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Galerie van Staden

Galerie van Staden Willkommen in unserer Galerie

Der Grundstein für die heutige Galerie van Staden wurde 1975 gelegt. Aus anfänglich wenigen Quadratmetern Ausstellungsfläche entwickelte sich ab 1984 ein moderner Kunsthandel, der sich parallel mit den zunehmenden Bedürfnissen der Kundschaft vergrößerte.

Heute finden Sie auf 200qm ein großes Angebot an hochwertigen Offsetdrucken, Originalgrafiken, Zeichnungen und Ölgemälden von zeitgenössischen namenhaften Künstlern. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen sind wir in der Lage, Privatleute und Unternehmen bei der Ausstattung Ihrer Räumlichkeiten ein passendes Konzept zu erstellen. Ein großes Anliegen ist uns dabei die fachgerechte Einrahmung Ihrer K

Heute finden Sie auf 200qm ein großes Angebot an hochwertigen Offsetdrucken, Originalgrafiken, Zeichnungen und Ölgemälden von zeitgenössischen namenhaften Künstlern. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen sind wir in der Lage, Privatleute und Unternehmen bei der Ausstattung Ihrer Räumlichkeiten ein passendes Konzept zu erstellen. Ein großes Anliegen ist uns dabei die fachgerechte Einrahmung Ihrer K

Wie gewohnt öffnen

05/08/2022

BNN

Was in diesen Kriegszeiten so alles den Weg in der Rahmenwerkstatt findet.
27/05/2022

Was in diesen Kriegszeiten so alles den Weg in der Rahmenwerkstatt findet.

Die Wekserie „Los desastres de la guerra“ von Francisco de Goya hat in diesen Zeiten leider nicht an Aktualität verloren...
06/04/2022

Die Wekserie „Los desastres de la guerra“ von Francisco de Goya hat in diesen Zeiten leider nicht an Aktualität verloren.

Weihnachtliche ImpressionenGerade in diesen turbulenten Zeiten erfreue ich mich täglich von Kunst umgeben zu sein.
03/12/2021

Weihnachtliche Impressionen

Gerade in diesen turbulenten Zeiten erfreue ich mich täglich von Kunst umgeben zu sein.

Armin Mueller-StahlURFAUST20 Original-Lithographienzu Johann Wolfgang von Goethe
26/05/2021

Armin Mueller-Stahl

URFAUST

20 Original-Lithographien
zu Johann Wolfgang von Goethe

Wir sind wieder täglich für Sie da!Terminabsprache   Telefon: 04221-16456 oder 01714105862
26/05/2021

Wir sind wieder täglich für Sie da!

Terminabsprache

Telefon: 04221-16456 oder 01714105862

Tod in der Kunst Vor einigen Tagen lag ein handgeschriebener Brief in meinen Postkasten.Lieber Kunst-Freund van Staden!F...
07/02/2021

Tod in der Kunst

Vor einigen Tagen lag ein handgeschriebener Brief in meinen Postkasten.

Lieber Kunst-Freund van Staden!

Für Ihre aktuelle Schaufenstergestaltung haben Sie einen Preis verdient.
Die Kombination von Pollak, Janssen, Zeisig, Schiele und historisch-philosophischen Text unter dem Thema Pandemie und Tod gibt zu denken.
Was will man mehr? Gratuliere!

….usw.

Anmerkung:

In der Pandemie versuchen wir, möglichst viele Leben zu retten.
Diese Zeit ist aber auch eine gute Gelegenheit, unser Verhältnis zum
Tod zu reflektieren. Künstler können Trost spenden mit ihrer Sicht der Dinge.

Den Winter sehen Die Josef Pollak Stiftung zeigt in der Galerie van Staden vom 27. November an bis  21. Februar unter de...
22/11/2020

Den Winter sehen

Die Josef Pollak Stiftung zeigt in der Galerie van Staden vom 27. November an bis 21. Februar unter dem Titel „ Den Winter sehen“, bisher noch nicht öffentlich gezeigte Arbeiten.

Durch die zunehmende globale Erderwärmung ist die rund 70 Werke umfassende Themen-Ausstellung auch eine Erinnerungskultur, einer uns abhanden gekommenen Jahreszeit. Die Skizzen, Aquarelle und Ölbilder, des im Jahr 1997 verstorbenen Künstler, ist auch eine Zeitreise in die architektonische Vergangenheit seiner Heimatstadt Delmenhorst.

Längst sind die verwinkelten, pittoresken Hinterhöfe, mit ihren Ziegelbauten und Speichern aus unserem Stadtbild verschwunden. Dagegen trifft der aufmerksame Betrachter unter der verzauberten Schneedecke der damaligen Kleinstadtidylle der eng gereihten Bürgerhäuser, sowie die Wassermühle und Kleingärten der Innengraft auf altbekannte Motive.

Neben winterliche Landschaftsbilder aus dem Urwald Hasbruch mit seinen Jahrhundert Jahre alten Baumbestand und den kleinen umliegenden bäuerlich geprägten Dörfern, ihren einfachen Katen und Fachwerk Hofanlagen, finden sich auch seine geliebten Kieferbäume wieder, wie sich ihre Zweige unter der schweren Schneelast zu beugen scheinen.

In der Reduzierung auf das Wesentliche in seinen verschneiten Landschaftsbildern scheint man nicht nur die Kälte am eigenen Leib zu spüren, auch das dumpfe Knirschen unter den Schuhsohlen zu hören, wenn bei jedem Schritt die winterliche Stille unterbrochen wird.

Kleine Schätze und überraschende Funde aus den umfangreichen Nachlass des Künstlers sind auch die Tuschzeichnungen aus den fernen Tiroler Hochgebirgstälern mit ihren verschneiten Almen und Bergdörfern.

Wegen Corona bedingter Einschränkungen muss leider auf eine Vernissage zu Ausstellungseröffnung am Freitag, den 27. November abgesehen werden.

Für Interessierte ist die Ausstellung während der Geschäftszeiten der Galerie kostenlos zugänglich.

Der tanzende TodDie Entstehung der Totentänze ist nicht ohne die elementare Epochenerfahrung der Schwarzen Pest zu begre...
19/03/2020

Der tanzende Tod

Die Entstehung der Totentänze ist nicht ohne die elementare Epochenerfahrung der Schwarzen Pest zu begreifen. Heute wissen wir, daß sie im Jahre 1347 während der Belagerung von Caffa, dem späteren Feodosia, aud der Krim ausbrach. Innerhalb weniger Tage dezimierte sie das vor der Stadt zusammengezogene Heer der Tartaren. Um die Verteidiger in Panik zu versetzen und doch noch zur Übergabe zu zwingen, beschlossen deren Anführer, die grauenhaft entstellten Leichen der von der Seuche Dahingerafften mit Wurfmaschinen in die Stadt zu schleudern. Erst da ergab sich Caffa, doch konnten viele der Belagerten sich auf die offene See retten.

Einige Zeit später liefen zwei Handelsschiffe aus Genua, das in Caffa eine Niederlassung unterhalten hatte, langsam im Hafen von Messina ein. Viele der Ruderbänke waren leer, an Bord befanden sich nur noch wenige, meist fiebernde oder sterbende Seeleute. Die Erkrankten hatten merkwürdige Schwellungen in den Achselhöhlen und den Leiten, die sich rasch zu Geschwüren und schwarzen Flecken ausweiteten. Man holte die Schwerleidenden an Land, und die Schiffe fuhren, durch neue Mannschaften ergänzt, nach Genua weiter. Innerhalb weniger Tage brach in beiden Städten die Pest aus.

Mit unglaublicher Geschwindigkeit verbreitete sich das Massensterben über ganz Italien. Noch im gleichen Jahr erreichte es London, dehnte sich im folgenden Jahr nach Skandinavien aus, ein Jahr später nach Norddeutschland und zog von dort über Polen und Litauen nach Rußland. Kein Land blieb verschont. Die Zahl der Opfer, die an der Pest starben, bewegt sich, den Berechnungen zufolge, zwischen einem Drittel und der Hälfte der Bevölkerung Europas.

Über die Menschen des 14. Jahrhunderts fiel die Seuche wie ein verheerendes, unerklärliches Geheimnis her. Niemand kannte ein Mittel dagegen, man wußte nicht einmal, woher sie kam und wie lange sie blieb. In den großen Städten schien sie am heftigsten zu wüten, Paris verlor innerhalb eines Jahres die Hälfte seiner Bewohner, Florenz vier Fünftel, Venedig zwei Drittel. Sie entvölkerte ganze Landstriche und übersprang andere, kam unversehens zur Ruhe und tauchte nach Jahren mit verdoppelter Gewalt an lange verschonten Orten wieder auf. Wo immer sie ausbrach, türmten sich die Leichenberge in den Straßen, die Kranken starben schneller, als die Überlebenden sie in den Massengräbern verscharren konnten. Eltern setzten ihre Kinder aus, Anwälte weigerten sich, Testamente aufzunehmen, Priester ließen ihre Gemeinden im Stich, die Todesangst zerstörte alle menschlichenn und sozialen Bindungen. „Die Menschen sagten und glaubten“, vermerkte der Chronist von Siena, „das sei das Ende der Welt.“

Joachim Fest
Der tanzende Tod

Horst Janssen

Ein Traum-Träumchen, 18. September 1993

Radierung 59,5 x 99,5 cm Nr 5/20, signier, datiert
Ein späterer „Totentanz“ in einer angedeuteten Straßenszene. Janssen arbeitete hierbei an mehreren Platten gleichzeitig, die zu einer Radierung beim Druck zusammengefügt wurden. Sehr seltenes Blatt in dieser kraftvollen Ausführung.

Einblicke in Pollaks Skizzenbücher Kleines Format ganz großDer Skizzenblock ist oft das wichtigste Werkzeug eines Künstl...
07/12/2019

Einblicke in Pollaks Skizzenbücher
Kleines Format ganz groß

Der Skizzenblock ist oft das wichtigste Werkzeug eines Künstlers. In schnellen Strichen mit Bleistift, Kohle, Kugelschreiber, aber auch mit Tusche sammelte Josef Pollak Motive, entwarf Bildkompositionen und entwickelt dabei seine ganz eigene, unverwechselbare Handschrift.

Zeichnen, so sagte Josef Pollak, bedeutet, ein Zeichen setzen. Ein einzigartiges, unaustauschbares Zeichen, das in seiner Bedeutung durch die Anordnung und Verbindung von Strichen, Buchstaben, Kreisen, Ecken und dergleichen fest gegelegt ist. Zeichnen im Sinne der Kunst bedeutet: die Form herauszufühlen, z.b. eine Linie so lange zeichnen, bis sie aus dem Gefühl heraus entsteht.

Und damit sind wir bereits dem Geheimnis dieses Mannes auf der Spur, dessen Lieblingsthema das Zeichnen war: genauer: das Handwerk des Zeichnens. Ohne dem geht nichts, sagte Pollak, der seinen Skizzenblock täglich bei sich trug, meistens in einer unauffäligen Einkaufstasche, wie sich noch viele ältere Delmenhorster Bürger erinnern können.

In seiner Heimatstadt hielt er immer wieder nach Motiven Ausschau. Die verschwiegenen, pittoresken Hinterhöfe, die Begegnungen mit Menschen im Alltag, dass Durcheinander von Körben, Kisten und Kästen, Obst und Gemüse, Geflügel und Fisch auf dem Wochenmarkt, waren ebenso sein Thema, wie die Weite der Norddeutschen Landschaft oder die malerischen Siele mit ihren Bewohnern und den Krabbenkutter an der rauhen Nordseeküste.

Erst im Atelier verwandelten sich seine Skizzen und Tuschzeichnuungen in neue Kompositionen nach der Gesetzmäßigkeit der Malerei.
Aus dem umfangreichen Bestand der Zeichenblöcke
zeigt die Josef Pollak Stifung erstmalig eine große Auswahl seiner Skizzen.

Kleine Edelsteine der Zeichenkunst nennt der Galerist Gerrit van Staden die kleinen Bildformate, die eine ganz eigene spontane Bildsprache, innerhalb seine Euvres widerspiegeln.
Die Leichtigkeit seines Könnens sind in jedem seiner spontanen angefertigten Skizzen im Bildaufbau, Komposition, Kolorit, Rhythmus und Vortragsweise zu erkennen.

Die Werkschau von über 60 Skizzen werden in der Galerie van Staden zu den Geschäftszeiten 06. Dezember 2019 bis zum 1. März 2020 zu sehen sein.

Dirk Schulte Strathaus - Künstlername Dirk BergerFast 80 Jahre,fast 40 Bilder,aus fast 40 Jahren
07/12/2019
Ga­le­rie zeigt Ber­ger-bil­der | Delmenhorster Kreisblatt

Dirk Schulte Strathaus - Künstlername Dirk Berger

Fast 80 Jahre,
fast 40 Bilder,
aus fast 40 Jahren

Nicht nur Kunst­freun­de kön­nen sich auf die kom­men­de Aus­stel­lung in der Ga­le­rie van Sta­den freu­en. Dort wer­den ab die­sem Sonn­tag, 24. No­vem­ber, Bil­der von Dirk Schul­te Strat­haus aus­ge­stellt. Der lang­jäh­ri­ge Ver­le­ger und Her­aus­ge­ber die­ser ...

06/12/2019
ZDFkultur

ZDFkultur

Ein Bild wie eine böse Vorahnung: Im Jahr 1935 entstanden, handelt es sich bei diesem Gemälde von Künstler Otto Dix um mehr als nur eine naturnachahmende Landschaftsmalerei.

Kunst: „Ich bin immer auf der Suche“
11/10/2018
Kunst: „Ich bin immer auf der Suche“

Kunst: „Ich bin immer auf der Suche“

Fotorealistismus, Kohlezeichnungen, Aquarelle und Gouachen: Eine neue Ausstellung in der Galerie van Staden widmet sich dem Künstler Klaus Eberhardt.

„Einsame Jäger“ in der Delmenhorster Innenstadt
10/10/2018
„Einsame Jäger“ in der Delmenhorster Innenstadt

„Einsame Jäger“ in der Delmenhorster Innenstadt

Von Freitag an bis zum 10. November zeigt der Delmenhorster Maler Klaus Eberhardt Bilder aus vier Jahrzehnten Schaffenszeit. Dabei bedienter sich immer wieder unterschiedlicher Stilmittel.

Galerie van Staden - AusstellungsvorbereitungenKlaus EberhardtEinsame Jäger - Bilder aus vierzig JahrenEinladung zur Aus...
09/10/2018

Galerie van Staden - Ausstellungsvorbereitungen

Klaus Eberhardt

Einsame Jäger - Bilder aus vierzig Jahren

Einladung zur Ausstellung
Vernissage am 12. Oktober, 19.00 Uhr

Klaus Eberhard berichtet, dass der Anfang seines Zeichnens mit Kohle für ihn eine große Erleichterung bedeutete. Irgendwo auf der Fläche beginnen zu können, zu schauen, was sich ergibt, aus den spielerisch entstandenen Linien herauslesen, wie es weitergeht könnte, das ist eine neue Freiheit. Vorüber ist das: In-jeder Sekunde-kontrolliert-sein-müssen. Bei der Entstehung der fotorealistischen Arbeit war durchgängig Konzentration vom Künstler gefordert gewesen.
Bild könnte enthalten: Innenbereich
Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Innenbereich

Klaus Eberhard Ausstellung - Der einsame JägerHeute, am 11. Juli 2017, haben Albrecht und ich eine Perle gefunden. Sie s...
03/10/2018

Klaus Eberhard Ausstellung - Der einsame Jäger

Heute, am 11. Juli 2017, haben Albrecht und ich eine Perle gefunden. Sie schaut aus einer Muschel heraus, ein wenig skeptisch, zurückhaltend aber freundlich und nicht ohne Interesse. Die Muscheln darunter bilden einen Berg, zerbrechlich und ohne eine Waagerechte oder Senkrechte als Halt, eher kurz vor dem Auseinanderdriften in verlockendes blaues Himmelsgewässer. Diesen unsicheren Hang galt es für uns zu überwinden

Ute Ocasek-Fürg

Trotz heutigen Dauerregen haben sich während meiner Führung zahlreiche Horst Janssen Verehrer im Haus Berger eingefunden...
19/03/2017

Trotz heutigen Dauerregen haben sich während meiner Führung zahlreiche Horst Janssen Verehrer im Haus Berger eingefunden. Die Ausstellung wird bis zum 20, April verlängert.

Am kommenden Freitag um 19.00 Uhr wird die Ausstellung im Haus Berger eröffnet.
08/02/2017
Genie und Grafik

Am kommenden Freitag um 19.00 Uhr wird die Ausstellung im Haus Berger eröffnet.

Seit 1989 sammelt der Delmenhorster Galerist Gerrit van Staden Bilder von Horst Janssen. Einen Teil seiner Sammlung stellt er ab Freitag im Haus Berger aus. Und kündigt an: "Das ist keine einfache Kost."

Horst Janssen – Zeichner im Unzeitgemäßen* 1929 Hamburg † 1995 HamburgDas grafische Lebenswerk von Horst Janssen umfasst...
04/02/2017

Horst Janssen – Zeichner im Unzeitgemäßen

* 1929 Hamburg † 1995 Hamburg

Das grafische Lebenswerk von Horst Janssen umfasst etwa 4000 Blätter, sowie 47 Radierfolgen.
Mit einem akribischen, detailbesessenen, filigranen und doch expressiven Strich lässt er skurrile Bildwelten entstehen. Schier unerschöpflich sind die Themen, die darzustellenden Gegenstände, die Gechichten und Gesichter. Oft sind erotische Phantasien und organische Verästelungen der Natur Thema.
Betrachtet man das Gesamtwerk des Künstlers wird deutlich, daß hier ein Mensch mit seinen Gaben ein Werk geschaffen hat, daß nur staunend zu betrachten ist. Eine kleine aber feine Werkschau von etwa 80 Lithographien, Radierungen, Zustandsdrucke und Originale aus dem Spätwerk des Künstlers werden in Zusammenarbeit mit der Galerie van Staden im Haus BerGer zu sehen sein.

Josef Pollak (1912-1997)Ausstellung im Palais Rastede30.Okt. bis 18.Dez. 2016"Ich halte mich für einen brauchbaren und e...
16/10/2016

Josef Pollak (1912-1997)

Ausstellung im Palais Rastede
30.Okt. bis 18.Dez. 2016

"Ich halte mich für einen brauchbaren und ehrlichen Maler"
Josef Pollak (1912-1997)

Malerei und Zeichnung

Sein Leben lang nahm der Delmenhorster Künstlers Josef Pollak (1912-1997) bescheidene Umstände in Kauf, um seine Unabhängigkeit zu bewahren und sich ganz dem Zeichnen und Malen widmen zu können. Lange wohnte er als Einzelgänger in einer beengten Dachkammer in Delmenhorst, dessen Wochenmarkt, Straßenszenen, reizvolle Ecken und Gärten er in unzähligen Bildern festhielt. Noch bis ins hohe Alter hielt er mit Disziplin an seinem Selbststudium und täglichem Pensum fest: Ein Tag ohne eine Zeichnung war für ihn ein verlorener Tag.

Pollaks Talent wurde früh erkannt, doch erst spät löste er sich von den Wünschen seiner Familie, die ihn als zukünftigen Gewerbelehrer sehen wollte und in ein Internat nach Vechta gab, wo er das Abitur machte. Anschließend absolvierte er eine Malerausbildung, ging aber 1937 nach Münster, um dort Zeichenunterricht zu nehmen. Erste Erfolge stellten sich ein, und er konnte Arbeiten in Ausstellungen zeigen. Aus finanziellen Gründen kehrte Pollak 1938 in das Haus seiner Mutter nach Delmenhorst zurück. 1940 wurde er dann zum Kriegsdienst einberufen.
In der Nachkriegszeit sicherte ihm seine große Könnerschaft in der Porträtmalerei das Überleben. Auch Verkäufe von Landschafts- und Blumenbildern gaben ihm ein bescheidenes Einkommen.

Ausstellungen in Delmenhorst, Wilhelmshaven und Oldenburg würdigten zuletzt sein Werk. Noch zu Lebzeiten des Künstlers wurde 1990 die private Josef-Pollak-Stiftung gegründet, die seitdem die Sammlung aus 16.000 Studien, 1000 Ölbildern und 900 Aquarellen pflegt und in Ausstellungen und Publikationen sichtbar macht.
Aus dieser Sammlung werden im Palais Rastede schwerpunktmäßig Arbeiten gezeigt, deren Ausgangspunkt die norddeutsche Landschaft und die Küstenregion waren. Seine Landschaftsdarstellungen und -impressionen sind voller Poesie und gründen in einer romantischen Naturauffassung. Auch bei seinen prächtigen Blumenstillleben blieb Josef Pollak immer dem Gegenständlichen verhaftet. Das intensive Erleben der Landschaft und der Natur im Jahreszeitenwechsel spiegelt sich in seinen lichtdurchfluteten und farbenprächtigen Arbeiten in Öl- und Aquarellmalerei sowie der Darstellung bizarrer, knorriger Bäume mit Tusche auf Papier wieder.

Adresse

Lange Str. 3
Delmenhorst
27749

Öffnungszeiten

Montag 09:30 - 18:00
Dienstag 09:30 - 18:00
Mittwoch 09:30 - 18:00
Donnerstag 09:30 - 18:00
Freitag 09:30 - 18:00
Samstag 09:30 - 13:30

Telefon

04221/16456

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