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GRASEWEG GALERIE - Projektraum für Kunst und Design

GRASEWEG GALERIE - Projektraum für Kunst und Design Projektraum für Kunst und Design

Wie gewohnt öffnen

Ausschreibung Projektstipendium 2018
17/10/2017
Ausschreibung Projektstipendium 2018

Ausschreibung Projektstipendium 2018

Mach den Kiosk! Der hallesche Kunst- und Projektraum hr.fleischer e.V. schreibt 2018 zum dritten Mal ein Projektstipendium aus. Professio...

Liebe Freunde, Interessierte und Kollegen,der Projektraum für Kunst und Design stellt seine Aktivitäten ein. Nach Beendi...
29/12/2014

Liebe Freunde, Interessierte und Kollegen,
der Projektraum für Kunst und Design stellt seine Aktivitäten ein. Nach Beendigung des Mietverhältnisses steht uns für mögliche zukünftige Projekte zunächst der virtuelle Raum zur Verfügung.
Wir sagen allen Mitwirkenden, allen Besuchern und Ausstellern herzlichen Dank.
Das Team von der Graseweggalerie

Artikel in der MZ
25/06/2013

Artikel in der MZ

Hier noch die Rede von T.O. Immisch, Kustos der fotografischen Sammlung der Moritzburg und die Ausstellungsübersicht.Por...
13/06/2013

Hier noch die Rede von T.O. Immisch, Kustos der fotografischen Sammlung der Moritzburg und die Ausstellungsübersicht.

Portrait à la carte heißt die Ausstellung – ein Angebot, aus dem sich jeder aussuchen kann, was ihm behagt, womit er etwas anfangen kann. Portrait kommt von protrahere – hervor ziehen – und meint den Anspruch, hinter der äußeren Ähnlichkeit etwas vom Wesen des oder der Dargestellten zu erfassen und zu zeigen.

Portrait steht damit in einem dialektischen, einem Wechselverhältnis mit dem Begriff der Person, wörtlich Maske, dem Bild, welches wir abgeben. Die hier versammelten Werke von sechzehn Künstlern präsentieren sehr verschiedene Weisen der Menschendarstellung zwischen Maske und Demaskierung, zwischen Wesen und Wirkung, Abbild und Inbild.

Carlo Broschewitz praktiziert verstecken statt entdecken: Ein Clown, der kein Kosmonaut mehr sein möchte – auch eine Art Selbstportrait. Die Bilder sind Anti-Portrait; Text, Gesten und Umgebung verraten dennoch etwas über die Person – unter Wasser oder im All, unwirtliche Umwelt in jedem Fall.

Andrea Flemming zeigt ihre mehrfach gebrochene Selbstdarstellung – Verklärung oder Offenbarung? Selbstbespiegelung in gekrümmtem Spiegel, ihr Spiegelbild digital aufgenommen und ausgedruckt, so eingelassen wie distanziert, so zugewandt (sich und uns) wie abgewandt, Verzerrung als Steigerung.

Wilhelm Frederking spielt mit gedruckten Portraits auf Geldscheinen nach einem geschönten und abgesegneten Photo des großen Vorsitzenden Mao Tsetung – der scheint immer wieder durch – durch die durch Falten entstandenen ganz anderen „Portraits“ – neue Masken aus der alten entfaltet, das Heiligenbild vergackeiert, Kunst aus Geld.

Hermann Grüneberg liefert keramische Zeichnungen, gezeichnete, bezeichnete
Keramik: „The nurse“; hoch assoziativ, siehe Säge und Leiter, ihre bergende Geste, ihr sprechender Mund und ihre leuchtenden Augen – der Notfall als Normalität?

Simon Horns plastisches Portrait hat gleichsam eine Schärfeebene: Nase, Mund und Wangen abbildhaft, der Rest des Kopfes als Bozetto angedeutet, angerissen: Gerade daher die Spannung, die Lebendigkeit, die Kraft, schön asymmetrisch, schön schief – überzeugend.

Was Nancy Jahns hervorzerren will, ist nicht ersichtlich, weil umwickelt, eingewickelt. Verbergen statt zeigen – das kleine Wesen zwischen Wand und Loch: Muss es sich verstecken, will es das, womöglich ist gerade das Verstecktwordensein oder das sich Verstecken sein Wesen – armes Ding.

Hans Rigo Klugers subtile Zeichnungen sind gezeichnet von leichten Verzeichnungen, die die um so deutlicher akzentuieren, kennzeichnen – zur Kenntlichkeit entstellt: Herr und Hund, die einander immer ähnlicher werden, bis hin zur Zigarre.

Martin Neuberts Plastik hat vom Gesicht nur noch einen Rest, abgeschabt, Augen, Nase, Mund als Schrunden und Löcher – merkwürdigerweise immer noch kenntlich, individuell, von eigenem Ausdruck: Reduktion als Verstärkung, expressiv richtig, Bild statt Abbild.

Von Bruno Raetsch der Bootsmannkopf mit Mütze, geschwollenen Augen, vorgeschobenem Kinn – trotzt er dem Wind der rauen See, verweigert er sich dem Abgebildet werden? Wohl eher eine Kopfgeburt aus Brunos Händen, schwarz konturiert, deutlich, bedrängt und bedrängend.

Martin Roedels Guss nach Gips, klassische Plastik in der Tradition der figurativen halleschen Bildhauerschule, gebaut und geklärt, reduziert und aufgeraut, eher ansichtig, dabei rundum geschlossen und geformt: das Profil von perfekter Linearität, das Volumen gebannt.

Bei Julia Rückerts Büste: der Schaden als Schatten, der Riss als Reichtum. Das Gesicht, lächelt es, ist es schmerzverzerrt? Brutal realistisch, fast abdruckhaft, dafür aber zu wild expressiv, Spätbarock lässt grüßen (siehe auch den Sockel) – hinreißend extrem.

Rudolf Schäfers Totenportraits haben ihn international berühmt gemacht, mit ihnen hat er an ein Tabu gerührt und es gekonnt gebrochen, hat als einer von ganz wenigen das Bild der Toten in zeitgenössische Kunst wieder eingebracht, den Schrecken gemildert durch Schönheit.

René Schäffer und Regina Stiegeler: Mensch und Maschine – Hommage für Man Ray, für sein Bild „Erotischer Schleier“ von Meret Oppenheim an der Tiedruckpresse von Louis Marcoussis und ein Portrait von Regina – Akt ist eben mehr als nackt, Kunst kommt von Kunst, Bilder von Bildern.

Julia Schleichers gebaute Plastik, partiell farbig gefasst und leicht überlebensgroß, in der Schwebe zwischen weiblich und männlich, skeptischen Blickes. Der ruhige Ausdruck wird gesteigert durch die unruhige Oberfläche des Materials wie des gemalten Überzugs: sehr gegenwärtig, präsent.

Jonas Schneiders Triptychon, ein doppelt gebrochenes Selbstportrait: Der Autor spricht seinen Namen JONAS RAPHAEL SCHNEIDER. Während er jedes der drei Wörter artikuliert, bleibt die Kamera offen. So geht die Zeit ein ins Bild, der Ausschnitt des Gesichts korrespondiert mit dem der Zeit, das resultierende Bild nicht statisch, sondern bewegt.

Robin Zöffzigs zwei Fächer, traditioneller chinesischer Seidenmalerei verpflichtet, Zeichnungen mehr denn Malereien, linear – die Farbe bringt Volumen ins Bild. Der rechte zeigt ein Gesicht hinter einer Maske – die Ambivalenz von Person und Portrait im Bild und aufs Bild gebracht.

(T.O. Immisch) 2013

Ausstellung „Portrait à la carte“
13/06/2013

Ausstellung „Portrait à la carte“

04/06/2013

Aufgrund der aktuellen Lage eine Kurzmitteilung unsererseits: Als Kulturschaffende und Kunstinteressierte unserer Stadt betrachten wir es als Rückgrat-stärkend die Vernissage der Portraitausstellung am Freitag trotz Hochwassers stattfinden zu lassen - nicht zuletzt aus Respekt und Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit aller Aussteller und Mitwirkenden. Wir wollen an dieser Stelle einen positiven, motivierenden Impuls geben, obwohl wir vollstes Verständnis dafür haben, dass sämtliche Festivitäten abgesagt worden sind.

Thema der Ausstellung ist das Portrait Wir haben uns auf ein Spiel eingelassen welches sich auf ein paar wenige ästhetis...
15/05/2013

Thema der Ausstellung ist das Portrait Wir haben uns auf ein Spiel eingelassen welches sich auf ein paar wenige ästhetische Verabredungen und einen gemeinsamen Experimentierraum bezieht. Inhalt und Anlass ist die Auseinandersetzung mit dem Genre des Portraits. „"Perspektiven herausstellen! Abstraktion, Abstand --- Identifikation. Einfaltspinsel ! Tapete und Holzkopf, auch ein Knistern und ein Lächeln, lächeln.“ Plastik und Fotografie. Eine Ausstellung von Simon Horn und Rene Schäffer.

Ein paar Eindrücke
17/12/2012

Ein paar Eindrücke

29/11/2012

Diesen Samstag, an dem langen Abend der Galerien, eröffnet die GrasewegGalerie ihre Weihnachtsausstellung. Freunde, Bekannte, Künstler und Interessierte sind willkommen und eingeladen mit uns zu plaudern und weihnachtlich am Glühwein zu nippen. Ab 17 Uhr sind wir vor Ort....

Sehr gut besuchte spannende und schöne Eröffnung.Vernissage 1. Teil - Julia Rückert | Hannes Uhlenhaut | Sarah Pschorn03...
02/06/2012

Sehr gut besuchte spannende und schöne Eröffnung.

Vernissage 1. Teil - Julia Rückert | Hannes Uhlenhaut | Sarah Pschorn
03.05.2012, 19 Uhr
Ausstellung 4.05.-11.05.2012

Vernissage 2. Teil - Ulrike Behrendt | Hermann Grüreberg | Anna Dorothea Klug
21.05.2012, 20 Uhr
Ausstellung 22.05.-30.05.2012

René Schäffer
02/06/2012

René Schäffer

März 2012Kathariana Günther"Anderswie", BildhauereiVernissage: 01.03.2012, 19 UhrMaria Einert"Altbekanntes Neuland", Fot...
02/06/2012

März 2012Kathariana Günther"Anderswie", BildhauereiVernissage: 01.03.2012, 19 UhrMaria Einert"Altbekanntes Neuland", Fotografie und ZeichnungVernissage: 18.03.2012, 15 Uhr

Ausstellerplakat
02/06/2012

Ausstellerplakat

TANDORABleiverglasung und PlastikNovember 2011
02/06/2012

TANDORA

Bleiverglasung und Plastik

November 2011

WEIHNACHTSAUSSTELLUNG „Artshow for Christmas“ IN DER GRASEWEGGALERIEDie GrasewegGalerie  - ein Projektraum für Ausstellu...
02/06/2012

WEIHNACHTSAUSSTELLUNG „Artshow for Christmas“ IN DER GRASEWEGGALERIE

Die GrasewegGalerie - ein Projektraum für Ausstellungen und Aktionen für Künstler und Designer veranstaltet vom 24.11. bis zum 23.12.2011 eine „Artshow for Christmas“.

Zu unserer Premiere zum Fest konnten wir die unterschiedlichsten Talente gewinnen. Ihre Arbeiten verwandeln unseren Projektraum in eine Fundgrube von ästhetisch anspruchsvollen, qualitativ hochwertigen Geschenkideen: Schmuck aus Buchrücken oder Ziffernblättern, Keramik, Kleinplastik aus Bronze und Porzellan, Grafiken, Leuchten und textile Accessoires – faszinierend und ideenreich.
Junge Künstler und Designer der Region bieten eine facettenreiche Palette an Objekten, von elegant und edel über humorvoll und praktisch bis hin zu schräg und bunt – unbedingt empfehlenswert!

„Artshow for Christmas“
Vernissage: 24.11.2011
Ausstellungsdauer: 24.11.2011-23.12.2011
Öffnungszeiten: Mi-Fr 16-19 Uhr | Sa 12-18 Uhr | So 11-17 Uhr
Graseweg 2 | 06108 Halle (Saale)

Adresse

Graseweg 2
Halle
06114

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Kunst & Unterhaltung in der Nähe


Bemerkungen

Interessengemeinschaft Zukunft Stadtbad gegründet. Am 6.12.2012 wurde unter dem Patronat des Heiligen Nikolaus von Myra, der unter anderem als Helfer bei jeglichen Wassergefahren und bei Seenot gilt und Patron der "Brückenbauer" ist, im Stadtbad die Interessengemeinschaft ZUKUNFT STADTBAD gegründet. Der Zusammenschluss versteht sich als freie Vereinigung interessierte Bürger und Vereine, der sich das Ziel gesetzt hat, bei der Findung eines Sanier ungs- und Nutzungskonzeptes unterstützende Arbeit zu leisten, sanften Druck auf Entscheidungsträger auszuüben sowie Aktionen zu bündeln und zu steuern. Nach einem kurzen Vortrag von dem Kunsthistoriker Mathias Homagk über das Stadtbad und seinen Architekten Wilhelm Jost referierte der Sportwissenschaftler Dr. Andreas Hahn über die historische Entwicklung und Bedeutung von Baden, Schwimmen und Wassergymnastik für den Menschen und die Gesellschaft. In der formalen Gründung der Interessengemeinschaft ZUKUNFT STADTBAD wurden drei SprecherInnen und die Schriftführerin gewählt. Holger Friedrich (Geschäftsführer DLRG - LV Sachsen-Anhalt) Ramona Thum (Verein der Freunde der Bau- und Kunstdenkmale Sachsen-Anhalts e.V.) Dr. Anna-Elisabeth Hintzsche (Initiative 100 Jahre Stadtbad) Schriftführerin Kathleen Hirschnitz (KonzeptKunstGeschichte Büro für Kunst- und Kulturmanagement) Die Veranstaltung endet mit einer Führung durch das historische Gebäude. Interessierte können sich gern unter folgendem Link melden, wenn Sie die Interessengemeinschaft Zukunft Stadtbad unterstützen möchten. https://www.facebook.com/pages/Freunde-der-Bau-und-Kunstdenkmale-Sachsen-Anhalt-eV/453475674675530 und wer noch nicht die Petition unterzeichnet hat - folgt bitte diesem Link: https://www.openpetition.de/petition/online/buergerbegehren-pro-stadtbad