Kunstmuseum Moritzburg Halle - Saale

Kunstmuseum Moritzburg Halle - Saale Helga Paris. Häuser und Gesichter. Halle 1983 – 85 | bis 20.09.2026
Reiner Leist. 360° | bis 20.09.2026
Edmund Kesting. Retrospektive | 27.11.2026 – 21.02. 2027

Avantgardist | bis 25.10.2026
🔜 Johanna Schütz-Wolff. Ein Museum der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts
Vertretungsberechtigt:
Vorstand/Generaldirektor der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Am Schloss 4, in 39279 Gommern, OT Leitzkau. Tel.: 039241/934-0
www.kulturstiftung-st.de

Kesting – Gerda1920 schreibt sich die 18-jährige Gerda Müller aus Interesse an moderner Malerei an Kestings Dresdner Weg...
08/09/2026

Kesting – Gerda
1920 schreibt sich die 18-jährige Gerda Müller aus Interesse an moderner Malerei an Kestings Dresdner Weg-Schule ein. Neben dem Unterricht übernimmt sie schon früh Büroarbeiten. Zwei Jahre später heiraten Gerda und Edmund Kesting.
Gerda hatte selbst künstlerisches Talent, doch nach der Familiengründung verlagert sich ihr Engagement zunehmend auf das Management der Weg-Schule. Als Tochter eines Kaufmanns ist sie mit Zahlen vertraut, kümmert sich um die Finanzen und trägt wesentlich dazu bei, den Schulbetrieb wirtschaftlich abzusichern. Auch die spätere Ausrichtung auf Werbefotografie geht wohl vor allem auf ihr Drängen zurück, neue Einnahmequellen zu erschließen. Doch Gerda ist nicht nur die Frau hinter den Kulissen. Mit ihrer Mode, ihrem Kurzhaarschnitt und ihrem Auftreten verkörpert sie die „Neue Frau“ der 1920er Jahre – im Ausstellungskatalog wird sie sogar als „Dresdner Role Model“ bezeichnet. Zahlreiche Porträts Kestings zeigen Gerda oder sind von ihr inspiriert.
Um 1930 entstehen „Frau im Spiegel“ und „Gerda im Spiegel“ – einmal Malerei, einmal Fotografie. Zwei sehr unterschiedliche Arbeiten mit demselben Motiv: Gerda!

Edmund Kesting. Avantgardist.
bis 25.10.2026

◻️ Edmund Kesting: Frau im Spiegel, 1930, Gouache auf Karton mit grauem Karton-Rahmen, Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Repro: Anja Elisabeth Witte/Berlinische Galerie © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
◻️ Edmund Kesting: Gerda im Spiegel, um 1930, Silbergelatineabzug, Privatsammlung, Kat. S. 57
◻️ Gerda und Edmund Kesting, um 1922, Kat. S. 13

Edmund Kesting. Avantgardist.
Hrsg. von Christian Philipsen, Thomas Bauer-Friedrich und Paul Kaiser, dreisprachig (dt./engl./frz.), 288 Seiten, 364 Abb., Leipzig: E. A. Seemann Verlag, 2026
ISBN 978-3-69001-049-8
35 Euro im Museum | 40 Euro im Buchhandel


Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Paul Kaiser

Kesting – Mitten im Sturm1919 begegnet Edmund Kesting in Dresden Herwarth Walden – Verleger, Galerist, Herausgeber der Z...
04/09/2026

Kesting – Mitten im Sturm
1919 begegnet Edmund Kesting in Dresden Herwarth Walden – Verleger, Galerist, Herausgeber der Zeitschrift „Der Sturm“ und einer der wichtigsten Vermittler der europäischen Avantgarde. Aus der Begegnung entwickelt sich eine Freundschaft. Für Kesting öffnet sich, wie Paul Kaiser im Ausstellungskatalog schreibt, ein „Tor zur Welt“. 1923 stellt er erstmals in Waldens Berliner Sturm-Galerie aus. 1926 vermittelt Walden den Kontakt zur amerikanischen Sammlerin Katherine Sophie Dreier. Kesting wird in der „International Exhibition of Modern Art“ im Brooklyn Museum in New York gezeigt – neben Künstlern wie Willi Baumeister, Max Ernst, Franz Marc, Gabriele Münter und Kurt Schwitters.
Doch Kesting experimentiert da längst selbst mit neuen Formen. Bereits 1920 beginnt er mit der Entwicklung seiner Bildbauwerke – einer eigenen, neuartigen Kunstform zwischen Malerei, Collage, Assemblage und Objekt. Er schneidet und faltet Papier, arbeitet mit unterschiedlichen Materialien. Bei den „Bildern mit verschränkter Leinwand“ dreht und versetzt er sogar die Leinwand auf dem Keilrahmen. Die Fläche beginnt, räumlich zu werden. In den späteren Bildbauwerken geht er noch weiter: Holz, Karton, Papier und Metall werden zu plastischen Kompositionen. Das Bild wird zum gebauten Objekt.
1932 besucht Walden Kesting ein letztes Mal in Dresden. Bei dieser Begegnung entsteht „Komposition malerische Synthese Herwarth Walden“. Kurz darauf geht Walden in die Sowjetunion.

Habt ihr die verschränkten Leinwände schon mal gesehen?

Edmund Kesting: alle Werke © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
▫️Komposition malerische Synthese Herwarth Walden, 1932, Öl auf grundierter Platte, im originalen, vom Künstler bemalten Holzrahmen, 48,5 x 43,5 cm, Privat, 📷 Steven Decroos
▫️Verschränkungen, um 1926, Assemblage, Öl, Gouache, Sperrholz, Karton, Zelluloid, Metallstab, 36,2 x 36,2 cm, Roberto Polo Collection, Brüssel, 📷 Steven Decroos
▫️Bildbauwerk in Kreuzform, 1928, Collage, Pappe, Karton, farbige, zum Teil strukturierte Papiere, Metall, montiert, farbig gefasst, montiert auf Pappe, Privat, 📷 Andreas Kämper
▫️Walden-Wand in der Ausstellung 📷 Kunstmuseum

03/09/2026

Bonjour mesdames! 👋

Ab heute sind glücklicherweise zwei Gemälde von Pablo Picasso zu Gast im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale): „Bildnis Fernande / Portrait de Fernande“ und „Femme à la mandoline / Frau mit Mandoline“ von Pablo Picasso. Beide Gemälde entstanden 1908.

Die beiden Werke kommen aus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und bleiben bis Ende Februar 2027 bei uns. Im Gegenzug sind mehrere unserer Werke von Franz Marc zur großen Marc-Ausstellung
nach Düsseldorf gereist.

Picasso in der Moritzburg ist übrigens eine kleine Rückkehr: Von 1924 bis 1926 gehörte mit „Grablegung Carlo Casagemas“ (1901) bereits ein Gemälde Picassos zu unserer Sammlung. Es wurde später – wie damals nicht unüblich – gegen ein Gemälde von Hans von Marées eingetauscht.

Beim Reel hat uns „Femme à la mandoline“ ein wenig inspiriert. 🎶

Pablo Picasso (1881–1973)
„Bildnis Fernande / Portrait de Fernande“, 1908
„Femme à la mandoline / Frau mit Mandoline“, 1908, Öl auf Leinwand, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf


Stolz auf Vielfalt – in unserem Publikum, in unseren Perspektiven und in unseren Zugängen zu Kunst.Als Kunstvermittlung ...
03/09/2026

Stolz auf Vielfalt – in unserem Publikum, in unseren Perspektiven und in unseren Zugängen zu Kunst.

Als Kunstvermittlung entwickeln wir Angebote für Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Lebensrealitäten. Denn Kunst kann auf viele Arten entdeckt, erlebt und gemeinsam diskutiert werden.
Unsere Angebote sind so vielfältig wie die Menschen, die sie nutzen: offene Werkstätten, Führungen in Deutscher Gebärdensprache, Kunstkurse, Sprachtandems, kostenfreie Mitmachhefte – auch in Leichter Sprache – und vieles mehr.
Wir möchten ein Museum sein, in dem sich alle Menschen willkommen fühlen und ihren eigenen Zugang zur Kunst finden können.


Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Kultur ist Vielfalt und Heimat
Freunde & Förderer Kunstmuseum Moritzburg
Verliebt in Halle
BKM Kultur und Medien
Museumsverband Sachsen-Anhalt
Kulturelle Vielfalt mit Kindern

Was bleibt nach einem Ausstellungsbesuch? Wir haben in unserem Gästebuch geblättert – und diese Antworten von Besucher*i...
02/09/2026

Was bleibt nach einem Ausstellungsbesuch? Wir haben in unserem Gästebuch geblättert – und diese Antworten von Besucher*innen der Ausstellung „Helga Paris. Häuser und Gesichter. Halle 1983–85“ gefunden. Danke!

✍️ „Sehr schöne Ausstellung von Helga Paris! Danke für die tollen Einblicke.“ 25.6.2026

✍️ „Anlass war heute die Sonder-Schau zu Helga Paris. Top! Bilder an sich & zeitgeschichtlicher Kontext! Super interessant für mich als 1979er DDR-Bürger.“ 6.7.2026

✍️ „So schön, dass die Halle-Fotos wieder ausgestellt werden; ich wünsche der Ausstellung noch viele Besucher und weitere inspirierende Einblicke in die wechselvolle Geschichte dieser schönen alten Stadt …“ 11.7.2026

✍️ „Die Portraits so charaktervoll, die Stadtlandschaften, die Geschichten, die durch die Bilder erzählt werden – sehenswert, eine Überraschung.“ 17.7.2026

✍️ „Helga Paris: Danke, dass ich ihre Werke wiedersehen durfte.“ 24.7.2026

✍️ „Danke für die tolle Helga Paris Ausstellung & die Neuauflage des Katalogs!“ 29.7.2026

✍️ „Welch Entdeckung ist Helga Paris, bei der ihre Fotografien denen einer Vivian Maier in nichts nachstehen.“

✍️ „Dass es in der Zeit des Sozialismus nicht einmal möglich war, eine Fotoausstellung mit Fotografien zu veranstalten, die heute ganz selbstverständlich erscheinen, ist erstaunlich. Tolle Ausstellung! Vielen Dank!“ 9.8.2026
Aus dem Japanischen übersetzt

✍️ „Eine wunderbare Ausstellung! Die Fotografien von Helga Paris sind (für meine Augen und mein Herz) so berührend, nicht im mindesten abwertend. Ich bin froh, dass wir diese Ausstellung gefunden/besucht haben. Eine so unerwartete Bereicherung!“ 13.8.2026

✍️ „Danke für die zarte und ebenso starke Ausstellung zu Helga Paris! Complimenti an die Kuratorin Jule Schaffer! So wichtig, gerade jetzt.“ 13.8.2026

✍️ „Wahnsinn, ich hab mich gefreut. Danke Helga!“ 13.8.2026

✍️ „Wurde die Stadt Paris jemals so treffend von jemandem mit Namen Halle fotografiert? Unglaublich beeindruckend – Dankeschön!“ 22.8.2026

✍️ „Die Helga Paris Ausstellung ist wunderbar. Danke dafür! Es wurde mir dadurch ermöglicht, das Halle zu sehen, was mir 1984 als Besuch aus dem Westen der damaligen BRD ‚verwehrt wurde‘. Mir wurde nur Halle-Neustadt gezeigt.“

✍️ „Lang lebe Helga Paris“

Helga Paris
Häuser und Gesichter
Halle 1983 – 85
noch bis 20. September

Demokratie-Dienstag – heute mit Thomas Bauer-Friedrich, Direktor am Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale).Edmund Kesting ...
01/09/2026

Demokratie-Dienstag – heute mit Thomas Bauer-Friedrich, Direktor am Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale).

Edmund Kesting (1892–1970) wurde in der Vergangenheit als der „bekannteste Unbekannte“ beschrieben. Das stimmt leider, doch ändern wir das gerade mit unserer umfassenden Retrospektive. Warum man Kesting und sein faszinierendes Werk nicht kennt, darum geht es im heutigen Post. Und die Gründe sind – leider – höchst aktuell.

Demokratie lebt von Vielfalt – Kunst auch.�Mit unserer Reihe „Demokratie-Dienstag“ geben Mitarbeiter*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Museums 15 Wochen lang persönliche Blicke auf Werke und Geschichten aus unseren Sammlungen.
Wir tun das, weil Museen nicht nur bewahren, sondern auch Haltung zeigen. Dienstag für Dienstag erinnern wir daran: Kunst ist frei - und Freiheit braucht uns alle.

Credits |
Abgebildete Werke von Edmund Kesting (alle aus Privatsammlungen):
◻️Selbstbildnis, Jahr unbekannt, Repro: Privatsammlung;
◻️Selbstbildnis, um 1942, Repro: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt;
◻️Studie zur Serie Dresdner Totentanz, 1945/46, Repro: Privatsammlung;
◻️Das Karussell, 1933, Repro: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt;
◻️Selbstbildnis, um 1955, Repro: Privatsammlung
Ausstellungsansichten Fotos: Marcus-Andreas Mohr, Michael Deutsch | alle Werke von Edmund Kesting: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026


Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Freunde und Förderer des Kunstmuseums Moritzburg Halle-Saale
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Kultur ist Vielfalt und Heimat

SEPTEMBER IM MUSEUM 🍂⬜️ 4.9. | 16:30 ⚠️ Ausgebucht ❗️Tandemführung „Helga Paris. Häuser und Gesichter“  Dr. Jule Schaffe...
31/08/2026

SEPTEMBER IM MUSEUM 🍂

⬜️ 4.9. | 16:30 ⚠️ Ausgebucht ❗️
Tandemführung „Helga Paris. Häuser und Gesichter“ Dr. Jule Schaffer & Jenny Paris

⬜️ 5.9.
14 Uhr | Führung „Edmund Kesting. Avantgardist“
14–20 Uhr | ReiseTrabant beim Nachbarschaftsfest Neustädter Passage 13

⬜️ 6.9. | 14 Uhr
Highlightführung Sammlung

⬜️ 7.9. | 15–16:30 Uhr
Erzählcafé – Unsere Kaufhäuser im Spiegel der Zeit

⬜️ 10.9.
12:30 Uhr | KunstGenuss – Malerei und Design im Dialog mit Bettina Rost
16:30 Uhr | Kuratorenführung Kesting mit Dr. Paul Kaiser

⬜️ 11.–13.9.
Zeichnen im Museum – Von der Skizze zum Kunstwerk
Fr 15–17:30 | Führung Alte Meister
Sa + So 10–13 | Zeichenworkshop
Anmeldung: vhs-halle.de

⬜️ 12.9.
14–17 Uhr | Offene Werkstatt: Stadt. Mensch. Collage.
14 Uhr | Führung Helga Paris

⬜️ 13.9. | 14 Uhr
Tag des offenen Denkmals – kostenfreie Architekturführung

⬜️ 14.9. | 18:30 Uhr
Film im Puschkino: „Die HallRolle I“ zur Helga-Paris-Ausstellung

⬜️ 15.9. | 16:30 Uhr
Helga Paris in Einfacher Sprache
Anmeldung bis 8.9.: [email protected]

⬜️ 17.9. | 16:30 Uhr
STADTSPAZIERGANG – Halle damals und heute
Treffpunkt: Museumsfoyer | max. 25 Personen

⬜️ 19.9.
14 Uhr | Führung „Edmund Kesting“
18 Uhr | „Diva in Grau“ – Finissage Helga Paris

⬜️ 20.9. | 14 Uhr
Highlightführung Sammlung

⬜️ 24.9.
16 Uhr | Sprachtandem – Kunst & Konversation
17:30 Uhr | Kunst mit Kesting – Linolschnitt-Workshop | Anmeldung: [email protected]

⬜️ 26.9.
10 Uhr | Führung in Deutscher Gebärdensprache – Kunst in der DDR
14 Uhr | Führung „Edmund Kesting“
19:30 Uhr | Galeriekonzert zu „Edmund Kesting. Avantgardist“

⬜️ 27.9.
10:30 Uhr | Familienführung „Edmund Kesting“
14 Uhr | Highlightführung Sammlung

⬜️ 28.9. | 16:30 Uhr
Materialien und Techniken bei Kesting – Führung mit Papierrestauratorin Sophie Philipp

Alle Infos zu Anmeldung, Tickets & Vorverkauf findet ihr auf unserer Website.

Credits |
Edith Dettmann, Stilleben mit Tulpen, 1933, Öl auf Sperrholz, KST – Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Foto: Punctum/Bertram Kober © Nachlass Edith Dettmann
Galeriekonzert | Foto Falk Wenzel


OH MENSCH! Wie wird aus einem Kriegsfreiwilligen ein unbedingter Pazifist?Edmund Kesting ist 23 Jahre alt, als er 1915 a...
27/08/2026

OH MENSCH! Wie wird aus einem Kriegsfreiwilligen ein unbedingter Pazifist?

Edmund Kesting ist 23 Jahre alt, als er 1915 an die Westfront kommt. Der Erste Weltkrieg verändert ihn – und seine Kunst. Das Kriegsgeschehen verbindet sich in seinen Arbeiten mit der Passionsgeschichte Christi und mit dem eigenen Schicksal.
Davon erzählen seine Holzschnitte aus den Kriegsjahren: „Sturmangriff“ von 1916, „Zwei sitzende Soldaten“ von 1917 und „Fahrt auf Urlaub“ von 1918. Kesting zeigt den Krieg aus der unmittelbaren Erfahrung eines jungen Soldaten, dessen Haltung sich grundlegend verändert.
Bereits „Der Dornengekrönte“ überträgt 1915 das Leiden des Krieges auf die Passion Christi. Nach Kriegsende setzt Kesting diese Auseinandersetzung fort. Sie führt bis zur „Auferstehung“ von 1921, dem Hauptwerk dieser frühen Phase.

„Oh Mensch! Inventur und Auferstehung“ heißt das erste Kapitel unserer Ausstellung. Es erzählt von diesen Jahren, in denen aus dem Kriegsfreiwilligen ein unbedingter Pazifist wird – und sich zugleich Kestings Kunst verändert.

EDMUND KESTING. AVANTGARDIST
bis 25. Oktober 2026

◻️ Blick in die Ausstellung Edmund Kesting. Avantgardist.
◻️ Edmund Kesting, Der Dornengekrönte, 1915, Aquarell, Gouache, Deckweiß, Kohle auf Karton | Privatsammlung, Foto: Michael Ehritt © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
◻️ Edmund Kesting, Auferstehung, 1921, Öl auf Leinwand | Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut © VG Bild-Kunst, Bonn 2026



Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Freunde und Förderer des Kunstmuseums Moritzburg Halle-Saale

26/08/2026

Die „Diva in Grau: Häuser und Gesichter in Halle.
Fotografien von Helga Paris“ ist längst ein Klassiker und vergriffen.
Im neuen Katalog zur Ausstellung
„Helga Paris. Häuser und Gesichter. Halle 1983 – 85“ sind auch 101 Abbildungen und er kostet im Museumsladen 10 Euro weniger als im Buchhandel, also 48 Euro.

Wir sind stolz auf die Vielfalt unserer Sammlung – und auf die Arbeit, die sie sichtbar macht. Durch Ausstellungen, Publ...
26/08/2026

Wir sind stolz auf die Vielfalt unserer Sammlung – und auf die Arbeit, die sie sichtbar macht. Durch Ausstellungen, Publikationen und digitale Angebote wie Museum Digital werden Sammlungsobjekte aus vielen Jahrhunderten zugänglich und neu erfahrbar.

Von historischen Druckgrafiken über einen jüdischen Verlobungs- und Hochzeitsring bis zu einer Wayang-Figur: Unsere Sammlung erzählt von unterschiedlichen Zeiten, Kulturen und Lebenswelten.
Wir sind .

EN |
We are proud of the diversity of our collection – and of the work that makes it visible. Through exhibitions, publications and digital platforms such as Museum Digital, objects from many centuries are made accessible and can be experienced in new ways.
From historical prints and a Jewish engagement and wedding ring to a Wayang figure, our collection tells stories of different times, cultures and ways of life.
We are .

◻️Jüdischer Verlobungs- und Hochzeitsring aus dem Schmuckfund von Weißenfels, 1300 - 1315 | Foto: PUNCTUM / B. Kober
◻️Wayang-Figur, vermutlich Raden Sumantri, vor 1938 | Foto: PUNCTUM / B. Kober
◻️(Nachfolger Christoph Weigel (1654 - 1725), DISCUS CHRONOLOGICUS, 1742 – 1752 | Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt


moderndenken
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Freunde & Förderer Kunstmuseum Moritzburg
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Kultur ist Vielfalt und Heimat

Adresse

Friedemann-Bach-Platz 5
Halle
06108

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+49345212590

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