Die kleine Weltlaterne Berlin

Die kleine Weltlaterne Berlin Live Musik Jazz Kunsstausstellungen

Wie gewohnt öffnen

01/10/2021

Sa., 9.10.21 ab 20:30 Uhr
Acoustic Music mit
Cat, Markus, Robert und Klaus ( g, Rigsby)
______________

Sa., 16.10.21 ab 20:30 Uhr
Schlagerabend mit
Flori und Klaus
______________

Sa., 13.11.21 ab 20:30 Uhr
Call of New Orleans
______________
Es gelten die 2G Regeln
(Geimpfte oder Genesene)

22/09/2021
21/09/2021

Ab Oktober neue Öffnungszeiten Dienstags , Donnerstags, Freitags und Samstags ab 20Uhr

13/09/2021
Photos from Kurt Mühlenhaupt Museum's post
26/07/2021

Photos from Kurt Mühlenhaupt Museum's post

BZ 12.7.2021
13/07/2021

BZ 12.7.2021

BZ 12.7.2021

12/06/2021

Wir machen ab dem 18.6.21 wieder auf.
Die, Do, Fr und Sa von 19Uhr bis 0 Uhr.
Wir bitten um Reservierungen.

Hier ein kleiner Einblick in die Bierdeckelsammlung 1961 -2021 von Bernd.Es wurden schon einige bemalte Bierdeckel in de...
05/05/2021

Hier ein kleiner Einblick in die Bierdeckelsammlung 1961 -2021 von Bernd.
Es wurden schon einige bemalte Bierdeckel in den letzten Tagen zugesendet.
Vielen Dank
Wir wollen aber noch mehr!

Liebe Kunstfreunde aus dem Umkreis der kleinen Weltlaterne und WESTRAUM!Mit dem 28.02.2021 begann das 60jährige Jubiläum...
30/04/2021

Liebe Kunstfreunde aus dem Umkreis der kleinen Weltlaterne und WESTRAUM!
Mit dem 28.02.2021 begann das 60jährige Jubiläum der kleinen Weltlaterne und es ist natürlich traurig., dass im Moment nicht gebührend vor Ort gefeiert werden kann. Deshalb wird das Jubiläum sich vermutlich über das ganze Jahr hinziehen und den Auftakt bildet eine Kunstaktion zur Aufmunterung:
Da der Wirt Bernd Fiedler eine schon bestehende Sammlung von Bierdeckeln aus all diesen Jahren hat, die Zeichenkünstler oder andere Berühmtheiten mit oder ohne Suff bemalt, bekritzelt beschrieben haben, könnten diese vielleicht etwas erweitert werden... Wer Spass hat, daran teilzunehmen, kann einen oder mehrere Bierdeckel auf nur einer Seite bemalen, -schreiben oder drucken...?. Es gibt auch keine Altersbeschränkung, weder nach oben noch nach unten... Die erste Einsendung von Dietrich v. Plettenberg ist als Beispiel auf dem Foto zu sehen. Bierdeckel kann man jetzt in Kneipen, Restaurants o. ä. kriegen, die Essen außer Haus verkaufen. Für alle Fälle liegen einige Bierdeckel in der durchsichtigen Flyerbox rechts neben der Eingangstür der kleinen Weltlaterne.
Die bearbeiteten Bierdeckel können per Post an die kleine Weltlaterne geschickt oder vorbeigebracht werden: Die kleine Weltlaterne: Bernd Fiedler, Nestorstraße 22, 10709 Berlin
Die Kunstaktion hat aber auch noch einen zweiten Teil für später, wenn man wieder aufmachen kann: wer eine Idee hat, kann eine künstlerische Arbeit im Format 60 x 60 cm anfertigen. Es kann auf einer Leinwand sein oder eine Papierarbeit im Rahmen oder es ginge auch seriell (Beispiel 4×30×30 cm im Quadrat oder 6×10×10cm im Quadrat angeordnet). Auf jeden Fall muss das außen Format am Ende immer 60 x 60 betragen. Diese Arbeiten sollen bei der Wiedereröffnung ausgestellt werden und als eine Solidaritätsaktion zur Unterstützung der Weltlaterne verstanden werden und deshalb zu 50:50 % Künstler : Weltlaterne verkauft werden. Also, wer Lust hat kann bei dem einen oder anderen Teil der Aktion (oder auch beiden...) mitmachen.

Liebe Kunstfreunde aus dem Umkreis der kleinen Weltlaterne und WESTRAUM!
Mit dem 28.02.2021 begann das 60jährige Jubiläum der kleinen Weltlaterne und es ist natürlich traurig., dass im Moment nicht gebührend vor Ort gefeiert werden kann. Deshalb wird das Jubiläum sich vermutlich über das ganze Jahr hinziehen und den Auftakt bildet eine Kunstaktion zur Aufmunterung:
Da der Wirt Bernd Fiedler eine schon bestehende Sammlung von Bierdeckeln aus all diesen Jahren hat, die Zeichenkünstler oder andere Berühmtheiten mit oder ohne Suff bemalt, bekritzelt beschrieben haben, könnten diese vielleicht etwas erweitert werden... Wer Spass hat, daran teilzunehmen, kann einen oder mehrere Bierdeckel auf nur einer Seite bemalen, -schreiben oder drucken...?. Es gibt auch keine Altersbeschränkung, weder nach oben noch nach unten... Die erste Einsendung von Dietrich v. Plettenberg ist als Beispiel auf dem Foto zu sehen. Bierdeckel kann man jetzt in Kneipen, Restaurants o. ä. kriegen, die Essen außer Haus verkaufen. Für alle Fälle liegen einige Bierdeckel in der durchsichtigen Flyerbox rechts neben der Eingangstür der kleinen Weltlaterne.
Die bearbeiteten Bierdeckel können per Post an die kleine Weltlaterne geschickt oder vorbeigebracht werden: Die kleine Weltlaterne: Bernd Fiedler, Nestorstraße 22, 10709 Berlin
Die Kunstaktion hat aber auch noch einen zweiten Teil für später, wenn man wieder aufmachen kann: wer eine Idee hat, kann eine künstlerische Arbeit im Format 60 x 60 cm anfertigen. Es kann auf einer Leinwand sein oder eine Papierarbeit im Rahmen oder es ginge auch seriell (Beispiel 4×30×30 cm im Quadrat oder 6×10×10cm im Quadrat angeordnet). Auf jeden Fall muss das außen Format am Ende immer 60 x 60 betragen. Diese Arbeiten sollen bei der Wiedereröffnung ausgestellt werden und als eine Solidaritätsaktion zur Unterstützung der Weltlaterne verstanden werden und deshalb zu 50:50 % Künstler : Weltlaterne verkauft werden. Also, wer Lust hat kann bei dem einen oder anderen Teil der Aktion (oder auch beiden...) mitmachen.

Da wir wohl noch eine Weile nicht öffnen können, bitten wir nochmals um eine Spende.Wir danken allen die bisher gespende...
17/03/2021

Da wir wohl noch eine Weile nicht öffnen können, bitten wir nochmals um eine Spende.
Wir danken allen die bisher gespendet haben.

Da wir wohl noch eine Weile nicht öffnen können, bitten wir nochmals um eine Spende.
Wir danken allen die bisher gespendet haben.

27/02/2021
27/02/2021

Die „Schöneberger Weltlaterne“ und der „Zwiebelfisch“

Die „Kleine Weltlaterne“ in Kreuzberg, ständig überfüllt, hat sich ein Ausweichquartier in Schöneberg geschaffen.
Am 26. März 1968 eröffnete Hertha die „Schöneberger Weltlaterne“ in der Motzstrasse 61 am Viktoria-Luise-Platz.
Mit ihren sechzig Sitzplätzen und sehr viel Wandfläche für Bilder wurde sie von den Künstlern und allerlei Schwarmgeistern sofort akzeptiert.
Am Eröffnungsabend sah man die Pracht recht wenig. Man kam in Scharen, um dabei zu sein. Viel Prominenz und halbprominente Bärtlinge, auch solche ohne Bart – die ganze bunt gescheckte Boheme-Familie drängte sich und trank mit Urgewalt und jubelte der Musen-Mutter Hertha zu. An weißen Wänden, unter prunkvollen, galerie-gerechten Neonleisten strahlte die Eröffnungsausstellung von Rolf Richter mit seinen magischen Bildreportagen. Aber keine Angst, auch ordentlich schummrig konnte es werden: „Een Knoppdruck, und alles ist schön duster“, sagte Hertha mit ihrem sächsischen Charme. Durch die taumelnde Euphorie der ersten Nacht konnte auch nichts von dem fürsorglich präparierten Startprogramm mit der Autorenlesung und den Protestsongs von Elke und Alexander dringen. Die Folkloristen stellten sich bloß kurz mal zu einem Sänger-Anlauf auf die Theke. Aber wo nicht mal Raum war, um die Zigarettenasche auf den Boden fallen zu lassen, wo zartes Schmusen schon aus Platzersparnis erste Bürgerpflicht war, konnte kaum ein Drang nach offiziellen Tiraden bestehen. Bloß Helmut Kotschenreuthers Kritiker-Mutmaßungen über den Sinn des „Weltlaternen“ -Zwilling drangen gerade noch durch den Dunst. Auch in der „Schöneberger Weltlaterne“ gab es einen regelmäßigen „Bilderwechsel“, unter anderen Fritz Ebeling, Holger Kaminski Edwin Dickmann und Jürgen Waller.
„Alles Neu macht der Mai“ sagte Hertha zu Anfang ganz fröhlich und trotzdem löste sie später ihre Wimperntusche mit Tränen auf. Das „Pächter-Paar“ Ulf und Sigrid von der „Schöneberger Weltlaterne“, das Hertha zwei Jahre unter der Fuchtel hatte, geht eigene Wege. Hertha sorgte für eine neue Besetzung, Antonio und Jutta.

Alles Gute wünschte auch Ulrich Schamoni, als Hertha am 17. Juli 1969 den „Zwiebelfisch“ am Savignyplatz eröffnete. Zur Eröffnung brachten Herthas Freunde einen riesigen Eimer mit 200 großen Rosen, die in der Vornacht spontan gesammelt wurden.
Der Zwiebelfisch sollte kein Landeplatz für Nachtschwärmer werden, sondern ein Cafè – Restaurant, wo man schon ab 10 Uhr trinken und speisen konnte. Mit gemütlichem Mobiliar – Sammelsurium, das Ingo zusammensammelte und aufarbeitete, Bildausstellungen, Vorgarten und einer Musikbox. Die Leitung des Lokals legte Hertha in die Hände von Heike Adler und Dieter Stollenwerk. Der Jungverleger wünschte sich, dass ihn seine schreibenden Kollegen oft beehren würden. Und so hatten auch die Literaten, Journalisten und Textdichter ihren „Hertha – Treff“.
Hertha und Ingo eröffneten 1971 noch die „Bürger-Klause“ in der Reichenberger Straße und das Restaurant “Cavtat“ in der Urbanstraße

Zur Eröffnung der Ausstellungen wurde auch Literarisches geboten.  Günter Grass („Die Blechtrommel"), Robert-Wolfgang Sc...
26/02/2021

Zur Eröffnung der Ausstellungen wurde auch Literarisches geboten. Günter Grass („Die Blechtrommel"), Robert-Wolfgang Schnell, Kurt Mühlenhaupt und viele andere hatten etwas vorzutragen. Dies entwickelte sich zur Gewohnheit und somit war an jedem Dienstag ein „Berliner Dichter zu Gast in der kleinen Weltlaterne“, der ab 21 Uhr etwas literarisches von sich gab. Die Lesungen wurden meist auf Plakaten und schriftlichen Einladungen angekündigt.
Rauchbeißend, bierdunstig, dichtgepresst war es schon um acht Uhr abends, keiner kam mehr rein. Bier wurde vergossen und betrauert, laute Musik schallte aus der Musikbox „Marmor, Stein und Eisen bricht...“ und ein ungeduldiges Gedränge machte sich breit. Hatte einer der Dichter endlich den Platz auf dem Tresen erreicht, wurde gespannt zugehört.
In der Zeit entstand in dem Arbeiterbezirk Kreuzberg eine Art "Montmartre". Eingeweihte kannten die gemütlichen Künstlerlokale wie „Die kleine Weltlaterne“ den „Leierkasten“ und die Hinterhof-Galerie „Die Zinke“, die zu beliebten Treffpunkten wurden. Im Vergleich zu Paris spielte sich alles im bescheideneren aber doch sehr netten Rahmen ab.
Die alten Stammgäste der kleinen Weltlaterne waren zuerst skeptisch und fanden das alles sehr komisch. Für sie war "Die kleine Weltlaterne" ihre "Kneipe um die Ecke", wo man seine Molle nach Feierabend zischte, gemütlich Skat spielte und ganz unter sich war.
Durch die Studenten aber kam Leben in die Bude. Manchmal musste Hertha den jungen Leuten die Meinung sagen, aber das war immer gut gemeint. Hertha war nicht nur Wirtin, sondern auch so ein bisschen Mäzen und Mutter für ihre Schützlinge. Sie achtete vor allem darauf, dass es nicht zu bohemehaft zuging. „Beine auf den Tisch legen, gibt es bei mir nicht“, hörte man

25/02/2021

"Kunst vor der Theke“

Durch einen jungen Kunstmaler, der im Nachbarhaus wohnte, kam Hertha auf die Idee, ihr Lokal für Ausstellungen zur Verfügung zu stellen. Die jungen noch unbekannten Leute konnten ihre Werke bei Hertha ausstellen. Gegenüber von der Theke, in dem halbdunklen Hinterstübchen und im Verbindungsgang wurden die Bilder dem Publikum präsentiert. Anfangs war dies ein ziemliches durcheinander – die Aquarelle hingen schief und ohne Rahmen an der Wand, aber schnell hatten die Ausstellungen Stil und Linie.
So entstand der Begriff "Kunst vor der Theke", der sich schnell herumsprach. Man sah die Wände vor lauter Bildern nicht mehr - erstaunlich, was so alles an zwei hohen Wänden Platz hatte. Vieles davon setzte sich nicht durch, aber manches hat heute seinen Wert.
Am 16.5.1961 wurde die erste offizielle Ausstellung eröffnet. Die 20 Einladungen dafür wurden damals noch von Ingo mit der Hand geschrieben. Erbe, Weitemeier, Sauernheimer, Pfenninger, Diekmann, Pravitz und Jäckel hießen die Aussteller und die Bilder waren verkäuflich. Einige Gäste bemerkten dies und kauften viele Bilder.
"Bilderwechsel" war an jedem Monatsanfang. Dies war ein besonders feierlicher Augenblick für die jungen Künstler, die sich dann vollzählig einfanden, denn Hertha spendierte dann für alle Bowle. „Einer bringt den anderen mit, so ist hier immer was los“, sagte Hertha. Schnell stieg die zahl der Einladungskarten für die Ausstellungen auf über 1000 Stück, die dann mit originellen Motiven gedruckt wurden. Auch in manchen Zeitungen wurde man über die Ausstellungen informiert. An den Eröffnungsabenden zu den neuen Ausstellungen war es eigentlich immer ziemlich voll, denn alles was in Sachen Kunst mitreden wollte, war dort eng versammelt. Der Kumpel vom Bau nebenan, Minirockmädchen, bärtige Käuze, beschlipste Prominenz und viele Künstler kamen. Und wenn Hertha laut und vernehmlich ins Mikrophon räusperte und „Ruhe“ forderte, so wurde es tatsächlich ruhig, das Stimmengewirr war gebändigt. Der Maler wurde begrüßt, der Eröffnungsredner und die lieben Anwesenden. Dann folgten die einleitenden Worte, ebenfalls mit Mikrophon, das aber muss man schon gelernt haben: Zwingend ergab sich fast unfreiwillige Komik. Aber in der „kleinen Weltlaterne“ nahm keiner etwas tierisch ernst. Es folgten Ausstellungen von Horst Rückbrodt, Hella Rost, Joachim Fechner, Wolfgang Maria Wentzig, Hildegard-Annemarie Fischer, Helmut Diekmann, Peter Hübel...

Das Faktotum der kleinen Weltlaterne „Thadäus“ Somit konnte er sich eine eigene Wohnung gegenüber von der „kleinen Weltl...
20/02/2021

Das Faktotum der kleinen Weltlaterne „Thadäus“

Somit konnte er sich eine eigene Wohnung gegenüber von der „kleinen Weltlaterne“ leisten. Eine 1-Zimmerwohnung für 37 DM. „Thadäus“ wusste sich immer zuhelfen. Wenn er mal kein Holz zum heizen hatte, sägte er einfach was aus dem Treppengeländer. Da das Haus sowieso bald abgerissen werden sollte, war er einer der letzten Mieter. Im Winter war mal die Toilette eingefroren und somit erledigte „Thadäus“ sein großes Geschäft auf eine Zeitung, machte das Fenster auf und rief zu dem Jungen der im Hof spielte, „ mach mal die Mülltonne auf“ und ließ das Päckchen aus dem vierten Stock fallen und bedankte sich bei ihm.
„Thadäus“ sprach das ungenierteste sächsisch, das man je gehört hatte.
Er sammelte Kochbücher, liebte die Jazzmusik, schrieb Gedichte und Kurzgeschichten.
Am liebsten erzählte er den Gästen von der „kleinen Weltlaterne“ Geschichten aus seinem Leben, die er angeblich alle erlebt hatte. Doch den Stoff für die Geschichten hatte er meistens aus den vielen Büchern die er las. Sie waren von ihm natürlich frei erfunden, aber sie wurden von „Thaddäus“ mit voller Überzeugung erzählt. Viele Gäste kamen nur um „Thaddäus“ zu sehen und ihm zuzuhören. Er war bald stadtbekannt - nicht nur wegen seiner flotten Sprüche, er war halt für jeden Spaß zu haben. Eines Abends kam mal ein Kegelverein, ca. 10 Frauen, aus Süddeutschland in die „kleine Weltlaterne“. „Thadäus“ entdeckte einen Fotoapparat von dem Kegelverein an der Garderobe und schnappte sich diesen. Er ging mit Bernd auf die Toilette und ließ seine Hose runter. Bernd machte schnell zwei Fotos von dem „kleinen Thadäus“. Eins von vorne, eins von hinten und hängte den Fotoapparat unauffällig wieder an die Garderobe. Er war ein rauhbeiniger, Scherz und Seele in Person, der gern mal die Hose runterließ zum Striptease, und streng den Gast in seine Schranken wies, wenn es wieder mal nicht schnell genug gehen konnte: „Bin’sch Buddha, hab’sch acht Arme?“

Das Faktotum der kleinen Weltlaterne „Thadäus“ Der kauzige Sachse Horst Teich, gelernter Bäcker, bekannt unter dem Namen...
20/02/2021

Das Faktotum der kleinen Weltlaterne „Thadäus“

Der kauzige Sachse Horst Teich, gelernter Bäcker, bekannt unter dem Namen „Thadäus“ oder „Piccolo“, ist Anfang der 60er Jahre nach Berlin gekommen. „Thadäus“ arbeitete zuerst bei einem Gemüsehändler am Marktstand, in der Nähe von der „kleinen Weltlaterne“. Der Gemüsehändler schaute ab und zu in der „Kleinen Weltlaterne vorbei. Eines Tages hatte er „Thadäus“ im Schlepptau und sagte, „ich hab da einen „Piccolo“ für euch.“ Eine „Piccolo“ war damals eine Küchenmaschine für alles. Hertha und Ingo entschlossen sich „Thadäus“ eine Chance zu geben und brachten ihm das Kellnern bei.

20/02/2021
Das Faktotum der kleinen Weltlaterne „Thadäus“ Der kauzige Sachse Horst Teich, gelernter Bäcker, bekannt unter dem Namen...
19/02/2021

Das Faktotum der kleinen Weltlaterne „Thadäus“

Der kauzige Sachse Horst Teich, gelernter Bäcker, bekannt unter dem Namen „Thadäus“ oder „Piccolo“, ist Anfang der 60er Jahre nach Berlin gekommen. „Thadäus“ arbeitete zuerst bei einem Gemüsehändler am Marktstand, in der Nähe von der „kleinen Weltlaterne“. Der Gemüsehändler schaute ab und zu in der „Kleinen Weltlaterne vorbei. Eines Tages hatte er „Thadäus“ im Schlepptau und sagte, „ich hab da einen „Piccolo“ für euch.“ Eine „Piccolo“ war damals eine Küchenmaschine für alles. Hertha und Ingo entschlossen sich „Thadäus“ eine Chance zu geben und brachten ihm das Kellnern bei.
Somit konnte er sich eine eigene Wohnung gegenüber von der „kleinen Weltlaterne“ leisten. Eine 1-Zimmerwohnung für 37 DM. „Thadäus“ wusste sich immer zuhelfen. Wenn er mal kein Holz zum heizen hatte, sägte er einfach was aus dem Treppengeländer. Da das Haus sowieso bald abgerissen werden sollte, war er einer der letzten Mieter. Im Winter war mal die Toilette eingefroren und somit erledigte „Thadäus“ sein großes Geschäft auf eine Zeitung, machte das Fenster auf und rief zu dem Jungen der im Hof spielte, „ mach mal die Mülltonne auf“ und ließ das Päckchen aus dem vierten Stock fallen und bedankte sich bei ihm.
„Thadäus“ sprach das ungenierteste sächsisch, das man je gehört hatte.
Er sammelte Kochbücher, liebte die Jazzmusik, schrieb Gedichte und Kurzgeschichten.
Am liebsten erzählte er den Gästen von der „kleinen Weltlaterne“ Geschichten aus seinem Leben, die er angeblich alle erlebt hatte. Doch den Stoff für die Geschichten hatte er meistens aus den vielen Büchern die er las. Sie waren von ihm natürlich frei erfunden, aber sie wurden von „Thaddäus“ mit voller Überzeugung erzählt. Viele Gäste kamen nur um „Thaddäus“ zu sehen und ihm zuzuhören. Er war bald stadtbekannt - nicht nur wegen seiner flotten Sprüche, er war halt für jeden Spaß zu haben. Eines Abends kam mal ein Kegelverein, ca. 10 Frauen, aus Süddeutschland in die „kleine Weltlaterne“. „Thadäus“ entdeckte einen Fotoapparat von dem Kegelverein an der Garderobe und schnappte sich diesen. Er ging mit Bernd auf die Toilette und ließ seine Hose runter. Bernd machte schnell zwei Fotos von dem „kleinen Thadäus“. Eins von vorne, eins von hinten und hängte den Fotoapparat unauffällig wieder an die Garderobe. Er war ein rauhbeiniger, Scherz und Seele in Person, der gern mal die Hose runterließ zum Striptease, und streng den Gast in seine Schranken wies, wenn es wieder mal nicht schnell genug gehen konnte: „Bin’sch Buddha, hab’sch acht Arme?“

Adresse

Nestorstr.22
Charlottenburg
10709

Öffnungszeiten

Dienstag 20:00 - 00:00
Donnerstag 20:00 - 00:00
Freitag 20:00 - 00:00
Samstag 20:00 - 00:00

Telefon

0308926585

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Bemerkungen

Ich hoffe es geht Euch soweit gut und freue mich mal wieder bei Euch und Claus' New Orleans Hot Peppers, einsteigen zu dürfen. Haltet durch und alles Schöne für Euch.... Herzliche Grüße aus HH von Gabriela & Gunther.
SEIT JAHRZEHNTEN EINE BELIEBTE MUSIK-UND KÜNSTLER - KNEIPE; SCHADE DASS MEIN ALTER FREUND ROLF EDEN (AUS GESUNDHEITLICHEN GRÜNDEN) NICHT MEHR SEINE MUSIKALISCHEN "EINLAGEN" GEBEN KANN!
Am 2.10. + 4.10. + 19.10. 2018 haben wir eine geschlossene Gesellschaft
Am Sa. 27.05.2017 ... Ab 20.30h bei Die kleine Weltlaterne Berlin, Nestorstr. 22 · 10709 Berlin, ( Telf.: 030 8926585 ) spielt " TRIO PALMERA " karibische, tropicale Rhythmen zum Genießen, Tanzen und Erleben. Katico Barragan de Luz ( Colombia ) Percussion-Gesang, Jose Finol Romero ( Venezuela ) und Jose Antonio Vellard ( Perú )