16/06/2026
»Die bildgewaltige Inszenierung in Verbindung mit den suggestiven Bildern der Musik erzeugt einen unheimlichen Sog und offenbart zugleich das existenzielle Drama eines jeden der vier brillant besetzten Protagonisten, die italienischen Belcanto in all seinen extremen Facetten unter die Haut gehend hervorbringen. Todd Boyce, Dusica Bijelic, Alexandra Ionis und Nenad Cica agieren auf Weltklasseniveau. (…)
Daneben besticht die Inszenierung durch feurige Chöre (…). Und überhaupt bildet dieser Troubadour sämtliche Ingredienzen der Verdischen Kunst ab: den szenischen Reichtum, die schroffen Kontraste, die unheimlichen Klangwelten, die vokale Brillanz und die opulenten Tableaus.
Insgesamt ist dem Theater Bielefeld mit dieser Troubadour-Neubefragung ein großer Wurf gelungen. Nicht verpassen!«
(Westfalen-Blatt, 15.06.26)
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»Mit stehenden Ovationen und Bravorufen feierte das Publikum die überwältigende Premiere. (…)
Gerade das Menschliche ist es, das Regisseur Lorenz Fioroni in grandios gesteigerter Dramatik in Szene setzt. Stringent und klar arbeitet er eine Geschichte heraus, die zeitlos ist und überall spielen könnte: Menschen kämpfen psychisch und physisch um ihr Schicksal. (…)
Verdi setzte auf „Varietà“, auf die Vielfalt der Musik. In diese tauchen die Bielefelder Philharmoniker mit Bravour ein und lassen unter der Leitung von Robin Davis deren überschäumenden Ausdruck und berauschende Farbigkeit erstrahlen.«
(Die Glocke, 15.06.26)
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DER TROUBADOUR
Stadttheater, 2:40 Std. inkl. Pause
Fotos © Sarah Jonek