stolz sein werde. Egal, wie es ausging und auch wenn wir getrennte Wege gegangen sind, weil ich nicht mit allen Folgen seiner höllischen Kindheit leben konnte, werde ich immer darauf stolz sein, wie gut ich ihn betreut habe: wir sind zusammen gereist, ich zeigte ihm, dass die Welt auch anders und schöner sein kann als davor, ich bezahlte seine Psychotherapie und eine IT-Ausbildung. Die meiste Zeit waren wir auch ein perfektes Team. Ich sehe es erst jetzt, aber auch V. hätte ich auch nicht die ganze Zeit umsorgen können. Ihre Vorgeschichte würde mich genauso überwältigen. Heute bin ich wieder an dem Punkt gelandet, dass eine Verantwortung über ein Kind oder einem/einer Jugendlichen ich zwar übernehmen kann, aber nicht mehr will, da mein Leben für mich selbst dann eingeschränkt wird.
KAPITEL 4. ANKUNFT IN T.
Ich fahre mit dem Bus nach T. aus Barcelona. Es sind fünf Jahre vergangen, aber es fühlt sich an wie vorgestern. Ich habe versucht, alle Bekannten zu erreichen. Eine Träne fiellt mir wieder auf die Wange – die soziale Aktivistin V.A. hat den Kampf gegen Krebs vor drei Jahren verloren. Ja, ich sah sie in einer Mütze komplett ohne Haare, aber sie hat so viel Leben ausgestrahlt, dass es mir nie in den Sinn gekommen ist, dass sie jemals sterben kann. V.A. machte die kleine Stadt zu einer Kultur- und Kulturtransferstadt. Sie sorgte für Auslandsaustauschprojekte für junge Menschen, half, Menschen mit allen möglichen Behinderungen und Einschränkungen einen leichten Beruf zu erlernen und sorgte selbst, unter anderem in eigenen kleinen Fabriken, für Arbeitsstellen für diese Menschen. Sie eröffnete auch ein gutes Restaurant, wo nur Menschen mit Besonderheiten arbeiten.
Die Mitarbeiter der Kindereinrichtung erreichte ich leider auch nicht, wahrscheinlich weil sie schon in Urlaub gegangen sind, und der Museumsdirektor hat sich wahrscheinlich vor mir versteckt (warum, darüber irgendwann anders). So traf ich nur E. an der Bar M.. Sie war glücklich, mich zu sehen, ich hingegen fühlte mich verpflichtet, sie zu treffen aufgrund ihrer damaliger Hilfe. Sie hat vor einer Stunde angefangen zu trinken und es war um zwölf Mittags. Ich bestellte mir eine Cola und begründete es damit, dass meine Medikamente sich mit Alkohol nicht vertragen. E. hat mir ihre größte Sorge anvertraut – ihre Tochter, die in meinem 30-er Alter ist, ist eine Alkoholikerin. Sie trinkt jeden Tag bis zum Umfallen, hat sich gerade mit ihrem Mann gestritten und wohnt bei ihr. K. geht nicht arbeiten und isst, trinkt, benutzt Strom und Wasser auf ihre Kosten und sie selbst verdient nicht viel als Kellnerin in der Bar M.. E. hofft, dass ich mit ihr reden und sie damit beeinflussen kann. Vor allem ist E. verärgert, dass K. überall rumerzählt, dass sie selbst Alkoholikerin sei.

KAPITEL 5. DIE WOHNUNG UND DAS MITTAGESSEN
Jamon, gelesen Chamon, ist ein ganzes geräuchertes Bein vom Schwein. Es steht auf dem Tisch. E. macht viel verschiedenes Essen. Ihre beiden Töchter kommen in das Zimmer. Die jüngste V. umarmt mich und scheint sich wirklich an mich zu erinnern. K. kommt auch. Es spielen Musikvideos russischer Mainstreammusik. Auf der Wand hängt ein Gemälde, das ich hier vor fünf Jahren gemalt und gelassen habe. K. kam gestern gerade so durch die Tür und musste von der 12-jährigen V. ins Zimmer transportiert werden. Unter den Augen von K. befinden sich zwei dunkle Halbkreise. E. fängt an K. wegen gestern zu beleidigen, dabei zieht sie aus dem Kühlschrank eine Flasche Wein. K. bemerkt, dass E. auch jeden Tag trinkt, worauf die Mutter antwortet, dass sie auch Geld dazu verdient und überhaupt, heute ist ein besonderer Tag, dass ihre Freundin zu Besuch gekommen ist. Dabei gießt sie sich und K. den Wein in die Teetassen.
Nach zwei Stunden ist die Mittagspause vorbei und wir (ich, E. und K.) gehen wieder in die Bar M..

KAPITEL 6. KEINE FREUNDE UND DIE TRÄNEN
Tatsächlich finden ich und K. eine Gesprächsebene. Sie ist nun geschminkt und sieht gut aus. Die Mutter gießt ihr ein Bier nach dem anderen. Wir sprechen über Menschenbeziehungen und ich sage, ich habe wirklich das Glück, dass ich ganze sieben richtige Freund*Innen habe und verstehe, dass definitiv keine Mehrheit der Menschen das von dich behaupten kann. Sie sagt, sie hat keine, will es aber sehr. Ich frage, was sie denkt, warum sie keinen Menschen an sich ranlässt. Mama sei ihre einzige Freundin. Sie fängt an zu erzählen, wie sie mit 13 Jahren mit einer Freundin in eine Wohnung ging, dabei aber die Freundin „nur für Kurz“ rausgegangen ist und sie somit in einer Wohnung gelassen hat, wo mehrere Zimmer waren und in jedem Zimmer auf sie sehnsüchtig mehrere Männer warteten. Die Freundin wusste davon. Ich frage, ob sie wirklich bereit ist, über das alles jetzt zu sprechen und sie sagt ja. Auch sagt sie, als sie einmal sehr betrunken nach Hause ging, wurde sie auf dem Weg von einem Unbekannten vergewaltigt.
Nach zweitätigen Vergewaltigungen mit dreizehn Jahren kam K. nach Hause und versuchte irgendetwas davon der Mutter zu erzählen. Diese war allerdings bereits so betrunken, dass sie das Gespräch am nächsten Tag vergessen hat.
An dieser Stelle erinnere mich, dass genauso schlimme Ereignisse auch im Leben von ihrer Mutter stattfanden. Ich frage, ob sie mit ihr das alles besprochen hat. K. sagt, sie hätte es versucht, aber als Antwort hat sie „Erzähl keinen Quatsch!“- hören müssen. K. trinkt zu Ende, nimmt sich ein neues Bier und sagt schon weinend, sie möchte sterben. Sie wird von allen Seiten nur kritisiert und kann nicht mehr. Ich frage: Wegen Alkohol? Sie bejaht. Kannst du ohne Alkohol bzw. bist du bereit eine Therapie zu machen? Nein, sie fühlt sich nicht in der Lage und außerdem, ist Alkohol das einzige Mittel, womit ihr Leben nur halb so schlimm ist. Dann fühlt sie sich nicht wertlos. Tränen kommen wieder mehr.
Ich frage, ob sie aggressiv ist, wenn sie betrunken ist. Sie sagt nein. Ich frage, ob sie Kinder haben möchte. Sie sagt nein. Dann sage ich ihr meine Meinung.
Sie ist erwachsen. In der Kindheit hat sie oft genug gehört, dass Zi******en und Alkohol schlecht für die Gesundheit sind. Sie allein als eigenständiger Mensch geht an keine persönlichen Grenzen von jemandem anderen und soll auch eigene haben. Wenn ihr Leben mit Alkohol erträglich ist und niemand dadurch geschadet wird (auch V. nicht wie kurz davor), hat sie das vollkommene Recht jeden Tag zu trinken und auch die Verantwortung darüber zu übernehmen, nicht die der Mutter, sondern die Eigene. Anstatt sich mobben zu lassen und dadurch psychisch nach unten gezogen zu werden, kann sie beim nächsten Mal auch so sagen, dass sie keine Tipps mehr braucht, sie ist Alkoholikerin und steht dazu. Sich nach einem Job umzuschauen ist auch nicht verkehrt.

KAPITEL 7. NIEMALS WEG
Es bleibt eine Stunde bis zu meinem Bus nach Barcelona. Der Weg dauert 15 Minuten aber ich und K. gehen früher von der Bar. Ich verabschiede mich von E..
Ich sehe alles wie im Traum. Dort habe ich gewohnt, hier habe ich gegessen und unter diesen Brücken gab es einen Fluss. Vor 5 Jahren war der Fluss noch zwei Meter breit und heute ist alles trocken.
K. fängt an, sich über ihre Mutter zu beschweren. Sie sagt, es ist unverschämt, dass E. allen erzählt, dass sie eine unheilbare Alkoholikerin ist, dabei haben sie beide zusammen vor fünf Tagen Kokain gezogen. Jetzt nicht, aber als E. noch mit Vs. Vater gewohnt hat, haben sie täglich verschiedene Drogen konsumiert.
K. wäre gerne weg aus T.. Aber sie war seit 15 Jahren nirgendswo außer T.. Als Ausnahme galt nur der Drogenhandel in Barcelona zusammen mit dem ehemaligen Stiefvater.
K. sagt, sie hasst sich. Jedes Mal, wenn sie sich im Spiegel sieht, flucht sie. Wenn sie über sich denkt, wird ihr übel. Da ich früher auch ein großes Problem mit dem Selbstwertgefühl hatte, erzählte ich ihr über das Training von Louisa Hay, das 21-Tage Programm zur Selbstliebe. Mir reichten 10 Tage und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es basiert, wenn man bis zu 100-mal am Tag sich im Spiegel betrachtet und zu sich sagt „Ich liebe dich! Ich liebe dich tatsächlich!“. Dazu soll man auch einen Taschenspiegel kaufen. Die ersten vier Tage denkt man: was mache ich da überhaupt?!, aber danach fängt das Selbstwertgefühl von allein zu steigen.

KAPITEL 8. ZURÜCK IN DEN URLAUB

Im Bus mache ich meine Musik an und betrachte die wechselnde Landschaft. Ich werde wahrscheinlich nie wieder in T. sein. Ich werde nie wieder E. und ihre Familie besuchen, Es ist ein anderes Leben und durch meine Hilfe wird es weder besser noch schlechter. Es sind andere Regeln, es sind andere Bedürfnisse. Wir sind alle irgendwo heuchlerisch und unlogisch. Ich habe kein Recht, diese Familie für irgendetwas beschuldigen, das macht das spanische Gesetz.
In Barcelona wartet auf mich eine schöne Airbnb-Wohnung und die Freude, morgen das Dali-Museum zu sehen.

70х100х2см"Свобода - ты нам рассказала, какого мы рода." Дорогой Юрий Юлианович
19/01/2022

70х100х2см
"Свобода - ты нам рассказала, какого мы рода." Дорогой Юрий Юлианович

100cm X 70cm
06/01/2022

100cm X 70cm

Was mir interessant ist. Das Gemälde ist eine Abschrift von meinem echten Foto. Nur das Foto würde ich nicht öffentlich ...
03/01/2022

Was mir interessant ist. Das Gemälde ist eine Abschrift von meinem echten Foto. Nur das Foto würde ich nicht öffentlich hochladen und das Gemälde ohne Frage.

Меня тут чёт заинтересовало: эта картину я срисовала со своего фото. Только фото я бы сюда ни за что не закинула, а вот такой селфач - без проблем.

Die jetzige Kollektion
25/12/2021

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Mimose. Bild Nr.2 80cm x 100cm
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Mimose. Bild Nr.2 80cm x 100cm

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