Dom und Domschatz Halberstadt

Dom und Domschatz Halberstadt Die Pracht des Mittelalters am Harz: Erleben Sie den edlen gotischen Dom mit dem größten mittelalterl Dom und Domschatz sind täglich außer montags geöffnet.
(2)

Dom und Domschatz zu Halberstadt bilden ein Kulturerbe von Weltrang. Sie beherbergen die größte Sammlung mittelalterlicher Kunst, die sich nach dem Vatikan an ihrem ursprünglichen Ort erhalten hat. Entdecken Sie Leben und Frömmigkeit an einer bedeutenden Bischofskirche. Planen Sie für Ihren Aufenthalt mindestens eine Stunde Zeit ein – verpassen Sie nicht die Besichtigung des Domschatzes!

Am 8. Juli 2026 um 15 Uhr laden Rüdiger Becker und Dr. Uta-Christiane Bergemann zu einer Familienführung rund um die got...
19/06/2026

Am 8. Juli 2026 um 15 Uhr laden Rüdiger Becker und Dr. Uta-Christiane Bergemann zu einer Familienführung rund um die gotische Kathedrale. Der Direktor des Heineanums geht mit der Schar der Interessierten auf Entdeckungstour nach den lebenden Herren der Lüfte, die im Domareal beheimatet sind. Bei einer Brutvogelkartierung in den Jahren 1998 bis 2002 wurden in und um Halberstadt insgesamt 130 verschiedene Vogelarten nachgewiesen. Die aktuelle Vogelwelt im engeren Stadtgebiet von Halberstadt rund um den Domplatz soll bei dem Rundgang gemeinsam entdeckt werden. Wie viele Vogelarten sind am Domplatz zu hören und zu sehen? Welche sind im Dom in der „Vogelwelten“-Sonderausstellung ausgestellt und welchen Bezug haben sie zu Halberstadt? Ein Vergleich mit den Daten aus den zurückliegenden Kartierungen wird Aufschluss geben. Domschatzdirektorin Uta-Christiane Bergemann zeigt die vielfältigen Darstellungen auf geistlichen Gewändern, Mitren, Tüchern und Teppichen und erläutert die Symbolik für Werte wie Macht, Kraft, Selbstaufopferung, Liebe und Schönheit. Die Führung kostet 12 € pro Person, für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr 2 €, Tickets sind im Museumsshop des Domschatzes oder online zu erwerben. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, Treffpunkt ist das Besucherzentrum Dom|Schatz.
© Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Ulrich Schrader


Dem Triumphkreuz ganz nah!Für eine der regulären Pflegemaßnahmen ist die bedeutende Kreuzigungsgruppe des Halberstädter ...
16/06/2026

Dem Triumphkreuz ganz nah!
Für eine der regulären Pflegemaßnahmen ist die bedeutende Kreuzigungsgruppe des Halberstädter Domes aus dem frühen 13. Jahrhundert derzeit eingerüstet. Das vierköpfige Restauratorenteam um Johannes Schaefer aus Leipzig begutachtet für zehn Tage den Zustand der zu Teilen noch originalen Fassung, sichtet, dokumentiert, reinigt und sichert. Wegen der regelmäßigen Pflege und Kontrolle des Kunstwerkes alle sechs Jahre zeigt sich die mittelalterliche Malschicht in gutem Zustand. In Kürze wird damit eine der bedeutendsten Großplastiken aus romanischer Zeit auch wieder gerüstfrei im Dom zu besichtigen sein.

Das zentrale Kunstwerk des Domes ist die früheste vollständig erhalteneTriumphkreuzgruppe mit erweitertem Bildprogramm in Europa. Sie wird datiert auf die Zeit um 1210/15 und gehört damit bereits zur Ausstattung des romanischen Vorgängerdomes, der 1220 geweiht wurde. Sie ist der Höhepunkt einer europäischen künstlerischen Entwicklung und zeigt ihre hohe Qualität in der Schnitzkunst, ihrer originalen Fassung, der durchdachten Komposition und dem komplexen Bildprogramm mit mehreren Assistenzfiguren. Sie entstand in einer Hochphase des Halberstädter Bistums, als Bischof Konrad von Krosigk mit hochrangigsten Reliquien, so zum Beispiel Partikeln des Wahren Kreuzes Christi, 1205 vom Vierten Kreuzzug nach Halberstadt zurückkehrte. Der Reliquienfund im Schädel des Gekreuzigten Anfang der 2000er Jahre sorgte für überregionale Aufmerksamkeit. Heute befindet sich der gehobene Reliquienschatz wieder im hölzernen Christus.

© Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Falk Wenzel

Im Detail!Ein römisches Konsulardiptychon aus dem Jahr 417 ist das älteste Domschatzstück. Zwei kostbare Schreibtafeln a...
16/06/2026

Im Detail!
Ein römisches Konsulardiptychon aus dem Jahr 417 ist das älteste Domschatzstück. Zwei kostbare Schreibtafeln aus Elfenbein wurden von römischen Konsuln anlässlich ihres Amtsantrittes als Form der Selbstdarstellung verschenkt, in diesem Fall des Flavius Constantius. Er war 414 und 417 römischer Konsul und wurde 421 zum Mitkaiser des Weströmischen Reiches ernannt. Die Tafeln sind vermutlich bereits seit eintausend Jahren am Halberstädter Dom. Hier wurden sie zum Schmuck eines Einbandes einer mittelalterlichen Handschrift zweitverwendet.
Sie sind einer der Höhepunkte des Domschatzes und können in der Schatzkammer besichtigt werden.

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Antje Fischer/ Bertram Kober, Punctum

Im Detail! Einen verborgenen Schatz heben.Das Konsulardiptychon aus Elfenbein stammt aus dem Jahr 417 und stellt das ält...
09/06/2026

Im Detail!
Einen verborgenen Schatz heben.
Das Konsulardiptychon aus Elfenbein stammt aus dem Jahr 417 und stellt das älteste Kunstwerk des Domschatzes dar. Es wurde im Mittelalter weiterverwendet als kostbarer Einband eines Cantatoriums, eines Gesangbuches, das noch in Teilen erhalten ist. Doch liegt das Elfenbeindiptychon in der Ausstellung auf den handbeschriebenen Buchseiten aus Pergament, sie können nicht gelesen werden. Nun wird das Buch einmal gewendet – ein sehr kritischer Moment für das fragile Elfenbein – und alle Buchseiten gescannt. Seltene Gesänge aus dem Halberstädter Dom werden somit künftig online für alle Interessierten und Forscher zugänglich.

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Falk Wenzel/ Claudia Wyludda/ Conny Hanke

Im Detail!Neben den Herrschern Ost- und Westroms thronen auf dem römischen Konsulardiptychon die Personifikationen der S...
02/06/2026

Im Detail!
Neben den Herrschern Ost- und Westroms thronen auf dem römischen Konsulardiptychon die Personifikationen der Städte Rom und Konstantinopel.

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Falk Wenzel

Im Detail!Das obere Register des Konsulardiptychons aus Elfenbein ist den Herrschern des Römischen Reiches vorbehalten. ...
01/06/2026

Im Detail!
Das obere Register des Konsulardiptychons aus Elfenbein ist den Herrschern des Römischen Reiches vorbehalten. Auf Thronbänken sitzen die Kaiser Ost- und Westroms. Ihnen zur Seite thronen die Personifikationen der Städte Rom und Konstantinopel. Roma durch ihre Militärkleidung und Größe ausgewiesen hält zum Zeichen der Weltherrschaft eine Kugel in der Hand, während Constantinopolis in ziviler Kleidung und mit Strahlenkranz bekrönt ein Bund Olivenzweige als Symbol von Frieden und Eintracht umfasst. Derartig kostbare Schreibtafeln aus Elfenbein wurden von römischen Konsuln anlässlich ihres Amtsantrittes als Form der Selbstdarstellung verschenkt.

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Falk Wenzel

Im Detail!Darstellungen der Mutterliebe berühren den Betrachter. Eine stillende Mutter zeigt das älteste Kunstwerk im Ha...
19/05/2026

Im Detail!
Darstellungen der Mutterliebe berühren den Betrachter. Eine stillende Mutter zeigt das älteste Kunstwerk im Halberstädter Domschatz. Die römischen Schreibtafeln aus dem 5. Jahrhundert künden von Herrschaft und Machtanspruch, allein unvergesslich bleibt die innige Szene auf dem ältesten Domschatzstück.

© Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Falk Wenzel/ Antje Fischer

Dr. Uta-Christiane Bergemann und Rüdiger Becker laden am Samstag, dem 23. Mai um 15 Uhr zur ersten gemeinsamen öffentlic...
13/05/2026

Dr. Uta-Christiane Bergemann und Rüdiger Becker laden am Samstag, dem 23. Mai um 15 Uhr zur ersten gemeinsamen öffentlichen Kuratorenführung in den Halberstädter Domschatz ein. Die Kunsthistorikerin und der Ornithologe blicken dabei jeweils aus ihrer Profession auf die Sonderausstellung und nehmen abwechselnd die lebensnahen Vogelpräparate und die mittelalterlichen Gewebe und Stickereien mit den dargestellten Vö**ln in den Blick.
Die beiden Fachleute lassen die Interessierten teilhaben am Prozess von der Ideenfindung zur Sonderschau, der akribischen Recherche mit überraschenden Ergebnissen bis hin zur Umsetzung und Verwirklichung der seit einigen Jahren entwickelten Idee einer gemeinsamen Ausstellung. Die Führung gehört zum Programm des Textiljahres im Domschatz, das mit zahlreichen Veranstaltungen das Erscheinen des Bestandskataloges zu den Halberstädter Textilien feiert. Der Eintritt kostet 12 Euro pro Person. Karten sind online im Ticketshop und vor Ort im Besucherzentrum des Domschatzes zu erwerben.
Treffpunkt ist ebenfalls das Besucherzentrum

© Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Ulrich Schrader

Im Detail!Zu Füßen des Konsuls drängen sich unterworfene Barbaren. Gemeint sind jene Westgoten, die Constantius 416 in e...
12/05/2026

Im Detail!
Zu Füßen des Konsuls drängen sich unterworfene Barbaren. Gemeint sind jene Westgoten, die Constantius 416 in einer Schlacht besiegt hatte. Männer, Frauen und Kinder in gotischer Kleidung und Haartracht, zusammengedrängt auf dem Boden. Einer der Männer hebt sein Schild nach oben. Das römische Konsulardiptychon aus dem Jahr 417 ist das älteste Domschatzstück.

© Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Fotograf: Falk Wenzel

Adresse

Domplatz 16a
Halberstadt
38820

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 16:00
Samstag 10:00 - 16:00
Sonntag 11:00 - 16:00

Telefon

+49394124237

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Dom und Domschatz Halberstadt erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie