Schritt 4
Vorstellung der Idee bei den Institutionen, Vereinen und Nutzern
Grundidee
2017 - Goslar erhält in der Gründungszeit dieses Vereins einen „Kulturmarktplatz“, der in der alten „Kaiserpfalzschule“ eingerichtet wird. Es werden hier zukünftig sowohl die städtische Kulturverwaltung als auch das Goslarer Museum, das Stadtarchiv und die Stadtbücherei unter einem Dach beheimatet sein. Des Weite
ren sind Aktionsflächen, Begegnungs- und Ausstellungsräume sowie Flächen zur Präsentation von Kultur aber auch ein Kinderhort geplant. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das „Museumsufer“ Hier halten private Betreiber eine Bühne vor auf der nicht nur sie Konzerte organisieren und Feste feiern. Ein weiterer Anlieger des Museumsufers ist das Zinnfigurenmuseum. alljährlich zum Altstadtfest die „Junge Bühne“. Die Entwicklung des Kulturmarktplatzes ist mitnichten abgeschlossen. Nicht nur die o.gen. Institutionen sind in ständiger Veränderung, das Areal selbst bietet eine Fülle von noch nicht bestimmten Möglichkeiten der Nutzung. Ein weites Betätigungsfeld für einen Verein, der sich als Unterstützer aber auch als „Think Tank“ versteht, um den Goslarer Bürgern und ihren Besuchern an diesem Ort etwas Außergewöhnliches zu bieten. Außerdem ist das Thema „Kunst im öffentlichen Raum/ Kunst am Bau“ für dieses Projekt wohl ein „Dauerbrenner“ und somit ein zusätzlicher Aufgabenbereich. Als Mitglieder sind daher engagierte Laien ebenso eingeladen, wie Stadtpolitiker, Eventprofis oder Mitarbeiter der Verwaltung, Kulturschaffende, -bewahrende und natürlich auch Aktive aus den Fördervereinen der beherbergten Institutionen.
- für die bessere Lesbarkeit wurde die kürzeste, meist männliche, Schreibweise gewählt, wenngleich Menschen jeglichen Geschlechts angesprochen sind -
Ziele des FKM sind die ideelle, materielle, organisatorische und finanzielle Unterstützung der im Kulturmarkplatz Goslar beheimateten Institutionen sowie ihrer jeweiligen Fördervereine und Verbünde, insbesondere der städtischen Kulturverwaltung, des Goslarer Museums, der Stadtbibliothek, dem Stadtarchiv und der Organisationen, die sich im und am Kulturmarktplatz kulturell betätigen und Veranstaltungen durchführen. Die Mitarbeit an der Entwicklung von Konzepten zur Gestaltung des kulturellen Lebens im und am Objekt und der Durchführung eigener Veranstaltungen
Mit personellem aber auch materiellem Einsatz will der FKM wirksame Beiträge leisten, wenn es gilt den Kulturmarktplatz auch nach dem ersten Bauabschnitt weiter zu entwickeln und zu beleben. Er schafft eine Beziehung zu kulturell tätigen Menschen und Vereinen und sorgt damit für eine Verwurzelung in der Gesellschaft und eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung der Region. Für Gäste der Stadt und des Harzes soll eine Programmvielfalt geschaffen werden, die zur Steigerung der Attraktivität von Stadt und Region beiträgt. Der Verein ist unabhängig und politisch neutral, mit ausschließlich ideeller Zielsetzung. Er darf nur dann und nur solange mit anderen juristischen Personen des öffentlichen oder privaten Rechts zusammenarbeiten, wie seine Unabhängigkeit, Neutralität und ideelle Zielsetzung gewahrt bleiben. Einige meiner weiterführenden Gedanken und Vorschläge:
- Beratungsreihenfolge:
1. Vertraute Freunde, 2. Kulturforum und GMGmbH, 3. Lenkungsgruppe, 4. Beteiligte Institutionen und dazugehörende Vereine, 5. Pressegespräch, 6. öffentliche Infoveranstaltung 17.01.2018 Brauhaus,
- Die Gründungsversammlung sollte Mitte März/ Anfang April 2018 stattfinden.
- Im (erweiterten) Vorstand wäre es schön, folgende Personen/ Institutionen vertreten zu sehen: Erfahrene Vereinsvorstände (besonders die verorteten Vereine), Eventfachleute, Betreiber der Bühne am Museumsufer, GMS e.V. (wg Junge Bühne), Kulturpolitiker, Mitglieder der Verwaltung
- Mitgliedsbeiträge: natürliche Personen 20,-/ Jahr, juristische Personen 50,-/ Jahr (siehe Artikel 8, 6. Vertreter von juristischen Personen haben das Recht bei Abstimmungen im erweiterten Vorstand 1,5 Stimmen, in der Mitgliederversammlung 2 Stimmen geltend zu machen)
Fragen an die Institutionen, Vereine und Nutzer:
1. Könnten Sie sich vorstellen an einem solchen Projekt als „natürliche“ oder „juristische“ Person mitzuwirken.
2. Welche Chancen sehen Sie in einem w.o. beschriebenen Verein?
3. Welche Wünsche, Aufgabenstellungen, Handlungsanregungen haben Sie an einen solchen Verein bezogen auf Ihr derzeitiges Tätigkeitsfeld?
4. Wünschen Sie eine Präsentation der Idee in einem Ihrer Gremien? Bitte kritisches und differenziertes FeedBack!