Pusdorf Studios

Pusdorf Studios Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Pusdorf Studios, Kunst und Unterhaltung, Ladestraße 12-14, Bremen.
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Wie gewohnt öffnen

Spätsommeraktion am Samstag!Raus aus dem Alltag. Palmen. Liegstuhl. Kalte Getränke."Urlaub in Pusdorf" geht in die nä...
08/09/2020

Spätsommeraktion am Samstag!

Raus aus dem Alltag. Palmen. Liegstuhl. Kalte Getränke.
"Urlaub in Pusdorf" geht in die nächste Runde.
Programm liefern die @kulturkraken.

Es sind Solotickets, 2er und 4er Tickets erhältlich unter www.kulturkraken.de

Wir freuen uns auf @jenobimusic und @shedancedslowly
Einlass 18 Uhr
Beginn 19 Uhr

Spätsommeraktion am Samstag!Raus aus dem Alltag. Palmen. Liegstuhl. Kalte Getränke."Urlaub in Pusdorf" geht in die nächs...
08/09/2020

Spätsommeraktion am Samstag!

Raus aus dem Alltag. Palmen. Liegstuhl. Kalte Getränke.
"Urlaub in Pusdorf" geht in die nächste Runde.
Programm liefern die @kulturkraken.

Es sind Solotickets, 2er und 4er Tickets erhältlich unter www.kulturkraken.de

Wir freuen uns auf @jenobimusic und @shedancedslowly
Einlass 18 Uhr
Beginn 19 Uhr

Sendefähig GmbH
02/09/2020

Sendefähig GmbH

Ab sofort sucht die sendefähig GmbH am Standort Bremen eine/n Kauffrau/ Kaufmann (m/w/d) für Büromanagement in Teilzeit 20h/Woche.
Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!
https://sendefaehig.com/jobs-bueromanagement/

Das war Urlaub in Pusdorf Vol. 2 und Leute es war wirklich ein angenehmer, schöner Sonntag mit euch! ❤️ Danke an Katrin ...
31/08/2020

Das war Urlaub in Pusdorf Vol. 2 und Leute es war wirklich ein angenehmer, schöner Sonntag mit euch! ❤️ Danke an Katrin Windheuser und Hannes Wittmer. 🥰 Hier die Fotos von gestern:

30/08/2020
Titel: Urlaub in Pusdorf Vol. 2 - Konzert mit Hannes Wittmer

Urlaub in Pusdorf Vol. 2 - Konzert mit Hannes Wittmer

Leuteee es geht jetzt direkt weiter mit dem Konzert des wundervollen Sängers Hannes Wittmer! Enjoy.
Streaming gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

Hej hej, es geht in den Pusdorf Studios direkt weiter mit einem nächstenEvent! Wie bereits angekündigt könnt ihr euch am...
27/08/2020

Hej hej,
es geht in den Pusdorf Studios direkt weiter mit einem nächsten
Event! Wie bereits angekündigt könnt ihr euch am Sonntag auf eine Lesung und ein Konzert freuen. Der Urlaub in Pusdorf Vol. 2 beginnt mit Katrin Windheuser und Nils Nolte - die beiden werden uns um 15 Uhr mit der Niederschrift "Happy Mermaid Resort" beglücken. Um 16 Uhr folgt das Konzert des wundervollen Musikers Hannes Wittmer. 🥰
Das Ganze wird live von der Sendefähig GmbH gestreamt.
Die Tickets bekommt ihr hier
-> https://ticket2go.de/#!/checkout/2314

Hi Peeps, ja - es hat geregnet.. viel geregnet..🌧 doch der Regen konnte uns den Tag nicht vermiesen! 🥳Die Stimmung war w...
24/08/2020

Hi Peeps,
ja - es hat geregnet.. viel geregnet..🌧 doch der Regen konnte uns den Tag nicht vermiesen! 🥳
Die Stimmung war wunderbar - Ihr wart ein tolles Publikum! 🥰
Ein großer Dank geht raus an die Leute von Mordlust, Machiavelli und chai society. ❤️

Streaming gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

23/08/2020
SUMMER SESSION - PODCAST SPEZIAL: Chai Society

SUMMER SESSION - PODCAST SPEZIAL: Chai Society

Der Bremen NEXT Podcast Chai Society mit Refiye Ellek und Soraya Jamal. Jetzt live in den Pusdorf Studios!

Streaming gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

23/08/2020
SUMMER SESSION - PODCAST SPEZIAL: Machiavelli

SUMMER SESSION - PODCAST SPEZIAL: Machiavelli

Ein Podcast von Cosmo. Perfekt für alle Rap und Politik begeisterten Menschen mit den wunderbaren Wesen Vassili Golod und Jan Kawelke. Jetzt live in den Pusdorf Studios!

Streaming gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

Wie schön war das denn? 🥰 Danke Leo Mosler für das wunderschön gespielte Puppentheater ,,Peter und der Wolf'' und vielen...
23/08/2020

Wie schön war das denn? 🥰 Danke Leo Mosler für das wunderschön gespielte Puppentheater ,,Peter und der Wolf'' und vielen Dank mario varvarikis für Deine tolle Musik! ❤️

Der simpleburger.de Wagen steht noch bis Ende August bei uns vor den Pusdorf Studios. 🍟🍔
20/08/2020

Der simpleburger.de Wagen steht noch bis Ende August bei uns vor den Pusdorf Studios. 🍟🍔

Leute! ❤️  Kommenden Sonntag (23.08.2020) gibt es ab 16 Uhr in den Pusdorf Studios spannendes zum Hören!Folgende Podcast...
17/08/2020

Leute! ❤️ Kommenden Sonntag (23.08.2020) gibt es ab 16 Uhr in den Pusdorf Studios spannendes zum Hören!
Folgende Podcasts werden für einen wunderschönen Tag sorgen:

Machiavelli - Ein Podcast von Cosmo. Perfekt für alle Rap und Politik begeisterten Menschen mit den wunderbaren Wesen Vassili Golod , Jan Kawelke und Salwa Houmsi.
Mordlust - Ein True-Crime-Podcast von funk mit der tollen Paulina Krasa und der genau so tollen Laura Wohlers!
Und zu guter Letzt der bremen NEXT Podcast Chai Society mit Refiye Ellek und Soraya Jamal.
Ihr könnt euch auf gesellschaftliche, kulturelle und True-Crime-Themen freuen. Das Ganze wird vielfältig, bunt und auch etwas deep. 🙀
Obgleich ihr das Ganze zu Hause live streamt oder hier bei uns in den Pusdorf Studios seid - Wir freuen uns auf einen gemütlichen Sonntag mit euch!
P.S. Die Tickets können nicht käuflich erworben werden. Diese werden von bremen NEXT per Gewinnspiel verlost.
Veranstaltet von bremen NEXT und gestreamt von der Sendefähig GmbH.
Streaming gefördert mit Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH

Was ein Theater! - Jawoll! Am Freitag, den 21.08.2020 um 18 Uhr ist in den Pusdorf Studios Theater angesagt. Freuen dürf...
13/08/2020

Was ein Theater! - Jawoll! Am Freitag, den 21.08.2020 um 18 Uhr ist in den Pusdorf Studios Theater angesagt. Freuen dürft ihr euch auf das Puppentheater ,,Peter und der Wolf'' (ab vier Jahren), gespielt von Leo Mosler und von Mensch, Puppe! Das Bremer Figurentheater veranstaltet.
Aber auch für alle Blues, Folk oder Reggae Fans ist etwas dabei!
Der wundervolle Sänger mario varvarikis wird uns mit seiner Musik beglücken. Die Tickets findet ihr hier -> https://nordwest-ticket.de/spielstaette?id=16352
Wir freuen uns schon! ❤️
P.S. Natürlich ist alles 100% Corona safe!
Streaming gefördert mit Mitteln der nordmedia– Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH

Leute wie cool war das denn bitte?😍 Die Orsons haben die Bühne mega gerockt und das Publikum war wundervoll! Danke ❤️
23/07/2020

Leute wie cool war das denn bitte?😍 Die Orsons haben die Bühne mega gerockt und das Publikum war wundervoll! Danke ❤️

Die wundervollen Die Orsons sind LIVE hier in den Pusdorf Studios - von bremen NEXT veranstaltet und der Sendefähig GmbH...
22/07/2020
Die Orsons kommen nach Bremen - Bremen NEXT - Radio Bremen

Die wundervollen Die Orsons sind LIVE hier in den Pusdorf Studios - von bremen NEXT veranstaltet und der Sendefähig GmbH produziert. Klickt auf den Link um das Ganze mitzuverfolgen! ❤️

Ihr dachtet, das war's mit Konzerten diesen Sommer? Am 22. Juli veranstalten wir die exklusive Bremen NEXT Summer Session mit den Orsons. Zu sehen gibt's den Gig auch hier im Livestream!

Urlaub in Pusdorf #1 war wunderbar! Danke an alle Künstler, Besucher und Mitwirkenden! Das war sicher nicht das letzte M...
20/07/2020

Urlaub in Pusdorf #1 war wunderbar! Danke an alle Künstler, Besucher und Mitwirkenden! Das war sicher nicht das letzte Mal!!

18/07/2020

Wir sind ready for takeoff! Bevor wir #urlaubinpusdorf starten, möchten wir Sie bitten, sich mit den Sicherheitsbehörden und Hygienemaßnahmen vertraut zu machen!

17/07/2020
Tom Klose - Winter For Now (live bei TV Noir)

Es ist soweit! Morgen beginnt der Urlaub in Pusdorf und wir starten mit dem großartigen Satiriker Peer Gahmert und dem wundervollen Musiker Tom Klose.
Mit dem Economy Plus Ticket könnt ihr euch eine Insel sichern.
Selbstverständlich ist bei uns alles 100% Corona Safe!
Das Wetter wird mega, endlich wieder draußen chillen - wir freuen uns, bis morgen!

Samstag, den 18.07.2020
Einlass: 18 Uhr
Beginn: 19:30

TICKETS FINDET IHR HIER -> https://ticket2go.de/?fbclid=IwAR2MAI0BKJdHbu4yxnVQBDgqtj0AX1WsuClL30aXUorz0bgRn69_PsNTzDg#!/event/2261

Tom Klose live bei TV Noir, dem Wohnzimmer der Songwriter. Tex führt als Moderator im Rahmen des Secrets Festivals 2015 in Marienwerder durch die Musik-Talk-...

Bei der Sendefähig GmbH wird Verstärkung für die Social Media Abteilung gesucht...
02/07/2020
Jobs – sendefähig GmbH

Bei der Sendefähig GmbH wird Verstärkung für die Social Media Abteilung gesucht...

Jobs Februar 4, 2020 sendefaehig Online Redakteur*In (m/w/d) Ab August sucht die sendefähig GmbH am Standort Bremen eine/n Online-Redakteur*In (m/w/d) in Vollzeit (zunächst befristet auf 1 Jahr) Was wir erwarten: Abgeschlossenes Studium (Medien-, Kommunikationswissenschaften oder vergleichbares)Me...

29/05/2020

Die Jungs von @erotik_toy_records haben ihre neue Single draußen! Unbedingt auschecken - LINK IN BIO! Gedreht im @zum_blauen_manfred in den @pusdorfstudios 😎🤙🏽 #erotiktoyrecords #hiphop #deutschrap

21/05/2020
WENN DER GANZE SCHEISS VORBEI IST

Liebe Leute, wir wünschen Euch einen schönen Feiertag mit dem Ballermann-Hit der Stunde - direkt aus den Pusdorf Studios! 🍻
Wir können es gar nicht erwarten wieder mit Euch zu feiern, wenn der ganze - naja, ihr wisst schon...✌🏽😘
#wdgsvi #ingopiedel

18/05/2020

Bei der Sendefähig GmbH werden zwei studentische Hilfskräfte für die Social Media Redaktion des Y-Kollektiv gesucht. Vielleicht ist das ja was für Dich!?

Benjamin Eichler, Topp Fotograf hier in den Pusdorf Studios hat eine startnext Kampagne gestartet. Wer gute Fotos liebt,...
05/05/2020
BenCare - Unterstützung in Corona-Zeiten

Benjamin Eichler, Topp Fotograf hier in den Pusdorf Studios hat eine startnext Kampagne gestartet. Wer gute Fotos liebt, sollte dort unbedingt vorbeischauen und Ben supporten!!

https://www.startnext.com/bencare?fbclid=IwAR0Vea6b9W3jEdE0MgwwOhpEWc0nANFFsaP4d0i3cI1TXohul1MWP4FQnnY

Ungewöhnliche Zeiten fordern ungewöhnliche Maßnahmen. Durch den Regelungen der Regierung zur Corona-Pandemie ist eine Durchführung der meisten meiner Fotoaufträge aktuell nicht möglich. Das heißt für mich, laufende Kosten bei so gut wie keinem Einkommen aktuell. Mit dieser Startnext-Kampagne...

15/04/2020
Sönke Busch

Was Sönke Busch sagt. Aufgenommen in den Pusdorf Studios.

Wie es vielleicht geht.

Wie es mir geht? Jeden Tag anders.
Ich habe Angst und mir geht es ganz gut. Ich fühle mich ohnmächtig und ich könnte an die Umstände gewöhnen. Alles nervt mich und ich bin tief bewegt von der Solidarität unter den Menschen. Ich will tausend Menschen treffen und es geht mir alleine eigentlich ganz gut.

Und immer wieder drängt sich die Ungewissheit in den Vordergrund. Ich habe grosse Angst um meine Eltern, die über siebzig sind. Ich habe Angst, vor der Zukunft, Angst Menschen zu vermissen, die nach dieser Krankheit nicht mehr da sein werde. Es schnürt mir das Herz zu, wenn ich daran denke, was in unseren Krankenhäusern passiert, was Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte entscheiden und durchmachen müssen. Ich habe Angst, vor der Trauer, die kommen wird. Und ich erwische mich dabei, einen Sündenbock zu suchen. Jemand verantwortliches. Aber immer wieder komme ich nur auf uns selbst.

Es ist die Zeit zum zum nachdenken und nachfühlen, was mit mir geschieht. In der Stille dieser Zeit. Leise ist es ja. Ruhig sogar.

Hören sie das Rauschen vor ihrem Fenster. Dieses süße Nichts, wie der Frühling durch die Bäume geht? Lange nicht gehört. Da ist es wieder. Was für eine Zeit, um am Leben zu sein. Ich gehe mit mir selber um, ich lerne mich besser kennen und ich merke und mir fällt auf, wie das wichtig ist. Nicht nur jetzt. Aber in der Ruhe merke ich es.

Wir haben gerade Zeit. Aber: Wir haben eigentlich immer Zeit. Wir nehmen sie uns nur nicht. Wäre Zeit wirklich Geld, wären viele von uns gerade ziemlich reich.

Das ist eine der großen Frage, die sich uns gerade allen stellt: Für was nehmen wir uns Zeit? Was fangen wir mit uns an, wenn wir das, was wir tun, unsere Arbeitskraft, nicht verkaufen können? Eigentlich ist das eine sehr traurige Frage. Als müsste ich beweisen, dass ich am Leben sein darf. Muss ich nicht. Muss niemand. Einfach sein reicht. Ich weiss das. Alleine glauben tu ich es noch nicht.

Das hier ist wirklich eine neue Zeit. Alles steht auf dem Kopf und wird sich so schnell nicht wieder normalisieren. Unser “danach” wird nicht wie unser “davor” sein. Was tun wir mit der neuen Zeit? Wir könnten sie nutzen, um zu fragen, wie wir miteinander leben wollen. Wir könnten endlich mal herausfinden, wie die Systemfrage eigentlich lautet. Nur mal so, damit wir es wissen.

Nehmen wir einmal an, das hier ist ein Neustart. Wir können jetzt von vorne beginnen. Wir würden uns alle zusammensetzen, am Lagerfeuer oder am Verhandlungstisch und überlegen, wie wir uns als Menschheit neu organisieren wollen. Wir würden einen Ausschreibung starten, nach den besten Ideen suchen.
Dann beträte jemand den Raum am Lagerfeuer und würde uns seinen Plan erzählen.

Dieser Mensch würde uns verkaufen wollen, dass diejenigen, die sich um Menschen kümmern und dieses ächzende System am laufen halten, am wenigsten verdienen sollen. Dass wir die Alten in Heime abschieben und separieren sollten. Das jede Idee und jeder Gedanke erst dann etwas wert sind, wenn wir sie verkaufen und verwerten können. Dass wir Wohlstand für einige wenige erzeugen müssen, indem wir den anderen etwas wegnehmen und immer zu so tun, als wäre nicht genug für alle da.
Dieser Mensch würde uns vorschlagen, dass wir gegeneinander arbeiten müssen, um ein gutes Leben führen zu können.
Er würde versuchen, uns die Art, in der wir gerade zusammenleben, als neue und gute Idee verkaufen wollen.
Ich glaube, wir würde diesen Menschen hochkant vom Lagerfeuer verjagen. Denn tief in uns wissen wir, dass dieses System der Menschen, sondern ein System der Sachen ist.

Was wäre, würden als nächstes Mutter Natur an unser Lagerfeuer kommen um mit uns zu verhandeln. Was würde passieren? Ich denke, ein langes Schweigen bis Mutter Natur gutmütig zu uns sagen würde: “Merkt ihr selber, oder?”

Die Frage ist: Gibt es eine bessere Idee? Ich kenne sie nicht. Aber ich glaube fest daran, dass sie schon da ist und wir sie nur finden müssen.
Was wäre, würden wir die Krise so sehen:
Wir, als Menschheit, erhalten gerade einen Warnschuss. Ein sehr lautes: Stop! Stehenbleiben! des Planeten.

Das Problem ist: Wir werden nicht mit dem Planeten und der Natur da sitzen. Warum sollten das Universum mit uns verhandeln? Wir sind der Natur und dem Planeten vollkommen egal. Es geht um uns, um uns Menschen. In dieser Krise, genauso wie schon immer davor. Die Natur schüttelt sich einmal und wir sind weg. Fertig. Basta. Es geht immer nur um uns.

Wir alle überbieten uns darin, so zu tun, als wäre die ganze Welt jetzt eine andere. Aber die Welt ist nicht neu. Wir sind nicht neu. Wir sind alt und gemütlich. Das ist meine größte Angst: Das wir nichts aus all dem hier lernen. Dass wir zu Weihnachten der Meinung sind, wir hätten es uns mit dieser Krise verdient, so weiter zu machen wie zuvor.

Wir haben die Chance, das nicht zu tun. Alte Muster zu durchbrechen und neue Wege zu gehen, die nicht in der Zerstörung von diesem einzigen Planeten endet, dem einzigen, den wir haben. Wir können das. Wenn wir das wollen. Dazu müssen wir uns Fehler eingestehen, die wir auf unserem Weg als Menschenheit bis hierher gemacht haben. Vielleicht müssen wir beichten. Nicht vor irgendjemand anders. Sondern nur vor uns selber.

Das hier ist die erste wirklichen globalen Krise unserer neuen vernetzten Welt, die wir in Echtzeit verfolgen können. Unser erster gemeinsamer Flaschenhals, den wir live mit unseren Telefonen und Computern miterleben.

Das kann der Augenblick sein, an dem wir uns zum ersten Mal als menschliche Einheit begreifen. Und wenn dem so ist, gibt es einige Fragen, über die wir nachdenken müssen. Nicht, ob es weitergeht. Weitergehen tut es immer. Sondern darüber, wie es vorher war, wie es jetzt ist und wie es werden kann.

Ich weiss es auch nicht. Gerade liegt alles im unklaren. Im Abwarten. In der Ruhe, vielleicht in der Besinnung. Es ist nicht alles anders und nichts ist passiert, mit dem wir nicht hätten rechnen können. Das, was wir gerade erleben, haben wir als Menschen provoziert. Und wer sich umschaut, in den Straßen unserer Städte und Dörfer, in diesem Land und auf der Welt, der kann nicht überrascht sein.
Ich kann eines nicht vergessen: Das hier ist eine Generalprobe, ein Vorgeschmack für die wirkliche Rechnung, die unser Planet uns noch stellen wird. Das ist die kleine Krise vor der großen Krise. Es muss erst schlechter werden, bevor es besser wird.

Wir stehen an einem Punkt unserer Zeit, der flimmert. Eine Pause, in der wir überlegen können, wie es von hieran weitergeht. Ein riesiger Resetknopf. Und daraus entsteht eine Frage: Wie wollen wir weitermachen? Wollen wir überhaupt? Wie wollen wir Leben?

Es ist so: Das hier ist ein Moment, den wir wirklich, wirklich bereuen werden, wenn wir ihn ungenutzt verstreichen lassen. Wenn wir einfach so weitermachen wie bisher. Das ist unsere Entscheidung. Wir können einfach weitermachen. Wir können jetzt alles tun, all unsere Mittel und Ressourcen einsetzen, damit alles wieder so wird, wie es war. Zurück zum Status Quo. Aber dann müssen wir uns einer Sache bewusst sein: Die Generation nach uns und alle Generationen, die darauf folgen, werden uns Fragen: Wie konntet ihr nur? Ihr wusstet das alles und habt nichts getan.

Sie werden sagen: “Ihr wusstet das doch alles! Und ihr habt nichts getan!”
Und dann kann unsere Antwort nur sein: “Warum? Weil wir nicht wollte. Es war das goldene Zeitalter des Ich. Und wir dachten, der Markt würde es für uns regeln. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Oder Menschen. Es war zu lecker, wir hatten nie Zeit und wir brauchten Urlaub, weil wir immer arbeiten mussten.”

Wir wussten immer, dass im Grunde genommen genug für alle da ist. Für uns, die wir jetzt leben und für die Generationen der Zukunft. Aber wir behielten es für uns. Wir wussten ziemlich genau, was richtig ist und was falsch. Und taten das, was für uns als Mensch jetzt am gemütlichsten ist. Wir wissen so vieles und schließen zugleich die Augen, die Ohren und den Mund.
Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Solidarität, der Umgang mit anderen Lebewesen sind richtig. Und wir wissen das so genau.
DIe Stille dieser Tage kann uns helfen, genau das auch fühlen zu lassen.
Wir wissen so vieles und tun so falsches. Mit dieser Schuld müssen wir leben.

Dies ist die Zeit um aus Wissen handeln werden zu lassen. Wir sind doch eigentlich nicht so dumm. Wir wissen um die Ungerechtigkeit in der Welt. Darüber, dass so vieles, das wir tun, nicht in Ordnung ist. Das wir den Menschen und das Leben aus dem Auge verloren haben. Dass es außer der Befriedigung unseres Egos nichts mehr gibt.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Wir wissen um die Probleme der Welt und handeln nicht. Dann sind wir faule Egomanen. Oder wir wissen um die Probleme der Welt und wollen nicht handeln. Dann sind wir Böse. Ich glaube nicht daran, dass wir böse sind.
Wir haben oft genug das Gegenteil bewiesen.

Wir können das vergessen uns sagen: Alles wird gut. Wie so viele Menschen es dieser Tage tun. Aber es ist nicht alles gut.
Menschen werden krank. Menschen leiden. Menschen werden sterben.
Und das ist unsere Schuld. Weil wir die Natur, die Menschen und die anderen Tiere dieser Welt wie Dreck behandeln.

Die Wahrheit ist: Die Krise ist nicht dieses Virus. Die Krise ist, dass wir zum ersten mal seit dem zweiten Weltkrieg gezwungen sind, uns zu fragen: Warum? Wozu? Als Frage zum ganz Großen, aber eben auch zum ganz kleinen. Zum Alltag. Zu unseren menschlichen Beziehungen und unserem alltäglichen Handeln. Zu unserem Umgang mit uns selbst.

Gerade stehen endlich die im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, die tatsächlich wichtig sind. Die Leben beschützen. Die für die Menschen arbeiten und uns das Leben erleichtern. Mit ihrer Hände Arbeit.
Geld arbeitet nicht.
Menschen arbeiten.

Und es ist endlich an der Zeit, das klar zu sagen und gerecht zu sein.
Wir wissen das doch. Und wir wissen auch, dass es nicht “Die da oben” sind, sondern wir selbst. Jede und Jeder einzelne von uns. Jeden Tag. Unsere Hausschuhe kommen aus Kinderarbeit in Bangladesch. Das Telefon, der Computer, auf dem dem Ich gerade zu sehen bin und das hier aufzeichne kommen aus den Coltan Minen im Kongo. Unser Mittagsfleisch aus den garstigsten Massentierställen. Wir wissen das doch.

Wer nach diesen Monaten noch behauptet, dass der Wohlstand in diesem Land und auf der Welt auch nur annähernd gerecht verteilt wäre, der lügt und er lügt vorsätzlich.
Wir leben in Ungerechtigkeit. Und es gibt nur einen Weg, diese zu beseitigen:
Wir müssen verzichten. Vielleicht auf Dinge verzichten, bei denen wir vergessen haben, dass wir sie gar nicht brauchen.
Und wir müssen unsere Fehler wieder gut machen und wir müssen es denen wegnehmen, die aus der bestehenden Ungerechtigkeit am meisten Profit geschlagen haben.
Und ja: Das ist die Systemfrage.
Stellen wir sie doch einmal:
Wollen wir so weiterleben?

Wir zweifeln doch schon lange daran.

Die Ungerechtigkeit klammert sich gerade an die Macht.
Eines ist klar. Wir haben gewonnen. Wir haben uns die Welt Untertan gemacht. Aber es kann kein ewiges Wachstum geben. Nirgends und Niemals. Wir haben unser Zeitalter gewonnen. Viva la Anthropozän. Wir haben den Kapitalismus durchgespielt. Lasst uns doch wenigstens gute Gewinner sein.

Ich frage mich, ob da Hoffnung ist. Ich habe Angst davor, mich zu Weihnachten umzuschauen und zu merken, dass wir zu unserem alten Verhalten zurückgekehrt sind. Das wir nichts gelernt haben. Das die Schere zwischen arm und reich immer und immer weiter auseinander geht und, dass wir diese Schere irgendwann ohne Gewalt, ob von oben oder von unten, endgültig nicht mehr geschlossen kriegen.

Eines sehen wir gerade: Es geht doch. Wenn es um unser eigenes Leben geht, können wir die Welt verändern. Vom einen Tag auf den anderen. Wir haben die Macht. Und wir brauchen niemanden, der uns befiehlt, nichts zu tun. Wir können das ganz alleine. Und es ist unser gutes Recht. Die LKW-Fahrerinnen, die Erzieher, der Grundschullehrer und die Bauarbeiterin, die Stadtreinigung, der Sozialarbeiter, die Tischlerin, der Kassierer im Supermarkt, die Menschen mit den neuen Ideen, die Schreibenden, die Malenden, die Geschichtenerzählerinner und Geschichtenerzähler.

Wir können diese Krise als umgedrehten Generalstreik sehen. Wir können merken, dass wir arbeitenden Menschen jederzeit genau dieses Szenario wieder eröffnen können.

Und diese Einsicht ist ein mächtiges Werkzeug. Das wir die Welt verändern können ohne einen Führer oder eine Führerin. Nur aus uns heraus. Weil uns so viel mehr eint als uns trennt.

Es liegt in unserer Hand. Ob es die Wiedererlangung unserer Bürgerrecht nach Corona ist, ob es der Aufbau einer wahrhaftig solidarischen Gemeinschaft und einer wirklich nachhaltigen Zukunft ist. Wir können jetzt eine Gegenwart bauen, auf die unsere Kinder stolz sein können. Und es gibt sie doch schon überall, diejenigen, die das richtige tun. Die liebevollen Eltern, diejenigen die Helfen, ohne etwas zu verlangen, die, die immer das gute benennen, die Feministinnen und Feministen, die, die für die , die für die Gerechtigkeit streiten, die Aufbruchs Geister, diejenigen die für die Rechte von Geflüchteten streiten, die ohne Unterlass auf die Straßen gehen, um für diesen Planeten zu kämpfen, die Träumerinnen und Träumer, die wir endlich wieder ernst nehmen müssen.

Das System zittert, es wankt, es schlägt mit der Einschränkung unserer Rechte als freie Menschen zurück, es schmeißt verzweifelt in der Hoffnung auf sein Fortbestehen mit Geld um sich und bemüht sich händeringend um beruhigende Worte denen gegenüber, die sich eine andere, eine neue Zukunft vorstellen können.
Die, die an der Schwelle vom Wissen zum Handeln stehen. Das System hat Angst und zeigt sein wahres Gesicht darin, ernsthaft zu überlegen, ob wir Menschenleben gegen Wirtschaft und Wachstum tauschen sollten. Aber die Solidarität zum Leben der anderen Menschen ist die Solidarität, das Mitgefühl und die Empathie, mit der wir der wir die Zukunft gestalten werden.

Und eines steht fest: Das hier ist das letzte Mal, dass unsere Veränderung und unser Umdenken freiwillig geschehen kann. Denn es muss geschehen. Und es wird geschehen.

Wir wissen das. Und wir wissen das schon lange.
Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm das will.
1864.

Und wir müssen keine Angst haben. Diese Welt ist voll von Menschen, die gute Ideen haben, wie wir anders und nachhaltig leben können. Das hier ist die große Zeit für die Ideen, die uns allen gewidmet sind und nicht nur dem eigenen Profit. Es ist die Zeit für die Menschen mit Ideen, denen vorher niemand zuhörte. Wir haben eine Menge davon. Nichts ist mächtiger, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Das ist diese Zeit. Leben wir die Idee.

Nicht wird schlechter, wenn wir andere Menschen, die Natur, die Tiere und diesen Planeten und uns selbst besser behandeln.

Wir können das. Wenn wir wollen.
Aber das ist unsere freie Entscheidung.
Jeden Tag.
Wir müssen nur anfangen.

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Ladestraße 12-14
Bremen
28197

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Bemerkungen

Tolle Location und klasse Athmosphäre. Licht und Sound super. Kunst gibts auch zu bestaunen 👍 Ich halte Ausschau nach dem nächsten Konzert ☺️
Guten Tag, ich bin ein Musiker französischer Herkunft, der zur Zeit in Ihrer Region lebt und ich würde mich sehr freuen, Ihnen die Möglichkeit anzubieten, mein internationales Chansonprogramm kennenzulernen. Bei Privatfeier oder Veranstaltung trete ich gerne für Sie auf. Weitere Informationen über meine Musik finden Sie auf meiner Homepage. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Mit freundlichen Grüßen und "Au Revoir" Jean-Luc Dancy Tel. 0151 46 17 68 29
Guten Tag, ich bin ein Musiker französischer Herkunft, der zur Zeit in Bremerhaven lebt und ich würde mich sehr freuen, Ihnen die Möglichkeit anzubieten, mein internationales Chansonprogramm kennenzulernen. Bei Privatfeier oder Veranstaltung trete ich gerne für Sie auf. Weitere Informationen über meine Musik finden Sie auf meiner Homepage. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Mit freundlichen Grüßen und "Au Revoir" Jean-Luc Dancy Tel. 0151 46 17 68 29
Moin Pusdorf Studios, viel Erfolg und Spaß in euren neuen Räumen.
Hallo ihr Schönen!