16/03/2026
Warum französische Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts? Weil sie die ganz großen Fragen stellt – nach Verlust, Trost und Hoffnung – und dabei eine Sprache findet, die uns noch unmittelbar berührt. Sie ist ehrlich, verletzlich und am Ende unglaublich tröstlich.
Das Herzstück unseres Konzerts im Rahmen der ist das "Requiem" von Maurice Duruflé. Es ist keine Musik, die Angst vor dem Tod macht. Im Gegenteil: Duruflé hüllt die uralten, mystischen Melodien der Gregorianik in einen warmen, fast schwebenden Klang. Für uns im Chor fühlt es sich beim Singen oft so an, als würde man von dieser Musik getragen – sie ist voller Licht, Hoffnung und einer tiefen, inneren Ruhe, die man heutzutage selten findet.
Den radikalen Kontrast dazu bildet Franics Poulencs „Litanies à la Vierge Noire“. Poulenc schrieb dieses Werk in einer Lebenskrise nach dem plötzlichen Tod eines Freundes. Man hört diese Erschütterung in jeder Note: Die Musik ist direkt, bekenntnishaft und von einer fast schmerzhaften Intensität.
Zusammen mit an der Orgel und Mitgliedern der entsteht so ein Abend, der die ganze Spanne menschlicher Emotionen abbildet – von tiefer Erschütterung bis zu vollkommenem Frieden.
Wir freuen uns darauf, diese Musik am Sonntag mit euch in der Salvatorkirche zu erleben.
📅 Sonntag, 22. März 2026 · 17:00 Uhr
📍 Salvatorkirche Duisburg
Tickets: Link zu den Tickets oben in der Bio!
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