PastForward Ensemble

PastForward Ensemble Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von PastForward Ensemble, Darstellende Künste, Heliosstraße 15, Cologne.

Founded by violinist and conductor Shunske Sato, the PastForward Ensemble seeks to bring music of the 19th century back to its roots, to reawaken its sounds and its essence: immediate, wild and contemporary.

On May 20th, the PastForward Ensemble has taken part in what probably is the first ever recording of a period-instrument...
08/06/2026

On May 20th, the PastForward Ensemble has taken part in what probably is the first ever recording of a period-instrument orchestra using historical recording techniques, thanks to the research of Duncan Miller from Vulcan Records and Dr. Inja Stanovic.

The experiment allowed the reconstruction of a historical recording using the methods first invented by Thomas Alva Edison in the 1870s: a large funnel/horn engraving vibrations on a wax disc which can later be used as a mold for a hard vinyl. The purpose was to explore how music and its environment have changed with the invention of sound recording, and what the reconstruction of historical recordings can teach us about historically informed performance.

What are we actually hearing on these old recordings? Are they really representative of tempi, vibrato, portamento, phrasing and balance from 1900s’ practice?

Limited recording duration, problems with balance and difficult frequencies lead the musicians to re-interpret the music in order to accommodate the apparatus built by Miller. Some expression techniques such as vibrato and dynamics were partially lost when playing the wax disc back. All in all, such recordings from the 1920s are in fact performances that are already shaped by recording conditions.

On the photos you can see our ensemble during the capture of Debussy’s "Prélude à l’Après-midi d’un Faune", imitating the old photographs of recordings from 100 years ago: packed in a very small room, very close to the funnel to maximise the amount of sound captured; and—quite a new experience for the two horn players, Federico Cuevas and Nicolas Roudier—the horns are playing backwards, bell to the recorder, with a mirror to watch the conductor, a technique also documented in photographs like the one attached.

A poetic detail: playing the wax master disc destroys it—which makes the music ephemeral and spontaneous again, until you copy the record on a hard, repeatedly readable support. Which means that we actually sacrificed one of our takes during the presentation.

Recording in these conditions changes everything from the perspective of musicians as well: everything is in one take, we had to play in a very different manner than for a performance, and no one really knows what is on the disc in the end.

A very fun, unique, enlightening experience.

Rückblick auf unser Konzert beim zamus: early music festival am 22. Mai 📸Danke, Zamus: Zentrum für Alte Musik Köln! ✨Und...
24/05/2026

Rückblick auf unser Konzert beim zamus: early music festival am 22. Mai 📸
Danke, Zamus: Zentrum für Alte Musik Köln! ✨

Und natürlich auch ein großes Dankeschön an unser Publikum, das diesen Abend mit uns geteilt hat!

24/05/2026

Unser erstes Konzert am 22.5.26 beim zamus: early music festival war ausverkauft und ein großer Erfolg!
Vielen Dank an alle, die gekommen sind und diesen besonderen Abend mit uns geteilt haben.

Bleibt gespannt, was als Nächstes mit dem PastForward Ensemble kommt!

Und hier noch ein kleiner, unvergesslicher Moment aus dem Konzert 😉🎻

Video: © Yamato Hasumi

#佐藤俊介

18/05/2026

Zamus wird zum Aufnahmestudio um 1900🎙️
Am 20. Mai gibt es ein Gesprächskonzert über dieses besondere Experiment!
https://fb.me/e/9dxSpveRC

Gesprächskonzert "Historische Aufnahmetechniken und Aufführungspraxis um 1900"③ Gesprächskonzert und Live-ExperimentIm R...
18/05/2026

Gesprächskonzert "Historische Aufnahmetechniken und Aufführungspraxis um 1900"

③ Gesprächskonzert und Live-Experiment

Im Rahmen des Vortrag (ohne s) -Konzerts im Zamus: Zentrum für Alte Musik Köln am 20. Mai werden Dr. Inja Stanović, Duncan Miller und Shunske Sato über die Aufnahmetechnik und -umgebungen des frühen 20. Jahrhunderts sprechen, sowie über den Einfluss, den Aufnahmen auf die Aufführungspraxis hatten. Außerdem planen sie, die für mechanische Aufnahmen erforderlichen spezifischen Ensemble-Arrangements sowie die für die Aufnahme vorgenommenen Balance-Anpassungen nachzustellen. Auf dem Programm steht Debussys Prélude à l'après-midi d'un faune in einer Bearbeitung von Shunske Sato.

Durch die Nachbildung der damaligen Aufnahmebedingungen und Aufführungsumstände zielt dieses Projekt darauf ab, die Beziehung zwischen der frühen Aufnahmetechnik und historischen Aufführungspraktiken experimentell zu untersuchen und zu ergründen, wie das Aufkommen der „Aufnahme“ als neues Medium die Natur des Spielstils von Musikern grundlegend veränderte.

Zwar gab es in der Vergangenheit bereits Forschungen und Berichte zu diesem Thema, doch praktische Untersuchungen, die eine Verbindung zu Ensembles herstellen, die historische Aufführungspraxis (HIP) praktizieren, sind bislang so gut wie nicht vorhanden. Bei dieser Gelegenheit werden Dr. Inja Stanović, Duncan Miller und das PastForward Ensemble in Zusammenarbeit mit ZAMUS Köln das Potenzial für neue interpretatorische Ansätze im romantischen Repertoire ausloten, wobei sie sich auf die Methodik der Alten Musik stützen.

Wie hat die Aufnahmetechnik die Spielpraxis verändert?
Und wie sollten wir frühe Aufnahmen „hören“?

Beim Gesprächskonzert am 20. Mai sind Sie eingeladen, diesen experimentellen Prozess gemeinsam mit uns zu erleben.

📍 Zamus: Zentrum für Alte Musik Köln
📅 20. Mai 2026 | 19:30 Uhr
🎟 Eintritt frei
https://fb.me/e/4kXFOb0KQ

https://youtu.be/-G-Kej2eKXs?si=1owZ8zffZw6L9Imp

Here's my experience of making an acoustic recording of Joseph Joachim's arrangement of Schumann's Abendlied (from Kinderszenen, Op. 85, No. 12). The sound ...

Gesprächskonzert "Historische Aufnahmetechniken und Aufführungspraxis um 1900"② Frühe Aufnahmen und AufführungspraxisIn ...
17/05/2026

Gesprächskonzert "Historische Aufnahmetechniken und Aufführungspraxis um 1900"

② Frühe Aufnahmen und Aufführungspraxis

In der Forschung zur Alten Musik gelten frühe Tonaufnahmen neben Partituren und zeitgenössischen Quellen als äußerst wichtige Primärquellen. In ihnen sind Tempi, Vibrato, Portamento, Phrasierung und Ensembleklang der Musiker des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts direkt dokumentiert – oft deutlich anders als in unseren heutigen Aufführungsgewohnheiten.

Doch was hören wir eigentlich auf diesen frühen Aufnahmen? Wirklich einfach „die Aufführung von damals“?

Begrenzte Aufnahmedauer, Probleme der Klangbalance bei mechanischen Aufnahmen und technische Einschränkungen des Frequenzbereichs prägten die damaligen Aufnahmen massiv. Musiker mussten ihre Interpretation möglicherweise (möglicherweise kann man auch weglassen..) an diese Bedingungen anpassen: Tempi verändern, Besetzungen verkleinern oder sogar ihre Spielweise selbst modifizieren.

Studien zeigen beispielsweise, dass Pianisten oft gezwungen waren, permanent sehr laut zu spielen, um überhaupt ausreichend aufgenommen werden zu können, während das Tempo verlangsamt werden musste, um instabile oder metallische Klänge zu vermeiden. Gleichzeitig gingen feine Ausdrucksqualitäten wie das dolce des Horns oder das Vibrato des Cellos im Phonographenklang beinahe verloren. Sogar spezielle Aufnahmeinstrumente wie die Strohvioline wurden entwickelt.

Vielleicht hören wir in frühen Aufnahmen also nicht einfach „historische Aufführungspraxis“, sondern Aufführungen, die bereits durch die Bedingungen der Aufnahmetechnik geformt wurden – gewissermaßen Musik, die einen technischen Filter durchlaufen hat.

Genau diese Fragen untersucht unser Projekt praktisch und experimentell, indem wir historische Aufnahmebedingungen rekonstruieren und selbst erproben.

📍 Zamus: Zentrum für Alte Musik Köln
📅 20. Mai 2026 | 19:30 Uhr
🎟 Eintritt frei
https://fb.me/e/4kXFOb0KQ

17/05/2026

🎙️Gesprächskonzert🎻
zamus Köln | 20. Mai 2026 | 19:30 Uhr

Adresse

Heliosstraße 15
Cologne
50825

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