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Stadttheater Gießen

Stadttheater Gießen Das Stadttheater Gießen ist als Drei-Sparten-Haus ein kulturelles Zentrum in Mittelhessen. Es biete Das Stadttheater Gießen bietet auf seinem Spielplan ein umfangreiches Angebot aus Schauspiel, Oper, Operette, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, Sinfonie- und Kammerkonzerten.

Das gesamte Programm wird ergänzt durch Matinéen, Vorträge, Lesungen und Diskussionsrunden zu einzelnen Produktionen, die regelmäßig im einladenden Ambiente des Jugendstil-Foyers stattfinden. Mehr als 250 Mitarbeiter aus zahlreichen Nationen arbeiten vor und hinter den Kulissen. Ob durch Koproduktionen mit anderen Theatern, mit den Hochschulen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie oder mit den

Das gesamte Programm wird ergänzt durch Matinéen, Vorträge, Lesungen und Diskussionsrunden zu einzelnen Produktionen, die regelmäßig im einladenden Ambiente des Jugendstil-Foyers stattfinden. Mehr als 250 Mitarbeiter aus zahlreichen Nationen arbeiten vor und hinter den Kulissen. Ob durch Koproduktionen mit anderen Theatern, mit den Hochschulen im Rahmen der Hessischen Theaterakademie oder mit den

Wie gewohnt öffnen

DANTONS TOD - Schauspiel von Georg BüchnerPremiere am 23. Oktober | 18 Uhr | Großes HausEin herzliches toitoitoi an alle...
21/10/2022

DANTONS TOD - Schauspiel von Georg Büchner

Premiere am 23. Oktober | 18 Uhr | Großes Haus

Ein herzliches toitoitoi an alle Beteiligten auf und hinter der Bühne!

In Zeiten zunehmender politischer Erschütterungen finden diejenigen Zuspruch, die sich dem Drama Georg Büchners zuwenden. Das Scheitern politischer Ideologien wird hier ebenso deutlich wie der Drang Antwort zu geben auf die Frage, was Freiheit ist. Während die Schreckensherrschaft Robespierres zum scheinbaren Wohl des Volkes immer mehr Opfer fordert, spaziert Danton müde durch die Trümmer der Revolution, sein Vertrauen in das Uhrwerk Welt bereits verloren. Entsetzen, Gewalt und Vernichtung beherrschen diesen Text, aber auch der unerlässliche Mut, demokratische Ideale dagegen zu verteidigen. Wie mit dem politischen und menschlichen Scheitern umgehen, das in eine Welt des Despotismus, der Demagogie und des Nationalismus führt?

Inszenierung: Caner Akdeniz
Bühne und Kostüm: Valentina Pino Reyes
Licht: Jan Moritz-Bregenzer
Musik: Giovanni Berg
Video: Justin Urbach
Dramaturgie: Tim Kahn

MIT
Zelal Kapçık, Levent Kelleli, Anne-Elise Minetti, Nils Eric Müller, Nina Plagens, Paula Schrötter, Sebastian Songin

📸 Christian Schuller

MY BODY A STRANGER THAT PROTECTS ME THAT KILLS ME Tanz von Maura Morales & Musik von Michio WoirgardtPremiere am 21. Okt...
19/10/2022

MY BODY A STRANGER THAT PROTECTS ME THAT KILLS ME

Tanz von Maura Morales & Musik von Michio Woirgardt

Premiere am 21. Oktober | 20 Uhr | Kleines Haus | Uraufführung

Das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper steht unter einer permanenten Spannung: Ich bin mein Körper und ich habe einen Körper. Im Körper-Haben scheinen wir über ihn zu verfügen – als mächtiges Medium, als Werkzeug und Bild, das sich aber auch von uns entfremden kann. Im Körper-Sein spüren wir unseren lebendigen Leib in der Welt – und sind ihm darin existenziell durch seine Sterblichkeit ausgeliefert. Ausgehend von diesen Doppelseitigkeiten untersucht die kubanische Choreographin Maura Morales die unaufhebbare Zweiheit des Körpers in Grenzerfahrungen und ihre Bedeutung für die Begegnung mit Anderen. In einer rauschhaften Transformation ermächtigen sich vier Tänzerinnen gegen die Objektivierung und Kapitalisierung ihrer weiblich gelesenen Körper, spielen mit dem Verschwimmen von körperlichen Grenzen und setzen die Kraft der Gemeinschaft frei, in der der einzelne, verletzliche Leib zum politischen Gewicht wird.

The relationship humans have to their body is under a permanent tension: I am my body and I have a body. In having a body, we seem to own it at our disposal - as a powerful medium, as a tool and image, but which can also alienate itself from us. In being a body, we feel our living body in the world - and are existentially at its mercy through its mortality. The Cuban choreographer Maura Morales explores the irrevocable duality of the body in extreme experiences and its significance for encounters with others. In an ecstatic transformation, four dancers empower themselves against the objectification and capitalisation of their female read bodies, play with the blurring of bodily boundaries and release the power of community, in which the individual, vulnerable body shows its political weight.

Konzept & Choreographie: Maura Morales
Musik: Michio Woirgardt
Bühne & Kostüme: Maura Morales, Lukas Noll
Dramaturgie: Caroline Rohmer

MIT
Emma Jane Howley, Rose Marie Lindstrøm, Maja Mirek, Luana Rossetti

📸 Lena Bils

Hier kommt sie: die Wochenübersicht!🤩Und am Wochenende geht es gleich weiter mit den nächsten Premieren.🥳Dabei könnt ihr...
17/10/2022

Hier kommt sie: die Wochenübersicht!🤩

Und am Wochenende geht es gleich weiter mit den nächsten Premieren.🥳

Dabei könnt ihr euch auf die erste Premiere des Tanzes „My body a stranger that protects me that kills me“ freuen!
Außerdem spielt das Schauspielensemble ab Sonntag „Dantons Tod“ von Georg Büchner.

Es gibt einen Grund zu feiern: die Jury der Redaktion Operette von BR-KLASSIK zeichnet die Uraufführung von "Gefährliche...
16/10/2022

Es gibt einen Grund zu feiern: die Jury der Redaktion Operette von BR-KLASSIK zeichnet die Uraufführung von "Gefährliche Operette" von Gordon Kampe mit dem "BR-Klassik-Frosch" aus! 🐸
Der BR-Klassik-Frosch soll zeigen: Es lohnt sich, Operette so zu präsentieren, dass ihre Subversivität, ihr Witz und Esprit zur Geltung kommen. Der Preis wird in der heutigen BR-Klassik-Sendung verliehen.

Wir freuen uns riesig mit dem gesamten Team von "Gefährliche Operette" über dieses tolle Lob und die Auszeichnung für unsere Produktion! 🎉😍

Nächste Vorstellungen am 28. Oktober und 5. November, jeweils um 19:30 Uhr im Großen Haus.

Am Samstag, 15. Oktober um 20 Uhr ist bei uns im Großen Haus die hr-Bigband zu Gast! Tickets bekommt ihr online, im Haus...
14/10/2022

Am Samstag, 15. Oktober um 20 Uhr ist bei uns im Großen Haus die hr-Bigband zu Gast! Tickets bekommt ihr online, im Haus der Karten (Dürerhaus) oder an der Abendkasse😊

Fleißig üben die vier Stipendiat:innen für das Abschlusskonzert Forum Dirigieren am Sonntag 🎹🎶Das Forum Dirigieren ist d...
13/10/2022

Fleißig üben die vier Stipendiat:innen für das Abschlusskonzert Forum Dirigieren am Sonntag 🎹🎶

Das Forum Dirigieren ist das Förderprogramm des Deutschen Musikrates für den dirigentischen Spitzennachwuchs in Deutschland. Am Stadttheater Gießen durchlaufen die vier Stipendiat:innen Simon Edelmann, Annalena Hösel, Artem Lonhinov und Kens Lui eine Woche lang einen Meisterkurs mit Andreas Schüller und präsentieren im Rahmen des moderierten Abschlusskonzerts das erarbeitete Programm mit Solist:innen aus dem Opernensemble, dem Opernchor und dem Philharmonischen Orchester.

Das Abschlusskonzert findet am Sonntag, 16.10. um 16 Uhr im Großen Haus statt! 🎶

Am 12. Oktober startet unsere neue Reihe - die Salongespräche!Im ehemaligen Malsaal unter dem Dach des Großen Hauses und...
11/10/2022

Am 12. Oktober startet unsere neue Reihe - die Salongespräche!
Im ehemaligen Malsaal unter dem Dach des Großen Hauses und dem neuen Salon schaffen wir Platz für gemeinsame Diskussionen, Gespräche und Gedankenexperimente an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, Philosophie und Politik aber auch Ideal und Realität.

Gemeinsam mit unserem Gast Joachim Grußdorf, Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Gießen, wollen wir über Demokratie diskutieren. Was muss man zum Erringen demokratischer Prozesse tun und was zu deren Erhalt? Für wen müssen demokratische Werte und Bürgerrechte erstritten werden und wer wird davon ausgeschlossen? Und was haben die Begriffe Revolution und Autorität für unsere Demokratie zu bedeuten?

12. Oktober, 20 Uhr, Foyer Großes Haus. Führung durch’s Haus mit anschließendem Gespräch. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!

Unsere Wochenübersicht ist da! 🥳Kurzentschlossene können sich für heute Abend 19:30 Uhr noch Karten für “Gefährliche Ope...
10/10/2022

Unsere Wochenübersicht ist da! 🥳

Kurzentschlossene können sich für heute Abend 19:30 Uhr noch Karten für “Gefährliche Operette“ holen - inklusive Lachmuskeltraining 😉

Den ernsteren können wir unser neues Format die „Salongespräche“ mit der Auftaktveranstaltung am Mittwoch empfehlen. Und auch für unser junges Publikum ist wieder eine Vorstellung von „Luft nach oben“ dabei!

GEFÄHRLICHE OPERETTE - Eine Operette von Gordon KampeMit Texten von Sibylle Berg, Wiglaf Droste, Schorsch Kamerun, Marc-...
08/10/2022

GEFÄHRLICHE OPERETTE - Eine Operette von Gordon Kampe

Mit Texten von Sibylle Berg, Wiglaf Droste, Schorsch Kamerun, Marc-Uwe Kling und weiteren. In einer Spielfassung von Ann-Christine Mecke.

Premiere am 8. Oktober | 19:30 Uhr | Großes Haus

Ein herzliches TOI TOI TOI geht an alle Beteiligte der Produktion!

Zur seriösen Vorlesung über „Die Operette in Geschichte und Gegenwart“ hat die Volkshochschule geladen, und das am Ort des Geschehens: im Stadttheater. Aber die Operette lässt sich nicht in einen Vortrag einsperren! Sie ist durchgeknallt, zeitkritisch, sentimental, übertrieben und bösartig, kurz: Sie ist gefährlich! Und so erobert der Wahnsinn aus Cancan, Walzer, Marsch und Schnulze den Vortragssaal. Der Komponist Gordon Kampe hat eine rasante und verspielte R***e geschaffen, die den Operetten der letzten 170 Jahre nachspürt und ihren Aberwitz in die Gegenwart überführt. Für die Gießener Fassung hat er drei neue Nummern komponiert.

Eine Koproduktion mit der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart JOiN. Mit Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Gießen.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller
Inszenierung: Elena Tzavara, Sarah Ritter
Bühne und Kostüm: Elisabeth Vogetseder
Dramaturgie: Ann-Christine Mecke

MIT
Operettenfigur weiblich: Jana Marković
Operettenfigur männlich: Tomi Wendt
VHS-Dozent Dr. Thorsten Khranich: Ben Janssen

📸 Patrick Pfeiffer

CAFÉ POPULAIRE - Schauspiel von Nora Abdel-MaksoudPremiere am 7. Oktober | 20 Uhr | Kleines Haus Ein herzliches TOI TOI ...
06/10/2022

CAFÉ POPULAIRE - Schauspiel von Nora Abdel-Maksoud

Premiere am 7. Oktober | 20 Uhr | Kleines Haus

Ein herzliches TOI TOI TOI an alle auf und hinter der Bühne! ❤️

Svenja ist ein guter Mensch – und das, obwohl sie aus einer kleinbürgerlichen Familie stammt. Nach dem Studium an der Kunsthochschule kehrt sie zurück ins heimische Nest Blinden, um als Clown im städtischen Hospiz zu arbeiten. Als Püppi, Älteste im Hospiz und um keinen Sponti-Spruch verlegen, eine neue Besitzer:in für ihre Kneipe sucht, sieht Svenja ihre Chance: Die "Goldene Möwe" soll mit ihrem Einsatz das diskriminierungsfreieste aller Stand-up-Programme bekommen. Ihr klassistischer Persönlichkeitsanteil Don schreibt derweil an anderen Pointen und will um jeden Preis verhindern, dass Dienstleistungs-Proletarier Aram der neue Pächter wird – denn was hat ein Mensch, der nicht weiß was „Heteronormativität" bedeutet, Blinden schon kulturell zu bieten?

Inszenierung: Franziska Autzen
Bühne: Eylien König
Kostüme: Naomi Kean
Musik: Chris Lüers
Dramaturgie: Lena Meyerhoff

MIT
Ali Aykar, Amina Eisner, Roman Kurtz, Germaine Sollberger

📸 Rolf Wegst

Wir und .thorsten.khranich laden Euch herzlich zur öffentlichen Probe von „Gefährliche Operette“ am Donnerstag, 6. Oktob...
05/10/2022

Wir und .thorsten.khranich laden Euch herzlich zur öffentlichen Probe von „Gefährliche Operette“ am Donnerstag, 6. Oktober um 19 Uhr ins Große Haus ein! Der Eintritt ist frei 🤓

Die Operette ist nicht totzukriegen! Das beweist Gordon Kampe in „Gefährliche Operette“, die mit Humor und Aberwitz mit ihrem Genre spielt. Zwei Sänger:innen und ein Schauspieler machen die temporeiche Dreiecksgeschichte auf der Bühne lebendig, dazu musizieren Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Gießen unter der Leitung von GMD Andreas Schüller. Premiere ist am Samstag, den 8. Oktober um 19:30 Uhr im Großen Haus.

Wir bitten Euch genug Zeit für die Anreise einzuplanen, da eine Demo auf dem Berliner Platz stattfindet und es womöglich zu einigen Sperrungen und Ausfällen von Buslinien kommen wird!

Mit unserer aktuellen Wochenübersicht wünschen wir allen einen erholsamen Feiertag! ☺️„Posthuman Journey“ spielen wir di...
03/10/2022

Mit unserer aktuellen Wochenübersicht wünschen wir allen einen erholsamen Feiertag! ☺️

„Posthuman Journey“ spielen wir diese Woche nur noch zwei Mal, bevor das Stück für eine längere Zeit nicht mehr zu sehen sein wird. Karten gibt‘s noch an der Abendkasse oder in unserem Ticketshop 🤩

POSTHUMAN JOURNEY - Eine Trilogie von Pat To YanPremiere am 30. September | 18 Uhr | Großes Haus | UraufführungWir wünsc...
30/09/2022

POSTHUMAN JOURNEY - Eine Trilogie von Pat To Yan

Premiere am 30. September | 18 Uhr | Großes Haus | Uraufführung

Wir wünschen allen Beteiligten auf und hinter der Bühne ein herzliches TOI TOI TOI für die heutige Premiere!

Allegorische Figuren der Vergangenheit irren durch von den heutigen Kriegen verwüstetes Land. Ein Junge mit schwindelerregend hoher Intelligenz aber ohne Gesäß altert so schnell, dass er sogar die Zukunft hinter sich lässt. Ein Liebes-paar verliert sich und findet sich wieder in ferner Galaxie. In den drei Stücken „Eine kurze Chronik des künftigen China“, „Eine posthumane Geschichte“ und „Überall im Universum Klang“ schaut der aus Hongkong stammende Autor Pat To Yan sehr tief zurück und ganz weit nach vorne, um einen scharfen Blick zu werfen auf die globalen Phänomene der Gegenwart. Seine Figuren sind Reisende: vom globalen Süden in den verheißungsvollen Norden, vom Planet Erde auf neue Territorien, von diktatorischen Staatssystemen in demokratische Utopien. Sie sind immer auf der Flucht und immer auf der Suche.

TEAM
Inszenierung und Bühne: Thomas Krupa
Kostüme: Monika Gora
Musik und Klangkonzept, Komposition: Hannes Strobl
Komposition: Michael Emanuel Bauer
Video: Stefano Di Buduo
Choreographie: Raphael Moussa Hillebrand
Chorleitung: Jan Hoffmann
Dramaturgie: Simone Sterr, Christian Förnzler

MIT
Davíd Gavíria, Pascal Thomas, Trang Dông, Mirjam Rast, Gustavo de Oliveira Leite, Julia Araújo, Christian Zacharas (Robozee), Carolin Weber, Magdalena Stoyanova, Roman Kurtz, Anne-Elise Minetti, Wolfgang Wels, Haruka Ouchi, Alexandra Speckbrock, Jorid Helfrich, Emily Härtel, Aleksander Zhibaj, Chor des Stadttheaters Gießen

📸 Johanna Senger

GEWINNSPIEL 🍀„Posthuman Journey“ - Eine Trilogie von Pat To Yan, Premiere am 30. SeptemberDie Glückspilze unter Euch kön...
28/09/2022

GEWINNSPIEL 🍀

„Posthuman Journey“ - Eine Trilogie von Pat To Yan, Premiere am 30. September

Die Glückspilze unter Euch können 1x2 Karten für die folgenden Vorstellungen von „Posthuman Journey“ gewinnen:

Samstag, 1. Oktober, 18 Uhr
Sonntag, 2. Oktober, 18 Uhr
Montag, 3. Oktober, 18 Uhr

Teilnehmen könnt Ihr ganz einfach, indem Ihr eure Lieblings-Theaterbegleitung für den Abend in den Kommentaren verlinkt und den bevorzugten Tag nennt. Schon seid Ihr im Lostopf. Viel Glück! 🤞🍀

Teilnahmeschluss ist Freitag, 30.09.2022 um 12 Uhr. Die Gewinner:innen werden im Anschluss per Direktnachricht kontaktiert.

Fotos: Johanna Senger

23/09/2022

Das Warten hat ein Ende: unsere neue Homepage ist live - hurraaa 🥳🤩
Jetzt sind wir auch wieder regulär unter www.stadttheater-giessen.de zu erreichen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern und ein tolles Premierenwochenende☺️

LUFT NACH OBEN - FABIENNE DÜRPremiere 24. September | 15 Uhr | Kleines HausStückauftrag | Uraufführung„Was willst du mal...
22/09/2022

LUFT NACH OBEN - FABIENNE DÜR

Premiere 24. September | 15 Uhr | Kleines Haus
Stückauftrag | Uraufführung

„Was willst du mal werden?“ So geht für drei Freunde in der vierten Klasse das Turnier ihres Lebens los. Kar will später mal Gamedesigner werden, und Sop Sängerin, und Fri – sie weiß es noch nicht. Aber sie spürt den Druck, sich jetzt schon für eine Zukunft entscheiden zu müssen. Denn wenn man auf eine weiterführende Schule soll, geht es um alles: Um die Leistung, Noten, Sozialkompetenzen, um Zukunftspläne. Das Spiel heißt ab sofort: Gewinnen oder Verlieren, und dann wird man Gewinner:in oder Verlierer:in im Leben, sagt Kars Mutter und dann soll er Hausaufgaben machen.

TEAM
Inszenierung: Yeşim Nela Keim Schaub
Bühne und Kostüme: Lili Süper
Dramaturgie: Mathilde Lehmann
Musik: Izabella Radić

MIT
Sop: Izabella Radić
Fri: Dascha Ivanova
Kar: Stephan Hirschpointner

📸 Johanna Senger

Unser nächster Premierencocktail zu „Café Populaire“ und „Gefährliche Operette“ steht am Freitag an! 🍹 Dafür haben wir u...
21/09/2022

Unser nächster Premierencocktail zu „Café Populaire“ und „Gefährliche Operette“ steht am Freitag an! 🍹
Dafür haben wir uns von Tayfuns Cocktail Manufaktur beraten lassen. Warum der Premierencocktail diesmal grün ist und warum Büffelgraswodka dabei nicht fehlen darf, erfahrt ihr am Freitag ab 20 Uhr in der Bar im Kleinen Haus. Mit dabei sind die Regisseurinnen beider Produktionen, der Komponist Gordon Kampe und Künstlerinnen und Künstler, die Ausschnitte aus beiden Werken präsentieren. Die Dramaturgen Tim Kahn und Ann-Christine Mecke shaken und moderieren. Der Eintritt ist frei 🤩

Adresse

Südanlage 1
Gießen
35390

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 23:00
Dienstag 08:00 - 23:00
Mittwoch 08:00 - 23:00
Donnerstag 08:00 - 23:00
Freitag 08:00 - 23:00
Samstag 08:00 - 23:00
Sonntag 08:00 - 23:00

Telefon

+49641795760

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Bemerkungen

Offener Brief an das Stadttheater Gießen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Samira Clausius, ich studiere Germanistik und Medienkulturwissenschaft an der Uni Köln im Master und bin nebenbei im Theaterbereich aktiv. Vor zwei Wochen besuchte ich mit Freund*innen das Stadttheater Gießen, wir sahen uns die Inszenierung des "Tartuffe" an.

Die Inszenierung hat mich nachhaltig verärgert und es ist mir ein Anliegen, Ihnen darzulegen, warum:

Dass Europa ein Problem mit dem zunehmenden Erstarken rechtspopulistischer Parteien hat und dass die AfD ein ernstzunehmender Feind demokratischer Werte darstellt, wird dem/der durchschnittlichen Theaterbesucher*in wohl geläufig sein. In der Inszenierung wird Tartuffe vom Hausherrn trotz aller Warnungen Tür und Tor geöffnet. Der allegorische Transfer funktioniert: Auch die AfD wurde demokratisch gewählt, ohne dass man es hätte verhindern können.

Nun aber wird Tartuffe als charismatischer Schmeichler inszeniert, der Elmire vergewaltigt und dann in sein Deutschlandtaschentuch ejakuliert, während Orgon unterm Tisch verharrt.

Dass eine über 300 Jahre alte Komödie anders mit Gewalt an Frauen umgeht als sie es heute tun würde, leuchtet ein. Gerade deshalb aber sollten Regie und Dramaturgie diese Form der Gewalt kritisch kommentieren, vor allem wenn die Inszenierung den Anspruch hat, einen politischen Aktualitätsbezug herzustellen. Die Ohrfeigen, die der Vater an seine Tochter verteilt, bis dieser die Zähne ausfallen, erzeugen ein Bild, das der Intention Molières im übrigen nicht gerecht wird. Auch wenn diese Art von Slapstick seinerzeit für Lacher gesorgt haben mag, stellt er doch immerhin die Praxis der Zwangsheirat zur Disposition. Ich würde behaupten, dass das Stadttheater Gießen seinem Publikum eine höhere Reflexionsgabe zutrauen kann, hätte ich nicht selbst im Theater gesessen: Die Leute haben sich amüsiert! Müsste man nicht an der Stelle ansetzen und den Lachenden den Spiegel vorhalten, um sie zur Reflektion ihres Lachens zu bewegen? Stattdessen wird eine Vergewaltigungszene hineingeschustert, deren Metaphorik sich zwar erschließen mag (Wer heute die AfD wählt, wird irgendwann die Unterjochung unseres Rechts- und Wertesystems hilflos mit ansehen müssen, schon verstanden!), doch geht sie nicht auf: Orgon hätte die Möglichkeit, Tartuffe von der Vergewaltigung seiner Frau abzubringen. Warum aber tut er es nicht?

Damit komme ich zum zweiten Punkt meiner Kritik: Orgon bleibt unterm Tisch, damit das Publikum zusehen kann, wie ein AfD-Politiker, dem man in Kreisen linksoffener, bildungsbürgerlicher Theatergänger*innen einvernehmlich Verachtung schenkt, plakativ als Vergewaltiger stilisiert wird. Das Thema der Gewalt gegen Frauen wird also nicht nur kommentarlos für schnelle Lacher übernommen, sondern regelrecht benutzt, um eine Einvernehmlichkeit darüber herzustellen, dass man gemeinsam auf der richtigen Seite steht, bzw. sitzt. Anders kann ich mir auch den Schlussapplaus nicht erklären: Die Zuschauer*innen beklatschen sich selbst und gegenseitig zur "richtigen" Meinung. Wundervoll!

Was nun aber, wenn Menschen im Publikum säßen, die diese Meinung nicht teilten? Ein*e potentielle*r AfD-Wähler*in würde sich beim Anblick dieser Reduktion nicht nur gekränkt, sondern auf unsachlicher Ebene an den Pranger gestellt fühlen. Diese Art der Diffamierung und Kränkung führt eher zu einer Bestärkung der Rechten in ihrer vermeintlichen Opferrolle, eine Tendenz, welche die Partei für sich nutzt und inzwischen zu einer festen Strategie entwickelt hat. (Kampfbegriffe wie ,Lügenpresse' machen dies deutlich.)

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin für Provokation und Mut und ich bin auch für das Anprangern nationalsozialistischen und rassistischen Gedankenguts. Wirklich mutig wäre es aber, eine differenzierte Portraitierung rechter Wähler*innen zu inszenieren, welche sich z.B. mit den Ängsten sogenannter "besorgter Bürger" auseinandersetzt und versucht, diese Sorgen zu entkräften oder zumindest über Lösungen zu reflektieren. Wenn man hingegen Politiker*innenfiguren auf die Bühne stellt, sollte man es ehrlich und differenziert tun. Eine solche Differenziertheit aber können die Figuren bei Moglière nicht bieten: Sie sind Typen, die auf ihre lustigsten oder niedrigsten Eigenschaften reduziert sind. Das wird dem Ernst der politischen Lage leider nicht gerecht. Für das Medium der Satire mag dies ausreichend und gerechtfertigt sein, aber Theater hat doch die Aufgabe, eine neue Wirklichkeit zu konstruieren und etwas zu bewegen.

Bitte sehen Sie diese E-Mail nicht als Affront, sondern als ernsthafte Auseinandersetzung mit dem mir Dargebotenen. Es beschäftigt mich, weil ich glaube, dass Theater Kommunikation bedeutet, die unbedingt über die Grenzen des eigenen Wohlfühlbereichs hinausgehen muss. Für eine Diskussion bin ich offen.

Mit freundlichen Grüßen

Samira Clausius
Feliz cumpleaños amigo muchos saludos de Tumbes Perú pásalo un día genial en unión de tus seres queridos un fuerte abrazo.
TYLL - ich bin immer noch geflasht von diesem wundervollen Theaterabend gestern! Danke! Danke! Danke!
Die schauspielerischen Leistungen waren überragend. Sei es die des TYLL, der körperlich und geistig unfassbar viel Power in die Rolle gibt. Die wandlungsfähige, bezaubernde Nele an seiner Seite, großartig. Tylls Vater Claus, ich finde fast keine Worte, aber grübele immer noch mit... Er und alle anderen Schauspielerinnen und Schauspieler, die mehrere Rollen spielten, waren in jeder einzelnen so überzeugend intensiv, dass es übermenschlich wirkte, was das Team performte. Großartig! Bravo! Standing Ovations!
Es war wie ein ausgiebiges Festmahl nach Monaten mit Nahrungsentzug.
Danke für dieses Erlebnis! Das 9. Türchen des Adventskalenders war ein großes Glück!
Am 9.1.2020 läuft TYLL noch. Es lohnt sich!
Ich bin jetzt nicht in Deutschland. Wer diese Karten möchten kann sich bei mir melden.
Dankeschön 😀
Fantastic
Heute in Le Nozze di Figaro gewesen.
Eine schöne Oper, gut aufgeführt.
Ich möchte mich bei dem Stadttheater Gießen bedanken für diese unfassbar schöne Welturaufführung von "Alp Arslan"... von solch einer reibungslosen, harmonischen, engagierten und konzentrierten Arbeit kann man wirklich nur träumen. Danke an das Philharmonische Orchester unter der Leitung von Jan Hoffmann und Martin Spahr für ihren fokussierten Blick auf die Musik, sowie die optimale Realisierung von der für mich so wichtig und entscheidenden Klangästhetik des Werkes. Ohne diese detaillierte Arbeit hätte das Werk nicht lebendig werden können. Danke an die syrischen Musiker und besonders an Mathis Mayr für diese notwendige und unverzichtbare Farbe, die sie beigesteuert haben. An den Chor ein riesen Lob für seinen wunderschönen Klang und seine Präsenz. An Denis Lakey, Daniel Arnaldos, Tuncay Kurtoglu, Marie Seidler, Rena Kleifeld, Tomi Wendt, Ghays Mansour, ich habe keine Worte, ihr lasst alle keine Wünsche offen. Ich war zu tiefst bewegt von eurem Engagement und euren Fähigkeiten, tatsächlich zu diesen Figuren zu mutieren, und nicht nur die Figuren zu spielen. An Marc Jungreithmeier, danke für dieses magische und betörend schöne Konzept und Bühnenbild. Man war davon gefesselt und blieb immer davon fasziniert. An Monika Gora, Dank für die stimmigen, wunderschönen und ästhetischen Kostüme. An Beleuchtung und Ton (Volker Seidler) grosses Lob und Dank. An Evgeni Ganev und Wolfgang Wels für ihre präzise und engagierte Arbeit und Vorbereitung. An Intendantin und Regisseurin Cathérine Miville, danke, dass sie den Überblick so meisterhaft behalten hat, alles so stimmig zusammen geführt hat, dass sie so ein großes Vertrauen in meiner Arbeit und in das Werk "Alp Arslan" gesetzt hat, und uns alle diese Chance ermöglicht hat. Alle die sonst so viel getan haben, wie Oliver Graf, Intendanz, Presseabteilung, Bühnentechnik und viel mehr, damit das Werk geboren werden konnte, damit es Flügel bekommen konnte, DANKE! Nur das Beste für das Theater und viele weitere Sternstunden in der Zukunft wünsche ich euch alle.
Impressionen Veranstaltung heute So.04-11 - "Gießen tanzt" - Tanzcompagnie Gießen. Super schön Eure Präsentation!!! Tolle Leistung ... weiterhin viel Erfolg und Freude ! Mehr ca.10 Fotos in meinem Profil, weil hier nur 1 Foto präsentiert werden kann!
Ich möchte gerne wissen wann wieder Tag der offenen Türe bei Euch ist??? LG
Wann werden denn die Dezemberprogramme für die Kitas und Schulen verschickt?
Suche einen Zwischenmieter in der Zeit vom 20. August bis 21. November in Gießen!!!

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