03/10/2025
Ich knuspere noch immer an meinem neuen Kurs, der in diesem Jahr am 20.12. starten wird und sieben Monde dauert, bis zum 14.7.26.
Grob gesagt, möchte ich damit Menschen das Angebot machen, voll verkörpert hier anzukommen im Leben - auch mit den Selbstanteilen, die bislang nicht so angetan waren von dieser Idee, ungebremst Ja zu sagen.
Hier ist es:
Nachnähren für Fortgeschrittene – Umarme dich selbst!
Ein Kurs, der dich sanft Schritt für Schritt zu dir selbst zurückführt.
✨ Die sieben Schwellengänge – eine Einladung
1. Vom Überleben ins Getragen-Sein – Raum der Sicherheit
Manchmal leben wir, als müssten wir ständig auf der Hut sein. Wir spannen unsere Muskeln an, ohne es zu merken. Wir schlafen unruhig, wachen mit einem Gefühl von Druck im Brustkorb auf. Der Körper wirkt wie eine Dauerbaustelle.
In diesem Schwellengang darfst du dich ausruhen. Du musst nichts leisten, nichts richtig machen. Du darfst erleben, dass Sicherheit nicht in der Anspannung liegt, sondern im Vertrauen.
Was hier sanft angeschaut wird: Das alte Gefühl ständiger Wachsamkeit, die Daueranspannung im Körper.
Was leiser werden darf: Die Idee, dass nur Spannung dich schützt.
Was genährt wird: Ein Gefühl von Boden unter den Füßen, ein ruhiger Atem, ein Körper, der sich wie ein Zuhause anfühlt.
Was sich öffnet: Ein tragfähiger innerer Grund, auf dem du sicher stehst – ganz egal, was draußen geschieht.
2. Vom Anpassen ins Willkommen-Sein – Raum der Geborgenheit
Vielleicht hast du dich schon einmal dabei ertappt, wie du dich kleiner machst, als du bist. Nur um dazuzugehören. Vielleicht kennst du auch die Angst, „zu viel“ zu sein – zu laut, zu fordernd, zu anders. Und so hältst du dich zurück, um angenommen zu werden.
In diesem Schwellengang darfst du loslassen, was dich beengt. Du entdeckst, dass du willkommen bist – nicht, weil du dich anpasst, sondern weil du einfach bist.
Was hier sanft angeschaut wird: Das alte Gefühl, dich verbiegen zu müssen, um dazugehören zu dürfen.
Was leiser werden darf: Schuldgefühle, blinde Loyalitäten, die dich gebunden haben.
Was genährt wird: Ein inneres Willkommen, das sagt: „Du bist richtig, so wie du bist.“
Was sich öffnet: Beziehungen, die wärmer und leichter sind – weil du dich selbst mitbringen darfst.
3. Von der Enge in die Kraft – Raum der Lebendigkeit
Es gibt innere Stimmen, die uns kleinhalten. Sie sagen: „Halte dich zurück. Sei vorsichtig. Kontrolliere dich.“ Vielleicht spürst du diese Stimmen als Schwere im Bauch oder als Knoten im Inneren.
In diesem Schwellengang darfst du erfahren, dass deine Kraft nichts Bedrohliches ist. Sie muss nicht explodieren. Sie darf einfach leuchten – warm, klar, lebendig.
Was hier sanft angeschaut wird: Das Gefühl, nicht richtig zu sein, und die alten Muster, die dich eng machen.
Was leiser werden darf: Die innere Enge, die dich klein hält.
Was genährt wird: Mut, Freude, ein inneres Feuer, das wärmt.
Was sich öffnet: Ein Leben, das sich kraftvoll und leicht zugleich anfühlt – voller Lust am Gestalten.
4. Von verschlossenen Mauern ins offene Herz – Raum der Liebe
Viele Menschen tragen Mauern um ihr Herz. Sie sind entstanden, um uns zu schützen. Doch diese Mauern halten nicht nur Schmerz draußen – sie halten auch Liebe draußen.
In diesem Schwellengang darfst du weich werden. Tränen dürfen fließen, wenn sie da sind. Dein Herz darf sich öffnen, ohne dass es gefährlich ist.
Was hier sanft angeschaut wird: Zurückgehaltene Gefühle, die das Herz eng gemacht haben.
Was leiser werden darf: Die Mauern und starren Rollen, die dich vom Fühlen getrennt haben.
Was genährt wird: Weichheit, Mitgefühl, eine neue Offenheit für dich selbst und andere.
Was sich öffnet: Ein Herz, das weit ist und dich trägt – mit Liebe als stiller Kraftquelle.
5. Vom Schweigen in den Ausdruck – Raum der Stimme
Wie oft hast du deine Worte zurückgehalten, um nicht anzuecken? Wie oft hast du geschwiegen, obwohl du etwas zu sagen hattest? Vielleicht kennst du das Gefühl, deine Stimme nicht ernst zu nehmen – als würde sie im Hals stecken bleiben.
In diesem Schwellengang darfst du dich zeigen. Deine Stimme darf klingen, frei und klar.
Was hier sanft angeschaut wird: Die Angst vor Sichtbarkeit, die Masken, die du getragen hast.
Was leiser werden darf: Das Schweigen, das dich klein hält.
Was genährt wird: Wahrhaftigkeit, Freude am Sprechen, Mut zur Kreativität.
Was sich öffnet: Ein Ausdruck, der klar klingt – du wirst gehört, so wie du bist.
6. Vom Nebel in die Klarheit – Raum des Sehens
Manchmal ist es, als läge ein Schleier über allem. Entscheidungen fühlen sich schwer an. Wir zweifeln, ob wir unserem eigenen Gefühl trauen dürfen.
In diesem Schwellengang lichtet sich der Nebel. Du entdeckst, dass deine Wahrnehmung zuverlässig ist. Du kannst dir selbst vertrauen.
Was hier sanft angeschaut wird: Zweifel und Unsicherheit.
Was leiser werden darf: Der Nebel, der dir die Sicht versperrt.
Was genährt wird: Ein stilles inneres Wissen, Klarheit, Vertrauen in deine Wahrnehmung.
Was sich öffnet: Ein Blick, der erkennt, was wichtig ist – und Entscheidungen, die leicht fallen.
7. Vom Festhalten in die Freiheit – Raum der Weite
Wir alle halten fest – an Geschichten über uns selbst, an Sicherheiten, die längst nicht mehr tragen. Wir denken: Wenn wir nur genug festhalten, sind wir sicher. Doch das Gegenteil geschieht: Es wird eng.
In diesem Schwellengang darf das Festhalten leichter werden. Du entdeckst, dass das Leben dich trägt, auch wenn du loslässt.
Was hier sanft angeschaut wird: Das Bedürfnis, alles festzuhalten.
Was leiser werden darf: Die Kontrolle, die Enge erzeugt.
Was genährt wird: Vertrauen, Gelassenheit, ein Gefühl von Weite.
Was sich öffnet: Freiheit – und die schöpferische Kraft, dein Leben neu zu gestalten.
Am Ende der Reise
Diese sieben Schritte sind keine Prüfung. Sie sind eine Einladung. Schritt für Schritt kommst du näher zu dir.
Du wirst nicht „neu gemacht“. Du wirst erinnert – an die Sicherheit, die schon in dir liegt, an die Wärme, die dich trägt, an die Lebendigkeit, die in dir brennt, an die Liebe, die dein Herz weitet, an die Stimme, die klar klingt, an den Blick, der erkennt, und an die Freiheit, die dich leben lässt.
So gehst du gestärkt, gehalten und frei in deine Zukunft.