Papa.ohne.plan

Papa.ohne.plan 👶 Papa ohne Plan | Elternzeit
Ehemaliger Küchenchef. Jetzt Vollzeit Papa. Kein Filter. Kein perfektes Familienbild. Echter Alltag mit Baby. Ungefiltert & ehrlich.

Für alle Eltern die's kennen 👊

23/06/2026

VLOG 7.
Der letzte Vlog aus der alten Wohnung.
Auch wieder so ein Entwurf,
den ich eigentlich nie veröffentlichen wollte.
Damals war es einfach ein normaler Tag.
Mama arbeiten.
Ich mit der Kleinen zuhause.
Kaffee auf der Spieldecke.
Ein bisschen spielen.
Ein bisschen beschäftigen.
Einkaufen.
Spazieren gehen.
Wieder nach Hause.
Nichts Besonderes eigentlich.
Aber jetzt, wo wir umgezogen sind,
fühlt sich genau das plötzlich anders an.
Diese Wohnung war der Ort,
an dem so viel Baby Alltag passiert ist.
Morgende auf dem Boden.
Kaffee zwischen Spielzeug.
Kleine Routinen.
Normales Chaos.
Und vielleicht poste ich den Vlog genau deshalb doch.
Nicht, weil er perfekt ist.
Sondern weil er ein Stück Alltag zeigt,
das jetzt schon Erinnerung ist.
Schreibt mal,
ob ihr alte Videos nach einem Umzug auch anders anschaut.
Manchmal merkt man erst später,
wie besonders ein ganz normaler Tag eigentlich war.
Kennt ihr das, dass alte Alltagsvideos plötzlich mehr bedeuten?





22/06/2026

Das Video ist schon zwei, drei Monate alt.
Ich wollte es eigentlich nie posten,
aber die Idee dahinter finde ich immer noch ziemlich gut.
Meine Kleine liegt hier im Buggy auf dem Bauch
und schaut nach vorne in Fahrtrichtung.
Und genau das war bei uns ein kleiner Gamechanger.
Bauchlage war nicht einfach nur:
Baby auf den Boden legen
und hoffen, dass es mitmacht.
Draußen war sie plötzlich abgelenkt.
Bäume.
Licht.
Bewegung.
Geräusche.
Welt entdecken.
Und auf einmal war Bauchlage viel weniger „Übung“
und viel mehr Erlebnis.
Schreibt mal,
ob ihr Bauchlage auch lieber spielerisch eingebaut habt.
Ich glaube, gerade an ruhigen Orten in der Natur
kann man das ziemlich schön machen.
Natürlich nur sicher, entspannt
und so, wie es zum Kind passt.
Aber sobald der Buggy sich komplett flach stellen lässt,
kann das Baby dort auf dem Bauch liegen
und trotzdem richtig viel sehen.
Für uns war das deutlich einfacher
als Bauchlage einfach nur zuhause auf der Matte.
Nicht jedes Training muss sich wie Training anfühlen.
Manchmal reicht es,
wenn das Baby etwas Spannendes anschauen kann.
Wie habt ihr Bauchlage bei euren Kindern geübt?





22/06/2026

Ich habe 35 Jahre gebraucht,
um zu verstehen, was echte Liebe bedeutet.
Und das klingt erstmal komisch.
Natürlich liebe ich meine Eltern.
Natürlich liebe ich meine Frau.
Natürlich habe ich meine Katzen und meinen Hund geliebt.
Das war alles echte Liebe.
Aber als meine Tochter auf die Welt kam,
hat sich irgendwas nochmal komplett verschoben.
Nicht besser.
Nicht als würde andere Liebe weniger zählen.
Sondern anders.
Plötzlich ist da ein Mensch,
für den du ohne Nachdenken alles tun würdest.
Der dich müde macht.
Überfordert.
Verändert.
Und trotzdem schaust du ihn an
und denkst einfach nur:
Für dich.
Immer.
Ich glaube, durch ein Kind versteht man Liebe nochmal auf einer Ebene,
die man vorher nicht wirklich erklären konnte.
Nicht romantisch.
Nicht geplant.
Nicht vernünftig.
Einfach tief.
Und manchmal auch ein bisschen erschreckend,
weil man plötzlich merkt,
wie viel ein einzelner kleiner Mensch in einem auslösen kann.
Schreibt mal,
ob ihr diesen Unterschied auch erst mit Kind verstanden habt.
Wann habt ihr gemerkt, dass sich Liebe durch ein Kind nochmal verändert?





21/06/2026

Heute sind wir spazieren gegangen,
obwohl hier eigentlich alle krank sind.
Meine Frau krank.
Ich krank.
Unsere Kleine krank.
Also im Grunde:
Familienalltag im Seuchenmodus.
Und ganz ehrlich:
Krank sein in Elternzeit ist schon ziemlich mies.
Weil du dich nicht einfach krankmelden kannst
und der Tag dann pausiert.
Das Baby braucht dich trotzdem.
Essen muss trotzdem irgendwie passieren.
Wickeln hört nicht auf.
Tragen hört nicht auf.
Nähe hört nicht auf.
Und wenn das Kind selbst krank ist,
ist es nochmal eine ganz andere Nummer.
Eine verstopfte Nase ist für Erwachsene nervig.
Für ein Baby bedeutet das:
Trinken wird schwerer.
Schlafen wird schwerer.
Alles fühlt sich blöder an.
Und sie versteht ja noch nicht,
warum das gerade so ist.
Sie merkt nur:
Irgendwas stimmt nicht.
Ich fühle mich schlecht.
Ich brauche Nähe.
Schreibt mal,
wie ihr solche Krankheitsphasen mit Baby übersteht.
Weil ehrlich:
Heute ist einfach nur durchkommen angesagt.
Wie macht ihr das, wenn zuhause alle gleichzeitig krank sind?




21/06/2026

Wovon ich als Papa am Anfang keine Ahnung hatte.
Folge 9.
Warum ich nachts jede Uhrzeit auswendig kannte.
Vor dem Baby hätte ich nachts wahrscheinlich nicht mal sagen können,
ob es zwei Uhr oder fünf Uhr ist.
Dann kam unsere Tochter.
Und plötzlich hatte die Nacht feste Termine.
12 Uhr.
3 Uhr.
6 Uhr.
8 Uhr.
Stillen.
Wickeln.
Wieder einschlafen.
Und ein paar Stunden später wieder genau dasselbe.
Irgendwann war das so absurd regelmäßig,
dass man fast den Wecker danach stellen konnte.
Das Verrückte war:
Ich musste irgendwann gar nicht mehr auf die Uhr schauen.
Ich bin wach geworden,
hab ein Geräusch gehört
und mein Kopf dachte direkt:
Muss ungefähr drei Uhr sein.
Und meistens stimmte es wirklich.
Elternsein macht aus dir manchmal Fähigkeiten,
die du dir nie ausgesucht hast.
War das bei euch nachts auch so regelmäßig?





20/06/2026

Sie fängt gerade an,
aktiv zu kuscheln.
Nicht nur auf dem Arm sein.
Nicht nur getragen werden.
Sondern wirklich anlehnen.
Nähe suchen.
Kurz bleiben.
Sich festmachen.
Und ehrlich:
Ich glaube, das ist eines der schönsten Dinge,
die seit ihrer Geburt passiert sind.
Weil es sich plötzlich so bewusst anfühlt.
Als würde sie nicht nur Nähe brauchen,
sondern sie auch selbst geben.
Ich hab vorher nie verstanden,
wie sehr so ein kleiner Moment einen treffen kann.
Aber wenn dein Kind dich plötzlich aktiv kuschelt,
ist man einfach kurz komplett weich.
Da ist dann kein großer Gedanke mehr.
Nur:
Okay.
Mehr brauche ich gerade wirklich nicht.
Wann hat euch euer Kind das erste Mal so richtig zum Schmelzen gebracht?





19/06/2026

Heute mal ein Spaziergangsgedanke zum Thema Zahnen.
Und ganz ehrlich:
Ich finde Zahnen ziemlich asozial.
Also nicht das Kind natürlich.
Sondern diesen ganzen Vorgang.
Da drücken sich über Monate Zähne durchs Zahnfleisch,
bis es irgendwann aufreißt.
Und das passiert nicht einmal kurz.
Sondern immer wieder.
Über Wochen.
Über Monate.
Wir Erwachsenen haben einmal Zahnschmerzen
und sind direkt komplett bedient.
Und Babys machen das einfach durch,
ohne wirklich erklären zu können,
was genau los ist.
Sie sind unruhig.
Weinen.
Kauen auf allem rum.
Schlafen schlechter.
Wollen Nähe.
Und man steht daneben
und denkt sich einfach nur:
Alter, das muss doch richtig fies sein.
Mir tut sie dabei ehrlich extrem leid.
Natürlich gehört es zur Entwicklung dazu.
Aber trotzdem finde ich es verrückt,
wie viel kleine Kinder schon aushalten,
bevor sie sich später überhaupt daran erinnern können.
Zum Glück weiß sie davon irgendwann nichts mehr.
Aber währenddessen fühlt man als Elternteil einfach mit.
Wie schlimm war oder ist Zahnen bei euch?





19/06/2026

Wovon ich als Papa am Anfang keine Ahnung hatte.
Folge 7.
Wie laut Babys schlafen.
Ich dachte wirklich,
ein schlafendes Baby klingt einfach friedlich.
Ein bisschen Atmen.
Vielleicht mal ein kleines Seufzen.
Aber nein.
Da kommen nachts plötzlich Geräusche aus so einem kleinen Menschen,
die ich absolut nicht erwartet habe.
Quieken.
Grunzen.
Fauchen.
Irgendwelche Laute,
bei denen ich kurz dachte:
Ist das noch mein Baby
oder gleich eine Kreatur aus Herr der Ringe?
Und natürlich bin ich jedes Mal wach geworden.
Nicht, weil sie geweint hat.
Sondern weil ich dachte,
sie erstickt gerade
oder frisst mich gleich auf.
Meine Frau war dabei erstaunlich entspannt.
„Das ist normal.“
Und ich lag daneben
und dachte nur:
Normal sieht für mich anders aus.
Was war das komischste Geräusch, das euer Baby im Schlaf gemacht hat?





18/06/2026

VLOG 6.
Heute einfach ein ganz normaler Tag.
Ein bisschen Homeoffice.
Ein bisschen Baby beschäftigen.
Ein bisschen spielen.
Ein bisschen einkaufen.
Und zwischendurch immer wieder versuchen,
den Tag irgendwie gut zusammenzuhalten.
Gerade fühlt sich vieles nach genau diesem Elternalltag an:
Arbeiten, wenn es geht.
Spielen, wenn sie Nähe braucht.
Rausgehen, wenn die Stimmung kippt.
Einkaufen, weil irgendwas immer fehlt.
Und natürlich weiter laufen üben.
Mit Finger festhalten.
Loslaufen.
Hinsetzen.
Nochmal versuchen.
Nichts Großes.
Kein besonderer Ausflug.
Kein perfekter Tagesplan.
Einfach Alltag mit Baby.
Aber ehrlich gesagt sind es genau diese Tage,
aus denen am Ende die meisten Erinnerungen entstehen.
Wie sieht bei euch ein ganz normaler Tag gerade aus?





Adresse

Essen

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Papa.ohne.plan erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie