Betty's Black Pearl by Betty Entertainment

Betty's Black Pearl by Betty Entertainment Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Betty's Black Pearl by Betty Entertainment, Veranstaltungsort für Live-Musik, Kolpingstraße 14, Bremen.

BEYOND 925 in Betty’s Black Pearl – Aller guten Dinge sind dreiDer dritte Anlauf der Lokalmatadoren - From Zero to HeroM...
08/09/2026

BEYOND 925 in Betty’s Black Pearl – Aller guten Dinge sind drei
Der dritte Anlauf der Lokalmatadoren - From Zero to Hero

Manchmal braucht es eben drei Anläufe. Andere Bands veröffentlichen in dieser Zeit zwei Alben, wechseln dreimal den Bassisten und kündigen eine Abschiedstour an. BEYOND 925 haben es einfacher gemacht: Sie haben sich von Auftritt zu Auftritt gesteigert – und beim dritten Anlauf in Betty’s Black Pearl endgültig gezeigt, wo die Reise hingeht.
Der erste geplante Gig musste seinerzeit aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt werden. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Beim zweiten Anlauf im vergangenen Jahr standen BEYOND 925 dann endlich auf der Bühne – und legten gegenüber dem ersten Versuch rein mathematisch eine Steigerung von 100 Prozent hin. Schließlich ist ein tatsächlich gespieltes Konzert deutlich mehr als gar keins.

Doch wer glaubte, damit sei das obere Ende der Skala erreicht, hatte die Rechnung ohne die Band gemacht. Diesmal wurde noch eine ordentliche Schippe draufgelegt.
Musikalisch ging es quer durch die härteren Abteilungen des Plattenregals: Grunge, Hard Rock und Heavy Metal. Bekannte Songs wurden nicht einfach nur nachgespielt, sondern mit der eigenen BEYOND-925-Note versehen. Dazwischen bewiesen die eigenen Stücke, dass die Lokalmatadoren sich keineswegs hinter ihren musikalischen Vorbildern verstecken müssen.

Mit zunehmender Spielzeit wurde klar: Hier steht keine Band auf der Bühne, die lediglich ihre Setlist pflichtbewusst abarbeitet. BEYOND 925 hatten Bock. Das Publikum hatte Bock. Und Betty’s Black Pearl bekam ordentlich was auf die Ohren.
Die Mischung aus Coversongs und eigenem Material funktionierte bestens, die Stimmung stieg und irgendwann kam jener Moment, der für eine Band vermutlich schöner ist als jedes noch so höfliche „War ganz gut“ nach dem Konzert: Das Publikum wollte mehr.
Also Zugabe.

Und weil eine offenbar nicht reichte: noch mehr.
Mehrere Zugaben wurden lautstark eingefordert – ein ziemlich eindeutiges Arbeitszeugnis für einen gelungenen Abend. Irgendwann muss allerdings selbst die hartnäckigste Zugabenforderung der bitteren Erkenntnis weichen, dass auch Rockbands nur über eine begrenzte Anzahl vorbereiteter Songs und körperlicher Reserven verfügen.
Unterm Strich bleibt eine bemerkenswerte Entwicklung: vom krankheitsbedingt ausgefallenen ersten Versuch über den gelungenen Auftritt im vergangenen Jahr bis zu einem dritten Anlauf, bei dem BEYOND 925 noch einmal deutlich nachgelegt haben.

From Zero to Hero?
Vielleicht ein bisschen dick aufgetragen.
Aber schließlich reden wir hier über Rock ’n’ Roll – und da gehört Übertreibung bekanntlich zur Grundausstattung.

BEYOND 925 haben jedenfalls bewiesen: Aller guten Dinge sind drei. Und wenn das so weitergeht, sollte Betty’s Black Pearl beim vierten Mal vorsichtshalber schon ein paar zusätzliche Zugaben einplanen.

The Lovezillas entern zum zweiten Mal Betty’s Black PearlManche Monster verwüsten Großstädte. Andere kommen aus Hamburg,...
08/09/2026

The Lovezillas entern zum zweiten Mal Betty’s Black Pearl

Manche Monster verwüsten Großstädte. Andere kommen aus Hamburg, bringen Keyboard, Gitarre und Gesang mit und haben es vor allem auf Tanzbeine und Herzen abgesehen.
Zum zweiten Mal kamen die LOVEZILLAS über Betty’s Black Pearl her – und wir wussten diesmal immerhin ungefähr, was uns erwartet. Weglaufen wollte trotzdem keiner. Im Gegenteil.

Mit ihrem eigenen Elektro-Pop irgendwo zwischen 80er-Jahre-Nostalgie und Zukunft verwandelten die LOVEZILLAS die Black Pearl kurzerhand in einen kleinen, ziemlich gut gelaunten Dancefloor. Synthesizer-Sounds trafen auf Gitarre, treibende Beats auf Gesang und musikalische Zeitreise auf Zukunftsvision.

Dabei klingen die LOVEZILLAS nicht so, als hätten sie die Achtziger einfach aus dem Keller geholt, abgestaubt und wieder angeschlossen. Hier wird munter weitergedacht: ein bisschen Retro, ein bisschen Future, ordentlich Pop und vor allem jede Menge eigener Charakter.

Und dann waren da natürlich ihre eigenen Songs. Die haben eine bemerkenswerte Doppelwirkung: Sie gehen gleichzeitig in die Beine und ins Herz. Anatomisch möglicherweise fragwürdig, musikalisch aber ausgesprochen wirkungsvoll.

Stillstehen? Schwierig.
Nicht mitswingen? Noch schwieriger.

So wurde aus dem zweiten Besuch der LOVEZILLAS ein Abend zwischen Elektro, Pop, Gitarrensound, Synthesizern und bester Laune. Modern, tanzbar, charmant und angenehm schräg – genau die richtige Mischung für die Black Pearl.

Fazit:�LOVEZILLAS waren jetzt zum zweiten Mal bei uns. Beim dritten Mal sollten wir vielleicht vorsichtshalber die Tanzfläche vergrößern.
Denn wenn diese Hamburger Monster wieder über die Black Pearl herfallen, wissen wir inzwischen: Sie wollen keine Stadt zerstören.
Sie wollen nur eure Tanzbeine. Und eure Herzen.

AMAPIANO x AFRO HOUSE – Hamburg zu Gast in Betty’s Black PearlAller guten Dinge sind drei – und manche Dinge werden beim...
06/09/2026

AMAPIANO x AFRO HOUSE – Hamburg zu Gast in Betty’s Black Pearl

Aller guten Dinge sind drei – und manche Dinge werden beim dritten Mal einfach noch besser.

Zum mittlerweile dritten Mal durften wir die Hamburger DJ-Legende MCDJ XIRI von Tambua Entertainment bei uns in Betty’s Black Pearl begrüßen. Und XIRI kam nicht, um musikalische Kompromisse zu machen.

Mit einem perfekt abgestimmten Mix aus Amapiano, Afro House und Afrobeats nahm er uns mit auf eine musikalische Reise, bei der Stillstehen irgendwann keine realistische Option mehr war. Die Beats rollten, die Hüften folgten und die Nacht entwickelte ziemlich schnell ihre ganz eigene Dynamik.

Eine Person hat allerdings schmerzlich gefehlt: seine bezaubernde Partnerin Sly. Obwohl sie diesmal verhindert war, hat sie uns XIRI großzügigerweise trotzdem „zur Verfügung gestellt“. Dafür sagen wir natürlich Danke – aber trotzdem:

Wir haben dich sehr vermisst, Sly!

MCDJ XIRI hielt währenddessen tapfer die Hamburger Fahne hoch und verwöhnte uns bis zum Morgengrauen mit seinen Vibes. Amapiano zum Eintauchen, Afro House zum Abheben und Afrobeats für den Moment, in dem auch die letzten Tanzmuffel feststellen mussten, dass ihre Füße offenbar ein Eigenleben entwickelt hatten.

Vielen Dank an MCDJ XIRI und Tambua Entertainment für eine weitere großartige Nacht bei Betty’s Black Pearl.

Dreimal XIRI waren definitiv nicht genug.

Beim nächsten Mal dann hoffentlich wieder im Doppelpack mit Sly. Denn so gut XIRI alleine funktioniert – wir wissen inzwischen: Zu zweit ist das Hamburger Dreamteam einfach komplett.

Bis zum nächsten Mal bei Betty’s Black Pearl – spätestens wenn die Bässe wieder übernehmen.

AMAPIANO x AFRO HOUSE – Hamburg Visits Betty’s Black Pearl

All good things come in threes—and some things just get even better the third time around.

For the third time now, we had the pleasure of welcoming Hamburg DJ legend MCDJ XIRI from Tambua Entertainment to Betty’s Black Pearl. And XIRI didn’t come to make any musical compromises.

With a perfectly balanced mix of Amapiano, Afro House, and Afrobeats, he took us on a musical journey where standing still eventually became a non-option. The beats rolled, the hips moved, and the night quickly took on a dynamic all its own.

One person, however, was sorely missed: his charming partner, Sly. Although she couldn’t make it this time, she generously “lent” XIRI to us anyway. Of course, we’re grateful for that—but still:
We missed you so much, Sly!

Meanwhile, MCDJ XIRI bravely flew the Hamburg flag high and kept us entertained with his vibes until dawn. Amapiano to get you immersed, Afro House to take you to new heights, and Afrobeats for that moment when even the most reluctant dancers realized their feet had apparently taken on a life of their own.

Many thanks to MCDJ XIRI and Tambua Entertainment for another fantastic night at Betty’s Black Pearl.

Three XIRI shows definitely weren’t enough.
Hopefully next time they’ll be back as a duo with Sly. Because as good as XIRI is on their own—we know by now: as a duo, the Hamburg dream team is simply complete.

See you next time at Betty’s Black Pearl—at the latest when the bass takes over again.

11. Open Mic & Stage Night in Betty’s Black Pearl – das Füllhorn des gepflegten JammensZum elften Mal hieß es in Betty’s...
02/09/2026

11. Open Mic & Stage Night in Betty’s Black Pearl – das Füllhorn des gepflegten Jammens
Zum elften Mal hieß es in Betty’s Black Pearl: Bühne frei, Instrumente raus und schauen wir mal, was passiert. Und wie inzwischen fast schon zu erwarten war, passierte eine ganze Menge.

Die 11. Open Mic & Stage Night wurde wieder zu einem echten Highlight. Zahlreiche Musikerinnen und Musiker trafen sich, um gemeinsam Musik zu machen, zuzuhören, auszuprobieren und vor allem ordentlich zu jammen. Dabei spielte es keine Rolle, ob jung oder alt, erfahren oder gerade erst dabei, bekanntes Gesicht oder zum ersten Mal an Bord der Black Pearl – spätestens nach den ersten Songs waren solche Unterschiede ohnehin weitgehend bedeutungslos.

Zunächst gehörte die Bühne den einzelnen Musikerinnen und Musikern. Solo, im Duo oder in kleineren Formationen wurden Songs präsentiert und musikalische Visitenkarten abgegeben. Doch wie das bei einer guten Open Mic & Stage Night eben so ist, blieb es dabei nicht lange.

Nach und nach vermischten sich die Besetzungen. Einer blieb einfach auf der Bühne, der Nächste kam mit Gitarre dazu, irgendwo tauchte plötzlich ein Bass auf, jemand setzte sich ans Schlagzeug – und ehe man sich versah, stand dort eine All-Star-Band, deren genaue Besetzung vermutlich selbst die Beteiligten nicht jederzeit vollständig hätten aufzählen können.

Musikalisch wurde dabei nicht gekleckert. Von Frank Sinatra über Bob Dylan bis AC/DC wanderte alles durch den musikalischen Fleischwolf der Black Pearl. Stilistische Berührungsängste? Fehlanzeige. Was spielbar war, wurde gespielt. Und was zunächst vielleicht nicht spielbar erschien, wurde eben so lange bearbeitet, bis es doch funktionierte.

Genau darin liegt der besondere Reiz dieser Abende: Niemand weiß vorher ganz genau, was passieren wird. Songs wechseln spontan ihre Besetzung, Musiker finden sich zusammen, die vielleicht noch nie gemeinsam gespielt haben, und aus einem „Komm, den können wir doch auch noch machen“ entsteht plötzlich einer dieser Momente, die sich nicht planen lassen.

So wurde auch die elfte Ausgabe wieder zu einem Füllhorn des gemeinsamen Jammens – mit Spielfreude, Improvisation, kleinen Überraschungen und jeder Menge Musik.
Am Ende blieb eigentlich nur eine Erkenntnis: Bei Betty’s Open Mic & Stage Night kommen Musiker vielleicht zunächst einzeln auf die Bühne. Runter kommen sie irgendwann als Band.

Die Nummer elf hat jedenfalls eindrucksvoll gezeigt: Die Black Pearl segelt musikalisch weiter auf Kurs. Und wenn das so weitergeht, dürfte auch bei der nächsten Stage Night wieder gelten: Man weiß nie genau, wer mit wem was spielt – aber genau deshalb sollte man dabei sein.

NACHTRAG !!!Lily of the Devil in Betty’s Black Pearl – Mittelerde liegt offenbar gleich um die EckeEs gibt Abende, an de...
02/09/2026

NACHTRAG !!!
Lily of the Devil in Betty’s Black Pearl – Mittelerde liegt offenbar gleich um die Ecke

Es gibt Abende, an denen man in einen Club geht, ein Bier bestellt und einfach ein bisschen Rockmusik hören möchte. Und dann gibt es Abende, an denen man plötzlich das Gefühl bekommt, Gandalf könnte jeden Moment durch die Tür von Betty’s Black Pearl marschieren und verkünden: „Ihr könnt nicht vorbei!“ – zumindest nicht, bevor LILY OF THE DEVIL ihr Set beendet haben.

Denn was die deutsche Rockband an diesem Abend auf die Bühne brachte, war eine ziemlich eigenwillige Mischung aus „Herr der Ringe“, Irish Folk und Melodic Metal. Oder anders gesagt: Musik für Menschen, die sich nie entscheiden konnten, ob sie lieber auf ein Metal-Festival, in einen irischen Pub oder auf eine Abenteuerreise durch Mittelerde gehen möchten.

LILY OF THE DEVIL vereinen Musikerinnen und Musiker, die bereits reichlich Bühnenerfahrung aus anderen Bands mitbringen. Das merkt man. Hier steht niemand herum und überlegt verzweifelt, welcher Knopf am Verstärker noch einmal für „laut“ zuständig war. Die Band wirkt eingespielt, souverän und gleichzeitig angenehm unberechenbar.
Für den besonderen Charakter sorgen Violine und Flöte. Sobald die Flöte einsetzt, möchte man beinahe einen Krug Met bestellen und nach dem Weg zum nächsten Auenland fragen. Wenige Augenblicke später legen Schlagzeug, Bass und die dreckigen Gitarren allerdings derart nach, dass sämtliche Hobbits vermutlich vorsichtshalber unter dem Tisch verschwinden würden.

Über allem liegt die warme Stimme der Sängerin. Sie bildet einen spannenden Kontrast zum teilweise kräftigen metallischen Fundament und sorgt dafür, dass die Songs trotz Gitarrendruck und Rhythmusgewalt immer ihre melodische Seite behalten.

Und dann wäre da noch die Nyckelharpa.
Dieses schwedische Instrument sieht schon so aus, als hätte es ein besonders musikalisch begabter Zwerg nach drei langen Wintern in seiner Werkstatt erfunden. Klanglich passt es hervorragend ins Gesamtbild und verleiht LILY OF THE DEVIL eine zusätzliche Portion nordische Mystik. Zusammen mit Violine und Flöte entsteht dadurch ein Sound, der irgendwo zwischen Folk-Taverne, Fantasy-Soundtrack und Metalbühne sein L***r aufschlägt.

Gerade diese Mischung machte den Auftritt in Betty’s Black Pearl so unterhaltsam. Mal konnte man gedanklich durch grüne irische Landschaften ziehen, mal durch die Wälder Mittelerdes – und wenige Takte später stand man musikalisch plötzlich mitten vor einer Wand aus Gitarren.

LILY OF THE DEVIL bewiesen dabei, dass Folk-Elemente und härtere Rockmusik keineswegs bedeuten müssen, dass jemand im Publikum zwangsläufig ein Trinkhorn oder ein Kettenhemd besitzen muss. Schaden kann es vermutlich trotzdem nicht.

Am Ende blieb vor allem der Eindruck einer Band, die ihren eigenen Klang gefunden hat und keine Angst davor hat, musikalische Welten miteinander zu vermischen.
LILY OF THE DEVIL in Betty’s Black Pearl war deshalb weniger ein gewöhnliches Rockkonzert als eine kleine musikalische Quest: ein bisschen Irish Pub, ein bisschen Melodic Metal, eine ordentliche Portion Fantasy und genug Folk, um anschließend ernsthaft darüber nachzudenken, ob der Heimweg nicht vielleicht doch über Mordor führt.

Zum Glück war es von Betty’s Black Pearl dann doch nicht ganz so weit.

NACHTRAG !!!Jurassic Rock in der Black PearlDRUNKEN DINOSAURS und LUNASTRA lassen Betty’s Black Pearl bebenBetty’s Black...
02/09/2026

NACHTRAG !!!

Jurassic Rock in der Black Pearl
DRUNKEN DINOSAURS und LUNASTRA lassen Betty’s Black Pearl beben

Betty’s Black Pearl, 03. Juli 2026 – Es gibt Abende, an denen man gemütlich ein Bier trinken geht. Und es gibt Abende, an denen plötzlich Dinosaurier aus Bremen und Oldenburg auftauchen und den Laden zerlegen. Dieser Freitag gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie.

Zum zweiten Mal hatten die DRUNKEN DINOSAURS den Weg in Betty’s Black Pearl gefunden. Offenbar hatte ihnen ihr erster Besuch gefallen. Oder sie hatten einfach vergessen, wo sie beim letzten Mal ihr Bier abgestellt hatten. Bei Dinosauriern weiß man das nie so genau.

Doch bevor die Urzeit-Fraktion die Bühne übernehmen durfte, hieß es zunächst: Bühne frei für LUNASTRA.
Das Hip-Hop-Soloprojekt eröffnete den Abend mit frischem Deutsch-Hip-Hop und stellte ziemlich schnell klar, dass „Support“ hier keineswegs bedeutete, einfach ein bisschen Hintergrundmusik zu liefern, bis die Hauptband endlich kommt.
Ganz im Gegenteil.

LUNASTRA ging ordentlich nach vorne, lieferte Beats, Energie und Texte direkt ins Publikum und heizte der bereits großen Menge kräftig ein. Aus anfänglichem Kopfnicken wurde Bewegung, aus Bewegung wurde Stimmung und aus Stimmung wurde schließlich die passende Ausgangslage für das, was danach kommen sollte.
Denn irgendwann war Schluss mit Gegenwart.

Willkommen in der Kreidezeit.
Oder besser gesagt: Willkommen bei den Flintstones des Jahres 2026.
Die DRUNKEN DINOSAURS betraten die Bühne und machten von den ersten Takten an deutlich, dass Dinosaurier keineswegs ausgestorben sind. Sie haben lediglich irgendwann Gitarren entdeckt und Indie-Pop-Rock gegründet.
Mit jeder Menge Spielfreude, eingängigen Melodien und ordentlich Druck schoben die Mädels und Jungs ihren Sound durch die Black Pearl. Indie, Pop und Rock wurden einmal kräftig durch den prähistorischen Mixer gejagt – und das Publikum nahm die Mischung dankbar an.
Die Temperatur im Laden stieg.

Und stieg.

Und stieg.

Spätestens jetzt hätte man vermutlich problemlos ein Dino-Ei auf der Bühne ausbrüten können.
Vor der Band versammelte sich dabei eine herrlich bunte Mischung: Freunde, Verwandte, bekannte Gesichter und jede Menge Leute, die die DRUNKEN DINOSAURS an diesem Abend offenbar zum ersten Mal erlebten.

Das Schöne daran: Nach wenigen Songs spielte das überhaupt keine Rolle mehr.
Es wurde getanzt, gefeiert, mitgewippt und mitgesungen. Die Band hatte sichtbar Spaß, das Publikum ebenso – und zwischen Bühne und Menge entwickelte sich genau diese Art von Konzertatmosphäre, die man weder planen noch bestellen kann.
Sie passiert einfach.
Und wenn sie passiert, dann richtig.

Dass die DRUNKEN DINOSAURS zum zweiten Mal in Betty’s Black Pearl standen, fühlte sich deshalb weniger nach einem normalen Wiederholungsbesuch und mehr nach einer kleinen Heimkehr an. Nur eben mit Gitarren, Verstärkern und deutlich mehr Urzeit.

LUNASTRA hatte zuvor mit frischem Deutsch-Hip-Hop den Zündfunken geliefert. Die DRUNKEN DINOSAURS kippten anschließend musikalisches Benzin hinterher.
Das Ergebnis: eine kochende Black Pearl.

Freunde begeistert. Verwandte begeistert. Neue Fans begeistert.
Selbst Fred Feuerstein hätte vermutlich irgendwann „Yabba Dabba Doo!“ gebrüllt und sich in die erste Reihe gestellt.
Am Ende blieb ein bestens gelauntes und ordentlich durchgeschwitztes Publikum zurück – und die Erkenntnis, dass die Wissenschaft bei Dinosauriern möglicherweise ein entscheidendes Detail übersehen hat:
Sie sind gar nicht ausgestorben.

Ein paar von ihnen wohnen offenbar in Bremen und Oldenburg, spielen Indie-Pop-Rock und nennen sich DRUNKEN DINOSAURS.
Und wenn diese Evolution so weitergeht, darf die nächste Eiszeit gerne noch ein bisschen warten.

Fazit: LUNASTRA zündete den Abend mit Deutsch-Hip-Hop an, die DRUNKEN DINOSAURS machten anschließend das prähistorische L***rfeuer daraus.
Betty’s Black Pearl hat den zweiten Dino-Angriff überlebt.
Knapp.

Fortsetzung ausdrücklich erwünscht.

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