Irgendeine Zeit, auch hier. Irgendein Ort, auch jetzt. Ein Drama aus den Gedichten Kurt Tucholskys. Acht ausverkaufte Vorstellungen, die uns und das Publikum sehr berührten, die zu langen und guten Gesprächen bis in die frühen Morgenstunden führten. Acht Theaterabende, die uns sehr dankbar machten. Und natürlich war schnell klar, dass wir weitermachen:
Im Rahmen der 12. Bonner Theaternacht am 29.
Mai bespielen wir die Kneipe “Der Südbahnhof” mit Auszügen aus “Blick nach vorn im Zorn”. Juli gibt es in unserem Volxgärtchen die nächste Premiere, ach was sag ich, Welturaufführung:
Die Märchenhochzeit
oder
Ein romantischer Albtraum in einer postmodernen Welt
Und wieder war der Zuspruch gigantisch; sieben Mal spielten wir und alle Vorstellungen waren ausgebucht. Wir genossen mit Euch Annanäschenbowle, gefüllte Pilze, Plopperblubploppbierchen, Bratwürste und Mumpilpies. Wir genossen Euren Applaus und die Gespräche mit Euch. Ein romantischer Albtraum in einer postmodernen Welt
Nachdem wir unser Sommertheater am 6. September abgespielt hatten, machten wir eine dreiwöchige Pause, um dann beim “240 Stunden - Das Theaterfestival gegen die Zeit” mitzumachen. Wir bekamen folgende Aufgabe zugelost: “Everything is fu***ng political. Ruft in Eurer Inszenierung die Revolution aus!” In zehn Tagen entwickelten wir das Stück:
“Die Tragödie des gelben Jutebeutels”
In der Brotfabrik spielten wir uns am Samstag, vor ausverkauften Haus ins Finale am Sonntag, in dem wir von der Jury mit dem Preis “Beste Darstellung” geehrt wurden. und 20. Oktober wurden wir nach Frechen ins Harlekin-Theater eingeladen. Dort spielten wir gemeinsam mit “Theater Rampös” und ihrer Inszenierung “Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Ar*****ch” ein Double Feature. Inzwischen haben wir aber schon die Arbeit zu unserer Winterinszenierung aufgenommen:
Edgar Allan Poes
“Die schwarzen Katzen”
Am 13., 20. und 27. Zuschauer bespielten wir unseren Kohlenbunker und wieder waren alle drei Termine schnell ausgebucht. Was für ein wunderbares Theaterjahr! Die Vorbereitungen für 2020 laufen natürlich auf Hochtouren. Soviel kann ich bereits vorwegnehmen: ab März wird “Blick nach vorn im Zorn” wieder aufgenommen...
Und 2020 lief nun einiges anders als geplant. Ich mag da gar nicht auf alles eingehen. Am Ende des Jahres beendeten Katrin und ich leider unsere Zusammenarbeit und damit heißt jetzt volx auch nicht mehr volx, sondern vølx. Aber 2021 warten wir sehnsüchtig darauf wieder spielen zu dürfen. Wir sind Maren Pfeiffer und EnnE, die "Gretel und Hänsel", eine Neufassung des Grimmschen Märchenklassiker auf die Bühne bringen werden und Tom Küster und EnnE, die "Der verräterische Rabe" von Edgar Allan Poe bearbeiten.