Erftstädter Lesefest

Erftstädter Lesefest Organisiert von Szene 93 in Kooperation mit "Die Kraniche"
Nächster Termin: 4. Juli 2026

Morgen startet die Erftstädter Vorlesewoche, organisiert mit Unterstützung der VHS Erftstadt. 14 Lesungen an verschieden...
29/08/2026

Morgen startet die Erftstädter Vorlesewoche, organisiert mit Unterstützung der VHS Erftstadt.

14 Lesungen an verschiedenen Orten sorgen für Lust auf neue Geschichten. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über das 3. Lesefest, das sehr erfolgreich vor zwei Wochen stattfand. Lesefest begei...
18/07/2026

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über das 3. Lesefest, das sehr erfolgreich vor zwei Wochen stattfand.

Lesefest begeistert in Lechenich

30 Autoren lesen auf drei Bühnen im Pfarrzentrum St. Kilian

VON KATHRIN HÖHNE – Kölner Stadt-Anzeiger vom 6. Juli 2026

Erftstadt-Lechenich. Können wir aus Literatur lernen? „Ja, aber es braucht Mut, denn Lesen gefährdet die Dummheit“, beantwortete der vielseitige Autor Ulrich Harbecke diese Frage beim Programmfest zum Erftstädter Lesefest, das am Samstag zum dritten Mal stattfand.

Drei Bühnen, 30 Autoren

Vom Kulturverein Szene 93 und der Gruppe „Die Kraniche“ mit viel Herzblut organisiert, lasen 30 Literaten im Pfarrzentrum St.Kilian auf drei Bühnen aus ihren Werken, darunter auch Bestsellerautoren, und kamen lebhaft mit dem Publikum ins Gespräch. Bereits am frühen Nachmittag füllten sich die Veranstaltungsorte. Da jeweils drei Lesungen parallel stattfanden, konnten sich die Besucher ihr eigenes Programm zusammenstellen und zwischen den Veranstaltungen wechseln. Zum Fest gehörte auch, dass zu Beginn jeder Lesung Mitglieder von Szene 93 und den Kranichen eigene Texte präsen[1]tierten. So erfreuten Julija Kuhlewind und Jörg Neuburg im Turmzimmer die Gäste mit einer humorvollen Geschichte über Kurzmitteilungen aus der Zukunft, bevor Carla Kaspari mit ihrem Buch „Das Ende ist beruhigend“ einen Blick in das Jahr 2130 warf. Die Kölnerin zeichnete ein Bild einer Gesellschaft, deren Entwicklung erschreckend nah an aktuellen Themen liegt, und regte zum Nachdenken über Technologie, gesellschaftlichen Wandel und Verantwortung an. Unterdessen entführte draußen im Garten die mehrfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautorin Kathrin Tordasi aus Berlin mit Auszügen aus „Birds of Paris“ in eine fantasievolle Welt voller Abenteuer. Dabei rückte sie Themen wie Freundschaft, Zugehörigkeit, Ängste und Selbstbehauptung in den Fokus. Das interessiere auch Erwachsene, sagte sie. Zum ersten Mal beim Lesefest dabei, gefiel ihr die Atmosphäre in Lechenich sehr gut. Für einen ganz anderen literarischen Zugangsorgte im Kleinen Saal ein Ensemble von Szene 93.Mit Auszügen aus dem Live-Hörspiel „Der Schatten“, indem es um einen ungeklärten Mord und rätselhafte Figuren geht, verwandelten die Darsteller die Bühne in ein akustisches Kino. Stimmen, Mimik und Gestik verschmolzen zu einer atmosphärischen Inszenierung. „Das war super“, zeigte sich Andrea Glöckner begeistert, die sich gleich doppelt beschenkt fühlte. Denn sie hatte Geburtstag und bekam von ihrer Schwester eine Karte zum Lesefest geschenkt.

Daneben bot das Literaturevent zahlreiche weitere Höhepunkte. Der preisgekrönte Autor Kai Meyer präsentierte seinen aktuellen historischen Roman. Jens Wawrczeck, bekannt als Peter Shaw aus den „Drei ???“, begeisterte mit Geschichten rund um Alfred Hitchcock. Felix Janosa nahm sein Publikum mit auf eine literarische Reise zu den Beatles. Jana Rech verband Literatur und Illustration in einem Zeichenworkshop, während Thomas Krüger, Lennox Lethe, Ulrich Harbecke, Alicia Zett und weitere das Programm bereicherten. Zurück blieb ein begeistertes Publikum.

Heute ist es endlich soweit! Ab 14:30 Uhr startet das Programm des 3. Erftstädter Lesefestes. Stellen Sie sich ihr eigen...
04/07/2026

Heute ist es endlich soweit! Ab 14:30 Uhr startet das Programm des 3. Erftstädter Lesefestes. Stellen Sie sich ihr eigenes Programm zusammen und erleben Sie nach eigenem Geschmack bis zu 7 Stunden unterhaltsame Lesungen von Bestsellern und Neuentdeckungen. Ein tolles Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene! Nahezu jedes Genre ist vertreten!

Karten an der Tageskasse in Pfarrzentrum St. Kilian
Mehr unter www.lesefest-erftstadt.de

Schon die günstigen Karten für das Lesefest am Samstag mit über 30 Autoren gekauft? Wir freuen uns auf Kai Meyer!Freunds...
30/06/2026

Schon die günstigen Karten für das Lesefest am Samstag mit über 30 Autoren gekauft? Wir freuen uns auf Kai Meyer!

Freundschaft und Verrat im Bann der Bücher– die Geheimnisse des Graphischen Viertels

Die Bücherstadt Leipzig, 1930: Inmitten unruhiger Zeiten versammeln sich vier junge Männer in einem Antiquariat im Graphischen Viertel. Alle sind Söhne aus gutem Haus, alle sind vom Leben gelangweilt. Statt ihrem Studium nachzugehen, gründen Felix, Vadim, Julius und Eddie den „Club Casaubon“. Getrieben von ihrer Leidenschaft für Literatur und der Lust am Abenteuer werden sie zu Bü cherdieben, spezialisiert auf kostbare, okkulte Bände. Doch als Eddies rätselhafte Schwester Eva zum Club stößt, werden sie immer tiefer in die Pläne erbarmungsloser Mächte hineingezogen.

Wir haben Kai Meyer gefragt:

Wie wichtig ist es, an unsere Vergangenheit zu erinnern?

Wenn wir uns an die Vergangenheit erinnern, versetzen wir uns in die Gedanken der Menschen, die damals gelebt haben. Die Erinnerung hat dabei eine ähnliche Funktion wie das Lesen selbst: Beides schafft Empathie. Und wenig scheint mir heutzutage wichtiger zu sein.

Welches Genre, das du noch nicht geschrieben hast, würdest du gern noch schreiben?

Ich habe lange gesagt, dass ich ganz gern mal einen Western schreiben würde. Das hat sich aber mittlerweile etwas gelegt. Tatsächlich sind meine Romane um die Geheimnisse des Graphischen Viertels der ideale Rahmen, um sehr viele Genres gleichzeitig zu bedienen: Kriminalroman, Familiensaga, Schauergeschichte, sogar Spionageroman. Für mich ist das einer der größten Reize an diesen Geschichten.

Karten und Infos: www.lesefest-erftstadt.de
Karten auch in der Buchhandlung Köhl Erftstadt.

Heute in einer Woche findet das Erftstädter Lesefest statt. Jetzt noch schnell die günstigen Tickets im Vorverkauf holen...
27/06/2026

Heute in einer Woche findet das Erftstädter Lesefest statt. Jetzt noch schnell die günstigen Tickets im Vorverkauf holen.

Mit dabei: Jens Wawrczeck mit seinem herrlich schlauen und extrem unterhaltsamen Hitchcock-Buch.

Sind wirklich alle Mütter Monster? Welche Bücher stecken hinter Alfred Hitchcocks größten Filmen? Und wer sind die wahren Schurkinnen und Schurken auf der Leinwand? Jens Wawrczeck spürt den ikonischen Werken des großen Regisseurs mit viel Leidenschaft nach, und nimmt uns mit auf seine ganz persönliche Reise durch das Hitchcock-Universum. »Wie wäre es, wenn Sie sich während der Lektüre dieses Buches vorstellten, wir gingen gemeinsam ins Kino? Zu einem Private Screening von Hitchcocks Lebenswerk. Ich zeige Ihnen 5264 Minuten Film. 88 Stunden Suspense. Edler Look. Explosiver Inhalt …«

Wir haben Jens Wawrczeck gefragt:

Was können Autoren von Hitchcock als Erzähler lernen?

Hitchcock wurde von den Begründern der nouvelle vague nicht umsonst als „Autor“ bezeichnet, als ein Regisseur, der eine ganz eigene Bildsprache entwickelt hat und eine klare Handschrift erkennen lässt.
Wenn er Romane adaptieren ließ – im Laufe seiner Karriere immerhin 42. – entschlackte er die Vorlagen und warf alles, was er als überflüssig empfand, über Bord.
Und ich denke, dies könnten einige Autoren von ihm lernen: die Konzentration auf das Wesentliche, die Genauigkeit in den Bildern, die geschaffen werden, die Verdichtung. Hitchcocks Filme leben von einer enormen Präzision.

Welche Rolle würden Sie gerne in welchem Hitchcock Film spielen und warum?“

Dies ist kein Wunsch, den ich heimlich hege. Hitchcocks Darstellerinnen und Darsteller sind perfekt besetzt. Wenn ich mich für eine Figur entscheiden müsste, dann wäre es eventuell Mr. Memory aus „Die 39 Stufen“, einem frühen Hitchcockfilm aus seiner britischen Phase. Mr. Memory ist ein Varietékünstler, der darunter leidet, dass er das ganze Wissen der Welt in sich trägt, darunter auch brisante Spionagegeheimnisse – schließlich befinden wir uns in einem Hitchcockfilm. Die Rolle ist sowohl komisch, als auch tragisch. Sehr skurill und darum höchst reizvoll.

Mehr zum Fest:
www.lesefest-erftstadt.de

Felix Janosa, Miterfinder von Ritter Rost, kommt mit seinem tollen Beatles-Buch auf das Lesefest am 4. Juli in Lechenich...
26/06/2026

Felix Janosa, Miterfinder von Ritter Rost, kommt mit seinem tollen Beatles-Buch auf das Lesefest am 4. Juli in Lechenich.

Die Bandgeschichte On- & Backstage und wie die Fab Four bis heute die Popkultur beeinflussen

Obwohl John, Paul, George und Ringo nur acht Jahre Plattenaufnahmen machten, sind sie immer noch die erfolgreichste Popgruppe der Welt. Komponist und Autor Felix Janosa und Illustratorin Paulina Eichhorn eint die gemeinsame Beatles-Begeisterung und ihr großartig illustriertes Buch ist weit mehr als eine Biografie. Das Buch lässt die Beatles als Musiker und Menschen wieder lebendig werden. „Die Beatles, das Universum und der Rest“ zeigt visuell eindrücklich, wie stark der kulturelle Fußabdruck der Gruppe war und immer noch ist: Eine Weltkultur ohne die Beatles ist denkbar, aber kaum wünschenswert!

Wir haben Felix Janosa gefragt:

Was würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen – ein Buch oder eine Schallplatte?

Auf die berühmte einsame Insel nimmt er natürlich seinen Kindle mit, auf dem er unter anderem über zweihundert Biographien von bekannten Komponisten und Musikern hortet.

Sean Lennon sagte in einem Interview, dass man sich Sorgen machen müsste, weil man die Beatles in Zukunft nicht mehr kennt – wie sehen Sie das?

Dass man die Beatles in Zukunft nicht mehr kennen wird, ist eine lustige, jedoch völlig absurde Idee aus dem Kinofilm "Yesterday": Mittlerweile sind die drei Pfeiler unserer europäischen Musiktradition wohl für immer festgemeißelt: Bach, Beethoven, Beatles!

Mehr zum Lesefest: www.lesefest-erftstadt.de

Am 4. Juli 2026 könnt ihr euer eigenes Programm aus über 30 Autoren zusammenstellen. Mit dabei sind Fabienne Siegmund un...
25/06/2026

Am 4. Juli 2026 könnt ihr euer eigenes Programm aus über 30 Autoren zusammenstellen. Mit dabei sind Fabienne Siegmund und M.w. Ludwig.

Die Erftstädterin Fabienne Siegmund und der in Düren lebende M.W. Ludwig waren schon einige Jahre Verlagskollegen, ehe sie sich bei den Studiolesungen von Szene 93 und den Kranichen persönlich kennenlernten.
Sie verstanden sich auf Anhieb so gut, dass sie in Kontakt blieben und M.W. Ludwig zu den ersten Autoren gehörte, die Fabienne fragte, ob er für ihre Kurzgeschichtensammlung „Geschichten aus der Dämmerung“ eine Geschichte mit ihr schreiben würde.

So entstand „Abigail Lidenbrock und der Geist von Thorngood Hall“, um die junge Journalistin Abigail, die im London der 1960er auf ein unveröffentlichtes Sherlock Holmes Manuskript stößt und alles daran setzt, dessen Geheimnis zu lüften.

Auf dem Lesefest stellen die beiden Autoren nicht nur die Geschichte gemeinsam vor und plaudern aus dem gemeinsamen Schreibnähkästchen.

Wir haben Fabienne Siegmund und M.W. Ludwig gefragt:

Was ist anders beim Schreiben zwischen Roman und Kurzgeschichte?

Fabienne Siegmund: Abgesehen von der Länge hat man im Roman viel mehr Raum, Figuren und ihre Hintergründe, die ganze Handlung auszuarbeiten und aufzuschreiben; der Reiz der Kurzgeschichte ist es, eine Situation aus dem Leben einer Figur herauszunehmen, oft einen einzigen Moment und daraus eine ganze Geschichte zu machen. Manchmal vermischt es sich auch, und es macht sehr viel Spaß, damit zu experimentieren.

Ist Sherlock Holmes der größte Detektiv aller Zeiten?

M.W. Ludwig: Als Ikone ist Holmes zweifellos der größte Detektiv aller Zeiten.

Er ist nicht der erste Detektiv der Literatur (das ist eher Edgar Allan Poes C. Auguste Dupin), weder der sympathischste Ermittler, noch der Spannendste. Aber er ist der erste vollständig ausgeformte Detektivtypus, an dem sich nahezu alle späteren Ermittler messen lassen müssen.

Dabei hat Holmes den seltenen Status erreicht, größer als sein Text zu sein. Viele Menschen kennen die Figur, ohne je Conan Doyle gelesen zu haben. In dieser Hinsicht ist er in seinem Metier konkurrenzlos. Weder Poirot noch Miss Marple, weder Marlow noch Sam Spade erreichen diese Omnipräsenz.

Mehr zum Festival: www.lesefest-erftstadt.de

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