11/09/2018
DAS PROGRAMM AM FREITAG, den 14.09.2018
ab 20:00 Uhr
DAS IST NICHT MAX FRISCH!
(Biedermann und die Brandstifter als Aufschnitt)
VON UND MIT Linus Koenig
Stücke, die überfordern, überfordern. Vor allem, wenn sie politisch sind. Man will aber lieber echte Emotionen, klare Figuren, klare Handlungen, klare Haltungen. Und Klarheit. Und überhaupt, kann man denn nicht einfach mal Stücke so machen, wie sie geschrieben wurden? Und warum kann man eigentlich nicht mal in Ruhe Feuer machen, ohne dass das Ordnungsamt gleich einschreitet?
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HEDDA GABLER
von Henrik Ibsen
MIT Carmen Zehentmeier und Johannes Jannasch REGIE Felix Bieske
Hedda Gabler hat sich entschieden. Gegen Ejlert, für Jorgen. Gegen Unbeständigkeit, für Sicherheit. Gegen Leidenschaft, für gesellschaftlichen Status. Gegen Lust, für Spießigkeit. Angekommen ist sie in der Hölle. Und die Sehnsucht wächst und wächst.
Ach Hedda, Hedda – wie konntest du dich so wegwerfen? Findest du es so unbegreiflich, dass ein junges Mädchen – wenn es im Geheimen geschieht – dass es neugierig ist, etwas wissen will von der Welt, von der man nichts wissen darf?
Eine Arbeit im Rahmen des Regiestudiums an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg – begleitet durch die Regisseurin Sandra Strunz.
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KÖRPERBILDER (AUSSCHNITT)
Tanzperformance von Lea Walde
MIT Amanda Akran, Tobias Blank, Rafael Hernandez, Andrea Schnurr, Jennifer Reitz
Was passiert, wenn wir nicht mehr auf unsere Körper hören, eigene Grenzen nicht achten? Was, wenn wir mit unseren Mitmenschen nicht mehr in Kontakt sind? Wenn Gefühle stören beim alltäglichen Funktionieren, um in der Gesellschaft zu bestehen? Und wie können wir wieder in Kontakt kommen und wie sähe das aus?
Damit setzt sich die Stückentwicklung KÖRPERBILDER mittels experimenteller Bewegungselemente, Textfragmente und Trommelrhythmen auseinander.
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WIE DER COWBOY AUS ARIZONA ZU SEINER EHRE KAM
Soloperformance
VON UND MIT Simon Kluth
Ein erfolgreicher Dirigent stellt sich dem Vorwurf des Sexismus. Er hat seine Geige dabei, er spielt auf ihr, lässt das Publikum darauf spielen. Hingabe und Disziplin. Der Raum wird dunkel. Fühlt sich so ein Probespiel an? Das Licht geht an. Chorprobe. Ist Italienisch wirklich so schwer und warum hat das Publikum seine Gesangsbücher nicht dabei? Oper, Theater – ein Spiel von Hierarchie und Macht. Seine Argumente werden brüchiger. Er hat wie alle anderen doch nur mitgespielt. Sein einziges Problem: die Regeln waren damals andere als heute.
Die Performance entstand im Rahmen des Studienprojektes „Die Stunde der Wahrheit“, bei der die Aufgabe darin besteht, seine eigene Autor*in, Regisseur*in und Spieler*in zu sein.
Foto: Copyright Katharina Kraft
(Eine Produktion der ADK BW)