TORWORT

TORWORT TORWORT erzählt Geschichten von blühenden Hoffnungen, zerstobenen Träumen und unvergessenen Ausw?

IHR WAHNSINNIGEN!
07/04/2026

IHR WAHNSINNIGEN!

Leute! Ein WM-Sommer steht vor der Tür. Sie spielen Village People dazu. Wer denkt da noch an Deniz Undav, Klaus Fischer...
07/04/2026

Leute! Ein WM-Sommer steht vor der Tür. Sie spielen Village People dazu. Wer denkt da noch an Deniz Undav, Klaus Fischer oder Italien? Wir! Am 15. Mai steht nach langen 580 Tagen endlich wieder TORWORT auf dem Spielplan. Ihr wollt dabei sein, wenn wir Euch zu Carlisle United mitnehmen, an große WM-Schlachten erinnern und eine Runde Quando mit Euch spielen? Dann sichert Euch am besten JETZT Euer Ticket. Wie Ihr wisst, ist der Spaß schneller ausverkauft als David Odonkor einst lief. Alles, was Ihr wissen müsst, steht hier: https://torwort.de/2026/04/06/torwort-am-15-mai-2026/

TORWORT-Mutter Sascha Theisen hat wieder zugeschlagen. Während Gianni Infantino in Töpferkursen Friedenspreise formt, lä...
23/03/2026

TORWORT-Mutter Sascha Theisen hat wieder zugeschlagen. Während Gianni Infantino in Töpferkursen Friedenspreise formt, lässt es sich der alte Fußballromantik-Haudegen nicht nehmen, daran zu erinnern, wie großartig Fußball-Weltmeisterschaften einmal waren und eigentlich immer noch sein könnten. Er erzählt von Frankfurter Wasserschlachten, von epischen Halbfinalspielen in Sevilla, Mexiko City oder Belo Horizonte, steht mit dem unsterblichen Andi Brehme am Elfmeterpunkt von Rom, erinnert an Helmut Rahn, der aus dem Hintergrund schießt, freut sich mit Fritz Walter über das Wetter und wird narrisch, wenn Krankl in Cordoba trifft.

Das Buch des Mannes, der graues Haupthaar endlich wieder salonfähig machte, ist ein Erinnerungsalbum an die größten deutschen WM-Spiele für alle, die diese Momente noch einmal erleben möchten oder sie womöglich zum ersten Mal entdecken. „Spiele für die Ewigkeit“ heißt sein mittlerweile siebtes . Darin findet Ihr die Geschichten rund um all die großen Schlachten auf dem Spielfeld sowie die schönsten Bilder der Spiele –so imposant wie doppelseitig abgedruckt. Ehrlich: Wer das Buch nicht kauft, kann auch gleich töpfern gehen. Seit letzter Woche ist es erhältlich – entweder auf den gängigen Portalen wie amazon & Co. oder aber im Buchhandel Eures Vertrauens. Oder aber Ihr bestellt es gleich beim Verlag: https://shop.delius-klasing.de/spiele-fuer-die-ewigkeit-p-2004330/

The Jimmy-Glass-Army in Cologne. So great you were with us, Lads! 💙🤍
05/10/2025

The Jimmy-Glass-Army in Cologne. So great you were with us, Lads! 💙🤍

Ulli Potofski war in all den Jahren TORWORT sicher einer der freundlichsten und zugewandesten Menschen, die wir im Rahme...
06/08/2025

Ulli Potofski war in all den Jahren TORWORT sicher einer der freundlichsten und zugewandesten Menschen, die wir im Rahmen unserer kleinen Reihe - damals in unserer Heimat Düren - kennenlernen durften. Zudem war er immer in der Lage über sich selbst lachen zu können, eine der wichtigsten Eigenschaften überhaupt. Wir werden ihn sehr vermissen. Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die ihn geliebt haben. Ruhe in Frieden, lieber Ulli!

Beim nächsten Mal gehst Du duschen!
10/02/2025

Beim nächsten Mal gehst Du duschen!

Andi Aspossible, von Herzen die fettesten Glückwünsche. Wir sind glücklich, ein kleiner Teil deiner wilden Reise zu sein...
01/02/2025

Andi Aspossible, von Herzen die fettesten Glückwünsche. Wir sind glücklich, ein kleiner Teil deiner wilden Reise zu sein. Und diese abgefahrene Reise ist noch lange nicht zu Ende. Lass krachen, alter Haudegen. Sascha & Freddy

What a trip to Carlisle. Thanks to all the wonderful people there, who welcomed us as warmly as if we had been cheering ...
16/12/2024

What a trip to Carlisle. Thanks to all the wonderful people there, who welcomed us as warmly as if we had been cheering for United next to them in the standing area at Brunton Park for decades. You were so great! We are very sorry that we couldn’t win the game against Chesterfield for you, but what can you do against Will Grigg? We will definitely meet again - in the Jimmy Glass Bar or in one of the wonderful pubs in Carlisle. Until then: Come on Carlisle United Football Club

Morgen jährt sich der Tag, seit dem "ein Peter Schmitz" fehlt zum quälend achten Mal. Damit er nicht vergessen wird, ein...
25/10/2024

Morgen jährt sich der Tag, seit dem "ein Peter Schmitz" fehlt zum quälend achten Mal. Damit er nicht vergessen wird, eine Erinnerung an einen lange vergangenen Tag mit einem wunderbaren Menschen.

Der freie Raum

Wahrscheinlich gab es schon sehr viele Begegnungen vorher, aber die erste klare Erinnerung an „einen Peter Schmitz“, wie wir später in Anlehnung an „einen Lothar Matthäus“ sagen sollten, ist umrandet von Bauzäunen und einem Vereinsheim, das später als Ergebnis einer außer Kontrolle geratenen Weihnachtsfeier der zweiten Mannschaft des TSV Stockheim 09, in der er und ich regelmäßig zwischen Anfangsformation und Ersatzbank pendelten, mit Benzin und einem Feuerzeug um ein Haar in Flammen aufgegangen wäre.

„Ein Peter Schmitz“ und ich hatten viel gemeinsam, nicht nur neben, sondern auch auf dem Platz. Wir waren beide fast gleich langsam. Er etwas langsamer als ich, dachte ich und bestritt er. Ich etwas langsamer als er, dachte er und bestritt ich. Auf dem grünen Stockheimer Rasen schrieben wir nicht gerade Fußballgeschichte. Aber: Wir verstanden das Spiel, weil es uns beiden so wichtig war und wussten daher, wo der Ball hingehörte, wenn man ihn zu spielen hatte oder jemandem beim Spielen zusah.

Ich war gerade aus der Voreifel nach Stockheim gewechselt und stand für einige Minuten gemeinsam mit „einem Peter Schmitz“ auf dem Feld, was selten war, weil sich eigentlich kein Trainer dieses Tempo leisten konnte. Diesmal war es trotzdem so. Von draußen beobachte sein Kumpel Schorri die kickende Szenerie und die beiden unterhielten sich quer über den Platz über das Spiel, das ja eigentlich noch lief. „MAZDA! JETZT!“ rief Schorri als „ein Peter Schmitz“ den Ball hatte. Ich stand irgendwo an der rechten Außenbahn und sah, dass im Sechszehner freier Raum war, in den ich jetzt eigentlich hineinlaufen musste. Aber unsere Spiele Sonntags begannen früh und ich war oft zu müde, um zu sein, wo ich sein sollte. Wie gesagt: Wir verstanden das Spiel. Es zu spielen war immer unser Problem gewesen. „MAZDA! JETZT!“ rief Schorri erneut und ein kleines bisschen energischer. Peter wurde in seinem Dorf „Mazda“ gerufen, weil sein Vater dort einst ein Autohaus besaß, das Mazdas verkaufte – ein Spitzname, den Du so auch nur in Dörfern wie Stockheim, am Rande der Eifel, verpasst bekommst. Schorri hatte nur diesen Namen und „JETZT!“ gerufen und „ein Peter Schmitz“ wusste sofort, was er meinte. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass sie sicher schon lange zusammenspielen mussten, um sich so blind zu verstehen und dann rief Mazda schon über den gesamten Platz „JA! DA MUSS ER HIN!“. Dann legte er den Ball genau dort in die Gasse, von der ich vorher wusste, dass ich eigentlich hineinlaufen musste. Er spielte ihn allerdings dort hin, in der Annahme, dass niemand seinen Gedanken aufnehmen würde, weil ich zu müde war und all die anderen das Spiel nicht verstanden. Sein Pass war wie ein Protest – ein Protest gegen das Limit, das über diesem Kreisligaspiel in vielerlei Hinsicht lag. Sein Ball kam so perfekt, dass ich mich schließlich und tatsächlich doch noch dazu aufraffte, ihm hinterherzugehen. Und was niemand erwarten konnte: Ich bekam ihn – wenn auch nur, um ihn dann kläglich in die Arme des gegnerischen Torwarts zu schaufeln.
Von draußen brandete Applaus auf, der aber nicht mir, sondern ihm galt. Die karg erschienene Fangemeinde feierte den Sohn Stockheims für seinen Pass. Sie mochten ihn in diesem Ort – ihn, der Bambini Clubmeister im Tennis 1980 und 81 war, wie er nie müde wurde zu erwähnen. Doch mit Tennis hatte dieser Moment hier gerade nichts zu tun. Und so hielt sich der Gefeierte auch nicht großartig damit auf, mich für meine klägliche Aktion zu schelten. Stattdessen stakste er im für ihn höchsten Tempo auf seinen etwas zu dünnen und behaarten Beinen unter dem Raunen seiner Crowd zurück ins Mittelfeld. Diese Szene hatte etwas Heroisches, etwas Großes. Vielleicht war sie die stärkste Fußball-Aktion, die ich je sah.

Als ich ihn das letzte Mal sah, spielte Fußball keine Rolle mehr in unserem letzten Gespräch. Seither sieht niemand mehr den freien Raum dort vorne im Strafraum und niemand applaudiert mehr, wenn er ihn einen Pass wie einen rollenden Gedanken dort hineinspielt. Nichts fehlt mir seitdem mehr als mit „einem Peter Schmitz“ zu kicken, anschließend mit ihm auf dem Rand seines Kofferraums ein Bier zu trinken und darüber zu sprechen, wer von uns langsamer sei. Niemand versteht mehr das Spiel seitdem.

Findet diesen Text auch hier: https://torwort.de/2024/10/25/der-freie-raum/

Wir sind noch nicht ganz im Post-Torwort-Alltag angekommen und schweben immer noch auf der Ewald-Wolke. Und dann das: Ei...
16/10/2024

Wir sind noch nicht ganz im Post-Torwort-Alltag angekommen und schweben immer noch auf der Ewald-Wolke. Und dann das: Ein Ritterschlag von Sir Ewald himself. Im ohnehin großartigen Podcast von Ewald Lienen und Michael Born (DerSechzehner.de) schießt uns ab 59:58 Min. glatt ein Tränchen ins Auge. Danke Ewald!
https://open.spotify.com/episode/43UAiTPHcg8daxDj95Gk5I?si=sSCjQBYBTBelgdg9SilnzA

DerSechzehner.de · Episode

Jetzt online: unser Rückblick auf die große TORWORT-Sause vom letzten Samstag - mit direktem Link zu den dort performen ...
14/10/2024

Jetzt online: unser Rückblick auf die große TORWORT-Sause vom letzten Samstag - mit direktem Link zu den dort performen Texten der beiden TORWORT-Muttis Freddy und Sascha über den 1. FC Köln, Alemannia Aachen und all den anderen Quatsch. ;-) Have fun! https://torwort.de/2024/10/14/ewald-lienen-bei-torwort/

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