04/10/2025
Wir betrachten die diskussionsfreie Wiedereröffnung des Terassenufers vor den Brühlschen Terassen für den Autoverkehr, inkl. Reisebussen und großen Fahrzeugen, für kritisch. In westliche Richtung fehlt dort noch immer eine geeignete Führung des Radverkehrs.
Wie könnte man diesen wichtigen Stadtraum noch nutzen?
Dazu unsere Pressemitteilung:
Dresden, 04.09.2025
Ab dem 17. September möchte die Stadt Dresden das Terrassenufer wieder für den Autoverkehr
freigeben. Das Terrassenufer ist seit dem Einsturz der Carolabrücke gesperrt und vor den
Brühlschen Terrassen zurzeit nur in östliche Richtung für den Autoverkehr freigegeben. Die Gruppe „Verkehrswende Dresden“ regt jetzt an, dass dieser Abschnitt weiterhin, sowie vollständig vom Autoverkehr freigehalten und als Raum für Aufenthalt und Außengastronomie genutzt wird.
Zumindest an Wochenendtagen und in der Sommersaison, so wie zuletzt beim Stadtfest und den Finals, fordert die Gruppe.
„Vor den Brühlschen Terrassen sollen bald wieder Autos fahren. Durch Lärm und Abgasen wird
dort die Aufenthaltsqualität massiv reduziert. Ohne Diskussion soll es zurück gehen in diesen
unattraktiven Zustand und das an einem so zentralen Ort der Dresdner Altstadt. Die vergangenen Monate haben gezeigt wie viel Fläche und Raum für anderweitige Nutzung zur Verfügung steht, wenn vor den Brühlschen Terrassen keine Autoschneise entlang führt.“ so Noah Wolu, Pressesprecher von Verkehrswende Dresden.
Er ergänzt: "Städte wie Paris machen es vor: Die Straßen an der Seine wurden im Zentrum zu
Fußgängerzonen umgebaut. Dort floriert heute das Leben und die Außengastronomie. Warum nicht auch vor den Brühlschen Terrassen?“
Dresden sollte aus Sicht von „Verkehrswende Dresden“ die Gunst der Stunde nutzen, um ein
attraktives Terrassenufer in der Altstadt zu schaffen. Außengastronomie, Getränkewägen und
Sitzgelegenheiten könnte das Terrassenufer im Altstadtbereich zu einem beliebten Treffpunkt
machen. Dies sei ein Win-Win-Szenario für Tourismus, Gastronomie und Lebensqualität in der
Altstadt.