04/05/2025
Netflix-Empfehlung: Havoc
Auf Havoc habe ich mich schon lange gefreut. Und zwar richtig lange, der hat nämlich tierisch auf sich warten lassen – in 2021 haben die Dreharbeiten angefangen, aber wegen Corona, dem Streik in Hollywood usw. hat sich das Ganze wirklich in die Länge gezogen.
Wenn der Regisseur Gareth Evans heißt, sollte man aber auf jeden Fall aufhorchen. Der hat nämlich schon zwei sehr ikonische Actionfilme gemacht: The Raid, Teil Eins und Zwei. Da geht es sehr brutal in sehr detaillierten Close-Combat-Szenen zu – könnte man vielleicht mit John Wick vergleichen.
Und Havoc ist nun Gareth Evans neuer Actionfilm. In dem spielt Tom Hardy die Hauptrolle, der einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler ist und gerade in diesem Genre immer seeehr Badass rüberkommt – deswegen habe ich mich auch gleich doppelt auf den Film gefreut.
Der spielt einen Ermittler vom Morddezernat, der dem Tod des Sohns einer Gangsterbossin nachgehen soll. Und dabei wird er in einen Konflikt zwischen ihr und einem Politiker reingezogen, wobei dann auch beim Protagonisten die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen.
Allgemein lässt der Film mit der Action auch erstmal auf sich warten und baut die Story langsam auf, bevor es dann in der zweiten Hälfte richtig losgeht. Und da wird es dann auch richtig brutal, sodass man sich wirklich über das FSK 16 wundern muss. Also es wird zerballert, zerschossen, zerhackt, getreten, gehauen und geboxt – und das auch noch bei düsterer Atmosphäre im Winter.
Es war jetzt zwar nicht das 100-prozentige Action-Feuerwerk von The Raid, die Kamera ist ein bisschen wackliger und es wurde ein bisschen mehr geschnitten, aber der Film hat mich mit seinem eigenen dunklen Touch auf jeden Fall überzeugt. Hab’ ich mir auch schon zwei Mal angeguckt..