07/09/2026
Petr Hruška, eine Stimme der zeitgenössischen tschechischen Lyrik, präsentiert sich morgen, am 8. September 2026 ab 20:30 Uhr, in der Seitenbühne der Berliner Festspiele (Schaperstraße 24) im Rahmen des 26. internationalen literaturfestivals berlin.
Dort stellt er die deutsche Übersetzung seines epischen Langgedichts „Und ich sah mein Gesicht“ vor. Dieses faszinierende Werk, eine düstere poetische Reflexion über Magellans Weltumsegelung, erscheint in der Übersetzung von Martina Lisa im Verlag Voland & Quist.
Auf Deutsch sind außerdem erschienen:
Poežije
– Lyrik, Anthologie mit 15 Autor:innenstimmen, Übers. Martina Lisa, Daniela Pusch, edition.foto.TAPETA, 2026
Irgendwohin nach Haus
– Poesie, Übers. Martina Lisa, Azur, 2019
Jarek anrufen
– Poesie, Übers. Reiner Kunze, Toni Pongratz, 2008
Das Jahr 2026 ist für die tschechische Literatur von grundlegender Bedeutung. Eine Chance wie der Ehrengastauftritt auf der größten Buchmesse der Welt, in Frankfurt am Main, bietet sich nur einmal in hundert Jahren. Was aber soll man dort der Welt präsentieren, auf wen aufmerksam machen, wer hat grenzüberschreitendes Potenzial? Wer eröffnet relevante Themen, provoziert durch die Art seines Erzählens? Wer ist heute schlichtweg angesagt? Die Tschechischen Zentren wählen zwanzig tschechische Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus, von Karel Hynek Mácha bis Petra Soukupová, um darauf eine Antwort zu geben. Genauer gesagt: eine von möglichen Antworten.
Die Autorin des Bildes ist Dana Morávková
Tschechien: Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2026 Fakulta designu a umění Ladislava Sutnara Illustration SUTNARKA@[17841429679975844:6057:]