Zentrum für Kultur Hochfeld

Zentrum für Kultur Hochfeld Solidarische Bühne, Kneipe, Café, Politik von unten für die solidarische Gesellschaft der Vielen

Aktuell läuft ein Einsatz der Taskforce Problemimmobilie an der Hochfeldstraße 20, eventuell auch der Nr. 22 durchgeführ...
29/07/2026

Aktuell läuft ein Einsatz der Taskforce Problemimmobilie an der Hochfeldstraße 20, eventuell auch der Nr. 22 durchgeführt. Die Taskforce ist also aus ihrem Sommerurlaub zurück

Wir haben fünf Anfragen über das Informationsfreiheitsgesetz an die Stadt Duisburg gestellt. Wir wollen wissen, wie die ...
23/07/2026

Wir haben fünf Anfragen über das Informationsfreiheitsgesetz an die Stadt Duisburg gestellt. Wir wollen wissen, wie die Taskforce Problemimmobilien Häuser auswählt, wann geräumt wird und was danach mit den Menschen passiert.
Hier sind drei beispielhafte Fragen, die wir gestellt haben und auf die wir bisher keine Antwort bekommen haben.

Erste: Die Stadt hat die Fröbelstraße 33 mit einem Holztreppenhaus sofort geräumt. Holztreppen finden sich in Tausenden Bestandsgebäuden im Duisburger Stadtgebiet. Wir haben gefragt, ob es eine interne Bewertungsmatrix gibt, die festlegt, wann genau solche Konstruktionen zur sofortigen Räumung führen und wann nicht.

Zweite: Wir haben nach aggregierten Daten zur Staatsangehörigkeit der Betroffenen gefragt. Diese Daten brauchen wir, um zu prüfen, ob der Gleichbehandlungsgrundsatz eingehalten wird.

Dritte: Wir haben gefragt, wie lange die geräumten Gebäude danach leer stehen und wie viele nach einer Unbewohnbarkeitserklärung abgerissen werden. Wer geräumt wird, weil ein Gebäude zu gefährlich ist, könnte erwarten, dass es danach schnell saniert und wieder bewohnt wird.

Wir warten noch auf Antworten und werden hingehalten mit Fristverlängerungen, Gebührendrohungen und pauschalen Ablehnungen. Bei einer Anfrage ist die gesetzliche Frist seit dem 3. Juli überschritten. Wir haben Beschwerde bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit eingereicht.

Das Informationsfreiheitsgesetz gibt allen das Recht, Behörden zu fragen. Dieses Recht soll bald eingeschränkt werden. Ihr könnt noch eine WeAct Petition dagegen unterschreiben

Leseempfehlung: Vor zwei Tagen ist ein neuer Artikel von Christian Sydow (vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozial...
03/07/2026

Leseempfehlung: Vor zwei Tagen ist ein neuer Artikel von Christian Sydow (vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung) und Max Kroppenberg bei der DIFIS erschienen zum Thema "Sozialleistungsmissbrauch? Politische und mediale Diskurse im Spannungsfeld von Sozialpolitik und Migration": Die Diskurse zu Sozialstaat und Migration sind verschränkt. Migration steht einerseits im Verdacht, das ‚soziale Gleichgewicht‘ zu stören, andererseits erscheint die Einwanderung von Fachkräften angesichts von demografischem Wandel und Fachkräftemangel alternativlos. Das diskursive Spannungsfeld zwischen Sozialstaat und Migration wurde u. a. in Debatten über das Bürgergeld, die Bezahlkarte für Geflüchtete sowie über etwaigen Sozialleistungsmissbrauch von Migrant*innen deutlich. Die diskursive Auseinandersetzung um Migration und Sozialpolitik betrifft darüber hinaus auch die institutionalisierten Funktionsweisen allgemeiner sozialer Sicherungssysteme. Die Studie von Kroppenberg und Sydow dokumentiert die diskursanalytische Auswertung von Bundestagsdebatten sowie von reichweitenstarken Medien zu den oben genannten Themen und setzt sie in Kontext mit administrativem Wissen und einer historischen Diskursentwicklung.



https://difis.org/publikationen/publikation/134

Gestern beim 4. Jahreskongress der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus in Berlin. 2.076 dokumentierte antizigan...
11/06/2026

Gestern beim 4. Jahreskongress der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus in Berlin. 2.076 dokumentierte antiziganistische Vorfälle in 2025 – ein Anstieg von 24%. Duisburg wurde mehrfach als Negativ-Beispiel genannt.

Das zeigt, dass die Arbeit des Romani Forum Duisburg, des Duisburger Sinti Vereins und aller engagierten Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen, die täglich gegen Antiziganismus ankämpfen, notwendiger ist denn je.

Am selben Tag fand in Duisburg-Ruhrort eine Räumung durch die Taskforce Problemimmobilien statt.

Ein großes Dankeschön an , , und alle regionalen Meldestellen für die kontinuierliche Dokumentation und Sichtbarmachung antiziganistischer Gewalt. Diese Arbeit schafft die Grundlagen für politisches Handeln. 🙏🏽

Hey Leute, wir freuen uns weiterhin über jede Spende! Hier geht es zu unserer Website mit verschiedenen Spendenmöglichke...
01/06/2026

Hey Leute, wir freuen uns weiterhin über jede Spende! Hier geht es zu unserer Website mit verschiedenen Spendenmöglichkeiten: https://zkhochfeld.de/spenden/

Hey Leute, wir freuen uns weiterhin mega über eure Spenden! Bald git es auch wieder frischen Baustellen-Content. Falls jemand Lagerfläche in Duisburg Mitte/Hochfeld frei hat, meldet euch gerne. Am meisten bremst aktuell noch der ganze Stuff, der ständig von A nach B und wieder zurück geschleppt werden muss...

Jede Spende hilft uns, die einzelnen Bauphasen so schnell wie möglich abschließen zu können, denn wir haben uns bewusst dagegen entschieden, uns in die finanzielle Abhängigkeit städtischer Förderung zu begeben. Ein Großteil der Arbeiten werden bereits ehrenamtlich durchgeführt, aber an einigen Kosten kommen auch wir nicht vorbei.

Den Link zu betterplace findet ihr in der Bio und natürlich auf www.zkhochfeld.de
Spendenbescheinigungen können wir natürlich ausstellen.

Die Taskforce Problemimmobilie räumt, und die betroffenen Familien werden von der Stadt Duisburg im Stich gelassen: Vor ...
13/05/2026

Die Taskforce Problemimmobilie räumt, und die betroffenen Familien werden von der Stadt Duisburg im Stich gelassen: Vor zwei Jahren, am 13. Mai 2024, verliert Shahira mit ihrem Mann und vier Kindern ihre Wohnung an der Paulusstraße. Das Haus wurde bereits 2017 geräumt, es gab nach der Renovierung keine Bauabnahme, keine Vermietungsgenehmigung — trotzdem hat der Eigentümer wieder vermietet. Resultat: Nutzungsuntersagung und 37 Menschen, die in die Obdachlosigkeit geschickt wurden.
Eineinhalb Jahre Notunterkunft folgen. Eine passende Wohnung in Hochfeld oder Mitte zu finden ist auf diesem Wohnungsmarkt fast unmöglich. Funktionierende Unterstützung durch die Stadt: kaum.
Dann endlich eine Wohnung — aber der Vermieter gibt nicht die versprochene, der Mietvertrag hält nicht was mündlich zugesagt wurde, er macht Druck und droht mit der Polizei. Wer nach einer Zwangsräumung endlich wieder eine Wohnung hat, unterschreibt, weil es keine Wahl gibt. Rechte auf dem Papier, keine Handlungsmacht in der Realität.
Zwei Jahre später sucht die Familie immer noch Stabilität. Was hier zerstört wurde, lässt sich nicht wiederherstellen. Die unangekündigten Zwangsräumungen müssen endlich aufhören.

Mâncare gratuită pentru toată lumea, muzică bună și o atmosferă plăcută! Toată lumea este binevenită! Ne bucurăm să îi î...
29/04/2026

Mâncare gratuită pentru toată lumea, muzică bună și o atmosferă plăcută! Toată lumea este binevenită! Ne bucurăm să îi întâmpinăm pe toți vecinii, familiile, asociațiile și locuitorii din Hochfeld, precum și pe oricine dorește să ia masa împreună.

Безплатна храна за всички, хубава музика и приятна атмосфера! Всеки е добре дошъл! Ще се радваме да посрещнем всички съседи, семейства, организации и местни жители от Hochfeld, както и всеки, който има желание да се нахрани и да прекара приятно време заедно.

Kostenloses Essen für alle, gute Musik und eine tolle Atmosphäre! Jeder ist willkommen! Wir freuen uns darauf, alle Nachbarn, Familien, Vereine und Bewohner von Hochfeld sowie alle, die gemeinsam essen möchten, begrüßen zu dürfen.

Gestern war Duisburg mit zwei Fallbeispielen auf der Pressekonferenz zum neuen MIA-Schwerpunktbericht „Antiziganismus un...
16/04/2026

Gestern war Duisburg mit zwei Fallbeispielen auf der Pressekonferenz zum neuen MIA-Schwerpunktbericht „Antiziganismus und Wohnen" in Berlin vertreten.
Das erste Fallbeispiel: die Sintiplätze in Ober-Meiderich und Neuenkamp — gewachsene Gemeinschaftsstrukturen und Schutzräume vor Diskriminierung, die die Stadt nie offiziell anerkannt hat. Siegfried Mettbach vom Duisburger Sinti Verein e.V. hat heute auf dem Podium eingefordert, was längst überfällig ist: ein schriftliches Bleiberecht und ein Denkmal für die mehr als 140 Duisburger Sinti, die deportiert wurden, mindestens 39 in Auschwitz ermordet.
Das zweite Fallbeispiel: die Taskforce Problemimmobilien, die seit zehn Jahren regelmäßig Wohnhäuser in Hochfeld und Marxloh räumt — fast ausschließlich bewohnt von rumänischen und bulgarischen Rom:nja. 132 Gebäude, über 3.300 Menschen, davon mehr als 1.200 Kinder. Von diesen Gebäuden wurden nur 23 wieder bewohnt — und nicht von der vorherigen Bewohnerschaft. Vordergründig geht es um Brandschutz. Aber Brandschutz ist nur der Hebel zur Vertreibung, nicht der Anlass. Damit zerstört die Stadt in wenigen Stunden das, was Familien als Lebensgrundlage braucht: Wohnung, Schule, Einkommen, Gesundheitsversorgung, soziales Umfeld — ohne Vorwarnung, ohne Rechtsmittel, ohne Auffangnetz. Das Missbrauchsnarrativ, mit dem die Praxis politisch legitimiert wird, ist empirisch nicht haltbar. Duisburgs Räumungspraxis wird inzwischen zur Blaupause für Bundesgesetzgebung.

Wir suchen eigentlich immer Wohnungen für Menschen, die unverschuldet durch die Taskforce Problemimmobilien auf die Stra...
09/04/2026

Wir suchen eigentlich immer Wohnungen für Menschen, die unverschuldet durch die Taskforce Problemimmobilien auf die Straße gesetzt werden - für Alleinstehende, für kleine Familien, für große Familien. Meldet euch, wenn ihr was hört und was wisst. Der Aufruf ist dauerhaft gültig, denn die Wohnungsnot nimmt in Duisburg immer mehr zu. Vielen Dank für's Teilen ✌️

Adresse

Sankt-Johann-Straße 18
Duisburg
47053

Öffnungszeiten

Dienstag 12:00 - 15:00
18:00 - 22:00
Mittwoch 12:00 - 15:00
Donnerstag 19:00 - 01:00
Freitag 19:00 - 03:00
Samstag 19:00 - 03:00

Telefon

+4920339254229

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