25/06/2025
Wir sind stolz!
Unser ehemaliger Ensemblemitglied Joachim Goltz ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert – für seine gefeierte Darstellung des Sixtus Beckmesser in Die Meistersinger von Nürnberg am Theater Bonn.
Was viele vielleicht nicht wissen: Seine professionelle Laufbahn hat 2001 bei uns an der Kammeroper Köln begonnen. Hier hat er erste große Rollen gesungen, hier wurde das Fundament gelegt, hier durfte er sich weiterentwickeln – mit echter Bühnenerfahrung neben dem Studium bei Vorstellungen mit großem Orchester, echtem Publikum, echtem Ensemblegeist.
Genau dafür steht die Kammeroper Köln bis heute: Als Bühne für den Nachwuchs, als Ort, an dem junge Sänger:innen wachsen, ausprobieren und glänzen dürfen – und manchmal eben den ersten Schritt in eine große Karriere machen. Und genau deshalb sind Privattheater so wichtig!!
Und einen anderen ersten Schritt hat Jaochim Goltz in anderer Funktion bei uns auch nochmal im März 2021 gemacht, als er zum ersten Mal die Regie einer großen Produktion übernommen hat, nämlich von Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“.
Lieber Joachim, wir freuen uns riesig für dich und drücken dir alle Daumen für die Preisverleihung am 15. November 2025 im Theaterhaus Stuttgart!
Wir gratulieren Joachim Goltz ganz herzlich zur Nominierung als Sixtus Beckmesser in DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG am Theater Bonn in der Kategorie „Darsteller:in Musiktheater“ für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST! 🎉
Die Begründung der Jury:
»Es gibt nichts, was Joachim Goltz nicht sehr gut kann. Stimmlich überzeugt er in den unterschiedlichsten Rollen: vom Eisenstein in der Operette ›Fledermaus‹ von Johann Strauß Über Golaud in Debussys ›Pelléas und Melisande‹, Faninal im ›Rosenkavalier‹ bis hin zu fast allen Partien, die Richard Wagner für Heldenbaritone geschrieben hat: als Holländer, Alberich, Klingsor oder Telramund. Dabei gelingt es ihm stets, den Rollen mit seinem dunklen Bariton und seiner drahtigen Energie überraschende musikalische Facetten abzugewinnen. Auch darstellerisch gibt es nichts, was er nicht kann. Er ist überzeugender Komiker, Tragöde, Alltagsmensch und alles dies mit großem körperlichem Einsatz, mit einer Gestensprache und einem Bewegungsvokabular, das unerschöpflich scheint. Genauigkeit und Präzision sind das Geheimnis der Wahrhaftigkeit seiner Darstellung.« 🎭
Wir sind gespannt auf die Preisverleihung am 15. November 2025 im Theaterhaus Stuttgart und drücken schon jetzt alle Daumen! 🤞