Rettet den Ortskern von Glienicke e.V.

Rettet den Ortskern von Glienicke e.V. „Rettet den Ortskern von Glienicke“ e.V. Den prägenden Charme dieses gewachsenen Ensembles schätzen Jung und Alt von nah und fern. Feb. 2023

i.Gr. - ROG -


Der Dorfkern von Glienicke mit dem Dorfteich, dem alten Bauernhof und der Streuobstwiese ist ein weithin bekanntes Kleinod. Der ROG will dieses bemerkenswerte Kleinod erhalten und mit Leben füllen. Deswegen setzen wir uns dafür ein,
• den denkmalgeschützten Bauernhof zu sanieren,
• ein gewerblich/öffentliches Nutzungskonzept zu entwickeln,
• die Funktion der Streuobstwiese als grün

e Lunge zu sichern und
• bei Neubauten entlang der Hattwichstraße und dahinter auf Ästhetik und Größenverhältnisse Einfluss zu nehmen. Wir wollen, dass in diesem gesamten Bereich der dörfliche Charakter Glienickes auch künftig zum Ausdruck kommt. Die neuen Bauten müssen sich harmonisch einfügen, damit der Bauernhof nicht zu einem Fremdkörper im Ortskern wird. Nur mit einer maßvollen Bebauung wird der Ortskern mit einem sanierten Bauernhof als Zentrum des öffentlichen Lebens und Stätte der Begegnung und Entspannung erlebbar werden.

19.

Es tut sich was ? ! ?  -  Jetzt geht`s los ??? !!!Nachdem Ende 2025 schon mit den ersten Sicherungsmassnahmen begonnen w...
31/01/2026

Es tut sich was ? ! ? - Jetzt geht`s los ??? !!!

Nachdem Ende 2025 schon mit den ersten Sicherungsmassnahmen begonnen werden sollte, aber es da wohl noch "Differenzen" zwischen der Gemeinde und dem Eigentürmer gab - scheinen diese nun ausgeräumt zu sein.

Wir freuen uns .... Prosit Neujahr

Liebe Mitglieder:innen, liebe Freunde:innen, liebe Unterstützer:innen des ROG Verein,nach langem hin und her - wir dürfe...
30/09/2025

Liebe Mitglieder:innen, liebe Freunde:innen, liebe Unterstützer:innen des ROG Verein,

nach langem hin und her - wir dürfen Euch mitteilen:

Die Baugenehmigung für den Bauernhof ist gestern erteilt worden !

Jetzt geht es um die Nutzung - WIR FORDERN DIE ÖFFENTLICHE NUTZUNG !!

Lass uns gemeinsam eine TASK FORCE bilden - Du möchtest dabei sein - bitte melde Dich bei mir.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Miram 1.Vorsitzender
Clemens Börsch 2. Vorsitzender
Dr. Martin Lipp Vorstandsmitglied

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14/09/2025
10/09/2025

🗣️ Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl 2025 – mit ALLEN Kandidaten
Am Sonntag, 14. September 2025, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Bürgermeisterkandidaten live in der Alten Halle zu erleben.

Beginn: 16:00 Uhr

In verschiedenen Themenblöcken diskutieren die Kandidaten über:
✅ Haushalt & Finanzen – Wie realistisch sind die Versprechen? – u.a. Grundschulcampus – Welche Informationen sind richtig und– war die Flyer-Aktion ein Fehler?
✅ Ortskerngestaltung & Entwicklung – u. a. die Frage „Was geht noch im Bauernhof“ und „Kommt ALDI echt in die Galerie Sonnengarten?“
✅ Kommunikation & Zusammenarbeit mit Bürgern und Gremien
✅ Sicherheit, Lebensqualität, Vereinsleben, Wirtschaft
… und vieles mehr.

💬 Wichtig: Ihre Meinung zählt! Fragen können zu Beginn der Veranstaltung vor Ort schriftlich eingereicht werden – sie werden den Themenblöcken zugeordnet und fließen direkt in die Diskussion ein.
Wir laden Sie herzlich ein, zuzuhören, mitzudiskutieren und sich ein eigenes Bild von den Kandidatinnen und Kandidaten zu machen.
👉 Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Chance, die Zukunft von Glienicke fundiert mitzugestalten!

Grüße Steffi Elsner, Sven Miram, Clemens Börsch und Dr. Martin Lipp

Glienicke - quo vadis?Einladung zur Podiumsdiskussion �mit allen Bürgermeisterkandidaten   Bürgermeisterwahl entscheiden...
06/09/2025

Glienicke - quo vadis?

Einladung zur Podiumsdiskussion �mit allen Bürgermeisterkandidaten

Bürgermeisterwahl entscheidend für die zukünftige Entwicklung Glienickes

Die Wahl am 21. September 2025 bedeutet eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Entwicklung Glienickes in den nächsten 8 Jahren. Der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin sind eben nicht nur der Verwaltungschef, bzw. die Verwaltungschefin, die eine effiziente und bürgerfreundliche Verwaltung gewährleisten sollten. Darüberhinaus sollten sie entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung der Gemeinde setzen. Natürlich müssen sie mit ihren Ideen und Plänen letztendlich auch die Gemeindevertretung überzeugen können, diesen zuzustimmen.

Ein Podium mit allen Kandidierenden am Sonntag 14. September 16:00 Uhr

Bisher haben sich die sieben Kandidierenden nur in Flyern, Anzeigen und einer schriftlichen Fragerunde im Glienicker Kurier präsentiert. Der Verein ROG hält es deshalb für wichtig, dass die Glienicker Bürger und Bürgerinnen die Gelegenheit erhalten, alle Bewerber und die Bewerberin in einer öffentlichen Veranstaltung kennen zu lernen und vergleichen zu können.

Wir laden deshalb alle Mitbürger eine Woche vor dem Wahltermin am Sonntag, den 14. September 2025, um 16:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in die Alte Halle Glienicke, Hauptstraße 65a, herzlichst ein.

Alle Kandidierenden haben Ihre Teilnahme zugesagt. Moderiert wird die Veranstaltung von Steffi Elsner, Trainerin für Führungskräfte und Kommunalcoach.
Motivation, Akute Probleme, Schwerpunkte, Strategien und Visionen

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen Fragen wie:�• Was ist Ihre Motivation für die Kandidatur�• Sehen Sie akute Probleme in Glienicke und im Landkreis�• Was sind die wichtigsten Schwerpunkte Ihrer zukünftigen Amtszeit�• Mit welchen Strategien wollen Sie diese umsetzen�• Haben Sie eine Vision für Glienicke

Stellen Sie konkrete Fragen an die Kandidierenden
Darüberhinaus erhalten Sie als Bürger die Gelegenheit, an die Bürgermeisterkandidaten Fragen zu stellen. Am Eingang erhalten Sie ein Formular auf dem Sie Ihre Frage formulieren können. Die Moderatorin fasst die eingegangen Fragen inhaltlich zusammen und mit etwas Glück erhalten sie die Gelegenheit, ihre Frage direkt an die Kandidaten zu stellen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen informativen Nachmittag in der heißesten Wahlkampfphase.

Clemens Börsch und Dr. Martin Lipp, ROG e.V.

  - "Ist der Bauerhof noch zu retten ?zu Gast:Clemens Börsch 2. VorsitzenderDr. Martin Lipp Kassenwart / SchriftführerHi...
16/05/2025

- "Ist der Bauerhof noch zu retten ?
zu Gast:

Clemens Börsch 2. Vorsitzender
Dr. Martin Lipp Kassenwart / Schriftführer

Hier findet Ihr den Podcast:

🎙️ Ohren auf, hier kommt was auf die Lauscher! 🎉Ihr hört Glienicke – der Podcast, der Glienicke/Nordbahn und seine Nachbarn zum Klingen bri...

"Berliner Verkehrsbetriebe lehnen die Busline X26 ab - Gemeindeverwaltung Glienicke zeigt sich über Entscheidung enttäus...
26/02/2025

"Berliner Verkehrsbetriebe lehnen die Busline X26 ab - Gemeindeverwaltung Glienicke zeigt sich über Entscheidung enttäuscht" - Quelle Glienicker Kurier März 2025

Auch wir sind darüber sehr enttäuscht !!! Wir brauchen gemeindeübergreifende attraktive Busverbindungen -
X26 muss kommen - von Schildow über Glienicke, Hermsdorf bis nach Tegel. DESHALB

Wir unterstützen die Petition von Ben Hennigs für die Aufnahme der Buslinie X26. Bitte unterstütz auch Du es !!!

Online:
openpetition.de/!yjrtf

Persönlich:
TASTEit Glienicke Hauptstr. 65 im schönsten Glienicke
Di-Fr 15-19 und Sa 10-13 kannst Du, in der ausliegenden Unterschriftenliste, Dich beteiligen.

Lasst uns gemeinsam unser Glienicke gestalten !

Vielen Dank

10-jähriges Jubiläum des ‚GLIENICKER HOF’sVom baufälligen Denkmal zum pulsierenden OrtsmittelpunktDer Verein ‚Rettet den...
12/02/2025

10-jähriges Jubiläum des ‚GLIENICKER HOF’s
Vom baufälligen Denkmal zum pulsierenden Ortsmittelpunkt

Der Verein ‚Rettet den Ortskern Glienicke’ blickt zurück

Eine bierernste Glosse von Clemens Börsch und Dr. Martin Lipp, ROG e.V.

Ein wenig Historie
Das Gehöft Gartenstraße 17 wurde Ende des 1900 Jahrhunderts erbaut und ist der einzige noch vollständig erhaltene von den Bauernhöfen, die sich einst um den Dorfteich gruppierten. Heute im Jahr 2037 wird der Dorfanger zusammen mit den Baudenkmälern Kirche, Schule und Rathaus, sowie den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten als ein liebens- und lebenswerter Ortskern mit Alleinstellungsmerkmal in Oberhavel wahr genommen. Und man kann es nur als eine glückliche Koinzidenz bezeichnen, dass das 10-jährige Jubiläum des ‚Glienicker Hofs’ mit dem 625-sten Gründungsjahr von Glienicke gefeiert werden kann. Angesichts des regen Publikumsverkehrs, des gut besuchten gemütlichen Wirtshauses mit Biergarten und den zahlreichen Veranstaltungen und privaten Feiern im angeschlossenen Festsaal ‚Tanzboden’, kann sich niemand mehr vorstellen, in welchem desolaten baulichen Zustand sich der Bauernhof befand.
Vorrausgegangen waren jahrelange Querelen wie mit dem Bauernhof verfahren werden sollte. Eine unschlüssige Verwaltung zusammen mit einer gespaltenen Gemeinde-vertretung (GVT) entschied sich gegen den Kauf und eine sukzessive Entwicklung des Gehöfts durch die Gemeinde. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel bot ein Investor an, den Bauernhof gegen Baurecht auf der Streuobstwiese, quasi umsonst zu restaurieren. Dazu wurde ein neuer, wenn auch umstrittener Bebauungsplan und ein Städtebaulicher Vertrag verabschiedet. Im Frühjahr 2025 erfolgte schließlich die Baugenehmigung.
Das entscheidende Jahr 2025
Rückblickend lässt sich konstatieren, dass im Laufe des Jahres 2025 die entscheidenden Weichen für die zukünftige Entwicklung Glienickes gestellt wurden. Neben der neuen GVT hatten dazu nicht unerheblich die Bürgermeisterwahlen im September beigetragen, die überraschender Weise ein parteiloser, aber kompetenter Kandidat in einer Stichwahl gewonnen hatte. Man hatte plötzlich das Gefühl, dass nun vieles möglich schien, was vorher undenkbar war. Aber der Reihe nach:
Task Force ‚Historischer Bauernhof Glienicke’
Die Einrichtung dieser Task Force, die aus Gemeindevertretern, Investor, Architekten, Bauamt und Bürgern bestehen sollte, war eine der Kernforderungen unseres Vereins ROG. Mit einer neuen Initiative im Frühjahr konnten zwar die Zustimmung einiger GVT-Mitglieder erreicht werden, letztendlich führte aber nur ein Machtwort des neuen Bürgermeisters zur Berufung der Kommission, die mit viel Engagement und Ideen den Restaurierungsprozess des Bauernhofs begleitet hatte. Mit dem Investor konnte so eine Einigung über Mischfinanzierung der öffentlichen Nutzung des Bauernhofs aus Kauf, Mietkauf oder Miete durch Gemeinde und Gewerbetreibende unter Ausschluss einer Wohnbebauung erzielt werden. Der Task Force war es auch gelungen, eine bekannte bayrische Brauerei als Betreiber der Gastronomie zu gewinnen.
Obwohl die Bautätigkeiten noch andauerten, aber die Schönheit und Einmaligkeit der bereits restaurierten Gebäude buchstäblich zu Tage traten, wurde auf Antrag des Vereins ROG der Bauernhof in ‚Glienicker Hof’ umbenannt und konnte 2027 anlässlich des Herbstfestes feierlich eröffnet werden.

Neubau Grundschulgebäude (Haus 6)
2025 wird auch deshalb als Schicksalsjahr in den Annalen Glienickes in Erinnerung bleiben, da nach mehreren Sondersitzungen der Gemeindevertretung der Neubau des Grundschulgebäudes Haus 6 beschlossen wurde. Grundlage war die Erkenntnis, dass sich ein modernes pädagogisches Konzept in der alten denkmalgeschützten Schule (Haus 2), beispielsweise die Einrichtung von Ruheinseln für gestresste Schüler, nicht verwirklichen ließe. Allerdings hatten sich die Baukosten von ursprünglich avisierten 18 Millionen Euro durch jahrelange Planungsverzögerungen auf 25 Millionen Euro erhöht, sodass ein Großteil der Kosten über Kredite finanziert werden musste. Die Beantragung von Fördermitteln war entweder vergessen worden oder diese standen nicht mehr zur Verfügung. Trotzdem war es ein erhebender Moment, als am Samstag dem 6. Januar 2029 die Grundschüler als Sternsinger geschmückt in einer eindrucksvollen Prozession ihre neue Schule in Beschlag nehmen konnten.
Der Befreiungsschlag: Alte Schule wird Casino
Schnell stellte sich allerdings heraus, dass sich die Gemeinde mit der Finanzierung des Schulneubaus überhoben hatte, zumal sich die wahren Kosten in der Endabrechnung auf 28 Millionen Euro beliefen. Deshalb wurde eifrig an der Gebührenschraube gedreht, der Grundsteuerhebesatz war längst wieder auf 400 v.H. erhöht worden. Auch gab es für die leerstehende Alte Schule kein Nutzungskonzept und es standen keine Investitionsmittel für eine Renovierung mehr zur Verfügung. Anfangs eine spinnerte Idee, aber der Vorschlag des ROG in der Alten Schule ein Casino zu etablieren, fand bei Gemeindevertretern und Verwaltung sukzessive Gefallen, weil angesichts der immensen Schulden die zusätzlichen Steuereinnahmen lockten. In einem Joint-Venture mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse als Betreiber konnte sich die Gemeinde 55% der Gewinne sichern.
Anfangs von besorgten Eltern als Spielhölle bekämpft, erfreute sich das inzwischen landesweit bekannte Glienicker Casino ‚Old School’ regen Zuspruchs von gut betuchten Besuchern und ließ heimische Gastronomie und lokale Geschäfte regelrecht aufblühen. Nicht zuletzt konnte mit den Einnahmen das renovierte, repräsentative Wohnhaus im ‚Glienicker Hof’ von der Gemeinde käuflich erworben und langfristig für die Nutzung durch den Seniorenclub gesichert werden.

Abb.1: ‚Glienicker Hof’ nach Renovierung (undatierte Aufnahme)

Abb.2: Seit 2030 Quell sprudelnder Einnahmen: Casino Glienicke

GVT beschließt in 1. Sitzung Bebauungsplan 25Engagement für eine öffentliche/gewerbliche Nutzungdes historischen Bauernh...
13/07/2024

GVT beschließt in 1. Sitzung Bebauungsplan 25
Engagement für eine öffentliche/gewerbliche Nutzung
des historischen Bauernhofs jetzt dringender denn je.

• Die neu gewählte Gemeindevertretung (GVT) hat in ihrer Sitzung am 09. Juli den Bebauungsplan Nr. 25 „Hattwichstraße, Einmündung Gartenstraße“ mit 12 Ja-Stimmen gegen 5 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen, darunter der Bürgermeister, in namentlicher Abstimmung beschlossen.

• Damit kann der Bauantrag, der für das Bauernhof-Areal vermutlich vor allem Wohnungen und eine teilgewerbliche Nutzung vorsieht, vom Bauamt bearbeitet werden.

• Unmittelbar nach der Abstimmung tönt die CDU auf FB, dass sie in Glienicke ‚aufgeräumt’ hat und der ‚denkmalgeschützte Bauernhof nach jahrelangen Diskussionen endlich saniert werden’ kann. Tatsache ist, dass die CDU nicht nur jahrelang den Kauf des Bauernhofs und seine behutsame Sanierung durch die Gemeinde zum Wohle der Glienicker Bürger maßgeblich verhindert hat, sondern auch jetzt noch jegliches Interesse und Engagement vermissen lässt, dass der Bauernhof öffentlich und gewerblich genutzt wird. Das überlässt sie ebenso dem Investor, wie sie dessen Wünschen schon beim Bebauungsplan phantasielos gefolgt ist.

• Ebenso bleibt abzuwarten, ob der gemeinsame Beschluss von SPD, CDU, Grünen Linken und FDP in der Sitzung am 30.05.2024, dass die GVT „Ihren Willen bekundet eine öffentliche Nutzung des Bauernhofs nach dessen Sanierung anzustreben“ konkret von den Parteien weiterverfolgt wird, oder ob es sich nur um ein wohlfeiles Lippenbekenntnis gehandelt hat.

• Der Verein ROG sieht nun eine vielleicht letzte Chance ‚um zu retten was zu retten ist’. ROG hatte dazu vorgeschlagen, eine Task-Force ‚Historischer Bauernhof Glienicke’ einzurichten, die den Restaurierungsprozess des denkmalgeschützten Bauerhof-Ensembles zu einem öffentlich und gewerblich genutzten identitätsstiftenden, lebendigen Ortsmittelpunkt begleitet und steuert (siehe Glienicker Kurier, JUN 2024, Seite 41).

• ROG wird zu dieser Initiative mit allen Beteiligten in den kommenden Wochen Gespräche führen und ist zuversichtlich, sie von den Vorteilen einer Task-Force überzeugen zu können.
(Clemens Börsch, Ottheinrich v. Weitershausen, Dr. Martin Lipp)

Verabschiedung des BP-25 zur Rettung des Bauernhofs gescheitert.Die GVT beendet die Wahlperiode mit einer chaotischen Si...
09/06/2024

Verabschiedung des BP-25 zur Rettung des Bauernhofs gescheitert.

Die GVT beendet die Wahlperiode mit einer chaotischen Sitzung.

Wie zuletzt beschrieben, war in der GVT-Sitzung am 29. Mai der Fahrplan für die Verabschiedung des B-Planes 25, mit dem die Sanierung des Bauernhofes verknüpft ist, durcheinander geraten. In der Abfolge der notwendigen Abstimmungen war eine Mehrheit für die sogenannten „Abwägungen" von TOPOS zu den Bürgereingaben nicht zustande gekommen, sondern es wurde lediglich ein Patt erreicht. Der Bürgermeister hatte dagegen gestimmt, sein Abstimmungsverhalten aber unmittelbar danach widerrufen. Der Vorsitzende Herr Klein beendete daraufhin die Sitzung, ohne den Tagesordnungspunkt zu schließen, um die Wiederholung der Abstimmung rechtlich prüfen zu lassen. Die Zulässigkeit wurde von der Verwaltung bestätigt und so konnte auf der letzten Sitzung der GVT am 6. Juni erneut über diesen Tagesordnungspunkt abgestimmt werden.

Aus dem Kreise der GVT-Mitglieder wurde zwar die Frage aufgeworfen, ob der Zeitpunkt nach der Vertagung für das wirksame Vorbringen der Zweifel noch als zulässig angesehen werden kann, aber nach einigem Hin und Her kam es dann zur erneuten Abstimmung über die „Abwägungen". Bei knisternder Spannung wurden die Namen aufgerufen und die Neins und Jas mitgezählt. Groß war das Entsetzen, als die „Abwägungen" nun sogar mit 11:10 abgelehnt wurden und damit wieder keine Mehrheit bekommen hatten. Dagegen gestimmt hatten Grüne, GBL Linke und AfD sowie ein SDP-Abweichler. Der GVT-Vorsitzende gab eine persönliche Erklärung ab, in der er die „Kompromissunwilligkeit" bzw. „Alternativlosigkeit" von Teilen der GVT anprangerte. Um die tumultartige, aufgewühlte Stimmung zu beruhigen, unterbrach er dann die Sitzung.

Nach 20 Minuten wurde die Sitzung fortgesetzt und Herr Netz von der AfD erklärte, dass er das Ergebnis der Abstimmung anzweifele. Scheinbar habe ihm »in seinem Urlaub die Sonne Spaniens zu lange auf den Kopf geschienen« und deswegen hätte er falsch abgestimmt. Dem anderen Vertreter der AfD fiel dann auch auf, dass er falsch abgestimmt habe. Herr Klein als GVT Vorsitzender wollte Herrn Netz - streng nach Geschäftsordnung - das gleiche Recht einräumen wie vorher Herrn Dr. Oberlack. Doch dies stieß wegen des „Geschmäckles" auf wenig Gegenliebe, da hier der Eindruck entstünde, dass so lange abgestimmt wird, bis das Ergebnis genehm ist. Offentsichtlich in Panik zog Herr Dr. Oberlack nach zwei gescheiterten Abstimmungen den Antrag zurück. Zu guter Letzt wurde die Verwaltung beauftragt, zusammen mit der Kommunalaufsicht die rechtliche Lage zu prüfen.

Gelinde gesagt, kann man es nur als Armutszeugnis bezeichnen, was sich Fraktionen und Mitglieder der GVT über die letzte Wahlperiode in Bezug auf den BP-25 geleistet haben. Aber auch der Bürgermeister, das Bauamt und das Planungsbüro TOPOS, sowohl für den Vorhabenträger als auch für die Gemeinde tätig, haben sich als nicht kompromissbereit gegenüber den Einwendungen der Bürger gezeigt.

Der ROG hätte sich trotz einiger Bedenken eine Zustimmung zum B-Plan Nr. 25 gewünscht, damit noch dieses Jahr mit den Sanierungsmaßnahmen am Bauernhof begonnen hätte werden können. Der ROG wird sich in der neuen Wahlperiode dafür einsetzen, dass die Mitglieder der neuen GVT unabhängig von Parteien und Fraktionen stärker aufeinander zuzugehen und dass ein Konsens sowohl mit dem Investor als auch mit den Glienicker Bürgern für eine öffentliche Nutzung des historischen Bauernhofs gefunden werden kann.

Clemens Börsch, Dr. Martin Lipp, Ottheinrich von Weitershausen

Liebe Glienicker, es gibt Moment, da kann man nur fassungslos sein ! ABER am 9. Juni haben wir ja alle die Chance !!��Di...
01/06/2024

Liebe Glienicker, es gibt Moment, da kann man nur fassungslos sein ! ABER am 9. Juni haben wir ja alle die Chance !!��Diese Sitzung war an Peinlichkeit nicht zu überbieten und ließ nur Entsetzen und Sprachlosigkeit zurück.

Ein Bürger, der die Einwohneranfrage nutze, um seinen Unmut über ein Knöllchen Luft zu machen, wurde vom Bürgermeister, nachdem der Einwohner dies als Abzocke bezeichnete, mit den Worten: „ Das finde ich zum Kotzen!“ runtergeputzt und dann zurechtgewiesen, dies sei eine reine Verwaltungsangelegenheit und habe nichts mit der GVT zu tun.�Eine solche Reaktion ist für einen Bürgermeister unwürdig.

Im Laufe der Sitzung wurde über einen gemeinsamen Antrag der Grünen, Linken, SPD, CDU und dann auch der FDP beraten. Mit diesem Antrag wollten diese Parteien ihre Bereitschaft für eine öffentliche Nutzung des Bauernhofes bekunden. Allerdings ist dieser Antrag so schwammig und vage formuliert, dass man dies sich auch hätte sparen können. Es handelte sich einzig und allein um ein wahltaktisches Manöver; deswegen ist die FDP kurzerhand auch noch auf den Zug aufgesprungen. Der Antrag wurde - wie nicht anders zu erwarten - angenommen.

Der Antrag des ROG, der bekanntlich in der vorherigen GVT-Sitzung abgelehnt wurde, war deutlich fundierter und klarer.

Im Anschluss wurde über einen Antrag der Linken, eine Einwohnerbefragung zur öffentliche Nutzung des Bauernhofs durchzuführen, beraten. Hier hatte Herr Löser, CDU, Probleme überhaupt eine Gegenposition zu formulieren. Dass sollten dann doch besser Leute machen, die es können. Aber wie wir ja aus Erfahrung wissen, hat die CDU so ihre Probleme mit Bürgervoten und direkter Demokratie. Auch der Bürgermeister war gegen den Antrag, weil er die Themen für zu komplex hält. Dies würden die Bürger nicht verstehen.
Um ein Kreuzchen bei Wahlen zu setzen, dafür sind die Bürger gut genug, aber für mehr zu dumm! Oder wie soll man das verstehen? Und überhaupt: Warum glaubt der Bürgermeister die Arbeit des ROG mit solchen Bemerkungen wie »Der ROG habe die Unterschriften von den Bürgern nur bekommen, weil diese dafür kein Geld opfern müssten« herabsetzen zu müssen? Kennt er nicht die kommunale Finanzverfassung? Weiss er nicht, dass die Gemeinde Teile der Einkommensteuer erhält? Und vergisst er nicht großzügig die Grundsteuer, die auch in den Nebenkostenabrechnungen steckt? Glaubt er, die kommunalen Steuereinnahmen seinen das Gestaltungsmittel ausschließlich der Amts- und Mandatsträger, von dem sie großzügiger Weise einen kleinen Teil den Bürgern im sog. Bürgerhaushalt überlassen?

Soviel Paternalismus und Überheblichkeit kotzen mich dann auch an.

Der Höhepunkt war dann der Tagesordungspunkt »Beschluss des Bebauungsplanes Nr. 25 "Hattwichstraße, Einmündung Gartenstraße“«. Dazu musste zuerst über die Abwägungen zu den neuerlichen Stellungnahmen der zweiten Offenlegung des Entwurfs des B Planes 25 (Bauernhof)abgestimmt werden. Zur Verblüffung aller kam hierfür keine Mehrheit zustande, da als Letzter der Bürgermeister in der namentlichen Abstimmung mit „ NEIN“ stimmte und für ein 9:9 sorgte.

Geistesgegenwärtig schloss der GVT Vorsitzende Herr Klein den TOP – vielen Dank dafür - nicht und vertagte die Sitzung auf den 06. Juni, um evtl. eine neue Abstimmung durchzuführen. Sollte dies nicht möglich sein, dann droht das ganze Projekt zu sterben und der Bauernhof wird verfallen.

Danke Herr Dr. Oberlack, dann könnten ja anstelle des Bauernhofes weitere Wohnblöcke entstehen.

Herr Albrecht als Vertreter des Investors verließ die Sitzung fassungslos.

Herr Dr. Oberlack, liebe weitere GVT Vertreter – so geht man nicht mit den Bürgern um!

Clemens Börsch

Nutzungskonzept - Idee - VorstellungenLiebe Gliienicker - was sind Eure Vorschläge ?
17/05/2024

Nutzungskonzept - Idee - Vorstellungen

Liebe Gliienicker - was sind Eure Vorschläge ?

Adresse

HauptStr. 65
Glienicke
16548

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