Tankstelle Projektraum

Tankstelle Projektraum Durchführung von Projekten zur Verbindung von Wissenschaft und Kunst
Initiatoren: Prof. Dr. Christian von Borczyskowski und Prof. Rolf Lieberknecht Am 24. Am 16.

Bisherige Ausstellungen

10. 2. – 5. 4. 2020
Lukas Schilling
transit - weder hier noch dort Interaktive Installationen

11.11. 2019 - 30.1.2020
Markus Dulk
Hölderlin lesen

8.9. - 27.10. 2020
Rolf Lieberknecht
Schwingende Räume

3.6. - 25.7.2020
Udo Hesse
Architektenportraits

15.4. - 23.5. 2020
Nico Ott
Typographische Bilder

11.2.- 4.4.2019
Christian von Borczyskowski
Waldmaschinen

17.12.20

18 -31.1.2019
Andreas Birresborn
Haltestellen

11.11. - 16.12. 2018
Ulf Dahl
Tankstellenfotografie
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Exposé TANKSTELLE PROJEKTRAUM

Historische Tankstelle wird zum Projektraum

Seit Oktober 2018 erfährt eine, Ende der 20ger Jahre an der Zwickauer Straße 214 in Chemnitz errichtete und unter Denkmalschutz stehende Tankstelle eine Verwandlung. Sie wird zu einem Präsentations- und Diskussionsraum für Projekte, die sich mit ästhetischen, wissenschaftlichen und sozialen Fragestellungen befassen. In dem 2007 unter dem Dach der Tankstelle errichteten Ausstellungspavillon stellen Christian von Borczyskowski und Rolf Lieberknecht eine Plattform für den Austausch aktueller Aspekte aus Kunst, Gestaltung und Wissenschaft bereit. Dabei wird es sich sowohl um einen Projektraum für wechselnde Ausstellungen handeln, als auch einen Ort, an dem durch Aktionen und Diskussionen ein Raum von interdisziplinären Bezügen aufgespannt wird. Christian von Borczyskowski war (von 1993 bis 2013) Professor für Physik an der Technischen Universität Chemnitz. Rolf Lieberknecht ist freischaffender Künstler und war (von 1989 bis 2012) Professor für Dreidimensionale Medien der
Bildenden Kunst an der Universität Duisburg-Essen und an der Folkwang Universität der Künste Essen.
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Presse Stimmen

Freie Presse 23.9.2020

Die zwei Seiten des Meeres

Von Matthias Zwarg

Christian von Borczykowski und Rolf Lieberknecht sind die Zwei von der Tankstelle. Dort zeigen sie Kunst zur Gegenwart. Aktuell: "Bootschaften vom Mittelmeer". Die Bilder sind vertraut, aber sie gewinnen in der Videoinstallation von Christian von Borczykowski eine neue Dimension: Hier kämpfen Flüchtlinge in überfüllten Booten ums Überleben und versuchen, das rettende europäische Ufer zu erreichen, da teilen Kreuzfahrtschiffe die Wellen, lassen es sich Tausende zwischen Pool und Caipirinha gut gehen. Auf einer Leinwand überlagern sich die Bilder. "Bootschaften vom Mittelmeer" heißt die Ausstellung im kleinen Projektraum "Tankstelle". Ins Leben gerufen haben ihn 2018 die beiden ehemaligen Professoren Christian von Borczykowski (von 1993 bis 2013 an der Technischen Universität Chemnitz) und Rolf Lieberknecht (von 1989 bis 2012 Professor für Bildhauerei und Dreidimensionale Gestaltung an der Universität Duisburg-Essen und an der Folkwang Universität Essen). Das war unmittelbar nach den Ereignissen von Chemnitz in Folge des Todes von Daniel H., als Rechtsextreme in der Stadt aufmarschierten und die beiden dachten: "Da müssen wir etwas tun", so Lieberknecht. Und sie taten etwas: In einer Tankstelle aus den 1920er-Jahren an der Zwickauer Straße samt einem in das Gebäude hineingebauten gläsernen Pavillon richteten sie, anfangs rein privat finanziert und zunächst für drei Jahre gepachtet, einen Projektraum ein, in dem Ausstellungen und Diskussionen stattfinden können. Diesem Anliegen dienen auch die "Bootschaften" mit Arbeiten der beiden Professoren, von Nicolaus Ott, Gerhard Dohrn van Rossum, Heidrun Friese und Marian Nebelin. Als sie aufgebaut wurden, hatte das Flüchtlingslager in Moria noch nicht gebrannt, aber es waren schon tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Daran erinnern die Boote in der Ausstellung. Schautaufeln erläutern die Geschichte des Meeres: Pilgerfahrten, Kreuzzüge, Sklavenmärkte im Mittelalter und der Neuzeit, Schiffsfriedhöfe, Wirkungen des Klimawandels. Die textreiche Ausstellung agitiert nicht, sie zeigt und dokumentiert, kurz und knapp, aber sorgfältig recherchiert und prononciert formuliert. Gäste können sich so selbst ein Bild machen und eine Meinung bilden. Damit steht der Projektraum Tankstelle für jenes bürgerschaftliche Engagement, das sich die Kulturhauptstadt in spe so sehr wünscht und das erheblich zu einem kulturvollen Umgang miteinander beiträgt. Die Ausstellung "Bootschaften vom Mittelmeer" ist im Projektraum Tankstelle, Zwickauer Straße 214, bis 29. Oktober zu sehen. Geöffnet: Donnerstags, 16.30 bis 18.30 Uhr. September, 19 Uhr, hält Prof. Dr. Marian Nebelin, Inhaber der Juniorprofessur Antike und Europa der TU Chemnitz, einen Vortrag zum Thema "Odyssee im Mittelmeer: Antiker Text und moderne Wirklichkeit". Blick 15.11.2018

"Wir wollen ein Experiment wagen"
Projekt Alte Tankstelle an Zwickauer Straße wird zu Präsentations- und Diskussionsraum
Drei Männer haben am Samstag der alten Tankstelle auf der Zwickauer Straße, an der Ecke Guerickestraße, neues Leben eingehaucht: Physiker Christian von Borczyskowski, Künstler Rolf Lieberknecht und Fotograf Ulf Dahl. "Wir wollen damit ein Experiment wagen", sagt Lieberknecht, der zusammen mit seinem Freund Christian von Borczyskowski die Pacht des Glaspavillons, der unter und um die historische Tankstelle gebaut wurde, übernommen hat. Auseinandersetzung mit der Gesellschaft

Die aktuellen Chemnitzer Verhältnisse bestärkten das Duo darin, sich mit Fragen aus Gesellschaft, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung in der Stadt intensiver zu beschäftigen. "Wir wollen mit unserer Initiative 'Tankstelle Projektraum' zu diesem Diskurs beitragen, mit Wissen und Freude", so Christian von Borczyskowski. Er war von 1993 bis 2013 Professor für Physik an der Technischen Universität Chemnitz, Rolf Lieberknecht war von 1989 bis 2012 Professor für Dreidimensionale Medien der Bildenden Kunst an der Universität Duisburg-Essen und an der Folkwang Universität der Künste Essen. Als erstes künstlerisches Projekt ist in dem Pavillon bis zum 16. Dezember eine Ausstellung von Schwarz-Weiß-Fotografien des Fotografen Ulf Dahl zu sehen. Passend zum Objektraum bilden die Fotos eine Reihe von alten Tankstellen aus Orten wie Lübeck, Havetoft, Jargslund oder Witzwart ab - allesamt in Schleswig-Holstein. "Die erkennbare Vergänglichkeit der Institution Tankstelle hat mich bei den Motiven interessiert", sagt Ulf Dahl.

Ästethik, Wissenschaft und Soziales

Den Initiatoren des "Tankstelle Projektraums" schwebt vor, an der Zwickauer Straße einen Präsentations- und Diskussionsraum für Projekte, die sich mit ästhetischen, wissenschaftlichen und sozialen Fragestellungen befassen, zu etablieren. "Nach und nach werden wir die Bezüge zu der ehemaligen Zapfstelle für Benzin verblassen lassen und das Tanken mehr auf den geistigen Gebrauch ausrichten", sagt Rolf Lieberknecht. Er und sein Kompagnon seien dabei auch offen für Projektvorschläge von Bürgern. Freie Presse 12.11. 2018

Die Drei von der Tankstelle
on Steffi Hofmann

Das Objekt an der Zwickauer Straße steht unter Denkmalschutz. Jetzt gibt es dort Kunst und Wissenschaft statt Benzin und Diesel. Drei Männer haben die alte Tankstelle an der Zwickauer Straße/Ecke Guerickestraße zum künstlerischen Projektraum umfunktioniert: Physiker Christian von Borczyskowski, Künstler Rolf Lieberknecht und Fotograf Ulf Dahl. "Wir wollen ein Experiment wagen", sagt Lieberknecht. Zusammen mit seinem Freund von Borczyskowski übernimmt er die Pacht für den Glaspavillon, der unter und um die historische Tankstelle gebaut wurde. Die aktuellen Chemnitzer Verhältnisse bestärkten das Duo darin, sich mit Fragen aus Gesellschaft, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung in der Stadt intensiver zu beschäftigen. "Wir wollen mit unserer Initiative zum Diskurs beitragen", so von Borczyskowski. Als erstes künstlerisches Projekt sind bis zum 16. Dezember Schwarz-Weiß-Fotografien des Fotografen Ulf Dahl zu sehen. Die Bilder zeigen alte Tankstellen. "Die erkennbare Vergänglichkeit der Institution Tankstelle hat mich dabei interessiert", sagt Dahl. Die Tankstelle an der Zwickauer Straße wurde 1929 errichtet und 1934 an die Deutsche Gasolin AG verkauft. 1958 kam eine überdachte Halle hinzu. Bis wann dort Diesel und Benzin gezapft wurden, haben die Initiatoren in ihren Recherchen nicht ermitteln können. Seit 2006 steht das Objekt unter Denkmalschutz. 2007 baute eine Firma den Glaspavillon unter die Tankstelle und stellte bis 2017 dort ihre Produktpalette aus. Tankstellen-Vermieterin Dagmar Weißflog freut sich, dass nun ein Kunstprojekt eingezogen ist. "Es gab viele Interessenten für den Raum. Sie alle mussten ein Konzept vorlegen", sagt sie. Die Initiatoren wollen einen Präsentations- und Diskussionsraum für Aktionen etablieren, die sich mit ästhetischen, wissenschaftlichen und sozialen Fragestellungen befassen. Dazu gehören bildende Künste, wie Malerei, Fotografie und Bildhauerei, Architektur sowie Industrie- und Kommunikationsdesign. Parallel dazu soll es Vorträge aus dem Bereich der Technologie, der Natur- und Geisteswissenschaften geben. Geöffnet ist die neue Tankstelle donnerstags, 16 bis 19 Uhr. In dieser Zeit soll auch ein Gesprächspartner vor Ort sein. An den anderen Tagen werden die Fotos der Ausstellung so an die Fenster des Glaspavillons gerückt, dass die Bilder gut von außen zu sind. Der erste Vortrag ist am 29.November geplant. Unter dem Titel "Geschichte und Zukunft des Automobils" spricht ab 19 Uhr Professor Rudolf Boch. Dezember löst die zweite Ausstellung des Fotografen Andreas Birresborn die von Ulf Dahl ab. Zu sehen sind dann Bilder von Haltestellen.

31/10/2020

Ausstellung in TANKSTELLE PROJEKTRAUM 11.2. - 4.4. 2019

CRASH AND RECONSTRUCTION – eine Kunstaktion von TANKSTELLE PROJEKTRAUMDas Projekt CRASH AND RECONSTRUCTION versinnbildli...
30/10/2020

CRASH AND RECONSTRUCTION – eine Kunstaktion von TANKSTELLE PROJEKTRAUM

Das Projekt CRASH AND RECONSTRUCTION versinnbildlicht die Abfolge von Wagnis, Scheitern aber auch neuer Anfänge.

Vor dem CRASH

CRASH AND RECONSTRUCTION – eine Kunstaktion von TANKSTELLE PROJEKTRAUM. Ein Projekt der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025Ei...
30/10/2020

CRASH AND RECONSTRUCTION – eine Kunstaktion von TANKSTELLE PROJEKTRAUM.

Ein Projekt der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025

Ein Boot fiel am 22.10.2020 um 10:30 aus 40 Metern Höhe auf den Chemnitzer Theaterplatz

Ausgangspunkt für das Projekt ist die seit 2015 bestehende Migrationsbewegung über das Mittelmeer. In deren Folge kam es zu Intoleranz und Ausgrenzung auch in Chemnitz, während Menschen aus ihrer angestammten Heimat flüchten, vertrieben werden oder ihr Land aus vielfältigen Gründen verlassen müssen oder verlassen wollen. Oft unter großen Gefahren, doch voller Hoffnung überqueren sie auf brüchigen Booten das Mittelmeer. Das Projekt CRASH AND RECONSTRUCTION versinnbildlicht die Abfolge von Wagnis, Scheitern aber auch neuer Anfänge.

www.youtube.com/watch?v=bIk-BOlpo9A&feature=youtu.be

www.sachsen-fernsehen.de/digitaler-stadtrundgang-fuer-kulturhauptstadt-jury-781465/

https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/aktuell/10399

Foto Jörg Feldkamp

14/10/2020
27/09/2020
Helmut Jahn Foto: Udo Hesse
27/09/2020

Helmut Jahn
Foto: Udo Hesse

Ravel 2019
27/09/2020

Ravel 2019

Foto:Thomas Müller
27/09/2020

Foto:Thomas Müller

TANKSTELLE PROJEKTRSAUMChristian von Borczyskowski
27/09/2020

TANKSTELLE PROJEKTRSAUM
Christian von Borczyskowski

Adresse

Zwickauer Straße 214
Chemnitz
09116

Öffnungszeiten

16:30 - 18:30

Telefon

+491723913213

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