Van de Velde - Museum Haus Schulenburg Gera

Van de Velde - Museum Haus Schulenburg Gera Der Belgische Maler, Architekt und Kunstreformer van de Velde war Gründer der Kunstgewerbeschule in Weimar, der Vorgängerin des Bauhauses.

Am Stadtrand von Gera errichtete Henry van de Velde 1913/14 ein Landhaus für die Familie des Textilfabrikanten Paul Schulenburg, ein Gesamtkunstwerk von europäischem Rang.Nach drohendem Verfall Rettung des Anwesens durch Rita und Volker Kielstein. Im Jahr 1926 gründete er L` Ecóle de la Cambre, eine Schule für Architektur, Bildende und Angewandte Kunst in Brüssel. Er gilt als "Vater des modernen

Design". Van de Velde errichtete Haus Schulenburg 1913/14 für den Textilfabrikanten, Orchideenzüchter und Kunstsammler Paul Schulenburg und dessen Familie. Für die werkgerechte Rekonstruktion und die Gründung des Henry van de Velde - Museums erhielten Rita und Volker Kielstein 2019 den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Im heutigen Museum des Hauses Schulenburg befindet sich die größte Sammlung von Buchkunst van de Veldes in Deutschland. Originale Möbel und Kunst aus dem Thüringer und europäischen Umfeld van de Veldes gehören zur Dauerausstellung. Wechselnde Ausstellungen widmen sich der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Eine Kabarettbühne sowie Räume für VIP-Seminare und Hochzeiten ermöglichen es, das Gesamtkunstwerk in vielfältiger Weise zu nutzen. In der alten geräumigen Garage für Schulenburgs "Maybach" und "Mercedes" befindet sich heute die Cafeteria. Sie wird in der schönen Jahreszeit durch Terrassen im Park erweitert. Ein großer Parkplatz mit Elektrotanksäule ist nur wenige Schritte entfernt.

Aus der Sammlung des Henry van de Velde – Museums Haus SchulenburgRückblick auf die Ausstellung „Grafik 1914-18“, 22. Mä...
17/06/2026

Aus der Sammlung des Henry van de Velde – Museums Haus Schulenburg

Rückblick auf die Ausstellung „Grafik 1914-18“, 22. März – 30. September 2014 im Henry van de Velde Museum Haus Schulenburg. Die Lithographie von Pablo Picasso wurde in „Zeit=Echo“ ein „Kriegs=Tagebuch“ der Künstler, Grafik Verlag München 1914 – 1917, veröffentlicht.

Die letzten Hefte von „Zeit=Echo“ wurden nach Übersiedlung des Verlages in die neutrale Schweiz herausgegeben. Unter Schriftleitung von Ludwig Rubiner repräsentierten sie dann erst eine klare pazifistische Haltung.

Aus dem Archiv des Henry van de Velde - MuseumsAlbin Müller, Künstlernamen Albinmüller (1871 – 1941), „Clematis“, Öl auf...
14/06/2026

Aus dem Archiv des Henry van de Velde - Museums

Albin Müller, Künstlernamen Albinmüller (1871 – 1941), „Clematis“, Öl auf Malpappe um 1917

Mitglied des Deutschen Werkbundes 1900 Lehrer an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in Magdeburg. 1906 Berufung an die Darmstädter Künstlerkolonie. 1908 führender Architekt der Darmstädter Künstlerkolonie. 1926 Architekt der Deutschen Theaterausstellung 1927 in Magdeburg.

Im Haus Schulenburg befinden sich verschiedene rot lackierte Möbel von Albin Müller.

Besuch im Haus Schulenburg am 29. Mai 2026„Ich hatte schon einmal 2018 die Thüringer Moderne im Visier und dann auch auf...
10/06/2026

Besuch im Haus Schulenburg am 29. Mai 2026
„Ich hatte schon einmal 2018 die Thüringer Moderne im Visier und dann auch auf dem Papier. Die Skizze ist ein neuerer Versuch, dem "Gesamtkunstwerk" auf die Spur zu kommen. Es lohnte sich!

Herzlich grüßt
Ludwig Krause, Stadtplaner i.R., SRL/DASL“

Liebe Freunde von Haus Schulenburg, liebe Gäste,wissen Sie auf Anhieb, was Papiergedichte sind? Nein? Macht nichts. Ich ...
07/06/2026

Liebe Freunde von Haus Schulenburg, liebe Gäste,

wissen Sie auf Anhieb, was Papiergedichte sind? Nein? Macht nichts. Ich wusste es auch nicht. Also, laut Google beschreiben Papiergedichte „Kunstwerke aus Papier, die aufgrund ihrer filigranen Machart, ihrer Leichtigkeit und ihres metaphorischen Ausdrucks wie visuelle Gedichte wirken".

Was Sie wahrscheinlich ebenfalls noch nicht wissen ist, dass sich Volker Kielstein, lange vor seinem Engagement im Haus Schulenburg, mit dieser Art Kunst beschäftigte. Ohne Apps und Computer, sondern mit Schere, Kleber, Pinsel, Farben und mit vielfältigem Material gestaltete er ab den 1960er Jahren Plakate, Neujahrskarten und später größere Collagen und Zeichnungen. Es hat einige Jahre gedauert, bis ich ihn überzeugen konnte, eine Auswahl seiner Arbeiten aus dem Archiv zu holen und diese noch einmal öffentlich zu zeigen.

Und es ist ein großes Glück, dass sein Enkel Lester Kielstein sein Interesse für die Fotografie entdeckte und dieses anspruchsvolle Fach in Lausanne studierte. Lester hat bereits in seinen jungen Jahren für renommierte Firmen gearbeitet. Sein Herz schlägt für den investigativen Fotojournalismus, aber auch für das Entdecken von Landschaften und besonderen Momenten. Im Augenblick sind seine Bilder in einer Ausstellung in der Schweiz zu sehen.

Am 4. Juli 2026 führt unsere Ausstellung „Papiergedichte - Fotografien - Visionen: Volker und Lester Kielstein im Dialog" Großvater und Enkel zusammen.

Zur Eröffnung um 18 Uhr bei uns in der Straße des Friedens 120 in Gera möchte ich Sie heute gern einladen.

Wir hoffen auf einen schönen Sommerabend mit Getränken, Snacks, Musik, angenehmen Gesprächen und nettem Publikum.

Die Ausstellung ist anlässlich unseres Jubiläums „30 Jahre Restaurierung Haus Schulenburg" unser Jahreshöhepunkt. Sie ist integriert in die im März eröffnete Ausstellung „Haus Schulenburg - ein europäisches Kulturgut". Beide Ausstellungen sind ein Zeichen dafür, dass Haus Schulenburg in seiner jetzigen Form eine wunderbare generationenübergreifende Zukunft hat.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommerbeginn und bis zur Eröffnung Anfang Juli eine schöne Zeit!

Mit herzlichen Grüßen
Beate Arndt


Bild: Volker Kielstein "pardon lyonel", Acryl Assemblage, 1982

Besuch aus Weimar im Haus SchulenburgWir freuen uns über den Besuch von 45 Mitarbeitern der Direktion Museen der Klassik...
04/06/2026

Besuch aus Weimar im Haus Schulenburg

Wir freuen uns über den Besuch von 45 Mitarbeitern der Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar im Rahmen eines Bildungsausflugs im Haus Schulenburg.

Besonders danken wir Frau Dr. Annette Ludwig, Direktorin der Museen der Klassik Stiftung Weimar, und Frau Dr. Ulrike Bestgen, Abteilungsleiterin des Bauhaus-Museums, für ihren freundlichen Eintrag in unserem Gästebuch.
Dank auch für den interessanten Austausch und die äußerst positiven Rückmeldungen.


Aus der Sammlung des Henry van de Velde – Museum„The Yellow Bock“ (1894 – 1897), wegweisende britische Vierteljahresschr...
31/05/2026

Aus der Sammlung des Henry van de Velde – Museum

„The Yellow Bock“ (1894 – 1897), wegweisende britische Vierteljahresschrift für Literatur und Kunst, zentrales Organ des britischen Ästhetizismus und der Dekadenz. Durch die Beiträge von Aubrey Beardsley wurde das Magazin zu einem Vorreiter des Jugendstils.

Abbildungen aus dem 3. Band 1894 von Aubrey Beardsley.

Die farbenprächtigen Iris verleihen dem Park von Haus Schulenburg eine besondere Eleganz und machen ihn zu einem Ort vol...
27/05/2026

Die farbenprächtigen Iris verleihen dem Park von Haus Schulenburg eine besondere Eleganz und machen ihn zu einem Ort voller Ruhe und Schönheit.

Aus der Ausstellung "Haus Schulenburg ein europäisches Kulturgut"Das Torgebäude des Hauses Schulenburg befand sich 1997 ...
24/05/2026

Aus der Ausstellung "Haus Schulenburg ein europäisches Kulturgut"

Das Torgebäude des Hauses Schulenburg befand sich 1997 in einem so schlechten Zustand, dass ein Abriss erwogen wurde. Es gelang aber, die angefaulten Deckenbalken anzuschuhen, die Decke zu heben und die ornamental bemalte Betonschale zu retten. Fehlende Teile des Eisentores wurden ersetzt. Nach Rostschutzbehandlung, Konservierung der Holzteile und Neuanstrich ist das Tor wieder im Zustand von 1920. Die Schlosserei Arnold in Gera erhielt für die Restaurierung den Thüringer Denkmalpreis.



Bildunterschriften:
1. Haus Schulenburg, Toreinfahrt, 1920
2. Haus Schulenburg, Toreinfahrt, 1995
3. Haus Schulenburg, Toreinfahrt, 2012, nach der Rekonstruktion

Aus der Sammlung des Henry van de Velde – Museums Haus Schulenburg „Der stürmische Frühling“, Gemälde von Werner Chomton...
20/05/2026

Aus der Sammlung des Henry van de Velde – Museums Haus Schulenburg

„Der stürmische Frühling“, Gemälde von Werner Chomton (1895-1953).

Der ungewöhnliche Lebensweg von Werner Chomton: Abitur, Kriegsfreiwilliger 1. Weltkrieg, zuletzt als Kampfflieger, Nervenzusammenbruch. Es folgte ein kurzes Philosophiestudium, von 1919 – 1921 Bauhausschüler (Druckerei, Holzbildhauerei).

1920 Heirat mit Lis Abegg, Bauhausschülerin und Freundin der Textilgestalterin Gunta Stölzl. Nach dem Bauhaus war er Möbeldesigner. Bis 1923 versuchte er vergeblich am Bauhaus Anstellung zu finden. In den 30iger und 50iger Jahren war er Autor und Illustrator von Abenteuerbüchern. 1935 trat er in die Wehrmacht ein und war 1939 Major im Stabe des Fliegergenerals Sterrle. In dieser Position wurde er über eine Verwandte seiner Frau, Dr. Elisabeth Abegg für den antifaschistischen Widerstand der linksliberalen Strassmann Gruppe angeworben. Die Gruppe blieb bis zum Schluss von den Nationalsozialisten unentdeckt.

Aus der Ausstellung "Haus Schulenburg ein europäisches Kulturgut" Rekonstruktion Haus Schulenburg – Diele Bild 1: Haus S...
17/05/2026

Aus der Ausstellung "Haus Schulenburg ein europäisches Kulturgut"

Rekonstruktion Haus Schulenburg – Diele

Bild 1: Haus Schulenburg, Diele, 1920
Bild 2: Haus Schulenburg, Diele, 2001
Bild 3: Haus Schulenburg, Diele, 2011, nach der Rekonstruktion

Adresse

Straße Des Friedens 120
Gera
07548

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 14:00 - 17:00
Sonntag 14:00 - 17:00

Telefon

+49365826410

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