01/09/2026
„So etwas habe ich noch nie gesehen. Wie bist du darauf gekommen?"
Das fragte mich neulich ein Künstler, als er spontan mein Studio besuchte.
Und tatsächlich steckt hinter dem KunstSpiel ein ziemlich langer Weg.
Ich habe Kunstpädagogik studiert und mich schon damals gefragt: Wie kann Kunst für Kinder mehr sein als eine Anleitung?
In der Schirn Kunsthalle habe ich als Kunstvermittlerin erlebt, wie Künstler:innen mit Material, Raum und Wahrnehmung arbeiten.
Vor einem Sonnenbild wurde ich mutig und habe mit Kindern ausprobiert, ob man mitten in der Ausstellung ein Sonnenbad nehmen kann.
Später kamen Montessori und ©Pikler dazu.
So begann ich mir eine ganz andere Frage zu stellen: Was wäre, wenn Kunstmaterial selbst Teil einer vorbereiteten Spielumgebung wird? Wenn es einlädt, statt vorzugeben.
Das heißt nicht: Ich lasse Kinder einfach machen.
Ich bereite jeden Raum bewusst vor – Materialien, Übergänge, Reize –, damit Kinder in Ruhe eigene Erfahrungen sammeln können. Frei, aber nie allein.
Für dein Kind heißt das: kein Druck, "etwas Schönes" zu malen. Sondern die Erfahrung, dass die eigene Idee zählt – und dass es jemanden gibt, der aufmerksam begleitet, ohne einzugreifen.
Genau daraus ist mein KunstSpiel entstanden. Und genau das entwickle ich bis heute weiter.
👉 Neugierig geworden, wie das für dein Kind aussehen kann? Ein Terrmin im Studio zeigt es dir am besten – Link in Bio.