Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin Zuhause in der Behrenstraße, zurzeit wohnhaft Der Name »Komische Oper« bedeutet nicht, das bei uns immer alles lustig sein muss.

Er verweist eher auf die Tradition der französischen »Opéra comique« und ihren Anspruch eines modernen Musiktheaters. Die Komische Oper Berlin steht seit ihrer Gründung 1947 für zeitgemäßes und lebendiges Musiktheater, wo beide Teile des Wortes Musik-Theater gleich groß geschrieben werden. Seit der Spielzeit 2022/23 sind Susanne Moser und Philip Bröking das neue Intendanzduo der Komischen Oper Berlin. Mehr auf www.komische-oper-berlin.de

Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Anny Schlemm. Sie verstarb am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahr...
24/08/2026

Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Anny Schlemm. Sie verstarb am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Graz.
Anny Schlemm war eine der herausragenden Sängerdarstellerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Einen entscheidenden Einfluss auf ihre Karriere hatte dabei ihre frühe Begegnung mit dem Regisseur Walter Felsenstein, der sie 1949 als 20-Jährige erstmals an die Komische Oper Berlin verpflichtete: »Ihm verdanke ich alles, was ich bin. Er hat mich gelehrt, eine Rolle nicht nur zu singen, nicht nur zu spielen, sondern zu sein.« Diese von Felsenstein entscheidend geprägte Verbindung von Gesang und Darstellung sollte Anny Schlemm ihrerseits zur prägenden Kraft an der Komischen Oper der 1950er und 1960er Jahre machen. Marksteine waren hier der Cherubino in »Le nozze di Figaro« die Marie in »Die verkaufte Braut« oder Micaëla in »Carmen«, vor allem aber ihr alle Opferklischees hinter sich lassendes, auf Selbstbestimmtheit setzendes Porträt der Desdemona in Verdis »Otello«. 1963 fand sie dann zu einer ihrer Lebensrollen, der Boulotte in Felsensteins legendärer Inszenierung von Offenbachs »Ritter Blaubart«: Über 250-mal verkörperte sie diese Partie mit überbordender darstellerischer Energie, die nie auf Kosten der sängerischen und sprachlichen Präzision ging.
In den Folgejahrzehnten verlagerte sich der Schwerpunkt ihrer Karriere an die Oper Frankfurt, die nach dem Mauerbau zu ihrem dauerhaften künstlerischen Zuhause wurde. Ihre ungebrochene Verbundenheit mit der Komischen Oper Berlin zeigte sie jedoch in den 1990er Jahren, als Harry Kupfer sie für seine Inszenierungen »Der gewaltige Hahnrei« und »Das Märchen vom Zaren Saltan« zurückholte. 1997 euphorisierte sie mit einer unvergesslichen Gräfin in »Pique Dame« noch einmal das Publikum. Und unglaubliche 50 Jahre nach ihrem ersten Engagement stand sie 1999 als Öffentliche Meinung in Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« letztmals in einer Premiere auf der Bühne unseres Hauses.
Mit Anny Schlemm tritt eine Ausnahmekünstlerin ab, eine große Persönlichkeit und eine Pionierin des realistischen Musiktheaters. Unsere Anteilnahme gilt ihren Angehörigen. Wir aber bleiben dankbar zurück.

19/08/2026

Hurra, wir sind wieder da! Wir wünschen euch allen eine schöne neue Spielzeit, in genau vier Wochen feiern wir Premiere im Flughafen Tempelhof - THF mit Aribert Reimanns Oper »Lear«. Magic Barrie Kosky inszeniert, wir halten euch hier auf dem Laufenden und schwelgen heute mit euch ein bisschen in Erinnerungen der vergangenen Hangar-Produktionen. Habt ihr schon Karten?

06/07/2026

Time to say goodbye! For now. 😉
Heute verabschieden wir die Spielzeit mit einer letzten Vorstellung von »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«. For now. 😉
Wir bringen uns quasi selbst ins Bett – für einen kleinen Sommerschlaf. Ein bisschen durchatmen und Kräfte sammeln muss schließlich auch mal sein!
Ende August sind wir wieder für euch da – mit einer neuen, glänzenden Spielzeit, in der von Mozart bis Musical wieder alles dabei ist, was mutiges Musiktheater ausmacht.

Auch unsere Opernkassen verabschieden sich in die Sommerpause und bleiben ab dem 7. Juli für einige Wochen geschlossen. Unter den Linden könnt ihr ab dem 21. August und im Schillertheater ab dem 30. September wieder Tickets vor Ort kaufen. Online geht das natürlich jederzeit.

Habt einen super Sommer, bleibt gesund und wir freuen uns darauf, euch bald wieder zu begrüßen, ob im Hangar oder im Schiller.

03/07/2026

Während wir im Hangar »Lear« spielen, wird es im Schillertheater alles andere als still. Wir freuen uns darauf, dort im September Kirill & Friends zu begrüßen. Mit »Legende« und »Der Schneesturm« bringt das Kirill & Friends Berlin Festival zwei erfolgreiche Schauspielproduktionen von Kirill Serebrennikov und seiner Theater Company als Gastspiele ins Schillertheater. Im Rahmen des Festivals vom 4.-13. September erlebt ihr an verschiedenen Orten in der Hauptstadt, darunter auch Deutsches Theater Berlin, ein buntes Programm aus Theater, Kunst, Film, Musik und Party.

»Der Schneesturm« ist bereits ausverkauft. Für die drei Termine der Produktion »Legende«, die dem legendären sowjetischen Filmregisseur Sergey Paradjanov gewidmet ist, gibt es momentan noch ein paar Karten zu ergattern, also beeilt euch!

02/07/2026

Oper ist ein Gesamterlebnis – und dabei spielt manchmal auch das Foyer die Hauptrolle. Denn ohne die Begegnungen vor und nach der Vorstellung, das Ambiente des Hauses und die Gespräche wäre ein Opernabend nicht komplett.

In der heutigen Folge von erzählt uns Frank von der Vision für das Foyer im sanierten Stammhaus: wie es sich verändern wird, was zurückkehrt und wie sich die Geschichte des Hauses darin widerspiegeln wird – auch ohne Spiegelwände.

Video: Jörn Hartmann

Sie kommen wieder: die Baustellenkonzerte unter dem Titel »Metropol 26«. Am 14. und 15. September könnt ihr im Stammhaus...
01/07/2026

Sie kommen wieder: die Baustellenkonzerte unter dem Titel »Metropol 26«. Am 14. und 15. September könnt ihr im Stammhaus in der Behrenstraße wieder mit Helm und Warnweste außergewöhnliche Musikmomente erleben.

Für die insgesamte vier Konzerte könnt ihr euch ab sofort Karten sichern. Als Inspiration dienen uns der Klang Berlins und des Metropol Theaters vor 100 Jahren.

Schnell sein lohnt sich, denn die Plätze sind wirklich sehr begrenzt.
Fotos: Jan Windszus Photography

Heute singen und spielen wir im Konzerthaus Berlin für euch! Unsere Chorsolisten zeigen nochmals die volle Kraft ihrer S...
29/06/2026

Heute singen und spielen wir im Konzerthaus Berlin für euch! Unsere Chorsolisten zeigen nochmals die volle Kraft ihrer Stimmen – gemeinsam mit Penny Sofroniadou - Soprano, Karolina Gumos und Hubert Zapiór - Baritone. aus unserem Ensemble. Das Orchester der Komischen Oper Berlin spielt unter der Leitung von David Cavelius spätromantische Meisterwerke der geistlichen Musik aus Frankreich, als Solistin begrüßen wir die lettische Organistin Iveta Apkalna. Wir wünschen allen Beteiligten des Sinfoniekonzerts »Sacre Chor« ein herzliches TOI TOI TOI!

Fotos: 1+3,4,5 Jan Windszus Photography, 2 Angie Kremer

Zwei Jahre internationales Opernstudio mit Junoh Lee aus Korea sind wie im Flug vergangen. Nun verabschieden wir ihn und...
26/06/2026

Zwei Jahre internationales Opernstudio mit Junoh Lee aus Korea sind wie im Flug vergangen. Nun verabschieden wir ihn und seinen tiefen Bass mit großer Dankbarkeit.
Junoh hat unser Ensemble nicht nur gesanglich bereichert, sondern immer wieder auch mit seiner außergewöhnlichen Ausdruckskraft und seinem wunderbaren komödiantischen Talent begeistert – zum Beispiel als Fabrikarbeiter in »Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse«. Hinzu kamen Rollen in »Lady Macbeth von Mzensk«, »La traviata«, »Salome« und »Die Zauberflöte« sowie Konzerte und zahlreiche Auftritte mit Selam Opera und unserem Operndolmuş.
Lieber Junoh, wir werden dich sehr vermissen und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen. 💫 💓 🌟

📸 1 Monika Rittershaus, 2+3 Jan Windszus Photography, 4 Milena Schönfeldt, 5 privat

Nach zwei Jahren im Opernstudio heißt es nun auch Abschied nehmen von Thoma Jaron-Wutz.Mit seiner Vielseitigkeit, seiner...
25/06/2026

Nach zwei Jahren im Opernstudio heißt es nun auch Abschied nehmen von Thoma Jaron-Wutz.

Mit seiner Vielseitigkeit, seiner Bühnenpräsenz und seiner besonderen Stimme hat der deutsch-französische Tenor unser Publikum in ganz unterschiedlichen Produktionen begeistert – von »Salome« über unsere Kinderopern bis hin zu Schall&Rausch und dem Operndolmuş.

Lieber Thoma, danke für die vielen berührenden, zauberhaften und unvergesslichen Momente, die du mit uns und unserem Publikum geteilt hast. Wir wünschen dir von Herzen alles Gute für deinen weiteren Weg und freuen uns darauf, zu sehen, wohin er dich noch führen wird. ✨

📸 1, 2: Jan Windszus Photography; 3-5: privat

Adresse

Bismarckstraße 110
Berlin
10625

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