26/12/2020
"Weihnachts"-Gedicht Nummer Drei 😄
Das ominöse Wetterleuchten
Des Nachts weht der Wind über die Weiten
Der Mond, er leuchtet klar und hell
In diesen so beschaulichen Zeiten
Ertönt ferne leises Gebell
In einem kleinen Haus am Dorfesrand
Hört man Gesang aus einer Kneipe
Und all die Leute lauschen gespannt
dem Sänger mit seiner Pfeife
Ganz in schwarz tritt er durch die Tür
und er deutet hektisch hinaus
Er schreit: "Es ist schon wieder hier
Das grus'lige Monster, St. Nikolaus"
Mit seinen geheimnisvollen Lichtern
Die blinken und wabern
Alle gucken, die Kinder nicht, denn
sie wissen, es ist nicht nur labern
Schnell geht das Dorf an die Waffen
doch zu schießen wagt keiner
sie glotzen und können's kaum raffen
denn der Schein ist ein ganz reiner
Denn der Schein ist ein ganz heiliger
Er macht sie alle gleich
und vorsichtig fragt ein ganz Eiliger:
Ist das ein fliegender Scheich?
Sie fangen an zu beten
und knien alle nieder
von überall erklingen Trompeten
So ist es: Alle Jahre wieder!