Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Staatliche Kunstsammlungen Dresden 1 Verbund, 15 Museen: Entdecke die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit ihre Fülle an Sch?
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⚡️Sieben Sünden. Kunst zwischen Versuchung und WiderstandMit sündigem Leben wird oft der Exzess verbunden: sich in irdis...
19/06/2026

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Sieben Sünden. Kunst zwischen Versuchung und Widerstand
Mit sündigem Leben wird oft der Exzess verbunden: sich in irdischen Genüssen oder überwältigenden Emotionen zu verlieren; dem eigenen Selbst und Anderen bewusst zu schaden. Die neue multimediale sammlungsübergreifende Ausstellung unserer Volontärinnen denkt die sieben Todsünden neu.
Hochmut, Habgier, Wollust, Neid, Völlerei, Zorn und Trägheit erscheinen hier nicht als Verstöße gegen eine göttliche Ordnung, sondern als Überschreitungen gesellschaftlicher Normen, die seit der Moderne zunehmend ambivalent geworden sind. Ausgangspunkt ist die Kupferstichserie "Die Sieben Todsünden" von Pieter van der Heyden nach Pieter Bruegel dem Älteren. Von hier aus entfaltet sich ein Dialog mit modernen und zeitgenössischen Werken, darunter Arbeiten von Otto Dix, Max Ernst, Claes Oldenburg, Monica Bonvicini und Colette Lumiere. Literatur, Film und Gespräche mit der Stadtgesellschaft befragen den Sündenkatalog im Kontext der Gegenwart.
Wir freuen uns auf Euch!
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Seven Sins. Art between Temptation and Resistance
A sinful life is often associated with excess: losing oneself in earthly pleasures or overwhelming emotions, as well as consciously harming oneself and others.
Our trainees’ new multimedia exhibition, which draws on items from across our collections, reinterprets the seven deadly sins.
In the exhibition pride, greed, lust, envy, gluttony, wrath, and sloth no longer appear as violations of a divine order, but as ambivalent transgressions of social norms. Starting point is the series of etchings ‘The Seven Deadly Sins’ by Pieter van der Heyden after Pieter Bruegel the Elder, engaging in a dialogue with classical modernist, post-war modernist, and contemporary art, such as works by Otto Dix, Max Ernst, Claes Oldenburg, Monica Bonvicini und Colette Lumiere. Literature, film, and recorded conversations with our local community examine the catalogue of sins from a contemporary perspective.
We look forward to seeing you!
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📸: Klemens Renner

🧜Anlässlich der ersten Einrichtung des Grünen Gewölbes beauftragte August der Starke 1723 den Hofjuwelier Johann Heinric...
17/06/2026

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Anlässlich der ersten Einrichtung des Grünen Gewölbes beauftragte August der Starke 1723 den Hofjuwelier Johann Heinrich Köhler mit der Sichtung des historischen Sammlungsbestands. 155 Stücke wurden restauriert, neu vergoldet oder mit einer frischen Farbfassung versehen. Eins davon ist wohl dieser Nautiluspokal mit Korallenzinken. Als Kuppa verwendete Köhler ein mit skurrilen Grotesken versehenes Nautilusgehäuse. Den Pokalfuß bildet ein aus einem Korallenzinken wachsendes Untier. Dazu schuf Köhler einen kleinen Drachen, der oben auf dem Pokal hockt. Als Schaft und Verbindung zwischen Untier und Nautilus ersann er eine maskierte Reiterfigur, deren Formensprache an die Motive auf der Gehäuseoberfläche anknüpft. Wie die Zwittergestalten aus Mensch und Tier, die sich auf dem Nautilus tummeln, entzieht sich sein Wesen einer klaren Bestimmung. Nur sehr schwer lässt dieses eigenwillige Prunkgefäß erkennen, dass es sich um ein Konglomerat ursprünglich nicht zusammengehöriger Teile handelt.
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When the Green Vault was first established as a treasury museum in 1723, Augustus the Strong commissioned the court jeweller Johann Heinrich Köhler to examine the historical collection. 155 pieces were restored, newly gilded or given a fresh coat of paint. One of them is probably this nautilus cup with coral prongs. Köhler used a nautilus case with whimsical grotesques as the cup's dome. The base of the goblet is a creature growing from a coral tine. Köhler also created a small dragon perched on top of the goblet. As the shaft and connecting link between the creature and the nautilus, he created a masked equestrian figure whose formal language is linked to the motifs on the surface of the case. Like the hermaphrodite figures of man and animal that cavort on the nautilus, its essence eludes clear definition. It is very difficult to recognise that this magnificent vessel is a conglomerate of parts that originally did not belong together.
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Nautiluspokal mit Korallenzinken, Johann Heinrich Köhler, 1724.

💪♀️Elisabetta Sirani ist eine der produktivsten Künstlerinnen Bolognas im 17. Jh. und heute für ihre Darstellung meist u...
10/06/2026

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Elisabetta Sirani ist eine der produktivsten Künstlerinnen Bolognas im 17. Jh. und heute für ihre Darstellung meist unbekannter, kaum dargestellter Heldinnen bekannt. Sirani zeigt sie mit männlichen Charakteristiken – besonders die hier zu sehende Omphale. Der Mythos von Omphale und Herkules ist unter anderem in der Bibliothek des Apollodor überliefert. Weil er Iphitos getötet hat, wird Herkules verurteilt, ein Jahr lang Sklave der Königin Omphale zu sein. Es folgt eine Umkehr der Geschlechterrollen: Herkules trägt Frauenkleider und erledigt „Frauenaufgaben“. Omphale übernimmt seine Keule und das Fell des nemeischen Löwen. Sirani zeigt nur sie mit der Keule in der rechten Hand und einem Stück Kiefer eines Löwen in der linken. Das Löwenfell auf ihrem Kopf verdeckt nur knapp ihre Locken über ihrem blauen Mantel und weißen Unterkleid. Der Kontrast ihrer zarten Schönheit zu den herkulischen Objekten, von weiblichen und männlichen Merkmalen, ist einzigartig in den Werken Elisabetta Siranis.
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Elisabetta Sirani is one of Bologna's most prolific artists in the 17th century and is known today for her portrayal of mostly unknown, rarely depicted heroines. Sirani shows them with masculine characteristics - especially Omphale, seen here. The myth of Omphale and Hercules has survived in the library of Apollodorus, among others. For killing Iphitos, Hercules is sentenced to be a slave to the queen Omphale for a year. A reversal of gender roles follows: Hercules wears women's clothes and performs "women's tasks". Omphale takes over his club and the skin of the Nemean lion. Sirani shows only her with the club in her right hand and a piece of a lion's jaw in her left. The lion's skin on her head only just hides her curls over her blue cloak and white undergarment. The contrast of her delicate beauty and the Herculean objects, of feminine and masculine features, is unique in Elisabetta Sirani's works.
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Omphale, Elisabetta Sirani, um1660/61.

🦎Kostbare, farbenprächtige Blumen – Tulpen, Lilien, Schneeball, Mohn – ranken im Schutz eines großen Steins an einem abg...
03/06/2026

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Kostbare, farbenprächtige Blumen – Tulpen, Lilien, Schneeball, Mohn – ranken im Schutz eines großen Steins an einem abgestorbenen Baumstamm empor. Die breiten Blätter einer stark geäderten Distel neigen sich zum Erdboden. Dort scheint zwischen kleinem Getier ein Kampf ums Überleben stattzufinden. Die überaus detaillierte und differenzierte Darstellung der Reptilien und Insekten spricht für wissenschaftliches Interesse an ihnen.
Ihre Schöpferin Rachel Ruysch wuchs in Amsterdam in einem Umfeld auf, in dem man sich auf hohem Niveau mit Naturwissenschaften, Medizin und bildender Kunst beschäftigte. Sie war das älteste Kind des Botanik- und Anatomie-Professors Frederik Ruysch. Angeregt durch die botanischen Forschungen ihres Vaters, bei denen sie ihn unterstützte, widmete sie sich bereits in jungen Jahren der Stilllebenmalerei. Sie trat mit einigen erstaunlichen Blumenstillleben an die Öffentlichkeit, die sich künstlerisch und intellektuell deutlich von den Werken ihrer Zeitgenossen abheben.
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Precious, colourful flowers - tulips, lilies, snowball, poppies - climb up a dead tree trunk in the shelter of a large stone. The broad leaves of a strongly veined thistle lean towards the ground. There, among small creatures, a struggle for survival seems to be taking place. The extremely detailed and differentiated depiction of the reptiles and insects speaks for a scientific interest in them.
Her creator Rachel Ruysch grew up in Amsterdam in an environment where people were engaged at a high level with natural sciences, medicine and fine arts. She was the eldest child of the botany and anatomy professor Frederik Ruysch. Inspired by her father's botanical research, in which she supported him, she devoted herself to still life painting at a young age. She came to the public with some astonishing flower still lifes, which stand out clearly artistically and intellectually from the works of her contemporaries.
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Blumen und Tiere, Rachel Ruysch, um 1685/87.

👒Die Keppmühle gehörte im 19. Jahrhundert zu den beliebten Ausflugszielen im Dresdner Umland. Vom Mühlenbach umflossen l...
27/05/2026

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Die Keppmühle gehörte im 19. Jahrhundert zu den beliebten Ausflugszielen im Dresdner Umland. Vom Mühlenbach umflossen liegt sie auf einer Felsklippe im Keppgrund zwischen Dresden und Pillnitz.
Um 1794 schuf der Schweizer Künstler Adrian Zingg diese durchkomponierte pittoreske Landschaftsansicht, die bei aller topographischen Genauigkeit dem Bedürfnis der Zeit Rechnung trägt, auch der „gewöhnlichen“ Landschaft einen Reiz abzugewinnen – sie wie ein klassisches Landschaftsgemälde zu betrachten. Mit winzigen Figuren thematisiert er die dort tätige Landbevölkerung, während städtisch gekleidete Ausflügler die verschiedenen Formen der Begegnung mit der sie umgebenden Landschaft zeigen: das genussvolle Betrachten des imposanten Wasserfalls mit der darüber thronenden Mühle, weiter im Vordergrund die Rast auf einem Wiesenstück gegenüber dem reizvoll beleuchteten Blätterwerk eines mächtigen Baums und Kinder, die genauer hinschauen, um Blumen in ein Körbchen zu sammeln.
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In the 19th century, the Keppmühle was one of the most popular excursion destinations for the people of Dresden. The mill stream flows around it and it lies on a rocky cliff in the Keppgrund between Dresden and Pillnitz. Around 1794, the Swiss artist Adrian Zingg created this thoroughly composed, picturesque landscape view, which, for all its topographical accuracy, takes into account the need of the time to give even the "ordinary" landscape a charm - to view it like a classical landscape painting. With tiny figures he thematises the rural population working there, while urban-dressed excursionists show the various forms of encounter with the landscape surrounding them: the pleasurable contemplation of the imposing waterfall with the mill enthroned above it, further in the foreground a rest on a stretch of meadow opposite the charmingly illuminated foliage of a mighty tree, and children looking more closely to gather flowers into a basket.
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Die Keppmühle bei Dresden-Hosterwitz, Adrian Zingg, um 1794.skd

👀Im Angesicht des Menschen – Sławomir Elsner / Albrecht DürerMit seinen unverwechselbaren Farbstiftzeichnungen eröffnet ...
23/05/2026

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Im Angesicht des Menschen – Sławomir Elsner / Albrecht Dürer
Mit seinen unverwechselbaren Farbstiftzeichnungen eröffnet Sławomir Elsner (*1976) eine neue Sicht auf Albrecht Dürer. Besonders widmet er sich einem frühen Werk des Renaissancemeisters in der Gemäldegalerie Alte Meister, den „Sieben Schmerzen der Maria“ (1495/96). Auf eigenwillige Weise ergänzt Elsner die Figur der Schmerzensmutter, die ursprünglich das Zentrum bildete. Weitere Zeichnungen beziehen sich auf Dürers „Adam“ und „Eva“ sowie seine Selbstbildnisse. Sie schärfen den Blick durch Unschärfe und eröffnen ein Spannungsfeld zwischen Schuld und Schmerz, Körper und Geist, Erkenntnis und Erlösung.
Die neue Kabinett-Ausstellung fragt, wie der Mensch heute zwischen Wissen, Schmerz und Hoffnung navigiert und wie sich Spiritualität im Zeitalter der Bilderflut noch artikulieren kann.
Wir freuen uns auf Euren Besuch!
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In the Face of Humanity – Sławomir Elsner / Albrecht Dürer
With his inimitable coloured-pencil drawings, Sławomir Elsner (b. 1976) offers a fresh perspective on Albrecht Dürer. He has devoted particular attention to an early work by the Renaissance master, the series entitled ‘The Seven Sorrows of Mary‘ (1495/96), held in the Gemäldegalerie Alte Meister. Employing his own unique style, Elsner has created a replacement for the missing depiction of Our Lady of Sorrows, which originally formed the centrepiece of the series. Other drawings in the exhibition allude to Dürer’s ‘Adam‘ and ‘Eve‘, and to his elf-portraits. Their blurred appearance sharpens the viewer’s gaze, inviting closer exploration of the complex relationship between guilt and pain, the body and the mind, knowledge and redemption.
The new exhibition explores how individuals navigate the tensions between knowledge, pain and hope in today’s world, and how spirituality can still find expression in an age of visual overload.
We look forward to seeing you there!
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📸: .killig

🌠Ruhig fließt die Elbe vor der markanten Stadtsilhouette Dresdens im Licht der Abendsonne. Geschickt setzt Bernardo Bell...
20/05/2026

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Ruhig fließt die Elbe vor der markanten Stadtsilhouette Dresdens im Licht der Abendsonne. Geschickt setzt Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, den Fluss als eine Art Bühne ein, auf der er das berühmte Panorama der Stadt entfaltet.
Einen gewichtigen Auftakt schafft er durch die noch im Bau befindliche Katholische Hofkirche. Rechts hinter ihr erhebt sich der Hausmannsturm, an den sich der Westflügel des Residenzschlosses anschließt. Links neben der Hofkirche ist der Georgenbau sichtbar, über dem im Hintergrund die Kreuzkirche aufragt.
Den zweiten Akzent im Bild setzt Bellotto mit der Kuppel der perspektivisch verkleinerten Frauenkirche. Vor ihr erstreckt sich die Brühlsche Terrasse entlang der Elbe. Über den Fluss spannt sich die Augustusbrücke – sie führt herüber zur „Königlichen Neustadt“ und einer lebendigen Szenerie am Flussufer.
Das Gemälde zeigt die wohl berühmteste Ansicht von Dresden und prägte maßgeblich den Begriff vom „Canaletto-Blick“ – es ist eine Ikone der Stadt.
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The Elbe flows calmly in front of the striking silhouette of Dresden in the light of the evening sun. Bernardo Bellotto, known as Canaletto, skilfully uses the river as a kind of stage on which he unfolds the famous panorama of the city.
He creates a powerful prelude with the Catholic Court Church, which is still under construction. Behind it on the right rises the Hausmannsturm, which is adjoined by the west wing of the Residenzschloss. To the left of the Hofkirche, the Georgenbau is visible, with the Kreuzkirche towering above it in the background.
Bellotto sets the second accent in the picture with the dome of the Frauenkirche, reduced in perspective. In front of it, the Brühl Terrace stretches along the Elbe.
The Augustus Bridge spans the river - it leads across to the ‘Royal New Town’ and a lively scenery on the riverbank. The painting shows what is probably the most famous view of Dresden and was instrumental in coining the term ‘Canaletto view’ - it is an icon of the city.
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Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke, Bernardo Bellotto, gen. Canaletto, 1748.

🐉Mit ihren neun leuchtend farbigen Drachen zählt diese monumentale Doucai-Vase zu den seltensten Meisterwerken kaiserlic...
13/05/2026

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Mit ihren neun leuchtend farbigen Drachen zählt diese monumentale Doucai-Vase zu den seltensten Meisterwerken kaiserlicher Porzellankunst der Qing-Dynastie. Ihr Dekor vereint technische Perfektion mit reicher Symbolik.
Die Drachen erscheinen zwischen Wellen und Wolken, die traditionell mit diesen mythischen Wesen verbunden sind. Mit ihren schlangenartigen Körpern, fünf Krallen und ihrem kraftvollen Ausdruck verkörpern sie Energie und Autorität des Kaisers.
Dazwischen fliegen rote Fledermäuse. Im Chinesischen klingt das Wort für Fledermaus (fu) wie das Wort für „Glück“ oder „Segen“. So entsteht eine Anspielung auf die Redewendung „fu ru donghai“ (Mögen deine Segnungen tief sein wie das Ostmeer).
Die „fünffarbigen Wolken“, ein Himmelsphänomen in Regenbogenfarben, verhießen in China besonderes Glück.
Mit ihren Drachenmotiven wurde diese Vase für den Hof des Qianlong-Kaisers gefertigt. Solche mit kaiserlichen Symbolen geschmückten Gefäße dienten oft als kostbare Geschenke für hohe Würdenträger.
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With its nine vibrantly coloured dragons, this monumental ‘doucai‘ vase ranks among the rarest masterpieces of imperial porcelain art from the Qing Dynasty. Its decoration combines technical perfection with rich symbolism.
The dragons appear amidst waves and clouds, which are traditionally associated with these mythical creatures. With their serpentine bodies, five claws and powerful expression, they embody the energy and authority of the emperor.
Red bats fly amongst them. In Chinese, the word for bat (fu) sounds like the word for ‘blessing’ or ‘good fortune’. This creates an allusion to the saying ‘fu ru donghai’ (May your blessings be as deep as the Eastern Sea).
The ‘five-coloured clouds’, a celestial phenomenon in rainbow colours, were believed to promise properity and harmony in China.
With its dragon motifs, this vase was made for the court of the Qianlong Emperor. Vessels adorned with imperial symbols such as these often served as precious gifts for high-ranking dignitaries
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Drachenvase, China, Ära Qianlong (1736 - 1795).

😱Bedrohlich tritt uns eine Gruppe von Männern mit hohen Zylindern und Frauen oder Mädchen mit runden Hutkappen entgegen....
06/05/2026

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Bedrohlich tritt uns eine Gruppe von Männern mit hohen Zylindern und Frauen oder Mädchen mit runden Hutkappen entgegen. In Schwarz und Rot erscheinen die stark reduzierten, geschwungenen Formen der Landschaft und die leicht gewellten Wolkenzüge des Himmels. Die Kleidung der Figuren ist zu einer schwarzen, durch wenige zarte Kratzlinien strukturierten Fläche verschmolzen. Nur die bleichen, ernsten Gesichtszüge der streng frontal dargestellten Personen im Vordergrund bleiben in gebrochenen Pinselzügen wie in Andeutungen stehen. Edvard Munch unterstreicht damit die Isolation des Einzelnen, der einer unnahbaren, ja feindseligen schweigenden Masse gegenübertritt und ihr zugleich angehört. Die Bildkomposition geht auf das Gemälde „Angst“ von 1894 zurück, in dem der Künstler Elemente früherer Arbeiten und aus „Der Schrei“ aufnahm und Bildmotive wie den Uferblick am Oslofjord, den rotglühenden Abendhimmel und die Figurenkonstellation aus „Abend in der Karl-Johann-Straße“ miteinander verband.
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A group of men in tall top hats and women or girls in round hats appear menacingly before us. The strongly reduced, curved forms of the landscape and the slightly undulating clouds in the sky appear in black and red. The figures' clothing has merged into a black surface structured by a few delicate scratched lines. Only the pale, serious facial features of the strictly frontally shown figures in the foreground remain in broken brushstrokes, as if in allusions. Edvard Munch thus emphasises the isolation of the individual, who faces an aloof, even hostile, silent mass and at the same time belongs to it. The composition goes back to the painting "Anxiety" from 1894, in which the artist took up elements from earlier works and from "The Scream" and combined motifs such as the view of the Oslo fjord, the glowing red evening sky and the constellation of figures from "Evening on Karl Johann".
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Angst (Le soir, Angstgefühl), Edvard Munch, 1896.

👀Life Talks: Nation und IdentitätAusgehend von Edvard Munch, Maria Lassnig und Paula Modersohn-Becker geht der fünfte un...
02/05/2026

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Life Talks: Nation und Identität
Ausgehend von Edvard Munch, Maria Lassnig und Paula Modersohn-Becker geht der fünfte und letzte Life Talk am 10. Mai der Frage nach, welche Rolle Nation und Identität für Künstler*innen spielen und historisch gespielt haben. Zugleich wird überlegt, welche Bedeutung diese Begriffe heute im gesellschaftlichen Alltag und im öffentlichen Diskurs haben.
Auf dem Podium diskutieren Katja Paul (Ausstellungsassistenz, Albertinum Dresden), Johanna Hornauer (Assistenzkuratorin, Hamburger Kunsthalle) und Verena Issel (deutsch-norwegische Künstlerin, Professorin für Bildende Kunst BTU Cottbus-Senftenberg).
Begrüßung & Einführung der Kurator*innen in die jeweiligen Ausstellungen: Brigitte Kölle (Leitung Sammlung Kunst der Gegenwart, Hamburger Kunsthalle) und Andreas Dehmer (Konservator, SKD)
Moderation: Clemens Bomsdorf (Referent Presse- und Kultur, Norwegische Botschaft Berlin)
Ort: Werner-Otto-Saal
Wir freuen uns auf Euch!
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Life Talks: Nation and Identity
Based on Edvard Munch, Maria Lassnig and Paula Modersohn-Becker, the fifth and final Life Talk on 10 May explores the role that nation and identity play – and have historically played – for artists. At the same time, it examines the significance of these concepts in everyday social life and public discourse today.
The panellists are Katja Paul (Exhibition Assistant, Albertinum Dresden), Johanna Hornauer (Assistant Curator, Hamburger Kunsthalle) and Verena Issel (German-Norwegian artist, Professor of Fine Art at BTU Cottbus-Senftenberg).
Welcoming remarks & introduction to the respective exhibitions by the curators: Brigitte Kölle (Head of the Contemporary Art Collection, Hamburger Kunsthalle) and Andreas Dehmer (Conservator, SKD)
Moderator: Clemens Bomsdorf (Press and Culture Officer, Norwegian Embassy Berlin)
Venue: Werner-Otto-Saal
We look forward to seeing you there!
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🤝 In Kooperation mit
Fjordlandschaft, Edvard Munch, 1906.
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Selbstbildnis nach halblinks, Paula Modersohn-Becker, 1897.
© .boettcherstrasse
Tanz am Abend, Edvard Munch, 1904.
©

Adresse

Residenzschloss, Taschenberg 2
Dresden
01067

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