Heimatverein Fürstenau e.V.

Heimatverein Fürstenau e.V. Auf dieser Seite möchte der Heimatverein Fürstenau e.V. Mitgliedern und anderen Interessierten über seine Aktionen, Projekte und vieles weitere informieren.

Vorstand des Heimatverein Fürstenau e.V. setzt sich zusammen aus:

Vorsitzender: Jürgen Schwietert

Stellvertretene Vorsitzende: Doris Seide

Kassenwart: Konrad Posselt

Geschäftsführerin: Erika Schwietert

Schriftführer: Tim Wagemester

Wegewart: Sebastian Jülich

Wanderwart: zur Zeit unbesetzt

02/03/2026
Der große Sitzungssaal des Fürstenauer Schlosses war am Sonntag erneut Veranstaltungsort eines vom Heimatverein organisi...
28/10/2025

Der große Sitzungssaal des Fürstenauer Schlosses war am Sonntag erneut Veranstaltungsort eines vom Heimatverein organisierten Konzertes - des vierten in diesem Jahr. Trotz einer Wetterlage, die geeignet war, selbst Hunde nicht vor die Tür zu schicken, erschienen ca. 30 Besucher, um das Duo Melange zu erleben.
Die beiden Sachsen aus der Heldenstadt Leipzig nahmen das Publikum mit in die Welt der Kompositionen von Astor Piazzollo, Edward Grieg, David Gillingham, Dmitri Schostakowitsch und Benjamin Ulrich.
Almut Unger auf der Querflöte und Thomas Laukel am Marimbaphon musizierten gekonnt in zwei Sets und boten ein abwechslungsreiches Programm.
Almut Unger, geboren im sächsischen Leipzig, absolvierte ein Studium der Musik im Hauptfach Querflöte an den Musikhochschulen, Weimar, Leipzig und Budapest.
Bereits während ihrer musikalischen Ausbildung wurde sie in ihrem künstlerischen Wirken stark durch nordeuropäische Komponisten, Barockmusik oder auch dem Feuer der ungarischen Pusta geprägt.

Thomas Laukel wuchs im hessischen Kassel auf und studierte Schlagwerk an der Musikhochschule in Hannover, an der Universität der Künste in Berlin und war auch Schüler der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin.
Das Duo Melange kombiniert die klassische Querflöte mit der Marimba, wohlgemerkt hier ein Exemplar von drei Meter Länge, das hierzulande noch recht selten zu hören ist. Man kennt das Instrument auch aus der südamerikanischen Folklore sowie aus dem Jazz.
Die Dynamik des Marimbaphons, gezielt eingesetzt durch den professionellen Anschlag des Künstlers, und die virtuosen Läufe auf der Flöte umspielten sich gekonnt.

Fast alle Werke wurden eigens für die einzigartige Besetzung arrangiert. So durfte man gespannt darauf sein als Zugabe Edvard Griegs „Lyrische Stücke“ mal nicht auf dem Klavier, sondern auf verschiedenen Flöten, zart begleitet durch den warmen Klang des Marimbaphons, zu erleben.
Das riesige Instrument durchdrang durch seine Schwingungen den ganzen Körper der Zuhörer und die Flöte legte sich gekonnt darüber.

Am Schluss ein gelungener Sonntagabend, der einen das Wetter vor der Tür für kurze Zeit vergessen ließ

Rückblick auf das letzte Schlosskonzert von Jürgen SchwietertDas jüngste Schlosskonzert am 2. Februar 2025 mit dem Perua...
06/02/2025

Rückblick auf das letzte Schlosskonzert von Jürgen Schwietert

Das jüngste Schlosskonzert am 2. Februar 2025 mit dem Peruanischen Pianisten Vladimir Valdivia wurde zu einem schönen Erfolg. Er spielte im großen Saal des Schlosses zu Fürstenau auf dem vereinseigenen „Steinway“ weltbekannte Melodien der Klassik, darunter „Für Elise“ von Beethoven, die ungarische Melodie von Schubert, aber auch das Nocturne Nr. 2 von Chopin. Ein besonderes Lob gab es für das hervorragende Instrument, auf dem das Spielen eine wahre Freude bereitet hat, so Valdivia, der komplett auf Noten verzichtete. Er wurde mit lang anhaltendem Beifall verabschiedet. „Es hat mir sehr viel Spaß bei und mit diesem sachkundigen Publikum gemacht. Ich würde gerne noch mal wieder kommen“, betonte Vladimir Valdivia, bevor das Konzert mit einer Zugabe von Bach in der Eigenbearbeitung von Valdivia endete. Die Konzertreihe wird am 23. März mit einem Harfenkonzert mit Tom Daun fortgesetzt. Weitere Informationen zu den Konzerten: www.heimatverein-fuerstenau.de, [email protected].

Vladimir Valdivia spielt Werke unter anderem von Beethoven, Liszt, Chopin, Schubert und Bach.

Der Heimatverein Fürstenau hat zusammen mit Vertretern der großen Kirchengemeinden St. Georg und St. Katharina sowie der...
18/11/2024

Der Heimatverein Fürstenau hat zusammen mit Vertretern der großen Kirchengemeinden St. Georg und St. Katharina sowie der Stadt Fürstenau am 9. November, dem Tag des Reichsprogroms, an die Gräueltaten gegenüber den Bürgern jüdischen Glaubens erinnert.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Heimatvereins Jürgen Schwietert am Haus mit dem ehemaligen Betraum am Schwarzen Weg und einem musikalischen Beitrag durch Manfred Schoop erinnerte Bürgermeister Ernst Ehmke an Details dieses Schreckens in Fürstenau. „In dieser Nacht ist den jüdischen Bürgern ein himmelschreiendes Unrecht widerfahren“, betonte er. Ehmke ging auch auf die Vorkommnisse in Amsterdam, die sich gegen Juden gerichtet haben, ein. „Dem Antisemitismus muss sich unsere demokratische Gesellschaft mutig entgegen stellen. Wir sind alles gefordert. Darum erinnern wir heute an die Geschehnisse von damals, damit sie sich nicht wiederholen“, betonte der Bürgermeister.
Sodann informierten die Pastoren Anke Kusche und Gerd Voßhage sowie Bernd Kruse über die damaligen Geschehnisse. Gebetbücher mit den den Juden heiligen Tora-Rollen sowie das Inventar wurde aus dem Fenster des Frank´schen Hauses geworfen und in Brand gesetzt. Eine Tora-Rolle wurde gerettet und gelang nach Kalifornien in eine Synagoge. „Jeder von uns ist in der nächsten Zeit aufgefordert zu schauen wie er sich verhalte“, so Kruse. Er erinnerte an die Männer und Frauen, die in der Nazizeit den Mut gefunden haben, den Juden zu helfen.
Sodann legten Anwesende Steine der Erinnerung, gekennzeichnet mit den Namen der Ermordeten, neben der von Nicole Klostermann entzündeten Kerze nieder. Die Kerze erhielt Nicole Klostermann von Nachfahren der Familie Frank, die kürzlich in Fürstenau zu Gast waren. Sie habe der Familie versprochen, diese Kerze in jedem Jahr am 9. November im Rahmen der Gedenkveranstaltung zu entzünden.
Zum Abschluss dankte Jürgen Schwietert, Vorsitzender des Heimatvereins, für die Teilnahme und Mitwirkung an der Gedenkstunde. „Danke, seid Menschen“ forderte die 103-jährige Margot Friedländer, Holocaustüberlebende und engagierte Kämpferin für Freiheit und Toleranz nach der Verleihung des Medienpreises Bambi., so Schwietert. Er ging auf die anhaltende Spaltung der Welt, Spaltung Europas ein, dokumentiert in den Kriegen in Europa und im Nahen Osten, indirekt auch im Wirken der G7 und Brics-Staaten. „Kann es noch gelingen diese Spaltung zu beenden oder droht sogar ein Nuklearkonflikt“, hinterfragte er. In Gesprächen in Familien, mit Freunden oder in der Nachbarschaft müsse Verständnis für die Bürger Israels aber auch für die der umliegenden Staaten geweckt werden, müsse Toleranz und Meinungsvielfalt gefordert werden. „Alle Menschen haben ein Recht auf Heimat“, betonte Schwietert. Er forderte dazu auf, Informationen nicht nur einer Quelle zu entnehmen sondern sich vielfältig zu informieren und nicht auf „alternative Wahrheiten“ herein zu fallen.

08/11/2024

Erinnerung:
Morgen, 9.11., erinnern die Stadt Fürstenau, die Kirchengemeinden St. Georg und St. Katharina und der Heimatverein Fürstenau an die ausgegrenzten, verfolgten und ermordeten Fürstenauer jüdischen Glaubens während der Nazi-Zeit.
Hierzu findet eine ca. 30-minütige Gedenkveranstaltung um 16 Uhr am Schwarzen Weg 3 statt. Wir bitten um Teilnahme.

Der Heimatverein Fürstenau hat Wanderwege überprüf. Die Arbeiten am Vorstenower Patt sind so gut wie abgeschlossen. Der ...
07/09/2024

Der Heimatverein Fürstenau hat Wanderwege überprüf. Die Arbeiten am Vorstenower Patt sind so gut wie abgeschlossen. Der Weg führt, ausgehend vom Marktplatz, einmal rund um Fürstenau und erschließt dabei die Schönheiten der Landschaft. Er führt durch Wiesen und Wälder sowie Weiden und Ackerflächen. Berührt werden die Kieferngebiete der Fürstenauer Tannen ebenso wie der Mischwald Pottebruch. Die abwechslungsreiche Strecke ist 26 Kilometer lang und kann auch gut in zwei Abschnitten erwandert werden. Dabei bietet sich der Wegemühlenweg, an dem auch das Freibad liegt, als Schnittpunkt an. Fleißig an der Arbeit waren Konrad Posselt, Tim Wagemester, Jürgen und Erika Schwietert sowie die neuen Wegewarte Achim Blome und Dieter Adorf. Wenn die letzten Aufgaben erledigt sind, wird der Mühlenweg überarbeitet.

Das Team mit Konrad Posselt, Tim Wagemester, Dieter Adorf, Jürgen Schwietert und Achim Blome (von links) macht Pause am Rastplatz des Heimatvereins.
Text und Foto: Erika und Jürgen Schwietert

Adresse

Segelfortstraße 64
Fürstenau
49584

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