02/09/2026
Erinnert Ihr Euch an die selbstlaufenden Schuhe in der Alten Molkerei bei den Musiktagen im vergangenen Jahr? Wir fragen uns, was aus ihnen geworden ist. Wurden sie nach dem Festival für weitere Spaziergänge genutzt? Falls Ihr selbst mit Félix Blume unterwegs wart, oder jemanden von den Spaziergänger:innen kennt, meldet Euch gerne bei uns!
Während wir auf die Klanginstallationen der Donaueschinger Musiktage 2025 zurückschauen, freuen wir uns auch schon auf die Arbeiten, die uns in diesem Oktober erwarten!
🔹 2025
‣ Alte Molkerei
Wie klingt Donaueschingen? Für „Andante“ begleitete Félix Blume im Sommer 2025 Donaueschinger:innen zwischen 3 und 80 Jahren bei Spaziergängen. Während des Festivals ließ der Künstler die Schuhe im Tempo der Spaziergänger:innen weiter gehen und machte so den Rhythmus der Stadt hörbar.
‣ Fischhaus
Mit „Ao Pé Do Ouvido“ (Am Ohr) brachte Félix Blume Stimmen aus São Paulo nach Donaueschingen. Die Lautsprecher waren auf Höhe der Ohren der erzählenden Personen angebracht – Besucher*innen mussten sich buchstäblich in ihre Lage versetzen.
‣ Museum Art.Plus
Ewa Jacobsson stellte mit „Labyrinthic Explanation of Knowledge“ die Frage, welches Wissen ein Kunstwerk ansammelt. Dabei arbeitete sie mit Field Recordings, Stimme, scheinbar fehlerhafte Klangmaterialien, und ihrer Komposition.
‣ Orangerie .nika
Nika Schmitt nannte ihre Installation „Abweichungsversuche“ ein Experiment zwischen Kontrolle und Ungewissheit. Die Aluminiumplatten, die Klänge durch sieben Räume der Donaueschinger Orangerie leiteten, hatte die Künstlerin alle selbst gegossen.
🔸 2026
‣ Alte Molkerei
Yann Leguay: L’Allumette qui cache la forêt
Energie wird zu Klang
‣ Orangerie
Miles Friday: We stood where the air took form
Lautsprecher als atmende Körper
‣ Museum Art.Plus
Gwendoline Robin: Coexistences #2
Hörerlebnisse im Hochgebirge