Galerie K'

Galerie K' Galerie für zeitgenössische Kunst (Gallery for contemporary art

Wie gewohnt öffnen

Hello, wow - welcome Luise Marchand!http://k-strich.de/de/kunstler/luise-marchand/
31/05/2021
k-strich Luise Marchand

Hello, wow - welcome Luise Marchand!
http://k-strich.de/de/kunstler/luise-marchand/

Luise Marchand Alternative Zahlungsmittel auf dem Vormarsch | 2020 | C-Print | 59,4 x 42 cmArbeiten Blick ins Pantoffel-Portfolio | 2020 | C-Print | 59,4 x 42 cm Bequem anlegen | 2020 | C-Print | 59,4 x 42 cm Aufschwung in Gefahr | 2020 | C-Print | 59,4 x 42 cm Schnecke, Schein III (Verunsicherte An...

Lukas Zerbst has just left the Hannoveraner Kunstverein.
10/08/2020

Lukas Zerbst has just left the Hannoveraner Kunstverein.

Out now! Wolfgang Müller: Little Paul | 10 music lectures24 Seiten | Video DVDAuflage 100Signiert und nummeriertPreis€ 2...
24/07/2020

Out now!
Wolfgang Müller: Little Paul | 10 music lectures
24 Seiten | Video DVD

Auflage 100

Signiert und nummeriert

Preis
€ 20,- (inkl. MwSt., zzgl. Versand)

Bestellen
[email protected]

Erschienen in der Reihe Elektronikengel
Hybriden Verlag, Berlin

Mit der Walther von Goethe Foundation, Reykjavík – Berlin

Musikunterricht der Walther von Goethe Foundation: Mit Nachtigallen- und Froschgesang, Kranichrufen, einem Phantasiegesang von Ahmad Hamad, einem Lied von Tabea Blumenschein, einer Spieluhr und einem tanzenden Vi****or.

Beinhaltet die folgenden Videos:

Eisschollensounds in Brandenburg
Froschkonzert in Mecklenburg-Vorpommern
Nachtigall im Berliner Umland
Rufe von Kranichen über dem Stechlin
Chris Dreier: Ankündigung
Ahmad Hamad: Phantasiegesang
Mai 2019: Elvlar Kál Sævarsson und Heida Hellvar singen ein isländisches Volkslied über Krummi
Tabea Blumenschein: Stille Nacht
Gymnopédie No. 1
Die Tödliche Doris feat. Little Paul

⁣Noch bis zum 2. August!⁣⁣Something Between Us im KAI 10 | ⁣⁣Arthena Foundation, Düsseldorf⁣⁣ ⁣⁣mit Kirstin Burckhardt, ...
16/07/2020


Noch bis zum 2. August!⁣

Something Between Us im KAI 10 | ⁣⁣
Arthena Foundation, Düsseldorf⁣⁣
⁣⁣
mit Kirstin Burckhardt, Miriam Cahn, Teboho Edkins, Vivian Greven, Luzia Hürzeler, Alice Musiol,⁣⁣
Warren Neidich, Sibylle Springer, Thomas Taube und Andrea Winkler⁣⁣
⁣⁣
Die Serie der serial killers von Sibylle Springer beruht auf Bildern aus dem Internet. Diese zeigen die Gesichter von Frauen, die im Laufe der Geschichte oder in der Gegenwart zu Mörderinnen geworden sind. ⁣⁣
Die Bilder spielen damit, dass man den manchmal verschämt und anmutig wirkenden Gesichtern das⁣⁣
Grauenhafte ihrer Taten nicht ansieht. Wie würden wir den Frauen in die Augen schauen, wenn wir nicht⁣⁣
wüssten, was diese Frauen getan haben? Sie haben einzelne Personen oder im Einzelfall bis zu Hunderte⁣⁣
von Menschen umgebracht. Hier könnte man fast von Massen- statt von Serienmord sprechen.⁣⁣
Serienmörder*innen werden – etwa in David Finchers berühmtem Spielfilm Seven (1995) – immer wieder⁣⁣
mit Künstlern verglichen, weil ihre Mordserien oft gestalterischen Konzepten folgen. Eine Künstlerin wie⁣⁣
Sibylle Springer braucht keine Mordserie, sondern sie widmet den Mörderinnen eine Gemäldeserie. ⁣⁣
Die Malerei erscheint dabei fast wie eine Patina, die sich über die Gesichter zieht. Die Farbpigmente⁣⁣
schimmern je nach Lichteinfall unterschiedlich, so dass bei der Bewegung entlang der Bilder die Gesichter teilweise optisch verschwinden. ⁣⁣
⁣⁣
#sibyllespringer #kai10 #arthenafoundation #LudwigSeyfarth #galieriekstrich⁣

Wir freuen uns auf die folgende Ausstellung hinweisen zu können:Sibylle Springer - Pharma PhloraBis 5. Juli 2020Kunstver...
19/06/2020

Wir freuen uns auf die folgende Ausstellung hinweisen zu können:

Sibylle Springer - Pharma Phlora
Bis 5. Juli 2020

Kunstverein Kaponier e.V.
Große Str. 47 A, 49377 Vechta

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr: 16-18 Uhr
Do: 18-20 Uhr
Sa, So: 11-13 Uhr

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

-
Abbildung: C20H25N3O (L*D) | 2020 | Acryl, Aquarell, Öl, Tempera und Tusche auf Leinwand | 60 x 50 cm
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Man könnte Sibylle Springer leicht eine große Skepsis an der Wirkmacht und Aussagekraft von Bildern unterstellen. Die Malerin sucht immer neue Wege, ihre Bildvorlagen zu verschleiern oder gar beinahe vollständig unkenntlich zu machen, mittels des Auftrags von Firnis etwa, der das Motiv nur bei günstiger Lichteinstrahlung und Betrachtungswinkel zu erkennen gibt. Vertraut sie den von ihr ausgesuchten Vorlagen etwa nicht?

Dass Bilder lügen (können) ist mittlerweile ein Gemeinplatz der Kunstkritik. Und auch Sibylle Springer tischt uns immer neue Lügen auf, wie der Titel einer Ausstellung zu Beginn dieses Jahres in Bremen verkündete. Lügen – der Begriff ist im Allgemeinen negativ behaftet, sieht man einmal von den kleinen Notlügen des Alltags ab, ohne die ein gesittetes Zusammenleben unmöglich wäre. Die Lügen der Malerei weisen allerdings auf den essentiellen Umstand hin, dass auch den scheinbar realistischsten, ‚wirklichsten‘ Bildern nicht zu trauen ist. Ein Bild ist eben immer nur ein Abbild der Wirklichkeit und nicht die Wirklichkeit selbst. So könne man, fand schon René Magritte, einen gemalten Apfel auch nicht essen, egal wie gut er gemalt sei. Wer wollte da schon widersprechen.

Der Schein trügt, besagt denn auch ein Sprichwort und so sind wir alle der Gefahr von Fake-News und Fake-Pictures ausgesetzt und müssen aus dem Dschungel der millionenfach verfügbaren Bilder die oder doch zumindest eine Wahrheit herausfiltern. Nicht von ungefähr ähneln manche von Springers Bildern solchen Dschungeln, die bisweilen in ihrem Dickicht Gegenstände, kleine Szenen und Figuren verbergen. Gerade diese scheinbar chaotischen, undurchdringlichen, die Sinne verwirrenden „Dschungel-Bilder“ wie das der Ausstellung den Titel gebende Pharma Phlora führen zum Kern von Sibylle Springers Malerei: sie verbinden Abstraktion und Figuration, zeugen von ihrer Lust, die Möglichkeiten der Malerei zu erkunden, sind formal wie inhaltlich vielschichtig und lassen die vordergründige Schönheit und Ästhetik nie positivistisch ohne eine hintergründige, dem ersten Eindruck teils widersprechende Bedeutungsebene erscheinen. Was diese Bilder also enthüllen wollen ist die der Welt und der Kunst innewohnende Ambivalenz.

Springers neue Serie handelt von Pflanzen, die giftig oder gar tödlich, in geringer Dosierung allerdings auch heilend sein können. Die Dinge haben immer zwei oder mehrere Seiten und bisweilen verbergen sie ihren negativen und gefährlichen Kern unter einer be- oder verzaubernd schönen Oberfläche. Die Malerei hat von jeher diese schöne und verführerische Oberfläche dargeboten und die schlimmsten Zustände und Geschehnisse darunter versteckt. Bei der Betrachtung eines hinreißend gemalten Jüngsten Gerichts von Michelangelo oder Rubens übersehen wir nur allzu gerne die grausamen Folterszenen direkt vor unseren Augen. Es ist daher kein Zufall, dass Springer sich vor allem des reichen Bildspeichers alter Kunst etwa von Tizian, Bernini oder Hans Baldung Grien bedient. Die allseits anerkannte Wertigkeit und Schönheit dieser Werke und ihre historische Distanz, die sie dem Zeitgeist und den aktuellen, persönlichen und damit bisweilen allzu banalen und menschlichen Bezügen entziehen, machen sie zu einer idealen Projektionsfläche für eine Neuverwertung und -bewertung.

In Cocktail hat die Künstlerin die beiden Figuren aus Tod und Frau (um 1518) des Hans Baldung Grien verarbeitet. Das volle Leben in Gestalt des sinnlichen Frauenkörpers und der alles verschlingende Tod sind sich nahe. Unterstreicht Baldung Grien jedoch lustvoll den Gegensatz zwischen Tod und Mädchen, sind sie bei Springer zu einer beinahe schwarzen Silhouette verschmolzen, während nun die in ihrer Mischung toxischen Pflanzen – Jasmin, Bilsenkraut, Rittersporn, Kreuzjakobskraut und Mutterkorn – den verderblichen Gegenpart bilden. So entsteht ein ganz neues Bild, welches die Altmeistervorlage nur noch von Ferne aufscheinen lässt.

Das Wortspiel des Ausstellungstitels birgt ebenfalls Zweideutigkeiten. Wenn aus Flora und Fauna „Pharma Phlora“ wird, erfährt die in der allgemeinen Wahrnehmung unschuldige, ‚natürliche‘ Natur eine negative Konnotation. Die Natur ist Apotheke und Giftschrank für Mensch und Tier zugleich. Wie um diese Ambivalenz zu unterstreichen, zeigt die Ausstellung einige historische Flakons, die womöglich eine Giftmischung enthalten. Diesen irritierenden Umstand machen aber sogleich die sie umschließenden eleganten Glaskolben auf schwarzem Samt vergessen.

Von der delikaten, experimentellen Oberflächenbehandlung der Bilder war bereits eingangs die Rede. Neben dem angesprochenen Aspekt des Verschleierns und Verbergens birgt diese noch eine gewisse alchemistische Komponente, die sich etwa in der Verwendung von Metallen äußert. In Isn’ it? etwa wird der in Blattsilber aufgetragene Zweig mit der Zeit oxidieren und sich also seine Farbigkeit verändern. Das Kunstwerk wird so nicht mehr als ein statisches, unveränderliches Produkt, sondern beinahe als ein mutierender Organismus begriffen, der sich teils dem Einfluss der Künstlerin entzieht. Diese Idee einer sich aus dem Bild selbst generierenden Wandelbarkeit findet sich auch in einer Reihe von Porträts, bei denen die Köpfe von scheinbar zufällig entstandenen (bei einem einzigen Werk würde man einen Malunfall vermuten), verdünnten Farbflecken überlagert werden. Das beinahe vollkommene Antlitz der jungen Frau in thinking circles wird durch diese Irritationen keineswegs entstellt, doch gewinnt ihr nachdenklicher Ausdruck durch die runden, die Form ihrer Ohrringe aufnehmenden Flecken an Tiefe. Der Betrachter ist animiert, ihre Gedankengänge und ihre Traurigkeit zu ergründen. Beinahe hat man den Eindruck, die Bilder entwickelten ein Eigenleben, fräßen sich sukzessive durch die Malschicht und entzögen sich so dem bewusst gestalterischen Willen der Malerin.

Wie zufällig wabern bei Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue? drei Blasen in diesen Primärfarben über ein Botticelli Porträt. Selbst wenn die Assoziation mit Barnett Newmans berühmtem Bild erst nachträglich als Titel eingeflossen ist, eröffnet sich doch auf diese Weise ein anregender kunsthistorischer und philosophischer Diskurs. In seiner Schrift The Sublime is Now postulierte der Amerikaner 1948 das Erhabene als ein zeitloses Wesensmerkmal der Kunst. Springer überbrückt ebenfalls durch den Rückgriff auf das Renaissancebild mühelos mehrere Jahrhunderte, auch wenn sie sich anders als Newman an Vorlagen der europäischen Kunstgeschichte orientiert. Die Schönheit des jungen Mannes, die im Leben temporär und nur durch und in der Malerei zeitlos ist, wird durch die malerischen Veränderungen und die minimalen aber doch entscheidenden Abweichungen vom Vorbild gebrochen: so lässt Sibylle Springer zeittypische Elemente wie die Kappe und das Hemd in der Hintergrunddunkelheit verschwinden; auch blickt uns der junge Mann bei ihr nicht mehr direkt an, was seinen gedankenverlorene Ausdruck noch verstärkt. Auf diese Weise gelingt es ihr, ihn stärker in der Gegenwart zu verorten und dem Betrachter zudem mittels der „Gedankenblasen“ als einer weiteren Bildebene ein anderes Einfühlen in die Figur zu ermöglichen.

Den ekstatischen Ausdruck einer Maria Magdalena von Artemisia Gentileschi potenziert Springer in ihrem Bild who put a spell on her?, wozu die Herausnahme aus dem biblischen Narrativ wie auch die Seifenblasenartigen Verfärbungen beitragen. Diese Verfremdungen schaffen Distanz, bringen erneut eine weitere Bildebene ein und eröffnen so der Figur und dem Betrachter einen anderen Realitätsraum. Was denkt, was spürt die Frau und welche halluzinogenen Substanzen spielen dabei womöglich eine Rolle?

Angesichts der oben beschriebenen Brüche und Ambivalenzen und der meist zurückhaltenden Farbigkeit der Bilder mit ihren Unschärfen und Verschleierungen, muss deren anschauliche Präsenz verwundern. Diese Präsenz der Bilder, die Art und Weise, mit der diese den Betrachter in ihren Bann ziehen, zeugt von einem großen Vertrauen in die Malerei. Und ja, Sibylle Springer traut ihren Bildern, gerade weil sie sie immer wieder befragt, neugierig aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und weil sie die Möglichkeiten und Zufälligkeiten der Malerei zulässt. Die Sprache der Malerei ist schließlich eine wundervolle Gelegenheit, sich immer aufs Neue mit der Welt, mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander zu setzen. Und die Wirklichkeit, die liegt auf der Leinwand.

- Frank Schmidt

15/05/2020
Arne Schmitt: Sur les pavés l'asphalte (Trailer, 2020)

Coming soon:Arne Schmitt
SUR LES PAVÉS L’ASPHALTE
Video, ca. 30 Minuten
2020

Arne Schmitts Essayfilm ist Ergebnis zweier Aufenthalte am Goethe Institut Bordeaux:
Thema des Films ist der Zusammenhang von städtebaulicher und architektonischer Form der Universität und ihrer politischen und gesellschaftlichen Situation heute. Den Schwerpunkt bildet die Entstehung der großen Universitätszone in den 1950er und 60er Jahren. Diese beschreibt Arne Schmitt in ihrem heutigen, nachverdichteten Zustand als ′′Bildungslandschaft′′. Er spürt ihren gesellschaftlichen Implikationen und Widersprüchen nach, die der Neoliberalismus verstärkt hat.
Die in Frankreich besonders prägenden Ereignisse von 1968 dienen ihm dabei als historische Folie.

Arne Schmitt Sur les pavés l'asphalte Automne 2020 Auf dem Pflaster der Asphalt Herbst, 2020

Out now:Ingo Vetter: Populäre PlastikVerlag für Moderne Kunst, Wien Mit Texten von Ingo Vetter und Angelika ReitzerGesta...
04/05/2020

Out now:
Ingo Vetter: Populäre Plastik
Verlag für Moderne Kunst, Wien
Mit Texten von Ingo Vetter und Angelika Reitzer

Gestaltung: HOMI (Christian Hofer und Lea Michel)
in Zusammenarbeit mit Tania Prill
144 + 16 Seiten + 8 Seiten Cover, 23.5 x 17,5 cm
19,- €

Vom Moment der Veröffentlichung tritt die Autorenschaft zurück und das Kunstwerk bekommt eine Eigendynamik im Prozess der Aneignung durch sein Publikum. In der Publikation bewegt sich Ingo Vetter in Zirkeln zu eigenen Projekten und Kunstwerken, die einmal in die Welt gesetzt, bisher keinen Abschluss, kein Ankommen gefunden haben.

30/04/2020
k-strich K' Kino: Christian Haake

k-strich K' Kino: Christian Haake

K' Kino: Christian Haake 30.04.2020 – 06.05.2020 White Elephant | 2010 | 8:11 min Peter Friese: Nachbilder Weißer Elefant. Die auf die Wand als Loop projizierte Videoarbeit vermittelt eine geradezu unendlich erscheinende Reise durch ein Einkaufszentrum, wie wir es von Düsseldorf, Oberhausen, Mü...

24/04/2020

Wir halten ein Ende des Lockdowns für deutlich zu früh.
Die Galerie bleibt deshalb geschlossen.
Individuelle Besuche der Ausstellung der Tödlichen Doris sind nach Anmeldung unter [email protected] möglich.

Bis zu einer Wiedereröffnung zeigen wir auf unserer Website donnerstags wechselnd Filme der Künstlerinnen und Künstler der Galerie.

In Berlin eröffnet das Haus der Tödlichen Doris!
19/07/2019
Eventualitäten — Das Haus der Tödlichen Doris

In Berlin eröffnet das Haus der Tödlichen Doris!

Eventualitäten Eröffnung der Dauerausstellung “Natur- und Haushaltskatastrophen”, 14. Juli 2019 / Opening of the permanent exhibition “Natural-...

Hannah Regenberg | a (79°) | 2018 | Bronze, Sockel aus MDF | 130 x 30 x 31 cm
27/06/2019

Hannah Regenberg | a (79°) | 2018 | Bronze, Sockel aus MDF | 130 x 30 x 31 cm

Sommerpause bis zum 10. August.
27/06/2019

Sommerpause bis zum 10. August.

Soeben erschienen und in der Galerie K' erhältlich: Norbert Schwontkowski: visuel poetryZum 70. Geburtstag des Malers No...
20/04/2019

Soeben erschienen und in der Galerie K' erhältlich:

Norbert Schwontkowski: visuel poetry

Zum 70. Geburtstag des Malers Norbert Schwontkowski (1949-2013) erscheint die Publikation „Norbert Schwontkowski, visuel poetry. Sammlung Brigitte und Udo Seinsoth“. Seit den frühen achtziger Jahren bis zu seinem Tode 2013 war der Künstler seiner ersten Galerie Beim Steinernen Kreuz in Bremen eng verbunden. In der über 30 jährigen Zusammenarbeit entstand eine Sammlung, die in diesem Katalog erstmals umfassend dokumentiert ist und Einblicke in die Entwicklung des Künstlers gibt. Neben Leinwänden finden sich eine große Zahl von Arbeiten auf Papier, Druckgrafiken und Mappen, Künstlerbücher und vieles mehr. Die umfangreiche bebilderte Publikation bietet eine Nahaufnahme des poetischen Schwontkowski-Sounds.

Texte von Udo Seinsoth (Hg.), Rainer Beßling, Karin Seinsoth
Sprachen: dt./engl.
308 Seiten, ca. 400 farbige Abbildungen, gebunden
Format: 28 x 21 cm
30 €

Letzte AusstellungswocheMichael Schmid: AGalerie K'
20/04/2019

Letzte Ausstellungswoche

Michael Schmid: A

Galerie K'

Letzte Ausstellungswoche
Michael Schmid: A

Michael Schmids Fotografien handeln von den Bedingungen der Fotografie selbst. Licht beispielsweise ermöglicht erst das Sehen der Dinge, ebenso wie das Fixieren ihres Bildes auf Papier oder Dibond. Gleichzeitig kann Licht das Bild das es erschafft zerstören, es ausbleichen oder gar ausbrennen. Künstlichem Licht kommt zudem oft die Eigenschaft von Zeichen zu, als Signal, als Warnhinweis oder als komplexere Botschaft, die auf eine ganze Grammatik des Lichts zurückgreift. In Schmids Fotografien kommen seit jeher Lampen als Motive vor, die ihre eigene bildhafte Existenz bedingen: Deckenleuchten, Straßenlaternen und Leuchtreklame. Als Zeichen erzählt geformtes und gelenktes Licht eine Geschichte.

In seiner kleinformatigen Fotografie Karstadt (Hermannplatz) aus diesem Jahr zeigt Michael Schmid eine finstere Landschaft mit dichten Baumwipfeln als etwas Natur, dem Turm eines alten Kirchleins und als einzigem hellen Fleck, einem winzigen, leuchtenden Schriftzug, der „Karstadt" bedeutet. Es wäre rätselhaft, wo diese drei Momente zusammen gekommen sein sollten, gäbe es den Titel nicht. Da es den Titel aber gibt, stellt sich die Frage: Wie kann das sein? Die Fotografie zieht von einem unbekannten Blickpunkt her Topoi einer Landschaft zusammen, die mit dem bloßen Körper und dem bloßen Auge, so nie erfahrbar wäre. Eine materielle Grundlage hat die Fotografie schon, dennoch wirkt sie ausgedacht, phantastisch, irreal. Die zusammengezogenen schwarzen und grauen Flächen wirken nicht, als seien sie fotografiert, sie wirken wie gemalt. (Ausstellungsansichten)

*

Michael Schmid (geb. 1981, BRD) lebt als Fotograf in Berlin. Er war Meisterschüler bei Korpys/Löffler an der Hochschule für Künste Bremen. 2017 gewann Schmid den Pontopreis, 2018 war er für das Stipendium der DZ/Bank und den Merck-Preis für Fotografie nominiert.

Adresse

Alexanderstraße 9b
Bremen
28203

Öffnungszeiten

Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00
Samstag 14:00 - 16:00

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Achim Bettenburg
Arne Schmitt
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