14/10/2026
»Ein Genuss, in Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte einzutauchen. Der Opernklassiker hat das Premierenpublikum im Theater Bielefeld in einer faszinierenden Neuinszenierung zu stürmischem Applaus und Bravorufen hingerissen. (…)
Auch musikalisch leben die Kontraste zwischen Heiterkeit und Ernst. Generalmusikdirektor Robin Davis lässt sich von ihnen geradezu verführen und sein Orchester zu beseeltem Mozart-Klang erstrahlen, der aus dem Graben aufsteigt und die Stimmen trägt. (…)
Ein märchenhaftes Abenteuer also – und zugleich die Geschichte einer jungen Frau, die ihren eigenen Weg finden muss.«
(Die Glocke, 12.10.26)
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»Die weibliche Perspektive eröffnet dieser Zauberflöten-Inszenierung, die in opulenten, fantasievollen Kostümen daherkommt (Valerie Hirschmann) und mit bezaubernden Tricks der (Dreh)-Bühnenkunst aufwartet (Lisa Däßler), neue und überraschende Einblicke.
Während die Männer im Stück für sich die Weisheit und Macht beanspruchen, ist der Blick der Pamina eher entlarvend. Entsprechend parodistisch und komödienhaft sind manche Szenen angelegt. (…)
(…) die Inszenierung (bereitet) mit ihrem Witz und ihren Turbulenzen jede Menge Spaß, zumal am Theaterzauber mit immer wieder überraschenden Effekten (…) nicht gespart wird. Selbstredend, dass das Ensemble (…) bis hin zu den Nebenfiguren über eine ausgezeichnete Gesangs- und Spielkultur verfügt. Die sitzt wie ein guter Anzug.«
(Westfalen-Blatt, 12.10.26)
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»Gekonnt hat Schuhmacher Mozarts in Töne gegossenen Fiebertraum nach dem Libretto von Emanuel Schikaneder auseinandergenommen, auf zeitgemäße Aktualisierungsmöglichkeiten hin abgeklopft und so schön schräg wieder zusammengeschraubt, dass daraus etwas Neues, Intelligentes und Aufregendes entstanden ist. (…)
Insgesamt ein (…) ausgesprochen kurzweiliger Opernabend, der die Erwartungen sogar übertrifft: inszenatorische Brillanz, tolle Gesangsleistungen, bezaubernde Kostüme, eine opulente Bühne, ein kongenial aufspielendes Orchester. Überaus sehens- und hörenswert.«
(Neue Westfälische, 13.10.26)
DIE ZAUBERFLÖTE
Stadttheater, 3:00 Std. inkl. Pause
Fotos © Bettina Stöß