MMS off-space

MMS off-space The Multi Media Service Off-Space is a running project planned to begin in January 2020. Our program includes 8 exhibitions with 21 artists.

Shroom! Shop | Eine Investition in die Zukunft | 12.12 - 31.12.2020Anmeldung unter: mms@hfk-bremen.deDi - Fr | 11:00 - 1...
11/12/2020

Shroom! Shop | Eine Investition in die Zukunft | 12.12 - 31.12.2020
Anmeldung unter: [email protected]
Di - Fr | 11:00 - 18:00 Uhr

There is never just “a” mushroom. Where one body sprouts up, you can be sure others are not far away. A mushroom is the tip, the fruit spreader, one energetic form that materialises from a subterranean mass of branching threads. This quintessentially fungal system of connections has been well explored for its analogous potential, but far from becoming saturated, these organisms seem to endlessly absorb the images and meanings they are stuffed with, effortlessly reflecting back new ways to read our shared world. They provide us with a distant point to stand and look back from, to imagine things in another way where humans perform an assisting role.

SHROOM! is a collective project by artists Marvin Moises Almaraz Dosal, Saskia Senge and Gesa Troch, arranged around the pursuit of a spore-bound perspective. Periodically, these players emerge above ground, appearing in one shape or another to humorously transform elements of the everyday into surreal environments. Stumbling into these clearings, you encounter contributions from various artists gathered together by SHROOM!.

Each time the appearance is different, but there is always something to consume: Take a dubiously slimy noodle from a serving tray at a catered quinceañera; break your teeth on a strawberry-skinned, ceramic peanut in an almost-edible theatre set; or invest in the future with your own calendar for the year 2075, available for purchase at the newly opened SHROOM! SHOP.

Mushrooms as food and mushrooms as models for living. These spaces are an invitation to embody another kind of organisation, to consume a piece, see its mind-altering power and play for a while at being non-human.

**Please do be careful whilst you explore: the difference between cure and poison is just a matter of dosage.
- Emma Wilson

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ein großer Dank geht an:
Der Senator für Kultur, Karin und Uwe Hollweg-Stiftung, Waldemar Koch Stiftung, Freundeskreis der Hochschule für Künste e.V., Studierendenwerk Bremen, Hochschule für Künste Bremen, AsTA HFK Bremen,

Tanja Möwis Keramik, ZwischenZeitZentrale Bremen, Galerie K´,
und Radek Krolczyk, Friederike Lauschke, Lilith Paluch und Nils.

MMS OFFSPACE
Beim Steinernen Kreuz 15
28203 Bremen
www.mmsoffspace.com

Info´s at: https://mmsoffspace.com/mms-9/

Ausstellungsansicht: Relics | Fabian Sokolowski, Edson Colón Aguirre und Josef Hatikov | bis 22.8.20!Foto: @lukaskloseph...
19/08/2020

Ausstellungsansicht: Relics | Fabian Sokolowski, Edson Colón Aguirre und Josef Hatikov | bis 22.8.20!

Foto: @lukasklosephoto

Relics

Gemäß dem Konzept des MMS-Offspace begegnen sich mit Edson Colón Aguirre (*1989), Josef Hatikov (*1989) und Fabian Sokolowski (*1997) drei künstlerische Positionen aus Bremen, Kassel und Düsseldorf. In ihrem Zusammentreffen werden sie nicht nur durch den gemeinsamen Ausgangspunkt ihres künstlerischen Schaffens, der Malerei, miteinander verbunden, sondern darüber hinaus in ihrer Auseinandersetzung mit der Dekonstruktion des klassischen Bildes. Mit großer Materialaffinität verfolgen sie in unterschiedlichen medialen Präsentationsformen die Möglichkeit eines Perspektivwechsels sowie das Aufreißen gängiger Definitionen.

Auf das Spiel mit Dekonstruktionen und Dekontextualisierungen verweist auch der Titel ihrer gemeinsamen Ausstellung Relics, in der die drei Künstler der Frage nach Wertigkeiten von (Kunst-) Objekten nachgehen. Ein Relikt wird definiert als ein Überbleibsel - als etwas aus einer vergangenen Zeit Übriggebliebenes. Nach religiösem Verständnis sind Reliquien Erinnerungsstücke an Leit- und Vorbildfiguren, wie z.B. Heilige. Dazu zählen körperliche Überreste oder auch jene Gegenstände, mit dem der*die Heilige in Berührung gekommen ist. Ihnen werden eine gottgegebene Wirkkraft sowie schützende und heilende Funktionen zugesprochen. Relics als Sammelbegriff für Dinge, die einen archäologischen Wert haben und/oder die als Teil kultisch religiöser Verehrung mit hoher Bedeutsamkeit aufgeladen sein können, deutet als Ausstellungstitel auf die künstlerische Auseinandersetzung mit Zeitlichkeit und Bedeutungszuschreibungen hin: So sind es hier Alltagsgegenstände, Dekorationsartikel oder massenhaft produzierte Standardgüter, die ihrer eigentlichen Funktion enthoben, aus ihrem ursprünglichen Kontext gerissen und zum künstlerischen Objekt transformiert werden.

Es sind Gegenstände, deren äußere Merkmale auf Umwelteinflüsse verweisen und somit wie Spuren von deren ursprünglichen Kontext zeugen, sich als Erinnerung an Vergangenes in das Objekt einschreiben. Materialien, gewonnen aus einer bewussten Beobachtung und Wahrnehmung der gegenständlichen Welt, die nun als Teile einer künstlerischen Installation erscheinen. Oder billig produzierte Massenware, die im Ausstellungsraum als Bildkörper fungiert und so eine Metamorphose zum künstlerischen Werk durchläuft. So wird auf unterschiedliche Weise mit künstlerischen Bedeutungs- und Wertsetzungen gespielt, mit neuen Sinngebungen für Alltagsfundstücke und der Definition von Kunst selbst. Letztlich regen die Werke über den Rahmen des Dinghaften hinaus zur Selbstbefragung an: Was ist uns wertvoll? Und warum?

- Anne Storm

20/04/2020
ANISOTROPIEN | Barbara Proschak & Irene Strese | ab dem 23.04.

ANISOTROPIEN nennen Barbara Proschak (*1984) und Irene Strese (*1986) ihre Ausstellung im MMS Offspace. Mit diesem Titel nehmen sie Bezug auf die Richtungsabhängigkeit der physikalischen und chemischen Eigenschaften von bestimmten Werkstoffen. Anisotropien treten unter anderem bei der Wärmebehandlung von Glasscheiben auf und können zu Spannungszonen führen, die an einer Doppelbrechung des Lichtes sichtbar werden.

Eine breite Glasfront trennt den MMS-Ausstellungsraum von der Straße, Innen und Außen sind somit markiert, aber durch die Glasscheibe verbleibt eine latente Durchlässigkeit. Die Künstlerinnen haben entschieden, diesen Ausstellungsraum zugleich als Atelier und Bühne zu nutzen, nicht einfach Objekte im Schaufenster zu positionieren, sondern über mehrere Tage selber anwesend zu sein. Damit zeigen sie zum einen die Körperlichkeit als ein Motiv ihrer jeweiligen künstlerischen Arbeitsweise auf. Zum anderen bringen sie eine Sehnsucht nach direktem Kontakt und nicht digitaler Interaktion zum Ausdruck, die in Zeiten von staatlich verordneten Kontaktbeschränkungen, Videokonferenzen und virtuellen Ausstellungsrundgängen virulent wird.

Denn die durch das Coronavirus ausgelösten derzeitigen gesellschaftlichen Veränderungen und temporären Neuregelungen des sozialen Miteinanders nehmen unweigerlich Einfluss auf die künstlerische Produktion und geplante gemeinsame Präsentation der Arbeiten. Der Ausstellungsaufbau, das Einladen der Öffentlichkeit zum Eröffnungsabend und weitere Vermittlungsformate vor Ort sind aktuell nicht in der gewohnten Form möglich. Proschak und Strese reagieren auf diese Einschränkungen nicht einfach nur, sondern sehen sie als Aufforderung zum Experiment, zur Suche nach anderen Formaten der Präsentation und Vermittlung ihrer Werke.

So plant Barbara Proschak beispielsweise eine Art „Live-Telefon-Gespräch“ mit Personen, die vor dem Ausstellungsfenster stehen. (An dieser Stelle eine herzliche Einladung zum Spaziergang: Am Steinernen Kreuz 15, ab dem 23. April. Auf diese Weise begibt sie sich in Kontakt mit den Besucher*innen und erklärt sich bereit, diese in die Themen- und Werkauswahl ihrer Arbeits- und Präsentationsprozesse hinter der Glasscheibe zu involvieren. Auch Irene Strese spielt mit dem neu entstehenden Spannungsfeld zwischen Künstlerin, Werk und Betrachter*in: Sie aktiviert ihre neueste Arbeit vor Ort und lässt sich von dieser stützen, schaut hinaus. Und es stellt sich die Frage: Wer betrachtet in diesem Setting eigentlich wen?

ANISOTROPIEN lässt sich als öffentliche Produktions- und Ausstellungshandlung begreifen, mäandernd zwischen intimen Einblicken in die Arbeitsprozesse der Künstlerinnen, ihren performativen Darbietungen und der Suche¬¬ nach Kommunikation, sowohl untereinander als auch mit den Zuschauer*innen. Und so werden sie, allein oder gemeinsam, immer wieder auch die Glasscheibe, die sie von ihren Ausstellungsbesucher*innen/dem Außen trennt/schützt, in den Blick nehmen, bearbeiten oder auch nach Anisotropien in derselbigen suchen.

MMS Offspace, Bremen, April 2020

Sarah Maria Kaiser

Am letzten Freitag. Erröffnung von Christian Kölbl, Nora Olearius und Hannah Wolf mit ungefähr 180 Besucher! Vielen Dank...
13/01/2020

Am letzten Freitag. Erröffnung von Christian Kölbl, Nora Olearius und Hannah Wolf mit ungefähr 180 Besucher! Vielen Dank! Bald fotos von Kunstwerken.

MMS off-space's cover photo
13/01/2020

MMS off-space's cover photo

The Multi Media Service Off-Space is a running project planned to begin in January 2020. Our program includes 8 exhibiti...
19/07/2019

The Multi Media Service Off-Space is a running project planned to begin in January 2020. Our program includes 8 exhibitions with 21 artists. The core concept of the Gallery is the IN-OUT idea with an exchange between art producers living in Bremen and linking them to other artists working in other cities in Germany.

Multimedia Messaging Service (MMS) is a further development of SMS (Short Message Service). The term is transferred from its digital context to a physical one. From digital image-file transfer between two technical devices, it incorporate the transfer of real tangible art objects from artists to recipients. Raison d'être.

The focus of the exhibitions is to capture and reflect the zeitgeist of living and working artists, creating a different perspective about the many facets of locally produced art works, including generating awareness that functions as a showroom for innovative artistic concepts.

The space, which will be available to us next year, is located in the heart of the city of Bremen, Viertel. We want to oppose the advancing gentrification. The house dates from 1875. The renovation reveals old building elements that have disappeared for decades under different layers of paint and wallpaper. The idea is not to create a white cube in the traditional sense, but rather to revitalize a place that already had a visible past.

Curators:
Rebekka Kronsteiner & Francisco Valenca Vaz

Supporters:
ZZZ Bremen
Asta HfK Bremen

MMS off-space
19/07/2019

MMS off-space

Adresse

Beim Steinernen Kreuz 15
Bremen
28203

Telefon

17681017459

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