11/06/2026
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen.
Vor der Philharmonie Essen wurden zwei Stolpersteine für den ehemaligen Konzertmeister der Essener Philharmoniker, Elkan Kosman, und seine Tochter Lilian verlegt. Mit den Gedenksteinen wird an ihr Leben, ihr Schicksal und die Verfolgung jüdischer Menschen während der NS-Zeit erinnert.
Elkan Kosman war von 1906 bis 1931 Konzertmeister des Städtischen Orchesters Essen und prägte das Musikleben der Stadt über Jahrzehnte hinweg. Trotz seiner herausragenden Verdienste wurde er nach seiner Rückkehr in die Niederlande wirtschaftlich benachteiligt und seiner Existenzgrundlage beraubt.
Die Stolpersteine machen Geschichte sichtbar – mitten im Alltag, mitten in unserer Stadt. Sie erinnern daran, dass Kultur, Menschlichkeit und Demokratie niemals selbstverständlich sind.
📸1 Stolpersteine für Alexander und Lilian Kosman. ©️Sven Lorenz/TUP
📸2 Die Stolpersteine für Alexander und Lilian Kosman werden verlegt. ©️Sven Lorenz/TUP
📸3 Gruppenbild von der Stolperstein-Verlegung: (v.l.) Marie Babette Nierenz (Intendantin Philharmonie Essen), Andreas Bomheuer (1. Vorsitzender Historischer Verein Essen), Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen), Ina Brandes (Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW), Dr. Michaela Muylkens (Vorstand Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung), Fritz Frömming (Geschäftsführer Theater und Philharmonie Essen), Dr. Merle Fahrholz (Intendantin Aalto Musiktheater und Essener Philharmoniker).:©️Sven Lorenz/TUP
📸4 Porträt Alexander Kosman ©️Onze Musici