Stadtarchiv Dillenburg

Stadtarchiv Dillenburg Historisches Gedächtnis, Stadtgeschichte

‼ Herzliche Einladung zur Teilnahme an unseren kostenlosen Führungen am Tag des offenen Denkmals® in der Hof-Feldbach-Ru...
25/08/2026

‼ Herzliche Einladung zur Teilnahme an unseren kostenlosen Führungen am Tag des offenen Denkmals® in der Hof-Feldbach-Ruine Dillenburg ‼

📍 Unser Stadthistoriker Simon Dietrich wird um 11 und 13 Uhr Gruppen von jeweils bis zu 30 Personen durch die Kirchenruine bei Hof Feldbach führen. Das Thema der Führungen lautet „Die Kirchenruine zu Feldbach und ihre historischen Graffiti“. Das Führungsangebot ist kostenfrei. Die Führungen dauern jeweils 45 bis 60 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte finden sich ca. 10 Minuten vor Beginn vor dem Gebäude an der Rolfesstraße/Ecke Frankstraße ein.

📍 Die Feldbacher Kirchenruine ist das älteste erhaltene Gebäude in Dillenburg. Ihre Geschichte ist äußerst wechselhaft: Einst diente das Gotteshaus als Pfarrkirche der Dillenburger Bevölkerung, später nutze man es als Scheune des Feldbacher Hofs. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Bau nach einem Brand zur Ruine. Ein Teil dieser langen Nutzungsgeschichte spiegelt sich in den Inschriften wider, die Besuchende seit ca. 1500 in den Putz des Kirchenchors eingeritzt haben.

❓ Was erzählen uns diese bislang nahezu unbeachteten Zeugnisse über die Vergangenheit? Welche Personen treten uns in ihnen entgegen? Diese und andere spannende Fragen werden im Mittelpunkt der Führung stehen. Auch die Geschichte der Kirche sowie des Feldbacher Hofs, der zeitweise ein beliebtes Gasthaus beherbergte, wird dabei aber selbstverständlich beleuchtet. Da die Kirche normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist, bieten die Führungen eine seltene Möglichkeit, dieses besondere Dillenburger Denkmal zu besichtigen.



https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/

Am 19. September 2026 erwartet alle Interessierten eine Veranstaltung mit spannenden und abwechslungsreichen Vorträgen z...
13/07/2026

Am 19. September 2026 erwartet alle Interessierten eine Veranstaltung mit spannenden und abwechslungsreichen Vorträgen zur Regionalgeschichte. Die diesjährige "Ortsgeschichtliche Tagung" des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung findet im Hotel Bartmanns Haus, Dillenburg, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich.

Näheres erfahrt ihr in unserem neuesten Blogbeitrag:

https://dillenburg.hypotheses.org/6019

Oranienstadt Dillenburg Dillenburger Museumsverein e.V. Industriekultur Mittelhessen Museum Hohe Schule Herborn

Spannende Vorträge zur Geschichte des Dillgebiets und ein abwechslungsreiches Führungsprogramm: Das erwartet Geschichtsinteressierte am 19. September 2026 in Dillenburg. An diesem Samstag veranstaltet der Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung (VNA) in Kooperation mit der O...

Das Stadtarchiv bittet um Mithilfe: Private Unterlagen aus der NS-Zeit gesuchtIm Juli vergangenen Jahres beschloss das D...
03/07/2026

Das Stadtarchiv bittet um Mithilfe: Private Unterlagen aus der NS-Zeit gesucht

Im Juli vergangenen Jahres beschloss das Dillenburger Stadtparlament ein Forschungsprojekt zur Aufarbeitung der Lokalgeschichte im Nationalsozialismus (1933–1945), über die bisher sehr wenig bekannt ist. Das Stadtarchiv, das hierbei die Verantwortung trägt, bittet die Bürgerinnen und Bürger mit diesem Aufruf um Unterstützung bei diesem Vorhaben.

Zwar liegen im Stadtarchiv selbst Regale voller Verwaltungsakten aus den zwölf Jahren der NS-Herrschaft, doch bieten diese einen überwiegend amtlichen Blick auf die Geschehnisse der Zeit. Private Unterlagen stellen daher oft eine wichtige Ergänzung dar: Sie können helfen, historische Ereignisse, persönliche Schicksale und das Alltagsleben jener Jahre besser zu verstehen. Leider sind bislang jedoch nur sehr wenige solcher Zeugnisse aus dem Dillenburger Stadtgebiet bekannt.

Für die wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Zeit sucht das Stadtarchiv daher private Unterlagen aus den Jahren 1933 bis 1945. Dazu zählen beispielsweise Briefe, Tagebücher, Fotografien, Flugblätter, Feldpost, Memoiren, Vereinsakten usw. Die Unterlagen sollten einen erkennbaren Bezug zu Dillenburg oder seinen Ortsteilen Donsbach, Eibach, Frohnhausen, Manderbach, Nanzenbach, Niederscheld und Oberscheld aufweisen.

Geeignete Unterlagen können dem Stadtarchiv wahlweise zur dauerhaften Aufbewahrung in einem Nachlass übergeben oder für eine fachgerechte Digitalisierung leihweise zur Verfügung gestellt werden. Selbstverständlich werden die Materialien sorgfältig behandelt und nach dem Scannen an die Eigentümerinnen und Eigentümer zurückgegeben. Gerne berät das Archivteam auch persönlich über die verschiedenen Möglichkeiten der Übergabe und Bereitstellung.

Private Unterlagen können einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Stadtgeschichte leisten. Das Stadtarchiv freut sich über jede Kontaktaufnahme von Interessierten, die bereit sind, ihre Familien- oder Vereinsarchive der Forschung zur Verfügung zu stellen.

Kontakt: Stadtarchiv Dillenburg, [email protected] oder 02771/896-171.

Fotos: Stadtarchiv Dillenburg

Karteikarten retrokonvertiert: Dillenburger Intelligenznachrichten nun bis 1782 recherchierbar!Ein weiteres Erschließung...
24/06/2026

Karteikarten retrokonvertiert: Dillenburger Intelligenznachrichten nun bis 1782 recherchierbar!

Ein weiteres Erschließungprojekt wurde im Stadtarchiv Dillenburg erfolgreich zum Abschluss gebracht. Durch eine sogenannte “Retrokonversion“, die Überführung eines analogen Findmittels in eine digitale Form, sind nun 2.244 Datensätze durchsuchbar, die den Inhalt der “Dillenburgischen Intelligenz-Nachrichten” im Zeitraum 1773 bis 1782 erfassen.

Näheres dazu erfahrt ihr hier: https://dillenburg.hypotheses.org/5949

Oranienstadt Dillenburg Dillenburger Museumsverein e.V. Museum Hohe Schule Herborn Geschichtswerkstatt Neuhütte-Dietzhölztal Geschichtsverein Dillenburg e.V.

Ein weiteres Erschließungprojekt wurde im Stadtarchiv Dillenburg erfolgreich zum Abschluss gebracht. Durch eine sogenannte "Retrokonversion", die Überführung eines analogen Findmittels in eine digitale Form, sind nun 2.244 Datensätze durchsuchbar, die den Inhalt der "Dillenburgischen Intelligenz...

📍 Stadtarchiv erhält erneut Förderung für Restaurierung von Akten 📍▶️ Bereits zum siebten Mal in den letzten Jahren habe...
16/06/2026

📍 Stadtarchiv erhält erneut Förderung für Restaurierung von Akten 📍

▶️ Bereits zum siebten Mal in den letzten Jahren haben wir Fördermittel für wichtige bestandserhalterische Maßnahmen generieren können. Für 2026 ist eine Zuwendung in Höhe von 22.034 Euro vorgesehen. Dabei sind von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Berlin (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien) Gelder in Höhe von 12.241 Euro und vom Land Hessen in Höhe von 9.793 Euro in Aussicht gestellt.

▶️ Damit können wir die wichtige dekontaminierende Reinigung und Verpackung von schimmelpilzbefallenen Akten der Stadt veranlassen. Diese wurden in einem Rathauskeller gefunden und stammen aus dem Zeitraum der 1920er bis 1940er Jahre. Es handelt sich um Akten der städtischen Polizei und Feuerwehr, außerdem um Wehrsachen – insgesamt 15 laufende Meter. Insbesondere für die Erforschung der (bislang kaum aufgearbeiteten) lokalen und regionalen NS-Geschichte, aber auch des Übergangs von der Weimarer Republik in die Diktatur bietet der Fund daher großes Potenzial. Nach der Reinigung werden wir die Akten verzeichnen, fachgerecht lagern und der Forschung zugänglich zu machen (Fotos: Stadtarchiv Dillenburg).

ℹ Alle Details zu unserem aktuellen Projekt erfahrt Ihr in unserem Blog:
https://dillenburg.hypotheses.org/5877


Hessen.de

💡 Gut besuchter Vortrag von Dr. Olga Stefan 💡 Bewegende Berichte über das KZ Wapniarka▶️ Wir freuen uns sehr, dass zahlr...
15/06/2026

💡 Gut besuchter Vortrag von Dr. Olga Stefan 💡
Bewegende Berichte über das KZ Wapniarka

▶️ Wir freuen uns sehr, dass zahlreiche Besuchende am vergangenen Sonntag den Weg in das Atrium der Wilhelm-von-Oranien-Schule fanden. Hier erwartete uns ein spannender Vortrag von Dr. Olga Stefan aus Zürich, die am 122. Geburtstag von Charlotte Petersen über die Formen der Solidarität im Konzentrationslager Wapniarka und nach der Befreiung berichtete. Jahrelang recherchierte sie dazu in verschiedenen Archiven und sammelte bewegende Informationen von Überlebenden und deren Angehörigen.

▶️ Die Dillenburger Journalistin und Ehrenbürgerin der Stadt Charlotte Petersen (1904 – 1994) hatte 1959 bei einer Israel-Reise Überlebende des KZ Wapniarka kennen gelernt. Von rund 3000 rumänischen, baltischen und bulgarischen Juden, überlebten nur einige hundert. Im KZ waren sie entsetzlichen Menschenversuchen ausgesetzt – war doch die einzige Nahrungsquelle vergiftetes Getreide, was zu schweren neurologischen Schäden führte. Die meisten blieben Schwerbehinderte bis an ihr Lebensende. Dr. Olga Stefan berichtete, dass Charlotte Petersen mit dem von ihr gegründeten Hilfswerk 18 Millionen Mark für KZ-Überlebende sammeln konnte. Das Lager Wapniarka lag in der damals von Rumänien vereinnahmten Provinz Transnistria, die seit dem Ende der Besatzung 1944 wieder zum größten Teil zur Ukraine gehört. Trotz der grausamen Ereignisse gab es aber auch Hoffnung, so Stefan: „Mitten in der Unmenschlichkeit kam ein Baby zur Welt“. Das Kind überlebte, wie seine Eltern, und Stefan besuchte den Mann, der heute in Kanada lebt, um mit ihm über die Umstände seiner Geburt zu sprechen. Dr. Olga Stefan stellte auch einige der Zeichnungen vor, die Insassen während ihrer Gefangenschaft im Lager anfertigten. Auch im Stadtarchiv Dillenburg ist ein solches Zeichenbuch im Nachlass von Charlotte Petersen (StadtADIL C. 2.13, Nr. 11 https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/showFondsDetails.action?fondsId=19026 ) vorhanden (Auszug siehe Foto).

▶️ Dr. Olga Stefan promovierte in historischer Soziologie. Sie ist zudem Kuratorin, Kunstkritikerin, Dokumentarfilmerin und Forscherin. Geboren in Bukarest, aufgewachsen in Chicago und derzeit in Zürich lebend, beschäftigt sich ihre Arbeit vor allem mit der Politik der Erinnerung, Migration und Identität. Sie ist Gründerin von „The Future of Memory“, einer transnationalen Plattform zur Erinnerung an den Holocaust in Rumänien und Moldawien durch Kunst und Medien, auf der ihre Dokumentarfilme zu sehen sind https://thefutureofmemory.ro/ sowie Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Artikel zum Holocaust und Wapniarka.

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Bürgermeister Friedrich Dehmer für die gelungene Eröffnung des Abends und bei unseren Partnern, Gastgebern, Mitveranstaltern und der Übersetzerin:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg e.V.
Wilhelm-von-Oranien-Schule
Jutta Simon

❗ Vortragsankündigung❗📆 Am Donnerstag, 11. Juni 2026, 18:30 Uhr, wird Olga Ştefan im Atrium der Wilhelm-von-Oranien-Schu...
12/05/2026

❗ Vortragsankündigung❗

📆 Am Donnerstag, 11. Juni 2026, 18:30 Uhr, wird Olga Ştefan im Atrium der Wilhelm-von-Oranien-Schule einen Vortrag über das Konzentrationslager Wapniarka und dessen Insassen halten. Nicht zufällig findet dieser am 122. Geburtstag der Dillenburger Ehrenbürgerin Charlotte Petersen statt: Nach einer Begegnung mit den körperlich schwer gezeichneten KZ-Überlebenden 1959 machte sie es sich nämlich zur Aufgabe, diesen Menschen zu helfen, und startete eine äußerst erfolgreiche Spendenkampagne. Auch über ihre Bemühungen wird Ştefan daher berichten.

🔴 Veranstaltet wird der Vortrag von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg e.V. in Kooperation mit dem Stadtarchiv.

🎤 Zum Vortrag: Der Vortrag zeigt auf, wie die verschiedenen Formen der Solidarität unter den jüdischen Häftlingen im Konzentrationslager Wapniarka ihr Überleben im Angesicht der drohenden Vernichtung ermöglichte. Diese Netzwerke der Solidarität reichten über den Krieg hinaus, als sich die Überlebenden in Israel neu formierten und von der deutschen Regierung eine angemessene Entschädigung einforderten. Ihr Anliegen fand in der Dillenburger Journalistin Charlotte Petersen eine entschlossene Fürsprecherin, die sich ihrem Kampf um Gerechtigkeit mit ihrem Wapniarka-Hilfswerk anschloss.

➡ Zur Referentin: Olga Ştefan ist Kuratorin, Kunstkritikerin, Dokumentarfilmerin und Forscherin. Sie promovierte 2025 in historischer Soziologie. Geboren in Bukarest, aufgewachsen in Chicago und derzeit in Zürich lebend, beschäftigt sich ihre Arbeit vor allem mit Erinnerungspolitik, Migration und Identität. Sie ist Gründerin der Plattform „The Future of Memory“ (http://www.thefutureofmemory.ro).

Bild 1: Ausschnitt aus einem 1943 im KZ Wapniarka angefertigten Skizzenbuch (Stadtarchiv Dillenburg)
Bild 2: Die Referentin Olga Ştefan (Foto: privat)

Oranienstadt Dillenburg Geschichtsverein Dillenburg e.V. Dillenburger Museumsverein e.V. Friedrich Dehmer

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SAVE THE DATE: Sa., 19. September 2026Am Samstag, den 19. September 2026, veranstaltet der Verein für nassauische Altert...
06/05/2026

SAVE THE DATE: Sa., 19. September 2026

Am Samstag, den 19. September 2026, veranstaltet der Verein für nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung seine traditionsreiche "Ortsgeschichtliche Tagung" in Dillenburg.

Die Veranstaltung beginnt am Vormittag mit drei regionalhistorischen Vorträgen, wobei das vielfältige Themenspektrum vom Mittelalter bis in die NS-Zeit reicht. Schwerpunkt ist in allen drei Fällen das Dillgebiet.
Am Nachmittag stehen diverse Stadtführungen an, die dazu einladen (auch eher unbekannte) Seiten Dillenburgs zu erkunden.

Sobald das genaue Programm steht, geben wir dies hier bekannt.

Vielen Dank an den VNA für die Organisation!

Oranienstadt Dillenburg Geschichtsverein Dillenburg e.V.Dillenburger Museumsverein e.V. Geschichtswerkstatt Neuhütte-Dietzhölztal Museum Hohe Schule Herborn

Wahrzeichen Friedbergs ist der Adolfsturm, der einem hier gefangenen nassauischen Grafen seinen Namen verdankt. Wir lernten die reiche Geschichte der Stadt in Vorträgen und nachmittags bei Stadtführungen kennen – geplant und organisiert in herzlicher Zusammenarbeit mit dem Wetterau-Museum und de...

📸 Historisches Foto der Woche🎾 Dillenburger Sport-Pioniere: Unser historisches Foto der Woche zeigt dieses Mal einige Da...
16/04/2026

📸 Historisches Foto der Woche

🎾 Dillenburger Sport-Pioniere: Unser historisches Foto der Woche zeigt dieses Mal einige Damen und Herren des 1919 gegründeten Tennisvereins. Das Foto wurde vermutlich auf dem Tennisplatz am damaligen Kurhaus aufgenommen und stammt wohl aus den ersten Jahren nach der Vereinsgründung.

➡ Tennissport gab es in Dillenburg aber auch schon vorher: Ein "Tennis-Turnier" wurde bereits im August 1911 hier ausgetragen.

(StadtA Dillenburg, Fotosammlung)

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Adresse

Bahnhofsplatz 1
Dillenburg
35683

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