Haus am Waldsee

Haus am Waldsee Das Haus am Waldsee ist ein Ort der internationalen Kunst, die in Berlin entsteht.

Das Haus am Waldsee ist eine Kunstinstitution, die in wechselnden Ausstellungen die Kunst der Gegenwart in einer historischen Villa am Rande Berlins präsentiert. Es gehört seit 1946 zu den führenden Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Fünf Ausstellungen im Jahr stellen zumeist Einzelpositionen der internationalen Gegenwartskunst sowie der klassischen Nachkriegsmoderne auf

den Gebieten der bildenden Kunst, des Designs und der Architektur vor. EINTRITTSPREISE :
7 Euro / 5 Euro ermäßigt / Kinder bis 18 Jahre sind frei

VERKEHRSANBINDUNGEN:
U3 Krumme Lanke
S1 Mexikoplatz

19/07/2026

We’re happy to share the trailer for our current exhibition ‘Wo ich wohne’ with you. To mark its 80th anniversary, Haus am Waldsee reflects on itself as a constellation of conditions: as a place, social construct and spatial structure hat has shaped the artistic programme on the shores of the Waldsee for eight decades.

The international group exhibition unfolds alongside a large-scale work by artist Richard Venlet and brings together works by Nigin Beck (), Rhea Dillon (), Robert Haas, Hannah Höch, Patrick Jolley & Reynold Reynolds, Alexandre Khondji, Atiéna R. Kilfa (), Henry Koerner, Yoora Park (), Oskar Schlemmer, Renée Sintenis, Ian Waelde (), and Frau von Zinowiew. You can visit the exhibition Tuesdays to Sundays from 11 am to 6 pm.

Wir freuen uns sehr, den Trailer für unsere aktuelle Jubiläumsausstellung ,Wo ich wohne‘ mit euch zu teilen. Anlässlich seines 80-jährigen Bestehens reflektiert das Haus am Waldsee sich selbst als ein Gefüge von Bedingungen: als Ort, soziales Konstrukt und räumliche Struktur, die seit acht Jahrzehnten das künstlerische Programm am Ufer des Waldsees prägen.

Die internationale Gruppenausstellung entfaltet sich entlang einer raumgreifenden Arbeit des Künstlers Richard Venlet und bringt Arbeiten von Nigin Beck (), Rhea Dillon (), Robert Haas, Hannah Höch, Patrick Jolley & Reynold Reynolds, Alexandre Khondji, Atiéna R. Kilfa (), Henry Koerner, Yoora Park (), Oskar Schlemmer, Renée Sintenis, Ian Waelder () und Frau von Zinowiew zusammen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Wo ich wohne
14.6. – 27.9.2026


Curated by / Kuratiert von Anna Gritz .a.g & Pia-Marie Remmers ()
Kuratorische Assistenz / Curatorial Assistant: Jo Pistorius ()

Video © Robert Windisch (.robert)

Ein Haus – viele Bilder: Zu unseren Drop-In-Workshops am Sonntag sind Kinder, Familien und alle Interessierten eingelade...
18/07/2026

Ein Haus – viele Bilder: Zu unseren Drop-In-Workshops am Sonntag sind Kinder, Familien und alle Interessierten eingeladen, eigene Bilder des Haus am Waldsee zu gestalten. Kommt innerhalb des Zeitfensters jederzeit vorbei und werdet kreativ! Keine Anmeldung erforderlich.

So, 19.7.2026
Drop-In-Workshop
14.30 – 17.30 Uhr

Weitere Termine im August und September auf unserer Website (Link in der Bio)

A House – many Images: Children, families and anyone interested are invited to attend our Drop-In Workshops on Sunday and create their own pictures of Haus am Waldsee. Drop in at any time during the session and get creative! No booking necessary.

Sun, 19.7.2026
Drop-In-Workshop
2.30 – 5.30 pm

More dates in August and September on our website (link in bio)

Illustration: Bianca Schaalburg

15/07/2026

To mark the 80th anniversary of Haus am Waldsee, we look behind the scenes and into our archives. We would like to introduce you to Renée Sintenis, an artist whose works were exhibited at Haus am Waldsee in the institution’s early years. Excerpts from the publication from 1958 offer insight into her sculptures and drawings as well as her intellectual network. As part of the current exhibition ‘Wo ich wohne’, a group of Renée Sintenis’ animal sculptures returns to Haus am Waldsee in its original constellation after almost 70 years.

Zum Anlass des 80. Jubiläums des Haus am Waldsee blicken wir hinter die Kulissen und in unsere Archive. Mit Renée Sintenis möchten wir euch eine Künstlerin vorstellen, deren Werke bereits in den frühen Jahren der Institution im Haus am Waldsee gezeigt wurden. Auszüge der Publikation aus dem Jahre 1958 geben Einblick in ihre Skulpturen und Zeichnungen sowie ihr intellektuelles Netzwerk. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung ,Wo ich wohne‘ kehrt eine Werkgruppe von Renée Sintenis’ Tierskulpturen in ihrer originalen Konstellation nach fast 70 Jahren an das Haus zurück.

Excerpts from / Auszüge aus: Haus am Waldsee, Renée Sintenis, 1958 © Archiv Haus am Waldsee

Für den Zeitraum vom 1. September bis 30. November 2026 suchen wir engagierte Praktikant*innen im Rahmen eines studienbe...
13/07/2026

Für den Zeitraum vom 1. September bis 30. November 2026 suchen wir engagierte Praktikant*innen im Rahmen eines studienbegleitenden Pflichtpraktikums, die unser kuratorisches Team unterstützen möchten. Wir freuen uns darauf, engagierte Studierende kennenzulernen, die ihre Begeisterung für zeitgenössische Kunst im Haus am Waldsee einbringen und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln möchten. Die Stellenausschreibung findet ihr unter: hausamwaldsee.de/jobs (Link in der Bio)

For the period from September 1 to November 30, 2026, we are looking for students for a compulsory internship in our curatorial department as part of their studies. We look forward to meeting committed students who wish to gain valuable practical experience and want to bring their enthusiasm for contemporary art to Haus am Waldsee. Please note that language proficiency in German is required for the position. You can find the full job posting at: hausamwaldsee.de/jobs (link in bio)

13/07/2026

For the work ‘Conditioner’ (2021), Yoora Park has lined the inside of a storage heater with piano strings that carry small bells at their ends. An audio file of an Elvis version of ‘Unchained Melody’ (1977), stretched beyond recognition, makes them resonate – a ‚sonic hologram‘ evoking a memory of an event that is irretrievably lost to the past and no longer reachable.

Für die Arbeit ,Conditioner‘ (2021) hat Yoora Park einen Nachtspeicherofen von innen mit Klaviersaiten bespannt, an deren Enden kleine Glocken hängen. Ein Soundfile einer ins Unkenntliche gedehnten Elvis-­Version von ,Unchained Melody‘ (1977) bringt sie zum Klingen – ein ,Sonic Hologram‘, das die Erinnerung an ein persönliches Ereignis heraufbeschwört, das unwiederbringlich vergangen ist.

Wo ich wohne
14.6.–27.9.2026

.a.g

Credits: Yoora Park, Conditioner, 2021, Installation view / Installationsansicht ‘Wo ich wohne’, Haus am Waldsee, 2026. Courtesy the artist / die Künstlerin, photo / Foto: Frank Sperling

On the upper floor, Ian Waelder’s car headlights installed at eye level are so blindingly bright that we are suddenly ma...
11/07/2026

On the upper floor, Ian Waelder’s car headlights installed at eye level are so blindingly bright that we are suddenly made aware of our own passivity as an inevitable aspect of being a spectator. A serene whistling can also be heard occasionally – a recording of Waelder whistling from memory the melody of the only surviving trace of his grandfather’s music. His grandfather fled Germany in 1939. His escape was made possible by an Opel Olympia – the same car model from which the headlights are taken.

Im Obergeschoss blenden die von Ian Waelder auf Augenhöhe installierten Autoscheinwerfer dermaßen stark, dass sie einem die eigene Passi­vität, die unweigerlich Teil von Betrachtung ist, schlagartig bewusst machen. Im Hintergrund ist gelegentlich ein heiteres Pfeifen zu vernehmen – eine Aufnahme, in der Waelder aus dem Gedächtnis die Melodie der einzigen erhaltenen Tonspur der Musik seines Großvaters pfeift. Dieser floh 1939 aus Deutschland. Zur Flucht verhalf ihm ein Opel Olympia – dasselbe Modell, von dem auch die Scheinwerfer im Raum stammen.

Wo ich wohne
14.6.–27.9.2026

.a.g

Images / Bilder: Ian Waelder, From Time to Time, 2022–23, Installation view / Installationsansicht ‘Wo ich wohne’, Haus am Waldsee, 2026. Courtesy jotace collection, photo / Foto: Frank Sperling

“Ich wohne seit gestern einen Stock tiefer. Ich will es nicht laut sagen, aber ich wohne tiefer.” (Since yesterday, I’ve...
09/07/2026

“Ich wohne seit gestern einen Stock tiefer. Ich will es nicht laut sagen, aber ich wohne tiefer.” (Since yesterday, I’ve been living one floor lower. I don’t want to say it out loud, but I’m living lower down.)
– Ilse Aichinger, Wo ich wohne (Where I live)

An apartment slips within its architectural structure.­ Gradually, it sinks, floor by floor, until it threatens to dis­appear into the sewer system. Yet the building’s residents all ignore this mysterious transformation. Only the narrator holds on to the hope, until the very end, that someone is finally going to break the silence.

Ilse Aichinger’s short story ‘Wo ich wohne’ not only lends its title to the anniversary exhibition, the story also points to the intersection between social conditions and built environments. Both in the exhibition and in the programming of Haus am Waldsee, this relationship is continually renegotiated.

Eine Wohnung verrutscht in ihrem architektonischen Gefüge. Nach und nach sackt sie Stockwerk um Stockwerk ab, bis sie droht, in der Kanalisation zu versinken. Die­ mysteriöse Veränderung wird von den Bewohner*innen des Hauses kollektiv ignoriert. Nur die Erzählerin hofft indes bis zuletzt darauf, dass jemand das Schweigen bricht.

Ilse Aichingers Kurzgeschichte ,Wo ich wohne‘ ist nicht nur titelgebend für die Ausstellung, mit der das Haus am Waldsee sein 80-jähriges Bestehen reflektiert, sondern verweist zugleich auf die Verbindungen zwischen dem Individuum, gesellschaftlichen Verhältnissen und gebauter Umgebung, die sich in der Ausstellung und im Programm des Hauses fortwährend spiegeln.

Wo ich wohne
14.6.–27.9.2026
.a.g

Cited and translated from / Zitiert und übersetzt nach: Ilse Aichinger, Wo ich wohne. Erzählungen, Dialoge, Gedichte, S. Fischer, Frankfurt am Main, 1963

Rhea Dillon’s ‘All of our waste which we dumped on her and which she absorbed’ (2023) shows a merchandise cup filled wit...
08/07/2026

Rhea Dillon’s ‘All of our waste which we dumped on her and which she absorbed’ (2023) shows a merchandise cup filled with chewed candy, imprinted with the face of Hollywood child star Shirley Temple. Placed on the windowsill of the former daughter’s room and current office of the director, the work reflects on the internalisation of a white ideal of beauty, as described by Toni Morrison in her novel ‘The Bluest Eye’ (1970).

Rhea Dillons ,All of our waste which we dumped on her and which she absorbed‘ (2023) zeigt eine mit ausgespuckten Süßigkeiten gefüllte Merchandise-Tasse, die das Gesicht des Hollywood-Kinderstars Shirley-Temple ziert. Platziert auf der Fensterbank des ehemaligen Tochterzimmers und heutigen Büros der Direktorin, macht die Arbeit den von Toni ­Morrison in ihrem Roman ,The Bluest Eye‘ (1970) beschriebenen Mechanismus der Internalisierung eines weißen Schönheitsideals sicht- und spürbar.

.a.g

Wo ich wohne
14.6.–27.9.2026


Images / Bilder: Rhea Dillon, All of our waste which we dumped on her and which she absorbed, 2023, installation view / Installationsansicht “Wo ich wohne”, Haus am Waldsee, 2026. Courtesy the artist / die Künstlerin and / und Soft Opening, London, photos / Fotos: Frank Sperling

Impressions from last year’s Sommerfest at Haus am Waldsee. We can’t wait to welcome you again this Sunday to celebrate ...
04/07/2026

Impressions from last year’s Sommerfest at Haus am Waldsee. We can’t wait to welcome you again this Sunday to celebrate this year’s Sommerfest with another special programme in our garden. See the full programme pinned on our profile or visit our website (link in bio) 💚

Sun, 5.7.2026, 1 – 8 pm
Sommerfest
Free admission. Donations are welcome

The café and exhibitions are open for you from 11 am as usual.

Impressionen vom Sommerfest im letzten Jahr im Haus am Waldsee. Kommt und feiert mit uns am Sonntag unser diesjähriges Sommerfest mit einem weiteren großartigen Programm in unserem Garten. Das ganze Programm findet ihr in unserem Profil oder auf unserer Website (Link in der Bio) 💚

So, 5.7.2026, 13 – 20 Uhr
Sommerfest
Eintritt frei. Spenden herzlich willkommen

Café und Ausstellungen sind bereits ab 11 Uhr regulär für euch geöffnet.

Bilder / Images: Sommerfest 2025, with / mit Franco Mazzucchelli, CTM + Frederik Worm, Dario Wokurka, Jasmine Parsley, Tezer Özlü, and / und Luise Bichler, organized by / organisiert von Pia-Marie Remmers, Haus am Waldsee, 2025, photos / Fotos: Maximilian Koppernock

July at Haus am Waldsee / Juli im Haus am Waldsee 🧡Join us for a special programme this month with our annual Sommerfest...
04/07/2026

July at Haus am Waldsee / Juli im Haus am Waldsee 🧡

Join us for a special programme this month with our annual Sommerfest on July 5 with Sophie Becker (Sophie Becker), Seán Being (), Marius Goldhorn (), and Hannah Rettl (Hannah), a special history lecture with music and surprises by Veit Laurent Kurz (Die Kette) and Max Brand () on July 16, Curators’ Tours with Pia-Marie Remmers (), Jo Pistorius (Jo Pistorius) and Beatrice Hilke () as well as two crafty Drop-In Workshops. More information about our event programme on our website (link in bio)

Freut euch diesen Monat auf ein besonders Programm mit unserem alljährlichen Sommerfest am 5. Juli mit Sophie Becker, Seán Being, Marius Goldhorn und Hannah Rettl, einem besonderen Geschichtsvortrag mit Musik und Überraschungen von Veit Laurent Kurz und Max Brand am 16. Juli, Kuratorinnenführungen mit Pia-Marie Remmers, Jo Pistorius und Beatrice Hilke sowie zwei kreativen Drop-In-Workshops. Mehr Informationen zu unserem Veranstaltungsprogramm findet ihr auf unserer Website (Link in der Bio)

Adresse

Argentinische Allee 30
Berlin
14163

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+49308018935

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