17/05/2026
🏳️🌈 Heute ist IDAHOBITA*
Ein Gedenktag, der auf Diskriminierung und Gewalt hinweist, die Menschen aufgrund ihrer Sexualität, Geschlechtsidentität oder Geschlechtsausdrucks erfahren.
📅 Ein Tag also, der daran erinnert, dass Sichtbarkeit, Sicherheit und gleiche Rechte für viele Menschen noch immer nicht selbstverständlich sind.
🌈 Auch wenn das hier in Köln manchmal schwer zu glauben ist — schließlich leben wir in der queersten Stadt Deutschlands. 👩❤️👩👨❤️👨👩❤️👨
Auch wenn die Stimmen derjenigen, die sich weltweit für Vielfalt, Menschenrechte und Solidarität einsetzen, glücklicherweise weiterhin laut sind.
Und auch wenn mir persönlich im Alltag — privat wie beruflich — viel Solidarität und Zusammenhalt begegnet, was mir wirklich viel bedeutet:
➡️ Das alles ist leider noch längst nicht überall gesellschaftliche und politische Realität.
🌍 Weltweit werden Rechte queerer Menschen wieder vermehrt offen infrage gestellt, queeres Leben kriminalisiert und gezielt politisch zum Feindbild gemacht.
Aber auch in Deutschland: Die Zahl registrierter queerfeindlicher Straftaten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig werden queere Menschen und Themen immer öfter benutzt, um politische Stimmung zu machen — als wäre die Forderung nach gleichen Rechten bloß ein Trend, den man beliebig infrage stellen, lächerlich machen und politisch fürs Gegenteil ausschlachten kann.
Queerfeindlichkeit zeigt sich nicht nur in Gewalt, sondern auch in Gesetzen, Ausgrenzung, Schweigen und alltäglichen Kommentaren.
Deshalb reicht Toleranz allein nicht aus.
Haltung zählt. Solidarität zählt. Widerspruch zählt.
📍 Wer heute in Köln ein Zeichen setzen möchte:
Um 16 Uhr findet auf dem Vorplatz vom Kölner Hauptbahnhof eine Kundgebung zum IDAHOBITA* statt — organisiert von , .koeln, .lesbisch.schwul.queer, , , und der StadtAG Queerpolitik.
(*Das Akronym IDAHOBITA* steht übrigens für: International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia, Transphobia, Asexualphobia)